Untergattung Zezea Csiki, 1929 Carabidae - Harpalinae - Zabrini - Amara
  Von Arved Lompe (n. F. Hieke)
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Hieke, F. (1970 ): Die paläarktischen Amara-Arten des Subgenus Zezea Csiki (Carabidae. Coleoptera) - Deutsche Entomologische Zeitschrift, N.F.17(1-3):119-214
  Durch den dreispitzigen Enddorn der Vorderschienen innerhalb der Gattung Amara unverwechselbar. Fühler dunkel mit 3 hellen Basalgliedern. 13 Arten in Europa.  
#1 Halsschild neben den Hinterwinkeln verflacht [Abb.1], an der Basis daher nicht durchgehend und gleichmäßig von einem Seitenrand his zum anderen gewölbt; die ganze Basis stark bis sehr stark, nur ausnahmsweise schwächer punktiert; Vorderwinkel des Halsschildes stark zugespitzt [Abb.2] und immer deutlich und weit über den Halsschildvorderrand vorragend. Schenkel pechbraun, Schienen hell, gelbbraun bis gelb, mitunter die ganzen Beine heller oder dunkler rotbraun, aber die Schenkel immer eine Spur dunkler als die Schienen. Oberseite meist metallisch grün [Abb.3], seltener kupfrig oder blau, noch seltener schwarz. Aedoeagus [Abb.4] [Abb.5]. Die durchschnittlich kleinste Zezea-Art: 6,0-7,5 mm. Im größten Teil der paläarktischen Region, von Irland bis Japan; in Europa im Süden bis zu den Pyrenäen, Norditalien, Jugoslawien, Rumänien, Ukraine, Südrußland, im Norden bis etwa zum Polarkreis. In Mitteleuropa überall, häufig bis sehr häufig.

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AMARA PLEBEJA
Abb.1
AMARA PLEBEJA
Abb.2
AMARA PLEBEJA
Abb.3
AMARA PLEBEJA.GIF
Abb.4
AMARA PLEBEJA
Abb.5
 
-- Der Halsschild neben den Hinterwinkeln nicht verflacht, die Basis daher annähernd gleichmäßig von einem Seitenrand bis zum anderen durchgehend gewölbt. Sind Andeutungen einer ähnlichen Verflachung vorhanden, dann sind entweder die Beine einfarbig hellrot (A. chaudoiri), oder die Halsschild-Vorderwinkel ragen nicht so stark vor (A. fulvipes); Tiere >8 mm gehören immer hierher.

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#2 Der Halsschild-Hinterrand zwischen der Mitte und den Hinterwinkeln fast völlig gerade, neben den Hinterwinkeln nicht eingebuchtet, der Hinterrand also nicht gewellt [Abb.6]; innerer Halsschildeindruck tief und deutlich; Beine immer einfarbig hellrot (nicht hellrotbraun oder gelbbraun!); Halsschild-Vorderwinkel völlig verrundet und nicht über den Vorderrand des Halsschildes vorragend [Abb.7]; Mikroskulptur der Flügeldecken isodiametrisch, besonders beim ♀ deutlich; Halsschildhinterwinkel recht- bis stumpfwinklig; oberseits immer schwarzbraun bis braunschwarz, seltener rotbraun; stets mit schwachem Bronzeschein, aber nicht metallfarben. Aedoeagusspitze lang, ♀ Genitalpalpen dreieckig [Abb.8]. 8,5-9,5 mm. Rein westmediterrane Art (Tunesien, Algerien, Marokko, Iberische Halbinsel, Südfrankreich, Süditalien, Sardinien, Korsika, Sizilien).

   ...rufipes Dejean, 1828

AMARA RUFIPES
Abb.6
AMARA RUFIPES
Abb.7
AMARA RUFIPES.GIF
Abb.8
 
-- Der Halsschildhinterrand ist neben den Hinterwinkeln eingebuchtet, daher gewellt erscheinend [Abb.9].

   ...3


In seltenen Fällen nur sehr schwach gewellt, dann aber entweder nicht aus dem westmediterranen Gebiet, oder Halsschildhinterwinkel kurz und scharf zugespitzt und Seitenrand des Halsschildes mit angedeutet herzförmiger Ausschweifung (refulgens), oder die Halsschildbasis ohne strichförmige, vertiefte innere Halsschildgrube (concinna), oder die Beine nicht rein hellrot oder mit sehr breitem, abgestutztem oder breit zugespitztem Mittelzahn des dreispitzigen Enddornes an den Protibien (floralis), oder die Mikroskulptur der Flügeldecken ist nicht isodiametrisch.
AMARA STRENUA
Abb.9
 
#3 Vorderwinkel des Halsschildes spitz und stets mehr oder weniger stark über den Halsschildvorderrand vorragend [Abb.10]; Beine nie einfarbig hellrot, höchstens rotbraun oder gelbbraun.

   ...4

AMARA STRENUA
Abb.10
 
-- Vorderwinkel abgerundet [Abb.11], gar nicht oder kaum merklich über den Halsschildvorderrand vorstehend (Ansicht seitlich von schräg oben); Beine hellrot oder dunkel oder 2-farbig.

   ...6

AMARA FULVIPES
Abb.11
 
#4 Der kurze, strichförmige, innere Halsschildeindruck ist sehr deutlich und steht innerhalb einer Eindellung der Halsschildbasis; Halsschildbasis unpunktiert, auch in den Basalgruben. Flügeldeckenstreifen nicht oder nur mäßig vertieft. Skutellarporenpunkt stets vorhanden. Oberseite meist metallisch grün oder messingfarben, nur sehr selten einfarbig schwarz; Seitenränder des Aedoeagus nicht gewellt; Aedoeagusspitze [Abb.12] und ♀ Genitalpalpen [Abb.13]. Relativ schmale, fast parallelseitige Art. 8,5-10,0 mm. Mittel- und Westeuropa: Südengland, Frankreich, Beneluxländer, Deutschland, Polen. In Mitteleuropa selten bis sehr selten und sporadisch, vor allem entlang der großen Flüsse und ihrer Zuflüsse: Oder, Elbe, Rhein, Main und Mosel (Weichsel, Rhone).

   ...strenua Zimmermann, 1831

AMARA STRENUA.GIF
Abb.12
AMARA STRENUA
Abb.13
-- Der kurze, strichförmige innere Halsschildeindruck ist nur oberflächlich eingeritzt und steht nicht vertieft; Basis des Halsschilds nicht selten mit einigen Punkten in der Umgebung der Basaleindrücke. Streifen auf den Flügeldecken meist tief bis sehr tief, besonders an der Spitze der Flügeldecken, so daß die Intervalle stark gewölbt sind; andernfalls mindestens ein Skutellarporenpunkt fehlend oder aus dem Osten Europas.

   ...5


 
#5 Skutellarporenpunkt fast stets auf beiden Flügeldecken vorhanden, nur ausnahmsweise auf einer fehlend; Streifen der Flügeldecken tiefer. Oberseits immer schwarz. Seitenrand des Aedoeagus meist tief, seltener weniger tief, aber immer sehr deutlich doppelt gewellt [Abb.14]. Breiter und kürzer als strenua, der Körperumriß also mehr Amara-ähnlich. 6,5-8,5 mm. Nicht an Salz gebundene Art West - und Mitteleuropas; im Süden selten bis nicht selten, nur im äußersten Norden sehr selten bis fehlend.

   ...tricuspidata Dejean, 1831

AMARA TRICUSPIDATA.GIF
Abb.14
 
-- Skutellarporenpunkte fehlend oder nur auf einer Seite vorhanden, Streifen auf den Flügeldecken weniger tief. Oberseite bläulich, blaugrün oder grünlich. Körper stärker parallelseitig, der Körperumriß also mehr harpaloid. Rechter Aedoeagusrand schwächer gewellt. Halobionte Art Mittelasiens, Südostrußlands, der Salzstellen des europäischen Teiles Rußlands und des Balkans; besonders bekannt vom Neusiedler See, aber auch an den Salzstellen Thüringens, dort sehr selten.

   ...strandi Lutshnik, 1933

 
#6 Beine nicht einfarbig hellrot; entweder einfarbig rotbraun oder die Schenkel pechbraun bis pechschwarz und die Schienen gelblich oder bräunlich, deutlich heller als die Schenkel.

   ...7

 
-- Beine einfarbig hellrot, ohne braune Tönung, auch nicht braungelb, was bei unausgefärbten Stücken oft vorkommt.

   ...9

 
#7 Beine einfarbig rotbraun; Kleine schmale, Art mit abgestutztem oder sehr breit zugespitztem Mittelzahn des dreispitzigen Enddornes der Vorderschienen; Halsschild mit nur schwach gewelltem Basalrand [Abb.15]; Flügeldeckenstreifen in der vorderen Hälfte sehr deutlich punktiert; oberseits schwarz oder schwarzbraun; Mikroskulptur auf den Flügeldecken schwach, aber deutlich quermaschig. 7,0-8,0 mm, sehr selten etwas größer. Westliches Mittelmeergebiet.

   ...floralis Gaubil, 1844

AMARA FLORALIS
Abb.15
 
-- Beine immer zweifarbig, Schenkel pechbraun, Schienen heller, braungelb; Basalrand des Halsschildes neben den Hinterwinkeln sehr deutlich ausgeschnitten, daher auffällig gewellt; im Zweifelsfall mit deutlicher isodiametrischer Netzung der Flügeldecken. Größer als 8,5 mm. Mittelzinken des Protibial-Enddornes bei frischen Exemplaren spitz und lang.

   ...8

 
#8 Flügeldecken isodiametrisch genetzt (40 x), beim ♀ matt. Flügeldeckenstreifen relativ deutlich punktiert; Clypeus am Vorderrand auffallig gewulstet [Abb.16]. Aedoeagus breit mit langer Spitze [Abb.17], ♀: Genitalpalpen seitlich gerundet [Abb.18]. Große Art: 9,0-11 mm. Südeuropa und südliches Mitteleuropa, dort sehr selten und nur auf Wärmeinseln.

   ...fulvipes Serville, 1821

AMARA FULVIPES
Abb.16
AMARA FULVIPES1.GIF
Abb.17
AMARA FULVIPES
Abb.18
 
-- Flügeldecken mit quermaschiger, sehr feiner Netzung; Flügeldeckenstreifen kaum punktiert [Abb.19]; Clypeus am Vorderrand nur unauffülig gewulstet; vom Habitus der A. tricuspidata, aber etwas größer, mit völlig verrundeten und nicht über den Halsschild-Vorderrand vorragenden Vorderwinkeln; meist gut zu erkennen an der äußeren Basalgrube des Halsschildes, die in Form einer flachen Rinne schräg zu den Hinterwinkeln zieht und in der einige unregelmäßig gereihte Punkte stehen [Abb.20]; Aedoeagus schmal mit kurzer Spitze [Abb.21]; ♀: Genitalpalpen parallelseitig [Abb.22] [Abb.23]. Etwas kleiner: 8,5-9,5 mm. Südeuropa und südliches Mitteleuropa, im Südwesten von Mitteleuropa etwas weniger selten, im Südosten sehr selten oder ganz fehlend.

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AMARA KULTI
Abb.19
AMARA KULTI
Abb.20
AMARA KULTI1.GIF
Abb.21
AMARA KULTI
Abb.22
AMARA KULTI
Abb.23
#9 Halsschild an der Basis ohne Basaleindrücke; selten mit einem feinen, strichförmig markierten inneren Eindruck, der aber nicht in einer vertieften Grube steht; Hinterecken etwa rechtwinklig; in der Mitte des Hinterrandes häufig breit rötlich schimmernd. Flügeldecken mit isodiametrischer Mikroskulptur; Streifen fein, auch hinten nur wenig vertieft. Meist dunkelerzgrün, seltener schwärzlich oder bläulich. Aedoeagusspitze mit schmalem Rand [Abb.24], ♀: Genitalpalpen lang zungenförmig [Abb.25]. 7,5-8,0 mm. Diskontinuierliche Ost-West-Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa, sehr selten; etwas häufiger im Westen Rußlands, nicht selten in Frankreich; bei Böblingen im mittleren Neckarraum.

   ...concinna Zimm., 1832

AMARA CONCINNA1.GIF
Abb.24
AMARA CONCINNA
Abb.25
-- Halsschild stets mit gut erkennbaren Basaleindrücken.

   ...10

 
#10 Hinterwinkel des Halsschilds spitzwinklig; Halsschildseiten gewöhnlich sehr schwach, aber erkennbar ausgeschweift, so daß der Halsschild leicht herzförmig gebaut ist; im Extremfall wie in [Abb.26]. Innerer Halsschildeindruck sehr deutlich, sonst der A. concinna sehr ähnlich; mit fast isodiametrischer Netzung der Flügeldecken, nur feinen Flügeldeckenstreifen. Aedoeagusspitze viel länger als bei concinna, ähnlich gebaut wie bei A. rufipes; ♀: Genitalpalpen schief dreieckig [Abb.27], ebenfalls wie bei A. rufipes. 7,5-8,5 mm. Sizilien und Süditalien.

   ...refulgens (Reiche, 1876)

AMARA REFULGENS
Abb.26
AMARA REFULGENS.GIF
Abb.27
-- - Hinterwinkel des Halsschildes etwa rechtwinklig, nicht zugespitzt. Streifen auf den Flügeldecken tiefer und meist gut sichtbar punktiert; Mikroskulptur der Flügeldecken nie isodiametrisch, sondern immer, wenn auch nur schwach.(chaudoiri ♀) quermaschig (x 100)..

   ...11

 
#11 Halsschildbasis fast stets stark, nur selten schwach punktiert; Hinterrand des Halsschildes neben den Hinterwinkeln deutlich ausgerandet [Abb.28] und dadurch gewellt erscheinend; Mikroskulptur der Flügeldecken bei den ♂ zwar sehr fein, aber stark quermaschig, bei den ♀ gröber und nur sehr schwach quermaschig, nicht isodiametrisch; bei normalen Stücken ist der Mittelzahn des Protibienenddornes spitz und schlank, er kann aber bei älteren Exemplaren mit stark abgenutztem und abgeschliffenem Enddorn auch stumpf erscheinen; Oberseite rotbraun bis schwarzbraun (wie bei A. rufipes) oder blau, sehr selten grün; Halsschildseiten in der hinteren Hälfte etwa parallelseitig, nach hinten nicht merklich verengt. Aedoeagus und ♀ Genitalpalpen [Abb.29]. 8,5-9,5 mm. Südliches Mitteleuropa, Süd- und Südost- sowie Osteuropa, Kleinasien, Mittelasien.

   ...chaudoiri Schaum, 1858


Zur Rasseneinteilung siehe

   ...12

AMARA CHAUDOIRI
Abb.28
AMARA CHAUDOIRI.GIF
Abb.29
-- Halsschildbasis unpunktiert oder nur schwach punktiert; Hinterrand des Halsschildes schwach bis mäßig stark ausgerandet; Mikroskulptur der Flügeldecken stark quermaschig; bei normalen Stücken ist. der Mittelzahn des Protibien-Enddornes an der Spitze abgestutzt oder wenigstens breit zugespitzt, nicht schmal und schlank; Halsschildseiten in der ganzen Länge schwach gerundet; Halsschild auch nach hinten verengt, seine größte Breite etwa in der Mitte, nicht ganz an der Basis [Abb.30].

   ...13

AMARA REFLEXICOLLIS
Abb.30
 
#12 Oberseits rötlichbraun bis braunschwarz, sehr selten mit blaulichem oder grünlichem Schimmer; Halsschildbasis stark oder mäßig stark punktiert. Aedoeagus [Abb.31]. Westliche Rasse (Norditalien, Süddeutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn, alle Balkanlander). Im Südosten von Mitteleuropa, in Ungarn (nicht selten), Österreich (selten) und der ganzen Tschechoslowakei (nicht selten), in Südpolen und Bayern sehr selten. chaudoiri ssp.

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AMARA INCOGNITA.GIF
Abb.31
 
-- Oberseite stets blau bis blauviolett, Halsschildbasis meist sehr stark punktiert. Östliche Rasse (Europäischer Teil Rußlands, nördlich bis Moskau, in Kasachstan, Usbekistan). Stammform

   ...chaudoiri Schaum, 1858

 
-- Oberseite grünblau bis grün; Halsschildbasis nur schwach bis sehr schwach punktiert. Transkaukasische Rasse (Transkaukasus und Kleinasien). chaudoiri ssp.

   ...transcaucasicus Hieke, 1970

 
#13 Oberseite in der Regel immer blau; Streifen der Flügeldecken sehr deutlich punktiert; Aedoeagusspitze vom Korpus deutlich abgestzt, relativ lang und schmal; ♀ Genitalpalpen [Abb.32]. Auf Korfu und anderen Ionischen Inseln sowie in Westgriechenland endemisch. 8,5-9,0 mm.

   ...erythrocnema Dejean, 1828

AMARA ERYTHROCNEMA.GIF
Abb.32
 
-- Oberseite blau, schwarz, braun oder grün; Streifen nur undeutlich punktiert, falls auffällig punktiert, dann nicht aus Westgriechenland. Aedoeagusspitze kurz.

   ...14

 
#14 Beine nicht einfarbig hellrot, sondern heller oder dunkler rotbraun; Streifen auf den Flügeldecken in der vorderen Hälfte deutlich punktiert. Halsschildbasis nur schwach gebogen. Kleine westmediterrane Art, vornehmlich an den Küsten. Aedoeagus und ♀ Genitalpalpen [Abb.33]. 7,5-8,0 mm. Oberseits nie auffallig blau oder grün.

   ...floralis Gaubil, 1844

AMARA FLORALIS.GIF
Abb.33
 
-- Beine einfarbig hellrot oder, in selteneren Fällen und dann nur außerhalb der Grenzen Europas, braunrot bis pechbraun; Oberseite seltener schwarz oder braunschwarz, meist blau oder grün. Aedoeagus und Genitalpalpen des ♀ [Abb.34].10-11,5 mm. Südosteuropa bis Kasachstan, nicht im westlichen Mittelmeergebiet;

   ...reflexicollis Motschulsky, 1845


Zur Rasseneinteilung siehe

   ...15

AMARA REFLEXICOLLIS.GIF
Abb.34
 
#15 Balkanrasse, die bis in die mittlere Türkei nach Osten verbreitet ist; Beine nur ausnahmsweise bräunlich, fast immer hellrot; Oberseite braunschwarz, blau oder grün, aber die Färbung relativ wenig auffällig, nicht leuchtend gefärbt; Protibialzahn deutlich stumpf und an der Spitze breit; relativ groß (meist etwa 11 mm). ssp.

   ...jedlickana Fass.

 
-- Rasse des südöstlichen Teils Rußlands, des Kaukasus, der Südkrim und Transkaspiens, in Kasachstan. Oberseite leuchtend blau oder grün; Protibialzahn meist etwas spitzer als bei der vorigen Rasse; Beine stets hellrot. Kleiner (10-11 mm). Stammform

   ...reflexicollis Motschulsky, 1845

 
-- Rasse Vorderasiens, besonders in Mesopotamien, im Osten bis Afghanistan und die südlichen bergigen Teile Mittelasiens. Oberseite zweifarbig erscheinend, Vorderkörper glänzend schwarz oder grünlich bis messingfarben, Flügeldecken rotbraun, ohne blauen oder grünen Schein; Beine rot, aber häufig auch stark verdunkelt, Schenkel aber nicht dunkler als die Schienen; Protibialzahn meist weniger stumpf als bei den anderen beiden Rassen; Kleiner, meist um 10 mm. Der europäischen A. strenua habituell ähnlich. ssp.

   ...mesopotamica BAL.

 
  chaudoiri
concinna
erythrocnema
floralis
fulvipes
incognita
jedlickana
kulti
mesopotamica
plebeja
reflexicollis
refulgens
rufipes
strandi
strenua
transcaucasicus
tricuspidata
     Creative Commons Lizenzvertrag
Erstellt am: 21.09.2013
Letzte Aktualisierung: 20.03.2018 - 12:08:37