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Gattung: Chlaenius Bonelli 1809 |
Carabidae - Harpalinae - Chlaeniini |
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Von Arved Lompe (nach L. Ganglbauer, R. Jeannel, E, Reitter, P. Kuhnt und J. Trautner) |
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Fühler bei den meisten Arten erst vom 4. Glied an pubeszent, die ersten 3 nur mit den endständigen Randbörstchen. Endglied der Taster abgestutzt verrundet. Kinn mit kurzem, in der Mitte meist ausgerandetem Mittelzahn. Flügeldecken mit kurzem Scutellarstreif und 8-9 Punktreihen, im 3. Zwischenraum ohne Porenpunkte. Meist metallisch grün oder blau, selten schwarz. Die Arten bevorzugen nasse Standorte. |
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#1 |
Vorletztes Glied der Lippentaster ohne Borsten. Die Flügeldecken erscheinen kahl, die feine Behaarung ist nur an den Rändern erkennbar. Der weißgelbe Flügeldeckenseitenrand zum Basalrand hin nur wenig verschmälert; Zwischenräume ohne deutliche Punktierung, nur schuppig genetzt und schwach und spärlich gerunzelt. Halsschild ohne kräftige Punkte, quer gerunzelt und dazwischen nur sehr fein punktiert (50 x). 14-18 mm. Mittelmeergebiet und Südeuropa. In Mitteleuropa in Österreich (Neusiedler See, Burgenland, Niederösterreich) und Tschechoslowakei, selten. An sumpfigen oder sandigen Ufern, halotolerant. ...spoliatus (Rossi, 1792) |
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Vorletztes Glied der Lippentaster mit 2 oder mehr Borsten und/oder Oberseite deutlich behaart. ...2 |
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#2 |
Flügeldecken und manchmal auch der Halsschild mit hell gelbem oder rötlichem Seitenrand. ...3 |
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Flügeldecken ohne hellen Seitenrand. ...10 |
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#3 |
Auch die Halsschildseitenränder hell, gelb oder rötlich. Kleiner, 8-12 mm ...4 |
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Die Halsschildseitenränder nicht heller als die Scheibe. Größer, 14-24 mm. ...6 |
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#4 |
Halsschild zur Basis deutlich ausgerandet verengt [Abb.1]. Der helle Seitenrand der Flügeldecken an der Spitze verbreitert und nach vorn zackenförmig ausgefranst [Abb.2]. Von Nordafrika über Süd-, Mittel- und das südliche Nordeuropa, Kleinasien und den Kaukasus bis Sibirien verbreitet. In Mitteleuropa meist häufig bis gemein, nur im Nordosten seltener. An feuchten Stellen von der Ebene bis 600 m Höhe. ...vestitus (Payk., 1790) |
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Halsschild nicht ausgesprochen herzförmig, zur Basis nur wenig und undeutlich konkav verengt [Abb.3]. Der gelbe Seitenrand der Flügeldecken zur Spitze nicht auffallend breiter. ...5 |
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#5 |
Seitenränder des Halsschilds wie die der Flügeldecken blaßgelb [Abb.4]. Fühler vom 4. Glied ab verdunkelt. Grundfärbung grün metallisch. Abdomen dunkel, mit hellem Seitenrand, Epipleuren der Flügeldecken gelb. 10-12 mm. West- und Südeuropa; im westlichen Mitteleuropa bisher nur im Elsaß, Rheinland und in Hessen. An feuchten Stellen verschiedenster Art, gern in der Nähe von Gewässern. (variegatus (Geoffroy in Fourcroy, 1785)) ...olivieri Crotch |
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Halsschild und Flügeldecken mit schmalem rötlichen Rand, dunkler braungrün. Abdomen einfarbig schwarzgrün, Epipleuren der Flügeldecken braun. 10-12 mm. Balkanhalbinsel, Südrußland. ...terminatus (Dejean, 1826) |
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#6 |
Endglied der Taster spindelförmig mit abgestutzter Spitze [Abb.5]. Kleinere Arten von 14-18 mm mit vor der Basis ausgerandetem Halsschild. ...7 |
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Endglied der Lippentaster beilförmig mit abgestutzer Spitze [Abb.6]. Vorderschenkel des Männchens an der Basis innen gekielt und dort in eine Ecke oder einen Zahn erweitert. Untergattung Epomis ...9 |
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#7 |
Beine dunkel, besonders die Schenkel. Halsschildseitenrand +/- gerade. Ungeflügelt. 16-18 mm. Sizilien. ...borgiae Dejean, 1826 |
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Beine blaßgelb, selten etwas verdunkelt. Halsschild an den Seiten stärker gerundet. Geflügelt. ...8 |
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#8 |
Stirn zwischen den Augen breiter, etwa 4 x so breit wie 1 Auge. Halsschild meist mit ziemlich scharf rechtwinkligen Hinterecken, dieses Merkmal aber sehr variabel. Kopf und Halsschild dichter punktiert. Hinterschienenenddorn länger als das halbe 1. Tarsenglied. Flügeldecken grün, Kopf und Halsschild meist kupfrig-rot. Hinterleibssternite neben dem eigentlichen Seitenrand noch zusätzlich schmal gelb gerandet. 13-16 mm. Aedoeagus [Abb.7]. Mediterrangebiet, besonders im Osten, Kleinasien, Kaukasus. In Mitteleuropa nur im Südosten: Österreich (Niederösterreich, Burgenland, Neusiedler See) und Tschechoslowakei (Mähren, Slowakei). An feuchten Orten, meist sumpfigen Ufern. ...festivus (Panzer, 1796) |
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Wie zuvor, aber Abdomen am Seitenrand nicht hell gerandet. Griechenland. C. festivus var. ...caspius Motschulsky |
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Stirn zwischen den Augen nur etwa 3 x so breit wie 1 Auge. Halsschildhinterecken stumpfwinklig [Abb.8]. Hinterschienenenddorn nur halb so lang wie das 1. Tarsenglied. Höchstens der eigentliche Seitenrand der Hinterleibssternite etwas aufgehellt, nur das Abdominalsternit gelb gerandet. Habitus [Abb.9]. Aedoeagus [Abb.10]. 13-17,5 mm. West- bis Südosteuropa. In Mitteleuropa nur in Elsaß-Lothringen und dem Rheinland. An Ufern fließender und stehender Gewässer. ...velutinus (Duft., 1812) |
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#9 |
Kopf und Halsschild dunkel metallisch grün, Flügeldecken schwärzlich grün mit violettem Schimmer in den Streifen [Abb.11]. Abdomen bräunlichgelb gerandet. Fühler und Taster rötlich gelb. 18-24 mm. Über das ganze Mittelmeergebiet verbreitet. ...circumscriptus (Duftschmid, 1812) |
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Oberseite baugrün oder blau. Abdomen nur schmal bräunlich gerandet. Halsschild zur Basis stärker verengt als beim vorigen. Zwischenräume der Flügeldecken deutlicher punktiert. Aedoeagus: [Abb.12]. 16-19 mm. Östliches Mittelmeergebiet. ...dejeani (Dejean & Boisduval, 1830) |
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#10 |
Tarsen oberseits dicht behaart, die Haare etwa so lang und dicht wie die auf den Flügeldecken. Auch die ersten 3 Fühlerglieder dichter behaart (aber deutlich spärlicher als das 4. und die folgenden). ...11 |
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Tarsen oberseits kahl oder mit verstreuten Punkten in denen Härchen stehen, die meist kaum länger sind als die Punkte; die ersten 3 Fühlerglieder nur mit den normalen Borsten. ...16 |
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#11 |
Kleinere Arten: 6-12 mm. Zumindest die Schienen rötlich. ...12 |
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Größere Arten aus Nordafrika und den Kanarischen Inseln: 14-16 mm. ...11a |
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#11a |
Beine ganz schwarz. Algerien, Tunesien. ...aeratus Quensel, 1806 |
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Beine rötlich. Flügeldecken matt, blau, Halsschild davon abstechend glänzend, blaugrün [Abb.13]. Aedoeagus [Abb.14]. 12,5-15 mm. Nordafrika, Kanarische Inseln: Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera. ...canariensis Dejean, 1831 |
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Wie zuvor, aber der Halsschild mehr goldgrün. Andalusien. canariensis ssp. ...alonsoi Fernandez-Cortes, 1988 |
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#12 |
Oberseite blau, Kopf und Halsschild häufig grün, nie golden oder kupfrig. Südspanien und Nordafrika. ...13 |
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Kopf und meist auch der Halsschild golden oder kupfrig glänzend. ...15 |
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Oberseite blau-grün, östliches Mittelmeergebiet. Auf der Oberseite der Tarsen sind verstreute längere, sehr dünne Haare vorhanden, ebenso auf dem 3. Fühlerglied. vgl. decipiens LZ >>>21 |
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#13 |
Fühler und Beine einfarbig rot. Blauviolett, Kopf blau oder grün. 6,5-7 mm. Südspanien, Marokko. ...infantulus Chaudoir, 1876 |
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Fühler vom 2. oder 3. Glied an geschwärzt. Flügeldecken blau, Kopf und Halsschild grün. ...14 |
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#14 |
Fühler zurückgelegt nicht über die Mitte der Flügeldecken reichend, vom 3. Glied an verdunkelt. Kleiner, 6,5-8,5 mm. Basalrand der Flügeldecken bis zum Schildchen reichend. Punkte in den Zwischenräumen der Flügeldecken rund, Mikroskulptur fein. 7-8 mm. Südspanien (Andalusien), Marokko. ...virens Rambour, 1842 |
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Fühler zurückgelegt über die Mitte der Flügeldecken reichend, vom 2. Glied an verdunkelt. Größer, 8,5-11 mm. Flügeldeckenbasalrand erreicht nicht das Schildchen, an den Schultern verrundet stumpfwinkelig. Punkte in den Zwischenräumen der Flügeldecken in die Länge gezogen, die Mikroskulptur deutlicher. Südspanien, Marokko. ...cyaneus Brullé, 1835 |
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#15 |
Kleiner, 7-10,5 mm. Kopf und Halsschild golden-kupfrig, Flügeldecken blau oder grün. Fühler vom 4. Glied an dunkel, braunschwarz. Nordafrika, Westmittelmeergebiet. ...chrysocephalus Rossi, 1790 |
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Größer, 10-11,5 mm. Nur der Kopf golden-kupfrig, Halsschild blau oder grün, Flügeldecken blau. Fühler vom 4. Glied an verdunkelt, bräunlich. Aedoeagus [Abb.15]. Östliche Art: Balkan, Kleinasien. ...aeneocephalus Dejean, 1826 |
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#16 |
Halsschild mit breiter Basis und breit abgesetztem Seitenrand. Die Basaleindrücke und die Mittelfurche des Halsschilds sind tief eingedrückt, dadurch der Halsschild mit 3 Längsfurchen. Die abwechselnden Zwischenräume der Flügeldecken oft ± rippenartig erhöht. Untergattung Agostenus ...17 |
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Halsschild ohne Furchen und mit schmal abgesetztem Seitenrand. Alle Flügeldeckenzwischenräume gleichartig gewölbt, skulptiert und behaart ...19 |
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#17 |
Die abwechselnden Zwischenräume der Flügeldecken stärker gewölbt. ...18 |
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Alle Flügeldeckenzwischenräume gleichartig gewölbt. ...17a |
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#17a |
Hinterecken des Halsschilds deutlich, seine Oberseite groß und ungleich punktiert, mit scharfer Mittelfurche. Vollständig schwarz [Abb.16]. 13-14 mm. Meist in sumpfigem Gelände, aber nicht ausschließlich. Fortpflanzung im Frühjahr. Europa ohne den Westen, äußersten Norden und Süden, östlich bis Sibirien. In Mitteleuropa verbreitet, aber lokal und selten, besonders nach Westen seltener. ...sulcicollis (Payk., 1798) |
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Hinterecken des Halsschilds abgerundet, die Oberfläche, insgesamt feiner und gleichmäßiger punktiert, die Skulptur insgesamt flacher, die glatten Bereiche ausgedehnter. Körperform schlanker, Flügeldecken nur wenig breiter als Halsschild [Abb.17]. Oberseite dunkel, machmal mit grünmetallischem Schein, vor allem im Bereich Kopf und Halsschild, Südosteuropa, Ostpaläarktis. ...alutaceus (Gebler, 1829) |
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#18 |
Die abwechselnden Zwischenräume der Flügeldecken sind kupfrig-golden behaart, die dazwischen liegenden schwach erhöht, sehr fein und dunkel behaart und meist abgerieben, so daß die Flügeldecken gerippt erscheinen. Halsschild mit lang keilförmigen inneren Basaleindrücken, die stark punktiert und ebenfalls schwach kupfrig golden behaart sind. Eine einfarbig behaarte a. unicolor Har. Lindberg kommt vor und unterscheidet sich von dem ähnlichen sulcicollis durch den besonders vorn glatten Nahtzwischenraum. 10-13 mm. An verschiedenen Gewässern, auch am Meer. Tags aktiv, flugfähig. Nordosteuropa bis Sibirien. In Mitteleuropa früher weiter verbreitet, neuere Funde nur im Osten: Preußen, Pommern, Mark Brandenburg, Schlesien, Tschechoslowakei (Böhmen). ...quadrisulcatus (Payk., 1790) |
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Auf den Flügeldecken wechseln rippig erhabene, unpunktierte, bronzefarbene mit vertieften, dicht punktierten, grünmetallischen Intervallen ab, wobei Naht und ungeradzahlige Intervalle erhaben sind. Halsschild kräftig skulptiert, mit ungleich verstreuten groben Punkten. Unterseite und Körperanhänge schwarz. 10-12,5 mm. Nordosteuropa bis Sibirien. Nur im nordöstl. Mitteleuropa: Preußen, Pommern, Mark Brandenburg und Polen (Schlesien). An Ufern stehender Gewässer, auch am Meeresstrand. ...costulatus Motsch., 1859 |
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#19 |
Lippentaster beilförmig, zur Spitze stark verbreitert und abgestutzt [Abb.18]. ...20 |
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Lippentaster spindelförmig und an der Spitze abgestutzt [Abb.19]. ...25 |
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#20 |
Fühler mit 3 gelbroten Basalgliedern, das 3. an der Spitze manchmal braun. Schienen dunkelbraun. ...21 |
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Fühler mit höchstens 2 gelbroten Basalgliedern, sonst dunkelbraun bis schwarz. ...22 |
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#21 |
Oberseite leuchtend blauviolett, selten grünlich. Unterseite schwarz. 1.-3. Fühlerglied ± rotgelb, vom 4. Glied ab sind die Fühler vollständig geschwärzt. Beine gelbrot. Epipleuren kahl. 5. Hintertarsenglied kaum länger als das 4.. 10-13 mm. Südeuropa. Im südöstl. Mitteleuropa soll nur die ssp. ambiguus Csiki 1929 (laticollis Chaudoir 1843) vorkommen: Slowakei, sehr selten, in Österreich fraglich. An nassen Stellen in der Ebene und im grasigem Hügelland. ...decipiens (Dufour, 1820) |
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Oberseite grün oder grünblau, Kopf und Halsschild grün mit Kupferglanz. Im Durchschnitt etwas kleiner, 10-11 mm. Fühler rotbraun, Schenkel schwarz. Balkanhalbinsel, Kleinasien. ...viridis (Menetries, 1832) |
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#22 |
Art aus Griechenland und Kleinasien. Oberseits ganz blau [Abb.20]. Fühler schwarz, das 1. Glied rotgelb. Beine schwarz oder rot. 10-12 mm. ...cruralis (Fischer-Waldheim, 1829) |
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Arten aus Südwesteuropa (Südfrankreich, Iberische Halbinsel). Oberseite grün oder bunt, mit golden-kupfrigen Kopf und Halsschild. ...23 |
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#23 |
Halsschild schlanker, zur Basis gerade oder leicht ausgerandet verengt. ...24 |
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Halsschild breiter, bis zur Basis gerundet verengt. Punktur der Oberseite sehr grob. Kopf und Halsschild kupfrig, Flügeldecken matt grün. 10,5-12 mm. Iberische Halbinsel. ...dives (Dejean, 1826) Dieser Art sehr ähnlich: ...galaecianus Chaudoir, 1856 ...seoanei Faimaire, 1878 Status unklar (ex Trautner). |
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#24 |
Halsschild schlanker, nach vorne stärker verengt, die Hinterwinkel verrundet. Zwischenräume der Flügeldecken gewölbt. Nur das 1. Fühlerglied unten rötlich.10,5-12,5 mm. Spanien: Sierra Nevada. ...baeticus (Rambour, 1837) |
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Halsschild nach vorne weniger verengt, weniger schlank. Die Hinterwinkel nur ganz kurz verrundet, fast rechtwinklig.. Zwischenräume der Flügeldecken flach. Meist das 1. und 2. Fühlerglied rötlich.Kopf und Halsschild kupfrig-golden, Flügeldecken grün. 9-12 mm. Pyrenäen, Iberische Halbinsel. ...fulgidicollis (Dufour, 1820) |
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#25 |
Halsschild zur Basis stark ausgerandet verengt, Hinterwinkel scharf stumpfwinkelig [Abb.21]. Vorletztes Glied der Lippentaster ohne Borsten. Dunkel blaugrün bis schwarzgrün. 10-12 mm. Balkanhalbinsel. ...flavipes (Menetries, 1832) |
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Halsschild zur Basis gerundet oder gerade, höchstens sehr schwach ausgerandet verengt [Abb.22]. ...26 |
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#26 |
Einfarbig schwarz [Abb.23], Kopf mit etwas Kupferglanz. Basis des 1. Fühlerglieds rotbraun aufgehellt. Halsschild nach vorn und hinten fast gleichstark verengt, Basis geringfügig breiter als der Vorderrand, Seitenrand durchgehend fein, Oberseite ziemlich gleichmäßig runzlig punktiert. 10-13 mm. Europa einschließlich des ganzen Mittelmeergebietes (Nordafrika), Kleinasien, Sibirien. In Mitteleuropa verbreitet, aber lokal und meist selten. An sandig-schlammigen Ufern und Stränden. ...tristis (Schall., 1783) |
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Grün und kupfrig metallisch. Fühler und/oder Beine zum Teil gelbrot. ...27 |
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#27 |
Halsschildseiten bis zu den verrundeten Hinterecken konvex gerundet [Abb.22]. Seitenteile der Vorderbrust und besonders die Episternen der Mittelbrust wenig glänzend, mäßig dicht und gleichmäßig fein punktiert. Halsschild mäßig stark und ziemlich gleichmäßig punktiert. Grün, Halsschild kupfrig überflogen, an den Fühlern höchstens das 1. Glied ganz gelbbraun, das 2. zumindest an der Spitze gebräunt, die folgen braunschwarz. Beine schwärzlich mit hellerer Schienenbasis oder rotbraun; bei der f. melanocornis Dejean 1826 gelbrot. Aedoeagus: [Abb.24] , linke (kleine) Paramere knopfförmig.9,5-12,5 mm. Europa ohne den äußersten Norden, Westasien, Sibirien. In Mitteleuropa überall, meist häufig an nassen Steilen vegetationsreicher Ufer. ...nigricornis (F., 1787) |
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Halsschild zu den Hinterecken gerade oder konkav verengt [Abb.25], seine Punktur etwas stärker, auf der Scheibe deutlich weitläufiger als vor der Basis. Seitenteile der Vorderbrust und Episternen der Mittelbrust etwas glänzender, sehr unregelmäßig fein punktiert, dazwischen eingestreute größere Punkte ...28 |
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#28 |
1.-3. Fühlerglied, Kiefertaster und Beine ungetrübt gelbrot [Abb.26]. Halsschild zu den stumpfen Hinterecken gerade verengt. Grün bis grünblau, gewöhnlich leuchtender als nigricornis, Kopf und Halsschild mit Goldglanz, Flügeldecken selten kupfrig. Aedoeagus [Abb.27]. 10-12,5 mm. Ost-, Mittel- und Südeuropa, England. In Mitteleuropa wohl fast überall, aber seltener als nigricornis. In weiten Teilen des Alpengebietes nur in Tallagen, sonst selten oder fehlend. Vorzugsweise an sonnenexponierten lehmigen Ufern und in Ziegeleigruben, auch auf feuchten Kalkböden. ...nitidulus (Schrk., 1781) |
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Fühler vom 2. oder 3. Glied an und die Schenkel, Tarsen und Kiefertaster verdunkelt, braunrot bis pechschschwarz [Abb.28]; Schienen gelbrot oder ebenfalls dunkel. Halsschild zu den schärfer markierten Hinterecken etwas ausgeschweift, seltener fast gerade verengt; Halsschildvorderrand etwas tiefer ausgebuchtet als bei nitidulus und die Vorderecken dadurch stärker vorragend. Äußere Flügeldeckenstreifen etwas feiner. Flügeldecken meistens stumpfer grün, Halsschild häufiger dunkel kupfrig oder mit violettem Schimmer. Aedoeagus [Abb.29]; die Unterschiede zu nitidulus sind, falls überhaupt signifikant, nur minimal. 10-12,5 mm. In West-, Süd- und Osteuropa weit verbreitet, in Mitteleuropa außer in der Tiefebene weit verbreitet und im Osten und im Alpengebiet häufiger als nitidulus. An sandig-schlammigen Stellen in der Nähe von Gewässern gebietsweise häufig. ...tibialis (Dej., 1826) |
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aeneocephalus aeratus alonsoi alutaceus baeticus borgiae canariensis caspius chrysocephalus circumscriptus costulatus cruralis cyaneus decipiens dejeani dives festivus flavipes |
fulgidicollis galaecianus infantulus nigricornis nitidulus olivieri quadrisulcatus seoanei spoliatus sulcicollis terminatus tibialis tristis velutinus vestitus virens viridis |
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Erstellt am: 11.12.2010 Letzte Aktualisierung: 28.01.2020 - 23:39:01 |
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