Gattung Ampedus Dejean, 1833 Coleoptera - Polyphaga - Tarsen-5-5-5 - Sternoxia - Elateridae - Ampedinae
  Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse, J. Sieg & M. Zeising))
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Zeising, M. & Sieg, J. (1983): Anmerkungen zur Ampedus pomorum-Gruppe, nebst Beschreibung einer neuen Art (Ampedus ziegleri sp.n.) aus der sanguinolentus-Gruppe. - Entomol. Blätter 79 (1): 3-29.
Schimmel, R. (1984): Ein neuer Ampedus aus der Verwandtschaft des Ampedus balteatus L. aus Deutschland (Elateridae, Col.) - Koleopterologische Rundschau, 57:9-12 Private Datei: F:\taxa\coleo\scans\Schimmel1984 Ampedus bouweri.pdf
  Innerhalb der Unterfamilie durch die vorn rinnenförmig vertieften Prosternalnähte gekennzeichnet. Viele der zum Teil einander sehr ähnlichen Arten lassen sich nur mit Mühe und durch den Vergleich mit den verwandten Arten sicher bestimmen. Die Untersuchung des Genitals gibt oft keine Hinweise, da es zwischen den Arten kaum Unterschiede gibt und es darüberhinaus bei einigen Arten recht variabel ist. Bei Tieren mit einfarbig roten oder braunen Flügeldecken wird die Oberseitenfärbung vielfach gute Bestimmungshilfen geben, doch gibt es seltene Ausnahmen, in denen auf die Flügeldeckenfärbung kein Verlaß ist. Die Larven entwickeln sich räuberisch in totem Holz. In der 'Fauna Europaea' sind 59 beschriebene Arten aufgeführt (P. Cate); die Meinungen über die Artberechtigung weiterer beschriebener Formen gehen bei den Spezialisten auseinander. Über 60 Arten aus Europa gemeldet. Die in der Tabelle nicht aufgeführten siehe    >>>99  
#1 Bräunlichgelb oder hell rotbraun, einfarbig oder der vordere Halsschild und die Flügeldecken bis auf die Basis etwas dunkler rotbraun [Abb.1]. Der feine zusätzliche Kiel in den Halsschildhinterecken kann leicht übersehen werden [Abb.2]. Siehe Brachygonus
BRACHYGONUS MEGERLEI
Abb.1
BRACHYGONUS MEGERLEI
Abb.2
-- Anders gefärbt. Hinterecken einfach gekielt.

   ...2

 
#2 Kopf, Halsschild und Flügeldecken schwarz.

   ...3

 
-- Oberseite anders gefärbt. Bei Arten mit schwarzen Flügeldecken ist entweder deren Basis oder der Halsschild zum Teil heller gefärbt.

   ...8

 
#3 Halsschild nahe der Basis am breitesten und dort nicht breiter als die Flügeldecken hinter den Schultern.

   ...4

 
-- Halsschild in der Mitte am breitesten und zur Basis erkennbar verengt, in der Mitte etwas breiter als die Flügeldecken an den Schultern (nur abweichende Exemplare von Arten, deren Halsschild normalerweise nicht einfarbig schwarz ist).

   ...8

 
#4 Fühler schlank, fadenförmig, die Glieder vom 3. Glied an alle erheblich länger als breit; Fühler und Beine rot bis rötlichbraun.

   ...5


Beachte auch Procraerus mit vorn auf die Seiten untergebogener Halsschildseitenkante [Abb.3] [Abb.4].
PROCRAERUS TIBIALIS
Abb.3
PROCRAERUS TIBIALIS
Abb.4
-- Mittlere Fühlerglieder vom 4. Glied an nach innen dreieckig erweitert, z. T. nicht länger als breit, Halsschild wenigstens in den Vorderecken kräftig und dicht genabelt punktiert, der Punktabstand dort geringer als ihr Durchmesser. Ober- und Unterseite dunkel behaart. Fühler und Beine dunkel.

   ...6

 
#5 Fühler kürzer. Glied 2-3 zusammen kürzer als Glied 4 [Abb.5]; Halsschild nach vorn deutlich gerundet verengt, stets ohne Mittelfurche, selten schwach angedeutet; Gesamtform gedrungener, Flügeldecken bereits von der Mitte an stärker gerundet verengt [Abb.6], Punktstreifen nur flach eingedrückt; Schenkeldecken ganzrandig [Abb.7]; Abdominaltergite 7-8 wenig stumpf [Abb.8]. Halsschild mäßig dicht und ziemlich fein punktiert, die Punktzwischenräume auf der Halsschildscheibe viel größer als die Punktdurchmesser, die Punktur der Halsschildseiten nicht kräftiger und nur wenig dichter, ihre Zwischenräume auch dort so groß oder etwas größer als die Punktdurchmesser. Unterseite gelblich behaart, Schienen und Tarsen heller rötlich. Kleiner, Länge 7-9 mm. In feuchten rotfaulen Stubben von Erlen, seltener Eichen und anderen Laubhölzern. Von Sibirien über Nord- und Mitteleuropa sowie die im Süden daran angrenzenden Gebirge bis zu den Pyrenäen verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall, im Norden nicht allzu selten, nach Süden und Westen seltener und fast nur in montanen Gebieten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nigrinus (Hbst., 1784)

AMPEDUS NIGRINUS
Abb.5
AMPEDUS NIGRINUS
Abb.6
AMPEDUS NIGRINUS
Abb.7
AMPEDUS NIGRINUS
Abb.8
-- Fühler länger, Glied 2-3 zusammen so lang wie Glied 4, jedoch in der Regel nicht so schlank wie bei der vorherigen Art [Abb.9]; Halsschild trapezförmig, meist mit deutlicher Mittelfurche; Gesamtform gestreckter, Flügeldecken auffallend parallel, erst im letzten Drittel verengt, Punktstreifen deutlich vertieft; Schenkeldecken mit Ausschnitt [Abb.10]; Abdominaltergite 7-8 stumpf endend [Abb.11]. Größer, Länge 9,5-10,5 mm; Bayerischer Wald, Alpenraum (div. Fundorte), Sudeten (Oberschlesien locus typicus; div. Fundorte), Westkarpaten (div. Fundorte).

   ...auripes (Reitter, 1895)

AMPEDUS AURIPES
Abb.9
AMPEDUS AURIPES
Abb.10
AMPEDUS AURIPES
Abb.11
 
#6 Halsschild matt erscheinend, auf der Scheibe dicht und grob punktiert, die Stege zwischen den Punkten überwiegend schmäler als deren Durchmesser [Abb.12] und fein chagriniert; in der Hinterhälfte meistens mit deutlicher Längsrinne. 9,5-11,5 mm [Abb.13]. Von Osteuropa über die Gebirge der nördlichen Balkanhalbinsel und des östlichen Europa bis Frankreich verbreitet, in Mitteleuropa in den höheren Gebirgen des Osten und im Harz, Thüringer Wald, Schwarzwald, sowie dem gesamten Alpengebiet. In Nadelwäldern subalpin an Nadelholzstubben, auch im Wurzelbereich sowie an liegenden faulen Stämmen. Überwintert als Imago. Der Käfer erscheint von Ende Juni bis in den Sommer; im allgemeinen nicht selten, in den Mittelgebirgen seltener. (aethiops (Lacord., 1835))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...scrofa (Germar, 1844)

AMPEDUS AETHIOPS
Abb.12
AMPEDUS AETHIOPS
Abb.13
-- Halsschild glänzend, auf der Scheibe deutlich weniger dicht als an den Seiten punktiert, die Stege zwischen den Punkten deutlich größer als deren Durchmesser [Abb.14], wo die Punktierung besonders in der Vorderhälfte gedrängt und genabelt ist. Eine Halsschildlängsrinne fehlt. 2 außergewöhnlich ähnliche Arten von 8 bis 10 mm. Angaben über unterschiedliche Stärke und Dichte der Halsschildpunktur sowie abweichende Kiefertasterfärbung sind irreführend.

   ...7

AMPEDUS NIGERRIMUS
Abb.14
 
#7 Fühler kräftiger, ♂: Glied 2 kugelig, Glied 3 3-eckig erweitert, mindestens so breit wie lang [Abb.15]. Aedoeagus gestreckt, der Kiel auf den Parameren ziemlich gerade [Abb.16]. ♀: mittlere Fühlerglieder seitlich länger als breit. Selten sind die Flügeldecken kaffeebraun: var. zeisingi Lohse. Aus Frankreich beschrieben, in Mitteleuropa bisher nur im Westen sicher nachgewiesen. Niedersachsen, Oldenburg. Hessen, Rheinland. Eine Art der alten Waldgebiete, die offenbar alte Baumruinen (Eiche, Buche) bevorzugt. Möglicherweise in Mitteleuropa weiter als bisher bekannt verbreitet, aber bestimmt selten oder sehr selten. Die var. zeisingi bisher nur in Oldenburg. (fontisbellaquei Jabl.)

   ...brunnicornis Germ., 1844

AMPEDUS BRUNNICORNIS
Abb.15
AMPEDUS BRUNNICORNIS.GIF
Abb.16
-- Habitus [Abb.17]. Fühler schwächer. ♂: Glied 2 etwas gestreckter, Glied 3 wesentlich länger als breit, nach innen nur unwesentlich stumpfwinklig verdickt [Abb.18]. Aedoeagus gedrungen, der Kiel auf den Parameren sanft S-förmig geschwungen [Abb.19]. ♀: mittlere Fühlerglieder nicht oder kaum länger als breit. Über fast ganz Europa mit Ausnahme des Norden und Nordosten weit verbreitet, in Mitteleuropa vermutlich überall in urständigen Laubwäldern. Die Larve entwickelt sich in ± feuchtem Mulm schattig gelegener alter Stubben, besonders von Eiche. Im allgemeinen selten, im östlichen Mitteleuropa häufiger.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nigerrimus (Lacord., 1835)

AMPEDUS NIGERRIMUS
Abb.17
AMPEDUS NIGERRIMUS
Abb.18
AMPEDUS NIGERRIMUS.GIF
Abb.19
 
#8 Flügeldecken ganz schwarz. Halsschild nahe der Mitte am breitesten und dort etwas breiter als die Flügeldecken hinter den Schultern.

   ...9

 
-- Flügeldecken nie einfarbig schwarz. Halsschild schmäler als die Flügeldecken hinter den Schultern, an der Basis am breitesten, nur nach vorn verengt.

   ...10


 
#9 Schwarz, Halsschildhinterhälfte rot, -vorderhälfte schwarz, die Schwärzung bildet in der Mitte einen nach hinten einspringenden Winkel [Abb.20]. Fühler und Beine schwarz, manchmal etwas rötlich aufgehellt, Tarsen rostrot. 7-9 mm. Von Kleinasien und dem Kaukasus über den Balkan und das Karpatenbecken bis ins südliche Mitteleuropa verbreitet, isolierte Vorkommen auch in Norditalien und Ostfrankreich; in Mitteleuropa einerseits im Südost: Tschechoslowakei, östliches und südliches Österreich, andererseits im Südwest: Hessen, Baden, Nordschweiz. Nur stellenweise und selten oder sehr selten, vielfach in neuerer Zeit nicht mehr festgestellt. Die Larve entwickelt sich im trockenen Faulholz von Laubbäumen und Kiefern. Die Imagines werden meistens beim Abkätschern der Vegetation gefangen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sinuatus Germ., 1844

AMPEDUS SINUATUS
Abb.20
 
-- Schwarz, Halsschildhinter- und -Vorderwinkel, Fühler und Beine hell rötlich [Abb.21]; selten fehlt der rote Fleck in den Halsschildvorderwinkeln, noch seltener der in den Hinterwinkeln. Diese Form ist dann vom ähnlich gefärbten nigrinus durch den breiten Halsschild zu unterscheiden. 5,5-7,5mm [Abb.22]. Vom Kaukasus über Ost-, Nord- und Mitteleuropa westlich bis Ostfrankreich verbreitet; fehlt in Süd- und Westeuropa. In Mitteleuropa überall, in den nördlich der Alpen gelegenen Gebieten nicht besonders selten, sonst selten oder sogar fehlend. Entwickelt sich in morschem Laub- und Nadelholz, aus dem er im zeitigen Frühjahr zu sieben ist.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...erythrogonus (Müll., 1821)

AMPEDUS ERYTHROGONUS
Abb.21
AMPEDUS ERYTHROGONUS
Abb.22
#10 Flügeldecken vorherrschend schwarz, der Seitenrand oder wenigstens die Epipleuren, die Basis und ein Längsfleck neben dem Schildchen hell braungelb; die schwarze Flügeldecken Färbung kann auf einen breiten Längsfleck in der Mitte reduziert sein, der dann gewöhnlich durch einen Ast zur Schulterbeule hin verlängert ist. Halsschild mäßig kräftig und dicht punktiert, der Untergrund chagriniert. 7-9 mm. Von Nordasien nach Nordeuropa, sowie in den höheren Gebirgen des östlichen Europa und den Alpen verbreitet; in Mitteleuropa in den Beskiden, der Slowakei sowie den östlichen Alpen und deren Vorland verstreut und selten. Die Larve entwickelt sich in morschem Nadelholz.

   ...tristis (L., 1758)

 
-- Flügeldecken anders gefärbt. Wenn die Flügeldeckenfärbung aus einem schwarzen Längsfleck auf der Naht besteht, so ist ihre Grundfarbe rot und der Halsschild glänzend, nicht chagriniert.

   ...11

 
#11 3. Fühlerglied 3-eckig erweitert und verflacht, beim ♂ etwa von gleicher Form wie das 4., wenn auch etwas kleiner [Abb.23], und beim ♀ weniger erweitert; Glied 3 ebenso chagriniert und punktiert wie die folgenden Glieder [Abb.24].

   ...12

AMPEDUS RUFIPENNIS
Abb.23
AMPEDUS RUFIPENNIS
Abb.24
-- 3. Fühlerglied gestreckt oder zur Spitze erweitert, dann jedoch nicht abgeflacht und glänzender, nicht oder spärlicher punktiert als das matt chagrinierte und dicht punktierte 4. Glied [Abb.25] [Abb.26].

   ...14

AMPEDUS POMORUM
Abb.25
AMPEDUS CINNABARINUS
Abb.26
#12 Schwarz, Flügeldecken gelb, das Spitzendrittel schwarz, die Schwärzung schräg zur Naht nach vorne vorgezogen; auf der Vorderhälfte stehen auf jeder Flügeldecken 3 kleine runde schwarze Flecken; einer auf der Schulterbeule, der zweite auf dem 3. und 4. Flügeldeckenzwischenraum schräg hinter dem Schildchen, der dritte im 7. Zwischenraum etwa am Ende des vorderen Drittels. 11-14 mm. Eine Art mit wenigen reliktären Fundorten im südlichen Mitteleuropa und den benachbarten Ländern, meist nur Einzelfunde aus dem vorigen Jahrhundert. Slowakei, Mähren, Niederösterreich, Schweiz, Elsaß, Schlesien. In faulem Eichenholz, vermutlich als Verfolger von Lucanidenlarven (Aesalus, Dorcus). Oberwintert als Imago im Holz und verbleibt dort bis April.

   ...quadrisignatus (Gyll.)

 
-- Schwarz, Flügeldecken einfarbig lebhaft rot, höchstens an der äußersten Spitze leicht gebräunt. Oberseite schwarz behaart, selten der Halsschild oder Halsschild und Flügeldecken goldgelb behaart.

   ...13

 
-- Schwarz, Flügeldecken braunrot, vgl. hjorti ♂ und triangulum LZ    >>>38  
#13 Flügeldecken schon von der Mitte an ± keilförmig verengt [Abb.27]. Halsschild relativ gedrungener [Abb.28], die Punktur ist mit Ausnahme der hinteren Scheibe überall fein pupilliert und von etwa gleicher Stärke. ♂: Fühler [Abb.24]; letzte Abdominalsegmente [Abb.29]; Aedoeagus [Abb.30]. Auf der vorderen Scheibe steht sie ziemlich dicht (Punktzwischenräume etwas kleiner als die Punktdurchmesser), an den Seiten besonders vorn merklich dichter und die Punkte etwas langgezogen, nie jedoch so eng wie bei sanguineus, praeustus oder pomonae, sondern stets mit deutlichen glänzenden Zwischenräumen. 9,5 bis 13,5 mm. Von Persien und dem Kaukasus über Süd- und Mitteleuropa bis Spanien, nördlich bis ins südliche Nordeuropa verbreitet; scheint in Rußland und Polen zu fehlen. In Mitteleuropa weit verbreitet, aber sporadisch und selten. Die Larve im faulen Holz verschiedener Laubbäume, besonders Buche und Erle sowohl an Stümpfen als auch an stehenden Stämmen. Mutmaßlicher Verfolger von Lucanidenlarven (Sinodendron, Dorcus etc.). Man findet die Käfer im Puppenlager vom Winter bis in den April, später nur einzeln auf blühendem Gebüsch oder an alten Hölzern. (dibaphus Schiödte).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...rufipennis (Steph., 1830)

AMPEDUS RUFIPENNIS
Abb.27
AMPEDUS RUFIPENNIS
Abb.28
AMPEDUS RUFIPENNIS
Abb.24
AMPEDUS RUFIPENNIS
Abb.29
AMPEDUS RUFIPENNIS.GIF
Abb.30
 
-- Flügeldecken bis hinter die Mitte parallelseitig, dann zur Spitze gerundet verengt. Halsschild etwas schlanker [Abb.31] [Abb.32]. ♂: Fühler [Abb.33]; letzte Abdominalsegmente [Abb.34]; Aedoeagus [Abb.35]. Sonst wie die obige Art. Aus Südosteuropa beschrieben; es liegen auch Stücke aus München vor. Weitere Verbreitung in Mitteleuropa unbekannt.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...forticornis Schwarz, 1900

AMPEDUS FORTICORNIS
Abb.31
AMPEDUS FORTICORNIS
Abb.32
AMPEDUS FORTICORNIS
Abb.33
AMPEDUS FORTICORNIS
Abb.34
AMPEDUS FORTICORNIS.GIF
Abb.35
 
#14 Ganze Oberseite durch deutliche Mikroskulptur matt. Halsschild mit fast vollständiger, nur in der Mitte unterbrochener Mittellängsfurche. Flügeldecken rötlichbraun, seidenglänzend; Halsschild und Flügeldecken mit gelblichroter Behaarung. Halsschildscheibe vorn dicht, nach hinten weitläufiger punktiert. Punktierung an den Seiten genabelt, vorn dichter als die Punktdurchmesser, an den Hinterwinkel zum Teil längsrunzlig verflossen. 10,5 mm. Nach 1 ♀ aus dem nordöstlichen Niedersachsen beschrieben, auch aus Böhmen gemeldet. (rugosus Schimmel). Siehe pomorum LZ    >>>39  
-- Untergrund des Halsschilds glänzend, eine vollständige Halsschildmittelfurche nur ausnahmsweise vorhanden (sanguineus, vandalitiae).

   ...15

 
#15 Halsschild auffallend langgestreckt [Abb.36], goldbraun behaart, mit schwarzen Haaren durchmischt. Halsschild kaum gewölbt, seine Punktur sehr fein, zu den Seiten hin ein wenig dichter. Die Punktabstände auf der Scheibe unregelmäßig, im Schnitt das 1-2-fache der Punktdurchmesser betragend. Schwarz, Flügeldecken orange mit einem leichten (bei einer Paratype stärkeren) Rotstich auf der Scheibe. Flügeldeckenbasis, -Spitze und Epipleuren orangegelb, schwarz behaart, an den Seiten und in der vorderen Hälfte mit goldgelben Haaren. Punkte der Flügeldeckenstreifen fein und dicht gestellt, die Zwischenräume deutlich quer gerunzelt. 11 mm. Nach 2 ♂ aus Kärnten beschrieben; auch aus Vorarlberg gemeldet.

   ...carinthiacus Bouwer

AMPEDUS CARINTHIACUS
Abb.36
 
-- Halsschild nicht so auffällig gestreckt.

   ...16

 
#16 Halsschild neben dem Seitenrand bis in die Hinterwinkel mit flachen, großen, genabelten gedrängt stehenden Punkten besetzt [Abb.37]. Flügeldecken gewöhnlich lebhaft hellrot, höchstens die äußerste Spitze geschwärzt.

   ...17

AMPEDUS CARDINALIS
Abb.37
 
-- Halsschild neben dem Seitenrand zumindest in der Hinterhälfte nicht genabelt und (oder) nicht gedrängt punktiert [Abb.38]. Flügeldecken normalerweise mehr bräunlich oder gelblich, oft mit breit geschwärzter Spitze, nur bei quercicola und impressicollis rot.

   ...24

AMPEDUS POMORUM
Abb.38
 
#17 Punktur auf der ganzen Halsschildscheibe von gleicher Größe und Dichte (Mittellinie und Basis ausgenommen) [Abb.39]. Die Punktzwischenräume auch auf der hinteren Scheibe überwiegend kleiner als die Punktdurchmesser. Halsschild daher nur matt glänzend.

   ...18

AMPEDUS CARDINALIS
Abb.39
 
-- Punktur der Halsschildscheibe nach hinten weitläufiger [Abb.40], Halsschild bei den ähnlich großen Arten cinnabarinus und sanguineus glänzender.

   ...19

AMPEDUS SANGUINEUS
Abb.40
 
#18 Durchschnittlich größer: 12-15,5 mm. Halsschild oft auffällig gestreckt, mitunter in der Mittellinie länger als über den Hinterwinkel breit, manchmal auch mit kurzer punktfreier Mittellinie. Flügeldecken gewöhnlich heller, mehr rosarot, die Spitze ungeschwärzt [Abb.41]. Halsschild schwarz, Flügeldecken meistens gelblich oder goldbraun behaart, die Behaarung aber oft mit schwarzen Haaren durchmischt oder sogar überwiegend dunkel. Mit Sicherheit nur durch die Form des Aedoeagus von den folgenden Arten zu unterscheiden [Abb.42]. Bisher aus dem südlichen Nordeuropa, Mitteleuropa und Westeuropa gemeldet; vermutlich weiter verbreitet, aber nicht von praeustus getrennt. In Mitteleuropa weit verbreitet, aber nur noch selten in wenigen alten Eichenbeständen. Entwickelt sich in rotfaulem Holz stehender hohler Laubbäume, fast ausschließlich Eiche. Den Käfer findet man im Puppenlager im angefaulten Holz bis in das späte Frühjahr hinein. Vermutlich ein Nachttier, das außerhalb der Brutbäume nicht angetroffen wird

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cardinalis (Schiödte, 1865)

AMPEDUS CARDINALIS
Abb.41
AMPEDUS CARDINALIS.GIF
Abb.42
-- Durchschnittlich kleiner: 9-13 mm. Halsschild nicht länger als breit oder auch kürzer. Flügeldecken gewöhnlich mit kurz geschwärzter Spitze, lebhafter blutrot oder hellrot gefärbt [Abb.43]. Behaarung des Halsschilds schwarz, die der Flügeldecken schwarz oder auch goldbraun durchmischt, an den Seiten gewöhnlich goldgelb. Aedoeagus [Abb.44]. Ganz Europa ohne den hohen Norden, in Mitteleuropa im Süden und Mitte vereinzelt und selten, im Norden nur stellenweise und sehr selten. In alten rotfaulen Stubben von Laub- und Nadelholz, seltener im späten Frühjahr im Freien.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...praeustus (F., 1792)

AMPEDUS PRAEUSTUS
Abb.43
AMPEDUS PRAEUSTUS.GIF
Abb.44
#19 Halsschildpunkte vorn auf der Scheibe kräftig und dicht [Abb.45], nach hinten weitläufiger, aber die Punkte kaum kleiner. Größere Arten über 11 bis 17,5 mm. Flügeldecken lebhaft hellrot, sehr selten gelb, höchstens die äußerste Spitze schwach angedunkelt. Halsschild wenigstens am basalen Absturz mit kurzer Mittelfurche.

   ...20

AMPEDUS CINNABARINUS
Abb.45
 
-- Halsschildpunkte vorn auf der Scheibe feiner und weniger dicht [Abb.46], nach hinten weitläufiger und feiner. Arten unter 12 mm. Flügeldecken gewöhnlich etwas stumpfer rot oder mit schwarzer Nahtmakel.

   ...22

AMPEDUS SANGUINOLENTUS
Abb.46
 
#20 Eine Mittellängsfurche ist auf dem Halsschild gewöhnlich bis weit über die Mitte nach vorn erkennbar. Halsschild gestreckter, der Seitenrand von der Basis nach vorn in gleichmäßig schwach gerundeter Kurve verengt [Abb.40]. Halsschild, Flügeldecken und Unterseite gewöhnlich schwarz, nur der Schulterbereich manchmal gelblich behaart [Abb.47]. Selten sind die Unterseite und (oder) die Flügeldecken gelb behaart. Äußerst selten kommen bei uns Stücke mit gelben Flügeldecken vor, die Anlaß zur Meldung des ochropterus aus der Pfalz gegeben haben. 12-17,5 mm. Von Asien über ganz Europa ohne den Norden und über Nordafrika verbreitet, in Mitteleuropa überall häufig. Fast stets in Nadelholz, besonders Kiefer, aber auch in Buche und Eiche.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sanguineus (L., 1758)


Der Aedoeagus dieser Arten ist sehr variabel und eignet sich nach Lohse nicht zur Unterscheidung, obwohl sie von Leseigneur herangezogen werden (Mittellappen abgestutzt bei sanguineus, zugespitzt bei cinnabarinus). Auch die aus Laubholz erhaltenen Stücke von sanguineus, die durchaus nicht mit den Nadelholztieren artidentisch zu sein brauchen, sind genitaliter nicht zu trennen. Die von Lohse angegebenen Unterschiede in den Halsschildproportionen sind auch nicht brauchbar; sie schwanken bei cinnabarinus bei meinen Tieren zwischen 1,04 und 1,08 und bei sanguineus zwischen 1,03 und 1,06 (jeweils Breite an der Basis/Länge Vorderrand bis Verbindungslinie der Hinterecken). Vielleicht könnte die Untersuchung der Larven und ihrer Biologie zur Klärung beitragen.
AMPEDUS SANGUINEUS
Abb.40
AMPEDUS SANGUINEUS
Abb.47
-- Auf dem Halsschild ist eine Mittelfurche nur im basalen Viertel erkennbar.

   ...21

 
#21 Halsschild leicht gewölbt und von der Basis nach vorn stark und +/- stetig verengt [Abb.48] [Abb.45]. Halsschild und Unterseite gewöhnlich kräftig goldgelb behaart, Flügeldecken auf der Scheibe schwarz, an den Seiten goldgelb behaart. Selten sind Halsschild und Unterseite schwarz behaart. Solche abweichend behaarten Stücke sind dann nur durch die fehlende Halsschildmittelfurche von sanguinolentus zu unterscheiden, da sich die Form des Aedoeagus hierfür nicht eignet. Es kann auch die ganze Ober- und Unterseite gelb behaart sein, so daß solche Stücke für ochropterus gehalten werden können. 12-14,5 mm [Abb.49]. Von Sibirien über fast ganz Europa verbreitet, fehlt nur im Norden und auf der iberischen Halbinsel; in Mitteleuropa überall, aber nicht häufig. Larve in weißfaulem Laubholz, das noch eine gewisse Härte aufweist, vorzugsweise in Eiche und Buche als Verfolger von Cerambyciden- und Lucanidenlarven. Käfer bis Mai im Holz und unter Rinde, dann im Freien auf Hölzern und Gebüsch, tagaktiv.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cinnabarinus (Eschz., 1829)


Ähnlich, aber die ganze Ober- und Unterseite gelb behaart. Süd- und Südosteuropa, in Mitteleuropa nicht zu erwarten.

   ...ochropterus Germar, 1844

AMPEDUS CINNABARINUS
Abb.48
AMPEDUS CINNABARINUS
Abb.45
AMPEDUS CINNABARINUS
Abb.49
 
-- Halsschild stärker gewölbt, etwas gedrungener aussehend weil der Halsschildseitenrand vor der Mitte nach vorn stärker gerundet verengt ist als hinten [Abb.50], dort fast parallel, machmal sogar etwas verengt. Halsschild schwarz behaart, Flügeldecken meist goldgelb [Abb.51], selten auf der Scheibe braun. 8,5-14 mm. Als Entwicklungsstätten wurden morsche Eichen und stark zerfallene Kiefernstubben gemeldet. Südfrankreich, Iberische Halbinsel, Nordafrika.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aurilegulus (Schaufuss, 1863)

AMPEDUS AURILEGULUS
Abb.50
AMPEDUS AURILEGULUS
Abb.51
#22 Halsschild mit anliegender, feiner, goldgelber Behaarung, im vorderen Drittel jederseits mit einem rundlichen Eindruck. Halsschildmittelfurche vor der Basis schwach angedeutet. Halsschildscheibe ziemlich dicht und grob, nach hinten etwas weitläufiger punktiert. Halsschildseiten dicht und grob genabelt punktiert. Flügeldecken rotbraun mit kurz geschwärzter Spitze. In Größe und Gestalt dem pomonae (Steph.) ähnlich. 10,5 mm. Nach 1 ♂ aus dem nordöstlichen Niedersachsen beschrieben.

   ...ziegleri Zeising & Sieg, 1983


Nach Lohse dürfte es sich hier um eine Mißbildung handeln; ich habe solche Eindrücke auf dem Halsschild schon häufiger bei allen möglichen Arten, auch in anderen Gattungen und Familien, gesehen.
 
-- Die meist gelbe Behaarung des Halsschilds rauh aufstehend. Halsschild vorn ohne rundliche Eindrücke.

   ...23

 
#23 Die Punkte am Halsschildseitenrand sind etwas kleiner und durch schmale glänzende Zwischenräume voneinander getrennt [Abb.52]; vor den Hinterwinkel stehen sie gedrängt. Halsschildbasis auch in der Mitte gleichmäßig flach auslaufend und Stücke mit einfarbig roten Flügeldecken dadurch auch von den vorhergehenden Arten leicht zu trennen (vgl. aber quercicola). Flügeldecken lebhaft rot mit einem langgestreckten, vorn und hinten verkürzten schwarzen Nahtfleck, der seitlich bis zum 2. oder 3., manchmal sogar bis zum 7. Flügeldeckenstreifen reichen kann, oft aber auch auf den Nahtzwischenraum beschränkt ist oder fehlt [Abb.53]. Halsschild gelbbraun, seltener schwarz behaart, Flügeldecken schwarz oder am Seitenrand, selten umfangreicher, gelb behaart. 9-11,5 mm. Von Sibirien über das südliche Nordeuropa, Mitteleuropa und Südosteuropa, sowie westlich bis Frankreich verbreitet, in Mitteleuropa weit verbreitet und mit Ausnahme der höheren Gebirgslagen nicht besonders selten. Entwickelt sich im weißfaulen Holz und unter der Rinde von Laubbäumen, vorzugsweise Eiche. Den Käfer findet man im Juni auf blühendem Gebüsch und geschlagenem, schattig liegendem Holz.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sanguinolentus (Schrk., 1776)

AMPEDUS SANGUINOLENTUS
Abb.52
AMPEDUS SANGUINOLENTUS
Abb.53
-- Zwischenräume der gedrängt stehenden Nabelpunkte an den ganzen Halsschildseiten auf schmale Runzeln reduziert, die Halsschildseiten daher fast matt [Abb.54]. Halsschild entlang der Basis niedergedrückt, als schmaler flacher Streifen vom gewölbten Absturz abgesetzt. Flügeldecken stumpfer rot gefärbt als bei den vorhergehenden Arten, höchstens die äußerste Spitze unscharf verdunkelt [Abb.55]. Oberseite schwarz, Unterseite gelb behaart, manchmal auch die Oberseite bis auf die dunkel behaarte Flügeldeckenmitte gelblich behaart. 8-10,5 mm. Von Asien über Europa, den Norden ausgenommen, verbreitet; in Mitteleuropa weit verbreitet, nur in Moorgebieten häufiger zu erwarten. Die Larve entwickelt sich vorzugsweise in subfossilen Hölzern in Moorboden, seltener im faulen Holz der Laubbäume. In Moorgebieten findet man das Tier im Juni oft zahlreich auf Birkengebüsch.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...pomonae (Steph., 1830)

AMPEDUS POMONAE
Abb.54
AMPEDUS POMONAE
Abb.55
#24 Flügeldeckenspitze in +/- großem Umfang schwarz.

   ...25

 
-- Flügeldecken einfarbig oder höchstens an der äußersten Spitze schwach geschwärzt.

   ...31

 
#25 Kopf mit grubenförmigem Mitteleindruck. Halsschild im hinteren Drittel neben der verkürzten Mittellinie jederseits mit flachem, aber deutlichem Eindruck; ein entsprechender Eindruck zumindest beim ♂ auch im vorderen Drittel. Fühler [Abb.56], insbesondere Glied 4, schlanker und länger als bei balteatus [Abb.57]. Halsschildbehaarung rötlichgelb, Flügeldeckenbehaarung ± rötlichbraun. Aedoeagus [Abb.58]. Um 9 mm. Nach 3 Ex. aus Rheinland-Pfalz und Nordbaden beschrieben.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...bouweri Schimmel, 1984


Auch hier gilt das bei LZ    >>>22 angemerkte. Ich habe ein Tier aus Niedersachsen, das der Beschreibung oben entspricht (Habitus [Abb.59], Halsschild [Abb.60], Kopf [Abb.61]), mit Ausnahme der Proportionen und der Form der Fühler [Abb.62] (dazu im Vergleich balteatus [Abb.63]). Aedoeagus [Abb.64] etwas abweichend von dem des balteatus [Abb.65]. Ich melde das Tier trotz aller Bedenken als bouweri, nicht zuletzt, damit es bei der dringend erforderlichen Revision des balteatus-Komplexes Berücksichtigung findet.
AMPEDUS BOUWERI
Abb.56
AMPEDUS BALTEATUS
Abb.57
AMPEDUS BOUWERI.GIF
Abb.58
AMPEDUS BOUWERI
Abb.59
AMPEDUS BOUWERI
Abb.60
AMPEDUS BOUWERI
Abb.61
AMPEDUS BOUWERI
Abb.62
AMPEDUS BALTEATUS
Abb.63
AMPEDUS BOUWERI.JPG
Abb.64
AMPEDUS BALTEATUS1
Abb.65
-- Kopf und Halsschild ohne deutliche Eindrücke.

   ...26

 
#26 Punktur am Halsschildseitenrand relativ fein und wenig dicht [Abb.66]. Flügeldecken gelb, das letzte Drittel schwarz, die Schwärzung auf jeder Flügeldecken nach vorn gerundet begrenzt, auf dem 3. Flügeldeckenzwischenraum schräg hinter dem Schildden meistens mit einem schwärzlichen Punktfleck. Halsschildpunktur ziemlich fein, auch an den Seiten nicht besonders dicht, die Punkte klein und nur zum Teil genabelt. Kiefertaster bräunlichgelb. Oberseite gelblich behaart. 8-10 mm. Von Westrußland und der Türkei über Süd- und ganz Mitteleuropa bis zu den Pyrenäen verbreitet, in Mitteleuropa aber sehr verstreut und sehr selten. Larve im Holz verschiedener Laubbäume, auch in Nadelholz. Bevorzugt werden Weiden. Käfer bis Mai in faulem Holz, von Mai bis Juli im Freien.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...elegantulus (Schönh., 1817)


Mein einziges Exemplar fand ich beim Aussieben von Mulm aus einer hohlen Kopfweide; leider ziemlich beschädigt [Abb.67].
AMPEDUS ELEGANTULUS
Abb.66
AMPEDUS ELEGANTULUS
Abb.67
-- Punktur am Halsschildseitenrand gröber und dichter [Abb.38]. Flügeldecken bräunlichrot oder gelbbraun, die Behaarung schwarz.

   ...27

AMPEDUS POMORUM
Abb.38
 
#27 Punktur des Halsschilds am Vorderrand sehr groß und dicht, deutlich genabelt, hinten einfach eingestochen. Punktur der Flügeldeckenstreifen ebenfalls sehr grob und tief. Sehr gestreckt, die Flügeldecken 3 x so lang wie der Halsschild. Flügeldecken ohne Schwärzung an der Spitze, lebhaft rot mit leicht gebräunter Naht, selten rostrot oder strohgelb. 9-11 mm. Die Larve verfolgen Lucanidenlarven in weiß- und rotfaulem Holz von Eiche, Buche u.a.. Aus ganz Frankreich gemeldet, eventuell. auch in Spanien und Großbritannien.

   ...corsicus (Reitter, 1918)

 
-- Punktur des Halsschilds feiner und weniger dicht, am Vorderrand nicht deutlich genabelt. Flügeldecken relativ kürzer, < als 3 x so lang wie der Halsschild.

   ...28

 
#28 Zwischenräume der Punkte auf den Flügedeckenstreifen hinten fein querrunzelig und dadurch nur seidenmatt glänzend. Punktur der Halsschildscheibe überall gleichmäßig verteilt und von etwa gleicher Stärke und Dichte [Abb.68]. Letztes Drittel der Flügeldecken schwarz [Abb.69], die Schwärzung sehr selten unscharf oder verloschen. Oberseite schwarz, Unterseite gelblich behaart. Das 3. Fühlerglied deutlich länger als das 2. [Abb.70] [Abb.63]. Aedoeagus [Abb.65] [Abb.71]. 7,5-10 mm. Von Rußland über Nord- und Mitteleuropa südlich bis zum Südrand der Karpaten und Alpen, westlich bis Frankreich verbreitet, in Mitteleuropa wohl überall und in Gebieten mit altem Kiefernbestand nicht selten, sonst seltener. Larve vorzugsweise in feuchtem faulen Kiefernholz, selten an anderem Nadel- und Laubholz.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...balteatus (L., 1758)

AMPEDUS BALTEATUS
Abb.68
AMPEDUS BALTEATUS
Abb.69
AMPEDUS BALTEATUS
Abb.70
AMPEDUS BALTEATUS
Abb.63
AMPEDUS BALTEATUS1.JPG
Abb.65
AMPEDUS BALTEATUS
Abb.71
-- Zwischenräume der Punkte auf den Flügedeckenstreifen hinten glatt und spiegelblank. Die Punktur der Halsschildscheibe ist insgesamt oder nach hinten wesentlich weitläufiger [Abb.72]. Gewöhnlich nur das letzte Fünftel der Flügeldecken geschwärzt *).

   ...29


*) a. balteatulus Reitter mit umfangreicher Schwärzung der Flügeldecken, die der des A. balteatus (L.) entspricht, kann durch die abweichende Halsschildpunktur von dieser Art getrennt werden. Es ist unsicher, ob diese Aberration zu glycereus oder zu melanurus Muls. et Guill. gehört.
AMPEDUS ELONGATULUS
Abb.72
 
#29 Kleine, schlanke Art von 7-8,5 mm. 3. Fühlerglied schlanker, aber nur wenig länger als das 2., 5.-9. Glied nicht länger als breit [Abb.73]. Die Punktur der Halsschildscheibe nach hinten wesentlich weitläufiger [Abb.72]. Flügeldecken etwa in oder vor der Körpermitte am breitesten, von dort nach hinten allmählich verengt [Abb.74]. Punktstreifen der Flügeldecken kräftig, die Zwischenräume deutlich leicht gewölbt. Flügeldeckenspitze fast immer schwarz, die Schwärzung aber nur selten 1/6 der Flügeldeckenlänge übersteigend, selten auch fehlend, so daß die ganzen Flügeldecken hell bräunlichrot sind. Oberseite schwarz behaart. Aedoeagus [Abb.75]. über Europa mit Ausnahme des Norden und Osten verbreitet, in Mitteleuropa im Norden und Osten verstreut und selten, nach Südwesten häufiger. Larve in faulendem Laub- und Nadelholz, Käfer auf Gebüsch und Nadelhölzern, besonders im späten Frühjahr. (elongatulus (F., 1787))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...glycereus (Herbst, 1784)

AMPEDUS ELONGATULUS
Abb.73
AMPEDUS ELONGATULUS
Abb.74
AMPEDUS ELONGATULUS.GIF
Abb.75
 
-- Über 8,5 mm, andernfalls 4.-9. Fühlerglied deutlich länger als breit und die Flügeldecken fein gestreift und mit flachen Zwischenräumen.

   ...30

 
#30 Durchschnittlich größere Art von 8,5-11mm. 3. Fühlerglied wesentlich länger als das 2.. Abweichende Exemplare des pomorum mit ausnahmsweise schwarzer Flügeldeckenspitze (adumbratus Buyss.), siehe LZ    >>>38  
-- Durchschnittlich kleiner, 8-9,5 mm. 3. Fühlerglied etwas schmäler, aber kaum länger als Glied 2. [Abb.76]. Halsschild ziemlich gestreckt, nach vorn schwach verengt, die Punktur insgesamt weitläufig [Abb.77], Flügeldecken mehr parallelseitig, erst zur Spitze hin verengt [Abb.78]. Flügeldecken feiner gestreift als bei elongatulus und pomorum, die Streifenpunkte kleiner und die Zwischenräume flacher als dort. Aedoeagus [Abb.79]. Verbreitung noch ungeklärt, aber vermutlich weit verbreitet, aber selten und nicht erkannt. In den Pyrenäen und den französischen Alpen, in der Slowakei und in der Lüneburger Heide gefunden; dort in einiger Anzahl in faulenden, am Boden liegenden Birkenstämmen im Puppenlager unmittelbar unter der dünnen weißen Rinde. Käfer von Mai bis August im Freien. Larve vermutlich auch im Nadelholz.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...melanurus Muls.Guillb., 1855


Auf ein ♀ mit fehlender Flügeldeckenschwärzung wurde die var. hellwigi Zeising aus dem Rheinland begründet.
AMPEDUS MELANURUS
Abb.76
AMPEDUS MELANURUS
Abb.77
AMPEDUS MELANURUS
Abb.78
AMPEDUS MELANURUS.GIF
Abb.79
#31 Die ganze Halsschildscheibe in gleicher Dichte und nach hinten nur unwesentlich feiner und ziemlich dicht punktiert.

   ...32

 
-- Die Punktur der Halsschildscheibe wird nach hinten feiner und weitläufiger oder ist im ganzen sehr weitläufig.

   ...33

 
#32 Flügeldecken bräunlich-orangegelb, gelb behaart, höchstens mit einzelnen eingestreuten schwarzen Haaren. Halsschild ziemlich gestreckt, über den Hinterecken kaum breiter als in der Mitte (vom Vorderrand bis zur gedachten Verbindungslinie der Halsschildhinterwinkel) lang. Halsschild von der Basis zur Mitte kaum, erst dann nach vorn sanft verengt. Flügeldeckenzwischenräume etwas quer verrunzelt. 9-11 mm. Hochnordische Art, die auch in der Slowakei gefunden wurde. Larve in Birken und Fichten. (borealis (Palm))

   ...suecicus Palm, 1976

 
-- Flügeldecken braunrot, schwarz behaart. 7,5-10 mm. Ausnahmsweise vorkommende Stücke des balteatus ohne geschwärzte Flügeldeckenspitze: var. adrastiformis Reitter, siehe LZ    >>>27  
-- Flügeldecken kaffeebraun: var. zeisingi von fontisbellaquei, siehe LZ    >>>7  
#33 Halsschild ohne deutliche grübchenförmige Eindrücke (Ausnahmen werden doppelt berücksichtigt).

   ...34

 
-- Halsschild jederseits der Mittellinie mit deutlichem grübchenförmigen Eindruck (Beachte auch die oben erwähnten bouweri und ziegleri).

   ...42

 
#34 Halsschildscheibe sehr fein und weitläufig punktiert, die Punktur noch etwas feiner als bei elegantulus, der Halsschild daher auffällig glänzend. Halsschild stark gewölbt, zu den Seiten stark abfallend, die Oberseite uneben: Eine wenigstens bis zur Scheibenmitte reichende tiefe Halsschildmittellängsfurche und ein flacher, vor der Mitte gelegener Eindruck jederseits der Mittellinie stets deutlich erkennbar. Halsschildhinterwinkel auffällig stumpf, etwas abgesetzt und nur stumpf und manchmal unscharf gekielt. Scheitel mit flachem Mitteleindruck. Flügeldecken entweder bräunlichrot (bisher nur ♀), Halsschild und Flügeldecken schwarz behaart oder mit wenigen gelben Haaren an Schultern und Halsschildbasis, oder Flügeldecken gelb (wie nigroflavus) und gelb behaart. Fühler zum Teil aufgehellt, auch die Beine ± bräunlich. Aedoeagus [Abb.80]. 9-9,8 mm. Nach 3 Exemplaren aus dem niedersächsischen Wendland beschrieben. Larve unbekannt, doch vermutlich in den gleichen Eichen in denen dort auch cardinalis, hjorti und Lacon querceus vorkommen. Käfer zwischen Ende Mai und Anfang Juni. Die Form mit gelben Flügeldecken (♂) entspricht der Färbung, Größe und Halsschildpunktur dem von der Krim beschriebenen ochrinulus (Reitter); dieser hat aber ein normal gewölbtes Halsschild ohne Spur einer Mittelfurche. Das Tier nach dem Reitter den ochrinulus auch aus Mähren meldete, lag Lohse nicht vor, es könnte vielleicht zu der neuen Art gehören.

   ...vandalitiae Lohse, 1976

AMPEDUS VANDALITIAE.GIF
Abb.80
 
-- Halsschild wenigstens vorn ± dicht punktiert, gleichmäßig gewölbt und höchstens mit kurzer Mittellängsfurche.

   ...35

 
#35 Kleine schlanke Art von 7-8,5 mm. 3. Fühlerglied schlanker, aber nur wenig länger als das 2., 5.-9. Glied nicht länger als breit. Halsschild und Flügeldecken schwarz behaart. Hierher Stücke des elongatulus ohne geschwärzte Flügeldeckenspitze (discanicus Buyss.), siehe LZ    >>>29  
-- Arten von 9-13 mm. 3. Fühlerglied selten ähnlich kurz, dann aber die vorletzten Fühlerglieder deutlich länger als breit.

   ...36

 
#36 Flügeldecken lebhaft rot. Halsschildpunktur neben dem Seitenrand im mittleren Drittel nicht deutlich genabelt, die Punkte nach hinten länglich ausgezogen und mit glänzenden Zwischenräumen etwa in Punktgröße [Abb.81]. Dadurch von der in Färbung und Größe ähnlichen var. immaculatus Schauf. des sanguinolentus (mit einfarbig roten Flügeldecken) gut zu unterscheiden. Die Punktur der Flügeldeckenstreifen kräftig und bis zur Spitze sehr dicht gestellt [Abb.82]. Oberseite schwarz behaart, seltener Halsschildbehaarung gelblich. Formen mit gelblichen Flügeldecken, wie sie in Frankreich vorkommen, wurden bei uns noch nicht gefunden. Diese lassen sich von nigroflavus durch ihre schwarze Flügeldeckenbehaarung unterscheiden. 9-11 mm. In Frankreich weit verbreitet, bei uns bisher wenig gefunden. In Frankreich als Verfolger von Dorcus und Platycerus in weiß- und rotfaulem Holz (Eiche, Buche etc.) festgestellt, in Hessen in anbrüchiger Eßkastanie. (corsicus Lesg. nec Reitter).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...quercicola (Buyss., 1887)


Auf 2 ♂ aus der Pfalz mit einem Paar grübchenförmiger Halsschildeindrücke im vorderen Drittel wurde die var. niehuisi Schimmel begründet; 1 weiteres ♂ aus dem niedersächsischen Wendland.
AMPEDUS QUERCICOLA
Abb.81
AMPEDUS QUERCICOLA
Abb.82
-- Flügeldecken entweder braunrot oder gelblich, und dann mit gelber Behaarung.

   ...37

 
#37 Flügeldecken rötlichgelb oder hell bräunlich orangegelb [Abb.83], höchstens der Spitzenwinkel geschwärzt, ziemlich lang und deutlich gelb behaart, Halsschild schwarz behaart, die Behaarung manchmal an der Basis gelb durchmischt. Kiefertaster rotgelb, das Endglied schwarz. Halsschild fast stets mit deutlicher Mittellängsfurche auf dem Basalabfall. Aedoeagus [Abb.84]. 9-13 mm. Von Sibirien westlich bis Spanien verbreitet, fehlt im nördlichen Skandinavien und auf der Balkanhalbinsel; in Mitteleuropa im Osten ziemlich häufig, im Westen seltener. Larve in weißfaulem, mürbem Holz der verschiedensten Laubbäume; überwintert als Imago, ab Ende Mai im Freien.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nigroflavus (Goeze, 1777)

AMPEDUS NIGROFLAVUS
Abb.83
AMPEDUS NIGROFLAVUS.GIF
Abb.84
-- Flügeldecken heller oder dunkler braunrot, fast stets schwarz behaart. Eine Halsschildmittelfurche fehlt oder ist ganz schwach angedeutet.

   ...38

 
#38 3.Fühlerglied parallel oder rundlich, nicht dreieckig verbreitert; wenn zur Spitze schwach erweitert, dann aber immer länger als breit und dort nie doppelt so breit wie an der Wurzel [Abb.85].

   ...39

AMPEDUS POMORUM
Abb.85
 
-- 3.Fühlerglied kurz dreieckig, nicht länger als breit (♂) oder wenig länger als breit (♀) [Abb.86], distaler Teil wenigstens doppelt so breit wie an der Basis.

   ...41

AMPEDUS HJORTI
Abb.86
 
#39 Unterseite schwarz behaart.

   ...40

 
-- Unterseite goldgelb oder rötlichgelb behaart. Halsschild deutlich breiter als lang, mit schwach ausgeschweiften Hinterecken. Halsschildpunktur dicht und fein [Abb.87], an den Seiten in +/- großem Umfang genabelt. Große, robuste Art [Abb.88]. Flügeldeckenstreifen mit +/- feinen Punkten. Kiefertaster rotbraun bis schwarz. Halsschild gelb, rotbraun oder schwarz behaart. Fühler [Abb.25]. Aedoeagus [Abb.89]. 9-13 mm. In ganz Mitteleuropa wohl überall die häufigste Art der Gattung. (brigittae Bouwer, robustus Bouwer).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...pomorum (Hbst., 1784)

AMPEDUS POMORUM
Abb.87
AMPEDUS POMORUM
Abb.88
AMPEDUS POMORUM
Abb.25
AMPEDUS POMORUM.GIF
Abb.89
#40 Fühler kurz, die Halsschildhinterwinkel kaum erreichend; Glied 2 der Fühler nicht länger als breit, Glied 3 parallel, so lang oder wenig länger und fast von gleicher Breite wie Glied 2. Halsschildscheibe vorn mit flacher, feiner, weitläufiger Punktur, der Punktabstand beträgt das 1- bis 3-fache der Punktdurchmesser, zur Basis hin wird die Punktur feiner und weitläufiger. Aedoeagus etwa wie [Abb.90]. Bisher nur von wenigen verstreuten, meist montanen Fundorten in Deutschland gemeldet.

   ...nemoralis Bouwer, 1980

AMPEDUS NEMORALIS.GIF
Abb.90
 
-- Fühler etwas länger und schlanker, insbesondere Glied 3 wesentlich länger und 1,5-2 x so lang wie breit. Halsschildpunktur dichter, die Punktabstände vorn 1-2 x so groß wie die Punktdurchmesser. Aedoeagus ähnlich [Abb.89]. 9-11 mm. a. nigriventris Rtt. von pomorum; siehe LZ    >>>39  
#41 Kiefertaster einfarbig hell rötlich. Oberseite schwarz, Unterseite rötlich- bis schwarzbraun behaart. Halsschild besonders beim ♀ etwas gestreckter und zur Basis parallelseitig. Flügeldecken oft heller gelbbraun [Abb.91]. Fühler [Abb.92]. 8,8-12 mm. In Mitteleuropa und den angrenzenden Ländern weit verbreitet, aber selten; dämmerungsaktiv.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...hjorti (Rye, 1905)

AMPEDUS HJORTI
Abb.91
AMPEDUS HJORTI
Abb.92
-- Letztes Kiefertasterglied schwarz mit schmalem hellen Saum an der Spitze, die vorhergehenden Glieder schwarzbraun. Flügeldecken rotbraun mit oder ohne geschwärzte äußerste Spitze. Ober- und Unterseite schwarz behaart, Halsschild ohne Mittelfurche, die bei hjorti oft angedeutet ist, weniger schlank als bei hjorti. 9,5-11 mm. In Mitteleuropa verbreitet, aber nicht häufig und nur stellenweise. Auch aus der Tschechoslowakei gemeldet. (triangulus Bouwer).

   ...triangulum (Dorn, 1925)

 
#42 Flügeldecken gelb, braunrot oder braun.

   ...43

 
-- Flügeldecken rot.

   ...45

 
#43 Flügeldecken mit umfangreich geschwärzter Spitze: elongatulus var. biimpressus Zeising. vgl. Lz.    >>>25  
-- Flügeldecken ohne umfangreich geschwärzte Spitze; Halsschild mit Mittelfurche in der Hinterhälfte.

   ...44

 
#44 Halsschild glänzend, weitläufig punktiert. Vergleiche. vandalitiae LZ    >>>34  
-- Halsschild nicht auffällig glänzend. Mit 11 mm Länge größer als vandalitiae (9-9,8 mm). Halsschildpunktur dichter, der Punktabstand auf der Scheibe beträgt das 1-2-fache der Punktdurchmesser (bei vandalitiae das 2-4-fache). Beine schwarz (bei vandalitiae ± braun). Nach 1 ♀ aus Unterfranken beschrieben. Ohne das Vorliegen eines ♂ scheint mir die Artverschiedenheit von vandalitiae nicht gesichert.

   ...francolinus Bouwer, 1984

 
#45 Halsschild gleichmäßig gewölbt, vor seiner Basis allenfalls mit kurzer Längsfurche. quercicola var. niehuisi Schimmel. siehe Lz.    >>>36  
-- Halsschild auffällig gewölbt, uneben und mit Eindrücken versehen, mit deutlicher Mittellängsfurche, die fast bis zum Vorderrand reicht, in der Vorderhälfte jederseits mit größerem flachen Eindruck sowie jederseits an der Basis mit einem größeren und einem kleinen Eindruck. Ein weiterer Eindruck befindet sich in der Mitte des Seitenrandes; 10-12 mm. Nach einem ♂ aus Hessen und einem weiteren aus Baden beschrieben.

   ...impressicollis Bouwer, 1984


Es liegt die Vermutung nahe, daß es sich um eine mißgebildete Form einer anderen Art handelt. Siehe Anmerkung bei LZ    >>>22
 
#99 Über die nachfoldend aufgeführten Arten habe ich z.Zt. keine Informationen:  
-- Rußland.

   ...apicalis (Reitter, 1889)

 
-- Zypern.

   ...assingi Schimmel, 1996

 
-- Ehem. Yugoslawien.

   ...balcanicus Dolin, 1983

 
-- Italien.

   ...callegarii Platia & Gudenzi, 2000

 
-- Griechenland, Türkei.

   ...canaliculatus (Reitter, 1918)

 
-- Italien,Griechenland, Türkei.

   ...coenobita (Costa, 1881)

 
-- Spanien.

   ...fuentei Sanchez-Ruiz, 1996

 
-- Frankreich.

   ...gallicus Bouwer, 1990

 
-- Spanien.

   ...hispanicus Platia & Gudenzi, 1999

 
-- Habitus [Abb.93]. Griechenland.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...karneri Schimmel, 1996

AMPEDUS KARNERI
Abb.93
 
-- Rumänien, Ungarn, Rußland.

   ...karpathicus (Buysson, 1885)

 
-- Spanien.

   ...koschwitzi Schimmel, 1990

 
-- Schweden, Finnland, Rußland.

   ...lepidus (Maklin, 1876)

 
-- Griechenland.

   ...macedonicus Schimmel, 1996

 
-- Italien. (magistretti)

   ...magistrettii Platia & Schimmel, 1988

 
-- Griechenland (Kreta).

   ...minos Wurst, 1997

 
-- Rußland.

   ...ochrinulus (Reitter, 1887)

 
-- Portugal.

   ...pooti Wurst, 1995

 
-- Zypern, Kleinasien.

   ...pulcher (Baudi, 1871)

 
-- Spanien.

   ...pyrenaeus Zeising, 1981

 
-- Spanien. (talamelli)

   ...talamellii Platia & Gudenzi, 2000

 
-- Habitus [Abb.94], Fühler [Abb.95], Aedoeagus [Abb.96]Marokko.

   ...meybohmi Zeising & Brunne, 2003

AMPEDUS MEYBOHMI
Abb.94
AMPEDUS MEYBOHMI
Abb.95
AMPEDUS MEYBOHMI.JPG
Abb.96
 
-- Habitus [Abb.97], Fühler [Abb.98], Aedoeagus [Abb.99]Türkei, Griechenland ?

   ...schoettlei Zeising & Brunne, 2003

AMPEDUS SCHOETTLEI
Abb.97
AMPEDUS SCHOETTLEI
Abb.98
AMPEDUS SCHOETTLEI.JPG
Abb.99
 
  apicalis
assingi
aurilegulus
auripes
balcanicus
balteatus
bouweri
brunnicornis
callegarii
canaliculatus
cardinalis
carinthiacus
cinnabarinus
coenobita
corsicus
elegantulus
erythrogonus
forticornis
francolinus
fuentei
gallicus
glycereus
hispanicus
hjorti
impressicollis
karneri
karpathicus
koschwitzi
lepidus
macedonicus
magistrettii
melanurus
meybohmi
minos
nemoralis
nigerrimus
nigrinus
nigroflavus
ochrinulus
ochropterus
pomonae
pomorum
pooti
praeustus
pulcher
pyrenaeus
quadrisignatus
quercicola
rufipennis
sanguineus
sanguinolentus
schoettlei
scrofa
sinuatus
suecicus
talamellii
triangulum
tristis
vandalitiae
ziegleri
     Creative Commons Lizenzvertrag
Erstellt am: 11.02.2011
Letzte Aktualisierung: 01.09.2018 - 09:25:50