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Gattung Mocyta Muls. Rey |
Coleoptera - Staphylinidae - Aleocharinae - Athetina - Atheta |
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Von Arved Lompe (n. L. Benick & G.A. Lohse u.a.) Informieren Sie mich bitte über Fehler oder Ergänzungen über mailbox@lompe.de |
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Körper spindelförmig, Halsschild quer, seine umgeschlagenen Seitenteile in Seitenansicht nicht sichtbar, der Seitenrand in Seitenansicht gleichmäßig gerundet. Hinterleib zur Spitze deutlich verengt. Oberseite ± glänzend, Hinterleib vorn wenig dicht, zur Spitze weitläufig punktiert. 5. vollständiges Tergit querwellig oder quermaschig chagriniert. Fühler schlank. Die Untergattung umfaßt jenen Teil der bisher zu Acrotona gestellten Arten, die zweifellos zu Atheta s.str. in engerer verwandtschaftlicher Beziehung stehen als zu dem von Lohse & Benick als Untergattung Acrotona abgehandelten Artenkreis. Die Arten leben in der Bodenstreu. |
Infolge der großen Variabilität ist für die Bestimmung immer die Gesamtheit der Merkmale zu betrachten. Genitalpräparate sollten auf jeden Fall durchgeführt werden. |
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Bei den Genitalabbildungen von Lohse bezieht sich der Maßstab nur auf die Spermatheken! |
Die Tabelle wurde nach Tieren angefertigt, die mir Jürgen Vogel (Görlitz) freundlicherweise bestimmt hat. Nachdem ich den besonderen Glanz des Vorderkörpers bei orbata nicht nachvollziehen kann, habe ich einen neuen Schlüssel angelegt, der dieses Merkmal umgeht. Die alte Tabelle nach Benick & Lohse siehe ...Mocyta_FHL |
#1 |
Behaarung der Halsschildmittellinie nach vorn gerichtet (Typ I [Abb.1]). Quermaschiges Chagrin des 5. vollständigen Tergits sehr eng. Kopf stark quer mit großen Augen. 3. Fühlerglied kürzer als Glied 2, vorletzte Glieder schwach quer. ♂: 6. sichtbares Tergit auffällig ausgezeichnet. Die ,,laticollis-Gruppe" der Mischgruppe_I ...Atheta-I |
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Behaarung der Halsschildmittellinie nach hinten gerichtet (Typ II [Abb.2]). 5 vollständiges Tergit weitmaschiger chagriniert. ...2 |
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#2 |
Körper etwas abgeflacht. Halsschild um die Hälfte breiter als lang, hinter der Mitte am breitesten. Flügeldecken an der Naht so lang wie der Halsschild, ihr Hinterrand neben den Außenecken ohne Spur einer Ausrandung. Augen sehr groß, 1,5 mal so lang wie die Schläfen. Einschließlich der Fühler schwarz, glänzend, Halsschild schwarzbraun, Flügeldecken heller bräunlich, am Schildchen angedunkelt. Beine braungelb. Halsschild sehr fein und ziemlich weitläufig, Flügeldecken dichter und deutlich raspelig punktiert. Fühler kurz, Glied 3 zwar schlank, aber wesentlich kürzer als Glied 2, vorletzte Glieder deutlich quer. Durch die abgesetzte Spitze des Aedoeagus und die Form des Kopfes der Spermatheka unverwechselbar [Abb.3]. 1,5-2 mm. D: Rheinland, Kärnten; äußerst selten. ...fussi Bernhauer, 1908 (=nitens Fuss) |
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Körper nicht abgeflacht. Halsschild nur etwa 1,3-1,4 x breiter als lang. Augen nicht auffällig groß. Die ähnlich kleine orphana besitzt eine deutliche oder sogar kräftige Ausbuchtung des Flügeldeckenhinterrands neben den Außenwinkeln. ...3 |
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#3 |
Kleinere Art von 1,6-2 mm mit kurzen, kräftigen dunklen Fühlern. Färbung: dunkel gefärbt: schwarz bis schwarzbraun, Fühler meist braun mit gelbem oder hellbraunem 1. Fühlerglied, Beine dunkel braungelb [Abb.4]. Kopf: Augen groß, so lang wie die Schläfen. Schläfen hinter den Augen parallel, dann zur Halsabschnürung verengt [Abb.5]. Fühler kurz, kräftig, Glied 1 auffallend dick und groß, Glied 3 deutlich kürzer als 2, vorletzte Glieder etwa 1,5 mal so breit wie lang [Abb.6]. Halsschild: stärker quer als bei fungi, und nach vorn stärker verengt [Abb.7]. Flügeldecken: Hinterrand neben den Außenwinkeln deutlich eingebuchtet, die Flügeldeckenpunktur dicht und kräftig, raspelig, die Mikroskulptur isodiametrisch [Abb.8]. Hinterleib: 1.-4. vollständiges Tergit sehr dicht, deutlich und kräftig punktiert, das 6. beim ♂ mit einer seichten Einkerbung am Hinterrand [Abb.9]. Genital: [Abb.10]; Aedoeagus [Abb.11] [Abb.12], Spermatheka [Abb.13]. D: In Mitteleuropa überall aber selten. ...orphana (Erichson, 1837) |
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Im allgemeinen > 2 mm, ausgenommen von ähnlich kleinen Stücken der negligens, die jedoch hellere Fühler hat und bunt gefärbt ist. Glied 2 und 3 der Fühler etwa gleich lang. 1.-4. vollständiges Tergit viel feiner und weitläufiger, nur mäßig dicht, ebenso die Flügeldecken meistens nur mäßig dicht, feiner punktiert. Flügeldeckenhinterrand neben den Außenwinkeln flacher ausgebuchtet. ...4 |
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#4 |
Bunte Arten. Kopf abstechend dunkler als der hell rotbraune Halsschild und die noch helleren Flügeldecken. Auch die ersten 3 sichtbaren Hinterleibssegmente und das letzte hell gelb- bis rotbraun [Abb.14] [Abb.15]oder weniger hell, dann aber die Seitenborste der Mittelschienen lang. ...5 |
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+/- einfarbig dunkelbraune bis schwarze Arten oder der Halsschild und die Flügeldecken nur wenig heller als der übrige Körper. Insgesamt nicht so hell und nicht so abstechend zweifarbig, bunt gefärbt wie die Vergleichsgruppe. ...6 |
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#5 |
Halsschild dichter und tiefer punktiert [Abb.16]. Die Borste in der Mitte des Außenrandes der Mittelschienen ist nicht länger als der Schienendurchmesser und feiner [Abb.17]. Länge: 1,8-2,4 mm. Färbung: Kopf dunkel, Halsschild und Flügeldecken hell braunrot bis braungelb, Halsschild wenig dunkler; die vorderen Tergite und die Hinterleibspitze hell gelbrot abgesetzt [Abb.14]. Fühler ganz hell. Beine hellbraun bis rotgelb. Kopf: Augen etwas kürzer als die Schläfen, diese hinter den Augen ein Stück parallel und dann zur Halsabschnürung verengt [Abb.18] [Abb.19]. An den Fühlern schon Glied 5 so breit wie lang [Abb.20], Glied 6 wenig breiter als lang, vorletzte Glieder fast 1,5 mal so breit wie lang. Glied 11 so lang wie Glied 9 und 10 zusammen. Halsschild: Halsschild ~1,4 mal so breit wie lang. Flügeldecken: Flügeldeckennaht fast 1/4 kürzer als der Halsschild. Hinterleib: Mikroskulptur der vorletzten Tergite weiter quermaschig [Abb.21]. Genital: Die absolute Größe von Aedoeagus und Spermatheka mißt nur etwa 2/3-4/5 der von fungi; Aedoeagus 250-300 µm, Spermatheka 200-250 µm [Abb.22] [Abb.23] [Abb.24]. B: Besonders in Wäldern, oft zusammen mit fungi. D:Überall nicht selten, häufig in Berggegenden. ...negligens (Mulsant & Rey, 1873) (=cingulata auct. ? Heer) (=gilvicollis Scheerp., 1949) |
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Halsschild weitläufiger und flacher punktiert [Abb.25]. Die Borste in der Mitte des Außenrandes der Mittelschienen ist deutlich länger als der Schienendurchmesser und kräftiger [Abb.26]. Länge: Größer und breiter als negligens, 2,3-3,2 mm. Färbung: Heller gefärbt. Halsschild rotbraun, Flügeldecken braungelb, um das Schildchen eine dreieckige Verdunkelung, die sich von der Schulter bis zum Nahtwinkel erstrecken kann [Abb.15], manchmal auch die hinteren Außenwinkel dunkel. Hinterleib an der Basis und am Ende etwas heller abgesetzt. Kopf: Augen so lang wie die Schläfen, diese nach hinten nicht erweitert [Abb.27]. Fühler mit schwach queren vorletzten Gliedern [Abb.28]. Halsschild: Halsschild ~1,4 mal so breit wie lang. Flügeldecken: Flügeldecken nur mäßig dicht und fein punktiert. Hinterleib: Vordere Tergite ziemlich weitläufig punktiert. Mikroskulptur der vorletzten Tergite enger quermaschig [Abb.29]. Genital: Aedoeagus [Abb.30] [Abb.31], Spermatheka größer ~350 µm [Abb.32]. D: Wohl überall, aber recht selten. An den Küsten häufiger. ...clientula (Erichson, 1839)
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#6 |
Die Fühlerglieder 4 und 5 kaum länger als breit, vom 6. an so lang wie breit oder kürzer [Abb.33] [Abb.34]. Fühler relativ kürzer und dunkler: ganz dunkel oder das 1. Glied dunkler als das 2. und 3.. ...7 |
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Das 4. Fühlerglied deutlich länger als breit, bis zum 7. etwas länger als breit [Abb.35]. Fühler länger und meist heller, lediglich zur Spitze etwas verdunkelt oder bei einer nordischen Art ganz schwarzbraun Wenn das 1. Glied dunkler als die folgenden ist, dann ist der Halsschhild auffallend breit. . ...9 |
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#7 |
Schläfen nach hinten flach gerundet verschmälert, daher der Kopf über den Augen am breitesten [Abb.36]. Durch die auffällige Form des Aedoeagus [Abb.37] und die extrem kleine Spermatheka [Abb.38] gut charakterisierte Art. Habitus [Abb.39]. D: Norditalien, Pyrenäen, bis nach Mitteleuropa einstrahlend. In Deutschland in der Pfalz (Bienwald) und Bayern (Unterfranken) im Autokescher gefangen. ...lucida Dodero, 1922 |
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Schläfen etwas backenförmig erweitert, hinter den Augen am breitesten [Abb.40]. ...8 |
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#8 |
2. und 3. Fühlerglied deutlich hell abgesetzt. Halsschild schmäler als die Flügeldecken an den Schultern. Gestalt fast stets kleiner und schmäler als fungi und amplicollis [Abb.41]. Länge: 2-3 mm. Färbung: Dunkler gefärbt als fungi. Halsschild tief dunkelbraun, Flügeldecken tief dunkel rotbraun ohne Verdunkelung um das Schildchen. Kopf: Augen so lang wie die Schläfen, die nach hinten kaum merklich erweitert [Abb.42]. Halsschild: Halsschild kaum 1/3 breiter als lang. Flügeldecken: Flügeldecken sehr dicht, stärker, etwas raspelig punktiert, die Mikroskulptur quermaschig. Flügeldecken am Ende an den Außenwinkeln etwas gerundet eingezogen [Abb.43]; auch vorne an den Schultern stärker gerundet. Grundform weniger trapezförmig. Hinterleib: Vordere Tergite auf schwach chagriniertem Grund kräftig und dicht punktiert [Abb.44]. Mokroskulptur der vorletzten Tergite flacher als bei fungi [Abb.45]. Besonderheiten: Mittelschienenborste kurz. Genital: Aedoeagus [Abb.46] [Abb.47] [Abb.48], Spermatheka ca. 320 µm [Abb.49] [Abb.50]. D: In Mitteleuropa überall, aber nicht häufig; an den Küsten häufig und oft in Anzahl. ...orbata (Erichson, 1837) |
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Sehr dunkel gefärbt, einschließlich der ganzen Fühler schwarz, lediglich die Beine pechbraun. Halsschild deutlich quer, breiter als die Flügeldecken an den Schultern [Abb.51]. Länge: 2,7-3 mm. Färbung: Fast einheitlich dunkel schwarzbraun, nur die Beine etwas heller. Kopf: An den Fühlern sind die Glieder bis zum 5. länger als breit, Glied 6 und 7 so lang wie breit, Glied 8-10 kaum breiter werdend, aber deutlich etwas breiter als lang. Glied 11 weniger langgestreckt, kaum so lang wie Glied 9 und 10 zusammen. Halsschild: Sehr breit, 1,6 x so breit wie lang [Abb.52]. Genital: Aedoeagus [Abb.53] [Abb.54] [Abb.55], Spermatheka [Abb.56]. B: In Lappland aus Moospolstern einer Amblystegium-Art gesiebt. D: Holarktisch verbreitete Art; Norwegen, Schweden Finland. In Mitteleuropa bisher nicht nachgewiesen. ...amblystegii Brundin, 1952 |
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#9 |
Halsschild im Vergleich mit der Flügeldeckenfläche kleiner, weniger breit, etwa 1,5 x breiter als lang und kaum breiter als die Flügeldecken an der Schulter. Fühler hell gelbbraun bis braun, an der Basis stets heller, niemals schwarz oder schwarzbraun. Länge: Durchschnittlich kleiner und schmäler, 2,4-2,8 mm. Färbung: +/- dunkelbraun, oft die Flügeldecken etwas heller. Fühler hell braun, zur Spitze etws dunkler werdend. Kopf: Fühler kürzer, die Glieder bis zum 7. Glied etwas länger oder so lang wie breit, vom 8. Glied zur Spitze kaum quer. Halsschild: Relativ kürzer als bei amplicollis, ~ 1,5 x so breit wie lang; kaum breiter als die Flügeldecken an den Shultern [Abb.57]. Flügeldecken: Hinterleib: Die Mikroskulptur ziemlich tief eingedrückt, etwas weiter quermaschig [Abb.58] als bei amplicollis und kräftiger als bei orbata. Besonderheiten: Genital: Aedoeagus kleiner (~ 380 µm), in Dorsalansicht breit zugespitzt [Abb.59] [Abb.60] [Abb.61], in Lateralansicht die das Ostium umgebenden Strukturen schmal zugespitzt. Länge der Spermatheka etwa (190) 250-300 (400) µm; einige Formen der extrem variablen Spermatheka zeigt [Abb.62] [Abb.63] *). D: Überall gemeine Art der Bodenstreu. ...fungi (Gravenhorst, 1806)
*) Siehe Anmerkung. ...99 |
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Halsschild größer und wuchtiger, nicht ganz um die Hälfte breiter als lang, deutlich breiter als die Flügeldecken an der Schulter und im Verhältnis zu diesen umfangreicher [Abb.64]. Schläfen hinter den Augen etwas erweitert und diese überragend. Durchschnittlich etwas größer: 2,7-3 mm. Länge der Spermatheka etwa 300-400 µm. Länge: 2,7-3 mm. Färbung: Tendenziell ein wenig dunkler als fungi, auch die Fühler. Kopf: Sämtliche Fühlerglieder länger als breit, höchstens Glied 10 nicht länger als breit; Glied 11 langgestreckt und reichlich so lang wie Glied 9 und 10 zusammen [Abb.64]. Halsschild: Umfangreicher und relativ länger als bei fungi; ~ 1,4 x so breit wie lang [Abb.65]. Flügeldecken: Hinterleib: Die Mikroskulptur etwas enger quermaschig [Abb.66]. Besonderheiten: Genital: Aedoeagus [Abb.67] [Abb.68] [Abb.69], Spermatheka [Abb.70]. D: Weit verbreitet und durchaus nicht besonders selten; im Anspülicht der Küsten ziemlich häufig. ...amplicollis (Mulsant & Rey, 1873)
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#99 |
Anmerkung zur fungi-Gruppe: Nach Benick & Lohse ist unter dem Namen 'fungi' vermutlich ein Komplex zahlreicher Arten zusammengefaßt. Da der Aedoeagus keine markanten Trennungsmerkmale aufweist, stützt sich diese Auffassung auf die vielgestaltige Form der Spermatheka, die sonst bei den allermeisten Atheta-Arten sehr einheitlich gebaut ist. Es läßt sich aber feststellen, daß auch innerhalb geschlossener fungi-Populationen große Verschiedenheiten im Bau dieses Organs vorkommen können, ohne daß ektoskelettale Unterschiede feststellbar sind. Lohse und Benick haben sich daher darauf beschränkt, hier neben fungi die in der Literatur (gelegentlich nur als Formen dieser Art) erwähnten Taxa näher abzugrenzen. Die Artberechtigung einiger dieser Formen muß einstweilen zweifelhaft bleiben, da gelegentlich Zwischenformen festzustellen sind. In der Literatur findet sich wiederholt die Angabe, daß fungi (Grav.) eine parthenogenetische Art ist, von der nur ♀ vorkommen und die angeblichen fungi ♂ zu amplicollis (Muls.Rey) gehören. Es gibt zwar (meist synanthrope) Populationen von fungi, die sich bei Zuchten als parthenogenetisch erweisen, doch besonders im Freiland solche, bei denen auch ♂ vorkommen. Benick & Lohse hielten es für möglich, daß unter dem Namen fungi 2 Arten zusammengeworfen werden, von denen eine zweigeschlechtlich, die andere parthenogenetisch ist. Die in der Gattung völlig ungewöhnliche Variabilität der Spermatheken beträfe nach ihrer Meinung dann möglicherweise nur die parthenogenetische Form, bei der dieses Organ ja völlig überflüssig ist. Die Gruppe müßte dringend revidiert werden. Die Trennung nach äußeren Merkmalen (Halsschildbreite) korrelliert nicht immer mit der Größe der Spermatheken. Insofern kann ich Benick & Lohse nicht zustimmen, die dieses Merkmal für die Artbestimmung priorisierten ("Die absolute Länge der Spermatheka scheint ein brauchbares Mittel zur Arttrennung zu sein."). Das Größenverhältnis Halsschild zu Flügeldecken ist meines Erachtens ein zuverlässigeres Merkmal als die Größe der Spermatheka. Auch beim ♂ besteht ein Größenunterschied beim Genital zwischen fungi (~ 350 µm) und amplicollis (~ 440 µm); Größenverhältnis 1:1,28. Sicheres Trennungsmerkmal ist aber die Form der Spitze, sowohl in dorsaler als auch in lateraler Ansicht [Abb.60] [Abb.69]. Die Innenstrukturen sind je nach Präparationsweise sehr unterschiedlich und sehr schwierig zu beurteilen. Brundin (l.c.) bildet für fungi 2 Aedoeagi ab, die sich in der Größe unterscheiden: einen kleineren aus Schwedisch-Lappland [Abb.59], der vermutlich fungi ist und einen gößeren aus England [Abb.68], der vermutlich amplicollis ist; Größenverhältnis 1:1,33. (Nach persönlicher Mitteilung von Andrew Duff.) Die Abbildungen von Benick & Lohse sind für einen Größenvergleich nicht brauchbar, da die Größe der Aedoeagi in Lateralansicht und Aufsicht jeweils gegensätzlich verschieden und bei beiden Arten +- gleich groß dargestellt ist; vermutlich bezieht sich sein Maßstab nur auf die Spermatheken. M. fungi und amplicollis können zusammen an den gleichen Fundstellen vorkommen. |
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amblystegii amplicollis clientula fungi fussi lucida |
negligens orbata orphana Atheta-I Mocyta_FHL |
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Brundin, L. (1952): Acrotona-Studien, Ent. Tidskr., p. 93 ff. www.sef.nu oder Private Datei Benick, L. & Lohse, G.A. (1973): Callicerini. In: Freude-Harde-Lohse, Käfer Mitteleuropas Bd. 5, Goecke & Evers, Krefeld p. 72 ff. Private Datei p.180 Klimaszewski et al. (2015): Review of Canadian species of the genus Mocyta Mulsant & Rey (Coleoptera, Staphylinidae, Aleocharinae), with description of a new species and new synonymy - Zookeys 487:111-139 dx.doi.org oder Private Datei |
Renner, K. & Tronquet, M. (2013): Atheta (M ocyta) lucida (Dodero, 1922), the first record for Central Europe (Coleóptera, Staphylinidae) - Entomologische Blätter und Coleoptera 109:289-290 www.zobodat.at oder Private Datei Glotov, S. et al. (2022): A review of species of the genus Mocyta (Coleoptera, Staphylinidae) in Ukraine - Biosyst. Divers. 30(3):234-243 doi.org oder Private Datei |
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 Erstellt am: 25.06.2012 Letzte Aktualisierung: 13.11.2023 - 02:01:36 Mit Determin (V4.2.247-8) von: Arved Lompe Vorherige Version |
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