Gattung in ColKat anzeigen Gattung Cybocephalus Erichson, 1844 Coleoptera - Cybocephalidae - Cybocephalus
  Von Arved Lompe (n. S. Endrödy-Younga)
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Endrödy-Younga, S. (1968): Monographie der paläarktischen Arten der Familie Cybocephalidae (Coleoptera: Clavicornia) - Acta Zoologica Academiae Scientiarum Hungaricae, 14(1-2):27-115 Private Datei
Endrödy-Younga, S. (1971): Neue Ergebnisse bei der Bearbeitung der paläarktischen und Orientalischen Cybocephaliden (Coleoptera: Clavicornia). Acta Zoologica Academiae Scientiarum Hungaricae, 17: 243-249. Private Datei
  Fühler 10- oder 11-gliedrig. Halsschild stark gewölbt. Flügeldecken hoch gewölbt. Sie bedecken das Abdomen manchmal mit Ausnahme der Pygidiumspitze völlig. Hinterhüften weit voneinander eingefügt, die erste Bauchschiene bildet zwischen ihnen einen breiten, vorn abgestutzten Fortsatz. Kopf und Halsschild bei den ♀ mit den Flügeldecken gleichfarbig, bei den ♂ gewöhnlich heller rotbraun, oder Kopf und Halsschildvorderrand metallisch glänzend; sehr selten beide Geschlechter einfarbig schwarz. Für eine Tabelle der Mitteleuropäischen Arten siehe Cybocephalus_ME
#1 Fühler 11-gliedrig. Zwischen den beiden Basalgliedern und den 3 Keulengliedern befinden sich 6 Geißelglieder [Abb.1].

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CYBOCEPHALUS METALLICUS
Abb.1
 
-- Fühler 10-gliedrig, nur mit 5 Geißelgliedern [Abb.2].

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CYBOCEPHALUS DECAMERUS
Abb.2
 
#2 Oberseite lang und ähnlich behaart wie die Unterseite. Körper flach gewölbt, Flügeldecken hinten flach gebogen, abgestutzt [Abb.3].

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CYBOCEPHALUS ALBOPILOSUS
Abb.3
 
-- Oberseite scheinbar kahl, oder sehr kurz und dunkel, viel feiner und weniger auffallend als die Unterseite behaart.

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#3 Behaarung weit länger, weiß oder gelblich, lockerer, abstehend. 3. Glied aller Tarsen breit lappenförmig erweitert. Kopf kurz und breit. Hinterecken des Halsschildes sehr schmal abgerundet [Abb.3]. Kopf und schmaler Vorderrand des Halsschildes beim ♂ metallisch fettglänzend, beim ♀ die Oberseite höchstens mit undeutlichem kupferigem Metallschimmer. ♂ Kopulationsapparat [Abb.4]. 1,6-2,2 mm.
D: In Nordafrika, Agypten bis Marokko.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...albopilosus (Chobaut, 1896)


CYBOCEPHALUS ALBOPILOSUS
Abb.3
CYBOCEPHALUS ALBOPILOSUS
Abb.4
 
-- Behaarung kürzer, anliegender, Härchen der Oberseite feiner. Alle Tarsenglieder dünn und zart. Kopf mehr vorgestreckt. Seitenrand des Halsschildes fein gebogen, nicht gerade, Hinterecken breiter abgerundet. ♂ unbekannt. ♀ auf der Oberseite ohne deutlichen Metallschimmer. 1,2-1,5 mm.
D: Transkaspien.

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#4 Kopf stark metallglänzend. Der Metallglanz erstreckt sich auf den Vorderrand des Halsschildes und bildet dort ein breiteres oder schmäleres Querband, welches vor der Mitte des Halsschildes verschwindet. Die ♀ dieser Gruppe sind ganz schwarz oder tragen Spuren von Metallglanz auf dem Clypeus, seltener auch auf dem Vorderrand des Halsschildes.

   ...5


 
-- Ganz ohne Metallglanz oder mit undeutlichem, bleiartigem Metallschimmer. Seltener stärkerer Metallglanz, dann aber nicht auf die vordere Hälfte des Halsschildes beschränkt, sondern die ganze Oberfläche bedeckend.

   ...20


 
#5 Flügeldecken, von oben gesehen, an den Seiten gleichmäßig gebogen verrundet, hinten nicht bis Nahtecke geknickt, an der Spitze nicht abgestutzt. Nahtlinie, von der Seite betrachtet, gleichmäßig und stark gewölbt [Abb.5].

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CYBOCEPHALUS FESTIVUS
Abb.5
 
-- Flügeldecken, von oben gesehen, von den Schultern ab nicht gleichmäßig zur Nahtecke gebogen. Da die Seitenränder hinten mehr oder weniger breit abgerundet zum Hinterrand geknickt sind, scheinen die Flügeldecken hinten abgestutzt zu sein. Nahtlinie der Flügeldecken, von der Seite betrachtet, fast gerade oder nur sehr flach gebogen (vergleiche [Abb.6]), oder vorn sehr flach und nur hinten stärker gebogen abfallend. Seitenrand des Halsschildes meist nicht heller durchscheinend gesäumt. ♀ sind einfarbig schwarz oder tragen nur Spuren vom Metallglanz auf dem Clypeus und auf der Vorderrandkante des Halsschildes.

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CYBOCEPHALUS HEYDENI
Abb.6
 
#6 Vorderschiene am Außenrand eckig erweitert [Abb.7] [Abb.8] [Abb.9].

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CYBOCEPHALUS FESTIVUS
Abb.7
CYBOCEPHALUS DIADEMATUS
Abb.8
CYBOCEPHALUS PULCHELLUS
Abb.9
 
-- Vorderschiene fast parallelseitig, am Außenrand nicht eckig erweitert [Abb.10].

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CYBOCEPHALUS KLAPPERICHI
Abb.10
 
#7 Kopf spiegelglänzend, Metallglanz leuchtend grün, bläulich oder kupferig. Metallglanz am Vorderrand des Halsschildes breit, hinten scharf bogenförmig abgegrenzt, dahinter schwarz (♂*). Bei den ♀ Clypeus und die Vorderrandkante des Halsschildes lebhaft metallglänzend gesäumt.

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*) Die ♂ tragen ein zusätzliches Segment zwischen dem Pygidium und der 5. Bauchplatte, das leicht abgerundet und meist auch von der Seite sichtbar ist. Bei den ♀ schließen das Pygidium und die 5. Bauchplatte dicht, von der Seite betrachtet, scharfwinklig aufeinander.
 
#8 Kopf sehr breit [Abb.11]. Flügeldecken hinten etwas breiter abgerundet. Nahtecke leicht eingezogen. Hinterrand der Flügeldecken bei den Geschlechtern ähnlich konvex gebogen. ♂ Kopulationsapparat [Abb.12]. 1,25-1,5 mm.
D: Südeuropa.

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CYBOCEPHALUS FESTIVUS
Abb.11
CYBOCEPHALUS FESTIVUS
Abb.12
 
= Kopf deutlich schmäler [Abb.13]. Außenrand der Augen mehr nach hinten gerichtet. Flügeldecken hinten stärker zugespitzt, Nahtecke nicht eingezogen beim ♂ [Abb.14]; ♀: Hinterrand der Flügeldecken unmittelbar neben der Nahtecke fein ausgeschweift. ♂ Kopulationsapparat [Abb.15]. 1,1-1,5 mm.
D: Nordafrika.

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CYBOCEPHALUS DIADEMATUS
Abb.13
CYBOCEPHALUS DIADEMATUS
Abb.14
CYBOCEPHALUS DIADEMATUS
Abb.15
 
-- Kopf stark und klar maschenartig chagriniert, fettartig metallglänzend. Nur die Vorderrandkante des Halsschildes metallglänzend (♂). Die ♀ sind meist einfarbig schwarz, ohne Metallglanz. ♂ Kopulationsapparat [Abb.16]. 1,3-1,6 mm.
D: Östliches Mitteleuropa.

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CYBOCEPHALUS PULCHELLUS
Abb.16
 
#9 Weit größer. Kopf und Vorderrand des Halsschildes stark metallglänzend. Metallglanz auf dem Halsschild nach hinten scharf begrenzt. Kopf dicht chagriniert, fettglänzend. ♀: Clypeus und Vorderrand des Halsschildes schmal metallglänzend gesäumt, manchmal ohne Metallglanz. ♂ Kopulationsapparat [Abb.17]. 1,3-1,7 mm.
D: Afghanistan.

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CYBOCEPHALUS KLAPPERICHI
Abb.17
 
-- Viel kleiner, um 1 mm. Kopf ölartig metallglänzend. Halsschild meist gar nicht oder nur undentlich, nach hinten nicht begrenzt metallisch schimmernd. Siehe micans LZ    >>>34
 
#10 Mittelfortsatz am Vorderrand der Hinterbrust spitz dreieckig. Körper flach, parallelseitig, Oberfläche stark chagriniert. Seitenecke der Vorderschiene flach abgerundet [Abb.18]. ♀ unbekannt. ♂ Kopulationsapparat [Abb.19]. 1,7 mm.
D: Afghanistan.

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CYBOCEPHALUS AFGHANICUS
Abb.18
CYBOCEPHALUS AFGHANICUS
Abb.19
 
-- Mittelfortsatz am Vorderrand der Hinterbrust breit abgerundet.

   ...11


 
#11 Oberfläche der Vorderschiene nicht einfach flach gewölbt, sondern mit einer deutlichen Längsvertiefung versehen, oder diese Vertiefung in zwei hintereinander liegende Grübchen aufgelöst. Seitenrandecke der Vorderschiene immer sehr stark [Abb.20] [Abb.21] [Abb.22].

   ...12


CYBOCEPHALUS KRIMICUS
Abb.20
CYBOCEPHALUS HEYDENI
Abb.21
CYBOCEPHALUS TORVUS
Abb.22
 
-- Oberfläche der Vorderschiene ohne Längsfurche, flach oder leicht gewölbt.

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#12 Hinterrand der Mittelschenkel nach hinten leicht eckig erweitert. Stirn mit dem Clypeus und der schmale Vorderrand des Halsschildes auch bei den ♂ nur stumpf metallglänzend. ♀ ohne Metallglanz. ♂ Kopulationsapparat [Abb.23]. 1,3-1,4 mm.
D: Halbinsel Krim.

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CYBOCEPHALUS KRIMICUS
Abb.23
 
-- Hinterrand der Mittelschenkel gerade oder leicht gebogen, in der Mitte nach hinten nicht eckig erweitert.

   ...13


 
#13 Die Längsvertiefung der Oberfälche der Vorderschiene verläuft unterbrochen von vorn ungefähr bis zur Mitte [Abb.21]. Kopf und Vorderrand des Halsschildes bei den ♂ stumpf oder deutlich metallglänzend. ♀ ohne Metallglanz, der Vorderrand des Halsschildes jedoch ölartig und etwas glänzender als die Scheibe. ♂ Kopulationsapparat [Abb.24]. 1,4-1,8 mm.
D: Westliches Südeuropa und selten westliches Nordafrika.

  Verbreitung in Deutschland  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...heydeni Reitter, 1875


CYBOCEPHALUS HEYDENI
Abb.21
CYBOCEPHALUS HEYDENI
Abb.24
 
-- Längsvertiefung der Oberfläche der Vorderschiene, in der Höhe der Seitenecke durch eine Quererhöhung in zwei Grübchen aufgelöst [Abb.22].

   ...14


CYBOCEPHALUS TORVUS
Abb.22
 
#14 Größere Art aus Nordafrika. Auge am Innenrand stärker eckig verrundet. Metallglanz auch bei den ♂ nur am Clypeus deutlich, auf der Stirn nur dunkel angedeutet, fehlt am Vorderrand des Halsschildes meist ganz. ♀ ohne Metallglanz. Penis vor dem Spitzenfortsatz schulterartig ausgebildet. Tegmenplatte mit stumpfem Spitzenfortsatz versehen [Abb.25]. 1,3-1,7 mm.
D: Algerien.

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CYBOCEPHALUS TORVUS
Abb.25
 
-- Kleinere Art von der Iberischen Halbinsel. Auge am Innenrand gleichmäßig stark gewölbt verrundet [Abb.26]. Kopf und schmaler Vorderrand des Halsschildes der ♂ stumpf aber deutlich metallglänzend. ♀ ohne Metallglanz. Penis zum Spitzenfortsatz allmählich verjüngt, Tegmenplatte am Ende einfach abgerundet [Abb.27]. 1,2 mm.
D: Iberische Halbinsel.

    Taxon in Wikipedia anzeigen   ...reitteri Uhagon, 1876


CYBOCEPHALUS REITTERI
Abb.26
CYBOCEPHALUS REITTERI
Abb.27
 
#15 Innenrand des Auges stärker eckig gebogen. Innenrand und Außenrand mehr oder weniger parallel verlaufend [Abb.28].

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CYBOCEPHALUS AMPLUS
Abb.28
 
-- Innenrand des Auges gleichmäßiger verrundet, Außen- und Innenrand nicht parallelseitig, Auge tropfenförmig [Abb.29].

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CYBOCEPHALUS TURANICUS
Abb.29
 
#16 Kopf stärker chagriniert, trüb metallglänzend. Vorderecke des Halsschildes schmäler, Hinterecke breiter abgerundet [Abb.30]. Vorderschiene am Außenrand stärker eckig erweitert [Abb.31]. Penis hinten abgestutzt, Chitinplättchen der Oberfläche den Seitenrand kaum überragend [Abb.32]. ♀ ohne Metallglanz. 2,0-2,2 mm.
D: Ägypten.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...amplus (J. Sahlberg, 1908)


CYBOCEPHALUS AMPLUS
Abb.30
CYBOCEPHALUS AMPLUS
Abb.31
CYBOCEPHALUS AMPLUS
Abb.32
 
-- Kopf feiner chagriniert, lebhafter metallglänzend. Metallglanz auf dem Halsschild nach hinten breiter ausgedehnt, dunkel. Vorderecke des Halsschildes flacher, Hinterecke schmäler abgerundet [Abb.33]. Seitenecke der Vorderschiene flach abgerundet [Abb.34]. Penis lang zugespitzt, Chitinplättchen der Oberfläche den Seitenrand nicht überragend [Abb.35]. ♀ unbekannt. 1,8 mm.
D: Ägypten.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...pharao Endrödy-Younga, 1968


CYBOCEPHALUS PHARAO
Abb.33
CYBOCEPHALUS PHARAO
Abb.34
CYBOCEPHALUS PHARAO
Abb.35
 
#17 Vorderschiene mäßig erweitert, Außenrandecke sehr flach abgerundet, davor lang vorgezogen [Abb.36]. Oberseite deutlich chagriniert und klar punktiert. Kopf und schmaler Vorderrand des Halsschildes lebhaft metallglänzend. Penis sehr lang zugespitzt [Abb.37]. ♀ ohne Metallglanz. 1,9-2,3 mm.
D: Kaukasus, Transkaspien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...turanicus E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS TURANICUS
Abb.36
CYBOCEPHALUS TURANICUS
Abb.37
 
-- Vorderschiene am Außenrand stärker erweitert, Seitenrandecke eckiger, davor kürzer vorgezogen [Abb.38] [Abb.39]. Kleinere Arten.

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CYBOCEPHALUS ALGIRICUS
Abb.38
CYBOCEPHALUS MEMBRANACEUS
Abb.39
 
#18 Kopf breiter, Wangenecke neben dem Auge mehr eckig verrundet, rechtwinklig.

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-- Kopf schmäler, Wangenecke neben dem Auge flacher verrundet stumpfwinklig. Kopf und Flügeldecken stärker punktiert, aber kaum stärker als der Halsschild chagriniert. Stirn und schmaler Vorderrand des Halsschildes trüb metallglänzend. Vorderschiene [Abb.39]. Spitzenfortsatz des Penis sehr klein, Chitinplättchen der Oberfläche zart, den Hinterrand wenig überragend [Abb.40]. ♀ ohne Metallglanz. 1,3-1,6 mm.
D: Südostbecken des Mittelmeergebietes.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...membranaceus (Reitter, 1874)


CYBOCEPHALUS MEMBRANACEUS
Abb.39
CYBOCEPHALUS MEMBRANACEUS
Abb.40
 
#19 Kopf und Flügeldecken viel stärker als Halsschild punktiert. Vorderschiene [Abb.38]. Spitzenfortsatz des Penis breiter, von der Basis ab nach unten gekrümmt. Chitinplättchen der Oberfläche den Hinterrand weit überragend, stark zugespitzt. Penis, von der Seite betrachtet, flacher [Abb.41]. ♀ ohne Metallglanz. 1,7-2,0 mm.
D: Algerien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...algiricus E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS ALGIRICUS
Abb.38
CYBOCEPHALUS ALGIRICUS
Abb.41
 
-- Flügeldecken sehr fein, nicht stärker als der Halsschild punktiert. Vorderschiene wurde nicht untersucht. Spitzenfortsatz des Penis schmäler, teils auch von oben sichtbar, nur die Spitze nach unten gekrümmt. Chitinplättchen der Oberfläche den Hinterrand weit überragend, Spitzen aber breiter, asymmetrisch verrundet. Penis [Abb.42], von der Seite betrachtet dicker. ♀ unbekannt. 1,8 mm.
D: Algerien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...bernardi (Peyerimhoff, 1948)


CYBOCEPHALUS BERNARDI
Abb.42
 
#20 ♂: Mindestens die Stirn oder auch der ganze Kopf, häufig aber auch der Halsschild gelb oder deutlich heller als die Flügeldecken. Oberfläche ohne jeglichen Metallschimmer. Halsschild und Flügeldecken immer stark gewölbt. Halsschild an den Seiten breit und hell durchscheinend gesäumt. Obwohl alle nachstehende Arten einige oft minuziöse, aber spezifische äußerliche Merkmale aufweisen, ist eine verläßliche Bestimmung doch nur auf Grund der ♂ Kopulationsapparate möglich.
♀: Schwarz, mit hell durchscheinendem Seitenrand des Halsschildes.

   ...21


 
-- Kopf wie Halsschild und Flügeldecken schwarz oder pechbraun, nicht heller gefärbt, seltener die ganze Oberfläche schwach metallschimmernd. Körper stark gewölbt, oder mehr oder weniger abgeflacht. Seiten des Halsschildes schwarz oder heller durchscheinend gesäumt.

   ...31


 
#21 Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates am Spitzenrand beiderseits lang, "hornförmig" behaart [Abb.43]. Kopf verhältnismäßig schmal, Augen mehr nach hinten gerichtet [Abb.44]. Halsschild kaum heller als die Flügeldecken, auch der Kopf ist nur etwas heller rötlichbraun. Vorderschiene am Außenrand gleichmäßig und fein gebogen, Glasfeldchen länglich, parallelseitig [Abb.45]. 1 mm.
D: Südostküste des Mittelmeergebietes.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...pullus E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS PULLUS
Abb.43
CYBOCEPHALUS PULLUS
Abb.44
CYBOCEPHALUS PULLUS
Abb.45
 
-- Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates an der Spitze höchstens gleichmäßig und kurz behaart.

   ...22


 
#22 Penis lang und gleichmäßig gerundet konisch zugespitzt, Seitenrand vor der Spitze nicht ausgeschweift, Spitze nicht nach unten geknickt [Abb.46] [Abb.47].

   ...23


CYBOCEPHALUS NITENS
Abb.46
CYBOCEPHALUS AEGYPTIACUS
Abb.47
 
-- Penis vor dem Spitzenfortsatz eingeschnürt [Abb.48] oder breit bogenförmig abgerundet [Abb.49] oder dreieckig [Abb.50] oder mit ausgeschweiften Seitenrändern sehr lang zugespitzt [Abb.51].

   ...26


CYBOCEPHALUS SPHAERULA
Abb.48
CYBOCEPHALUS TIBIALIS
Abb.49
CYBOCEPHALUS RUFIFRONS
Abb.50
 
CYBOCEPHALUS FLAVICEPS
Abb.51
 
#23 Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand fein dreispitzig [Abb.46]. Kopf und Halsschild mäßig heller als die Flügeldecken. Ganze Oberfläche wie poliert glänzend ohne jegliche Mikroskulptur, Punktierung fein, aber auffallend. Vorderschiene an der Spitze leicht nach innen gebogen, Außenrandecke scharf, Glasfeldchen länglich [Abb.52]. 1 mm.
D: Kanarische Inseln.

    Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nitens Woll., 1867


CYBOCEPHALUS NITENS
Abb.46
CYBOCEPHALUS NITENS
Abb.52
 
-- Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand einfach abgerundet oder kurz konisch zugespitzt.

   ...24


 
#24 Mittleres Chitinplättchen des Penis mit einem Zähnchen auf der Oberfläche. Tegmenplatte hinter der Mitte rasch verjüngt, Seitenrand nicht gerade oder gleichmäßig gebogen. Penis ziemlich lang, parallelseitig, nach hinten gleichmäßig zugespitzt, mit kleinem Spitzenfortsatz versehen [Abb.53]. Kopf und Halsschild teils rötlichbraun. Kopf kurz und breit. Vorderschiene kurz vor der Spitze parallelseitig, Glasfeldchen kaum zu sehen. 1-1,2 mm.
D: Sardinien und Marokko.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...freyi E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS FREYI
Abb.53
 
-- Mittleres Chitinplättchen des Penis auf der Oberfläche ohne Zähnchen. Tegmenplatte an den Seiten gleichmäßig gebogen, nach hinten gleichmäßig konisch verjüngt.

   ...25


 
#25 Penis länglicher, konisch zugespitzt [Abb.54]. Größer, Vorderschiene gegen die Spitze zu ziemlich lang, fast parallelseitig, Außenrandecke scharf, fast rechtwinklig, Glasfeldchen länglich dreieckig [Abb.55]. 1,2-1,4 mm.
D: Europa vom Norden bis zum nördlichen Mediterrangebiet.

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CYBOCEPHALUS POLITUS
Abb.54
CYBOCEPHALUS POLITUS
Abb.55
 
-- Penis kürzer, konisch zugespitzt [Abb.47]. Kleiner, Außenrand der Vorderschiene vor der Spitze ausgerandet, weshalb das Glasfeldchen fehlt [Abb.56]. Kopf heller, Halsschild dunkler rötlichbraun. 1-1,1 mm.
D: Agypten und Kleinasien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...aegyptiacus E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS AEGYPTIACUS
Abb.47
CYBOCEPHALUS AEGYPTIACUS
Abb.56
 
#26 Penis zugespitzt, Seitenrand vor der Spitze ausgeschweift, oder mehrfach gebogen.

   ...27


 
-- Spitzenfortsatz des Penis dem abgeflachten oder breit abgerundeten Spitzenrand entspringend [Abb.57].

   ...29


CYBOCEPHALUS POLITISSIMUS
Abb.57
 
#27 Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates am Ende abgestutzt und Penis konisch zugespitzt [Abb.50]. Vorderschiene zur Spitze allmählich leicht erweitert, nur kurz vor der Spitze parallelseitig. Seitenecke scharf rechtwinklig, Glasfeldchen ziemlich breit, parallelseitig [Abb.58]. Außenrand der Hinterschiene vor der Spitze leicht eingeschnürt [Abb.59]. 1,0-1,35 mm.
D: In zwei Rassen von Frankreich bis zum Kaukasus, südlich bis Nordafrika.

  Verbreitung in Deutschland  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...rufifrons Reitter, 1874


Penis vor dem Spitzenfortsatz ausgeschweift [Abb.51]. rufifrons ssp.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...flaviceps Reitter


CYBOCEPHALUS RUFIFRONS
Abb.50
CYBOCEPHALUS RUFIFRONS
Abb.58
CYBOCEPHALUS RUFIFRONS
Abb.59
 
CYBOCEPHALUS FLAVICEPS
Abb.51
 
-- Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates konisch zugespitzt.

   ...28


 
#28 Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates auf der Unterseite mit hohem Längskielchen. Penis lang schnabelförmig zugespitzt [Abb.48]. Seitenecke der Vorderschiene abgerundet, ohne deutliches Glasfeldchen [Abb.60]. 1-1,2 mm.
D: Kanarische Inseln.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...sphaerula (Wollaston, 1854)


CYBOCEPHALUS SPHAERULA
Abb.48
CYBOCEPHALUS SPHAERULA
Abb.60
 
= Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates auf der Unterseite ohne Längskielchen [Abb.61]. Flügeldecken an der Basis ohne metallischem Schimmer [Abb.62] [Abb.63]. Penis ziemlich lang zugespitzt, die Platte, von der Seite betrachtet, mehrfach gebogen, Spitze nach unten gekrümmt [Abb.64] [Abb.65]. Vorderschiene bis zum letzten Drittel leicht erweitert, vor der Mitte parallelseitig. Seitenrandecke scharf rechtwinklig, Glasfeldchen sehr klein dreieckig [Abb.66] [Abb.67]. ♀: Spermatheka [Abb.68]. 1-1,35 mm.
B: Auf verschiedenen Schildlausarten. In Slowenien auf Unaspis euonymi.
D: Japan und orientalische Gebiete. Weltweit verschleppt zur biologischen Kontrolle von Schildläusen.

Meldungen in Google Earth anzeigen  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nipponicus Endrödy-Younga, 1971


Die hier in der Originaltabelle von Endrödy-Younga 1968 (l.c.) stehende Name binotatus bezieht sich auf eine andere Art aus der Orientalis. Siehe unten und Endrödy-Younga 1971 (l.c.).
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.61
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.62
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.63
 
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.64
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.65
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.66
 
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.67
CYBOCEPHALUS NIPPONICUS
Abb.68
 
= Flügeldecken der ♂ und die ganze Oberfläche der ♀ mehr oder weniger stark metallglänzend. Der Metallglanz variiert von sehr deutlich bis kaum erkennbar. 1,2-1,7 mm.
♂: Glänzend schwarz mit gelbem Kopf und Halsschild, dieser jederseits mit dunkler Makel [Abb.69]. Oberfläche fein aber deutlich chagriniert und fein punktiert. Aedoeagus [Abb.70] und Tegmenplatte [Abb.71].
♀: Schwarz, Seitenrand des Halsschildes und Hinterrand der Flügeldecken hell durchscheinend. Oberfläche sehr deutlich bis kaum erkennbar metallglänzend.
D: Orientalis: Indien.

  Verbreitung in Deutschland  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...binotatus Grouvelle, 1908


CYBOCEPHALUS BINOTATUS
Abb.69
CYBOCEPHALUS BINOTATUS
Abb.70
CYBOCEPHALUS BINOTATUS
Abb.71
 
-- ♂: Glänzend schwarz mit gelbem Kopf und Halsschild. Vorderschienen dünn, vordere Außenrandecke nicht vordringend, breit stumpfeckig, Glasfeldchen kaum angedeutet [Abb.72]. Fühlerkeule [Abb.73]. Aedoeagus [Abb.74], Tegmenplatte [Abb.75].
♀: Einfarbig schwarz bis pechbraun, nur der Seitenrand des Halsschildes und der Hinterrand der Flügeldecken hell durchscheinend.
D: Indien, Singapur.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...gibbulus Erichson, 1844


CYBOCEPHALUS GIBBULUS
Abb.72
CYBOCEPHALUS GIBBULUS
Abb.73
CYBOCEPHALUS GIBBULUS
Abb.74
CYBOCEPHALUS GIBBULUS
Abb.75
 
#29 Spitzenfortsatz des Penis gleichmäßig bogenförmig abgerundet, Spitzenfortsatz sehr klein [Abb.49]. Vorderschiene am Außenrand vor der Spitze abgeflacht oder leicht ausgeschweift [Abb.76]. 1-1,25 mm.
D: Kleinasien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...tibialis E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS TIBIALIS
Abb.49
CYBOCEPHALUS TIBIALIS
Abb.76
 
-- Spitzenfortsatz des Penis entspringt dem abgestutzten Spitzenrand.

   ...30


 
#30 Spitzenfortsatz des Penis groß [Abb.57]. Vorderschiene ähnlich wie bei politus Gyll., doch Glasfeldchen auffallender, ziemlich groß viereckig [Abb.77]. Hinterschenkel am Hinterrand in der Mitte leicht eckig gebogen. 1-1,3 mm.
D: Südeuropa.

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CYBOCEPHALUS POLITISSIMUS
Abb.57
CYBOCEPHALUS POLITISSIMUS
Abb.77
 
-- Spitzenfortsatz des Penis klein [Abb.78] [Abb.79]. Vorderschiene erweitert sich von der Mitte ab deutlich, vor der Spitze kurz parallelseitig, Glasfeldchen undeutlich [Abb.80]. Kopfpartie [Abb.81]. 0,95-1,2 mm.
D: Ostmediterrane Inseln und Kleinasien.

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CYBOCEPHALUS MEDITERRANEUS
Abb.78
CYBOCEPHALUS MEDITERRANEUS
Abb.79
CYBOCEPHALUS MEDITERRANEUS
Abb.80
 
CYBOCEPHALUS MEDITERRANEUS
Abb.81
 
#31 Vorderschiene am Außenrand fast in der ganzen Länge mit dicken und langen Borsten bewimpert [Abb.82] [Abb.83], am Ende sehr kurz ausgerandet abgestutzt. Körper ziemlich flach breitoval, Oberseite dicht und gleichmäßig chagriniert und scheinbar nicht punktiert, meistens dunkel kupferig metallglänzend. Hinterrand der Flügeldecken durch eine Quervertiefung flach abgesetzt und hier heller durchscheinend gesäumt. Kopf sehr breit [Abb.84]. ♂ Kopulationsapparat [Abb.85]. 1,3-1,6 mm.
D: Ostmediterrane Inseln, Kleinasien und Nordafrika, Kanarische Inseln.

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CYBOCEPHALUS METALLICUS
Abb.82
CYBOCEPHALUS METALLICUS
Abb.83
CYBOCEPHALUS METALLICUS
Abb.84
 
CYBOCEPHALUS METALLICUS
Abb.85
 
-- Außenrand der Vorderschiene kahl oder fein behaart, seltener gegen die Spitze zu mit einigen stärkeren Borsten versehen.

   ...32


 
#32 Vorderschiene sehr dünn, höchstens sehr schwach erweitert, am Ende abgerundet oder abgestutzt.

   ...33


 
-- Vorderschiene gegen die Spitze zu stark erweitert, höchstens vor der Spitze kurz parallelseitig. Der Außenrand des Auges liegt tiefer zwischen den mehr oder weniger vorspringenden Schläfen- und Wangenecken.

   ...38


 
#33 Kopf auffallend groß, fast regelmäßig dreieckig, weder in der Länge noch quer gewölbt, nur die Augen nach unten gebogen [Abb.86]. Kopf stark, Flügeldecken feiner, Halsschild kaum chagriniert. Vorderschiene sehr dünn [Abb.87]. ♂ Kopulationsapparat [Abb.88]. 1,2-1,6 mm. -
D: In zwei Rassen in Südfrankreich beziehungsweise Algerien.

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CYBOCEPHALUS PLANICEPS
Abb.86
CYBOCEPHALUS PLANICEPS
Abb.87
CYBOCEPHALUS PLANICEPS
Abb.88
 
-- Kopf verschiedenartig geformt, aber Oberfläche nie ganz flach, meistens in beiden Richtungen gewölbt.

   ...34


 
#34 Kopf sehr kurz, Clypeus breit, kaum vorspringend. Oberfläche auch neben den Augen stark glänzend, oft mit ölartigem, seltener mit lebhafterem Metallschimmer. Der Metallschimmer verschwindet allmählich am Halsschild oder an den Flügeldecken oder läuft über die ganze Oberfläche. Vorderschiene schmal, fast parallelseitig, leicht nach innen gebogen [Abb.89]. ♂ Kopulationsapparat [Abb.90]. 0,9-1,05 mm.
D: Nordafrika und Mittelmeerinseln.

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CYBOCEPHALUS MICANS
Abb.89
CYBOCEPHALUS MICANS
Abb.90
 
-- Kopf stärker gestreckt, Clypeus stärker vorspringend. Oberfläche mindestens neben den Augen deutlich chagriniert.

   ...35


 
#35 Die Fühlerfurche liegt etwas vor dem Auge, die Schläfe zwischen Auge und Fühlerfurche nicht lang, doch eine Schläfenecke deutlich entwickelt [Abb.91].

   ...36


CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.91
 
-- Hinterrand der Fühlerfurche erreicht den Außenrand des Kopfes in der Höhe der Vorderecke des Auges. Keine Schläfe oder Schläfenecke vorhanden [Abb.92].

   ...37


CYBOCEPHALUS WOLLASTONI
Abb.92
 
#36 Nahtlinie der Flügeldecke, von der Seite betrachtet, stark gebogen gewölbt [Abb.93]. Oberfläche ganz schwarz, ohne Metallschimmer. Kopf stärker, Halsschild und Flügeldecken sehr fein maschenartig chagriniert. Vorderschiene lang parallelseitig, aber nicht ausgesprochen dünn, Oberfläche nicht ganz flach [Abb.94]. ♂ Kopulationsapparat [Abb.95]. 0,9-1,2 mm.
D: Kanarische Inseln.

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CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.93
CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.94
CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.95
 
-- Nahtlinie der Flügeldecke, von der Seite betrachtet, gleichmäßig, aber sehr flach gewölbt (vergleiche [Abb.96]). Flügeldecken auch in Querrichtung flacher gewölbt. Oberseite schwarz, oft mit schwachem Bronzeschimmer. ♂ Kopulationsapparat [Abb.97]. 1,15-1,6 mm.
D: In drei Rassen vom Ostmediterran bis Afghanistan.

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Neben der Stammform werden 2 weitere Rassen unterschieden

   ...36a


CYBOCEPHALUS SIMILICEPS
Abb.96
CYBOCEPHALUS AENESCENS
Abb.97
 
#36a Aedoeagus [Abb.97].

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...seminulum aenescens J. R. Sahlberg, 1908


CYBOCEPHALUS AENESCENS
Abb.97
 
-- Aedoeagus [Abb.98]. .

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CYBOCEPHALUS KANDAHARICUS
Abb.98
 
#37 Kopf schmäler, Außenrand des Auges stärker nach hinten gerichtet [Abb.92]. Seitenecke der Vorderschiene eckiger [Abb.99]. Schwarz, dicht maschenartig chagriniert, Seitenrand des Halsschildes breit, heller durchscheinend gesäumt. Fühler und Beine dunkelbraun. Penis gleichmäßiger zugespitzt, Tegmenplatte zur Spitze hin erweitert [Abb.100]. 0,85-1,1 mm.
D: Kanarische Inseln und westliches Mittelmeergebiet.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...wollastoni H. Lindberg, 1950


CYBOCEPHALUS WOLLASTONI
Abb.92
CYBOCEPHALUS WOLLASTONI
Abb.99
CYBOCEPHALUS WOLLASTONI
Abb.100
 
-- Kopf breiter, Außenrand des Auges weniger nach hinten gerichtet [Abb.101]. Schwarz, manchmal mit schwachem Bleischimmer, Oberseite fein und dicht chagriniert, glänzend. Seitenrand des Halsschildes breit, heller durchscheinend gesäumt. Seitenecke der Vorderschiene stumpfer, Außenrand stärker gebogen, Glasfeldchen schmäler [Abb.102]. Fühler und Beine rötlichgelb. Penis vor der Spitze stark eingeschnürt, Tegmenplatte zur Spitze hin nicht erweitert [Abb.103]. 0,95-1,4 mm.
D: In zwei Rassen von den Pyrenäen bis zum Kaukasus und nach Nordafrika.

Meldungen in Google Earth anzeigen  Verbreitung in Deutschland  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...fodori E.-Y., 1965


Eine andere Tegmenplatte [Abb.104] hat

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...fodori minor Endrödy-Younga, 1968


CYBOCEPHALUS FODORI
Abb.101
CYBOCEPHALUS FODORI
Abb.102
CYBOCEPHALUS FODORI
Abb.103
 
CYBOCEPHALUS MINOR
Abb.104
 
#38 Nahtlinie der Flügeldecke, von der Seite betrachtet, zieht sich zwischen Schildchen und Nahtecke stark gebogen gewölbt.

   ...39


 
-- Nahtlinie der Flügeldecken, von der Seite betrachtet, in der ganzen Länge sehr flach, fast gerade, höchstens unmittelbar vor der Nahtecke etwas stärker nach unten gebogen.

   ...42


 
#39 Kopf überall deutlich, neben den Augen stark eingestochen punktiert. Schwarz, auch der Seitenrand des Halsschildes nur dunkelbraun durchscheinend gesäumt. Vorderschiene sehr stark erweitert, vor der Seitenecke scharf abgestutzt und an der Basis der Tarsen kurz und breit vorgezogen [Abb.105]. ♂ Kopulationsapparat [Abb.106]. 1-1,2 mm.
B: Syrien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...morio E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS MORIO
Abb.105
CYBOCEPHALUS MORIO
Abb.106
 
-- Kopf sehr fein oder scheinbar nicht punktiert, mehr oder weniger stark chagriniert.

   ...40


 
#40 Vorderschiene von der Basis an bis zur Seitenrandecke stark erweitert, auch vor der Mitte nicht parallelseitig.

   ...41


 
-- Vorderschiene his zum letzten Dritten stark erweitert, von hier bis zur Seitenrandecke parallelseitig [Abb.107]. Auge kurz und breit [Abb.108]. Schwarz, auch der Seitenrand des Halsschildes nur kaum heller durchscheinend gesäumt. ♂ Kopulationsapparat [Abb.109]. 1,2 mm.
D: Südfrankreich, Iberien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...similiceps Jaquelin du Val, 1858


CYBOCEPHALUS SIMILICEPS
Abb.107
CYBOCEPHALUS SIMILICEPS
Abb.108
CYBOCEPHALUS SIMILICEPS
Abb.109
 
#41 Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand beiderseits lang, hornförmig behaart. Penis kurz, konisch zugespitzt [Abb.110]. Vorderschiene gleichmäßig und stark erweitert [Abb.111]. Wangenecken stark vorspringend [Abb.112]. 1,2 mm.
D: Spanien, (Algerien).

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...atomus Brisout, 1866


CYBOCEPHALUS ATOMUS
Abb.110
CYBOCEPHALUS ATOMUS
Abb.111
CYBOCEPHALUS ATOMUS
Abb.112
 
-- Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand nur fein behaart. Penis kurz, lanzettenförmig zugespitzt [Abb.95]. Vorderschiene viel schmäler, zur Spitze parallelseitig [Abb.94]. Wangenecken stärker abgerundet [Abb.91]. Siehe canariensis LZ    >>>36
CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.95
CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.94
CYBOCEPHALUS CANARIENSIS
Abb.91
 
#42 Die Fühlerfurche liegt weit vor der Auge, Schläfenrand teilweise gerade (Abb. 24-A, B).

   ...43


 
-- Fühlerfurche liegt in der Höhe der Augenvorderecke. Kein Schläfenrand und auch keine vorspringende Schläfenecke vorhanden.

   ...47


 
#43 Kopf deutlich und klar eingestochen punktiert. Siehe morio LZ    >>>39
 
-- Kopf scheinbar nicht oder nur sehr fein, manchmal unklar punktiert.

   ...44


 
#44 Vorderschiene am Ende schärfer abgeschrägt, an der Spitze etwas schmäler ausgezogen [Abb.113].

   ...45


CYBOCEPHALUS NORMANDI
Abb.113
 
-- Seitenrandecke der Vorderschiene etwas stärker abgerundet, davor breiter vorgezogen [Abb.114].

   ...46


CYBOCEPHALUS MALYI
Abb.114
 
#45 Schläfen sehr lang, ungefähr die Hälfte des frei stehenden Augenseitenrandes erreichend [Abb.115]. Schwarz, Seitenrand des Halsschildes ziemlich breit, hell durch scheinend gesäumt. Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates zweispitzig [Abb.116]. 1,2 mm.
D: Nordafrika.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...normandi Peyerimhoff, 1931


CYBOCEPHALUS NORMANDI
Abb.115
CYBOCEPHALUS NORMANDI
Abb.116
 
-- Schläfen weit kürzer, ungefähr ein Viertel des frei stehenden Augenseitenrandes erreichend [Abb.117] [Abb.118]. Siehe seminulum LZ    >>>36
CYBOCEPHALUS AENESCENS
Abb.117
CYBOCEPHALUS KANDAHARICUS
Abb.118
 
#46 Flügeldecken deutlich länger als zusammen breit. Körper länglichoval, Halsschild sowie Flügeldecken nur flach gewölbt. Flügellos. Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates dreispitzig [Abb.119]. Kopf ziemlich schmal, Außenrand bei der Vorderecke des Auges nicht geknickt wie bei normandi [Abb.120]. Pechbraun bis schwarz, Seitenrand des Halsschildes ziemlich schmal heller durchscheinend gesäumt. 1,2-1,3 mm.
D: Kaukasus bis Zentralasien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...malyi Obenberger, 1916


CYBOCEPHALUS MALYI
Abb.119
CYBOCEPHALUS MALYI
Abb.120
 
-- Flügeldecken so lang wie zusammen breit. Körper kurzoval, Halsschild und Flügeldecken stark quer gewölbt. Geflügelt. Tegmenplatte des ♂ Kopulationsapparates an der Spitze beiderseits lang, hornförmig behaart [Abb.110]. Siehe atomus LZ    >>>41
CYBOCEPHALUS ATOMUS
Abb.110
 
#47 Seitenrandecke der Vorderschiene flach abgerundet, davor allmählich verjüngt, ziemlich lang vorgezogen. Oberfläche der Vorderschiene flach. Siehe membranaceus LZ    >>>18
 
-- Seitenrandecke der Vorderschiene stark eckig, Oberfläche der Länge nach eingedrückt.

   ...48


 
#48 Hinterrand der Mittelschenkel in der Mitte eckig erweitert. Siehe krimicus LZ    >>>12
 
-- Hinterrand der Mittelschenkel gleichmäßig gebogen.

   ...49


 
#49 Auge breiter, am Innenrand eckiger verrundet. Größere Art aus Nordafrika. Siehe torvus ♀ LZ    >>>14
 
-- Auge kürzer, am Innenrand gleichmäßig, breit verrundet. Kleinere Art aus Spanien. Siehe reitteri LZ    >>>14
 
#50 Erstes Tarsenglied aller Tarsen fast so lang wie die beiden nachfolgenden zusammen. Ganze Oberseite dicht und stark chagriniert, oft lebhaft bronzefarbig metallglänzend. ♂ Kopulationsapparat [Abb.121]. - 1,8-2,0 mm.
D: Kaukasus, Transkaspien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...decamerus E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS DECAMERUS
Abb.121
 
-- Erstes Tarsenglied nicht oder kaum länger als das zweite. Kleinere Arten.

   ...51


 
#51 Ganze Oberseite, am stärksten jedoch Kopf und Flügeldeckenspitze lebhaft kupferoder bronzefarbig metallglänzend. ♂ Kopulationsapparat [Abb.122]. 1,1-1,2 mm.
D: Transkaspien.

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CYBOCEPHALUS AUROCUPREUS
Abb.122
 
-- Oberseite schwarz, höchstens mit stumpfem Bleiglanz.

   ...52


 
#52 Kopf schmäler, Wangenecke von oben kaum sichtbar, flach abgerundet, Clypeus stärker vorspringend. ♂ Kopulationsapparat [Abb.123]. 1-1,2 mm.
D: Iran und Jordanien.

  Verbreitung in Deutschland  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...mesopotamicus E.-Y., 1968


CYBOCEPHALUS MESEPOTAMICUS
Abb.123
 
-- Kopf breiter, Wangenecke stärker, Clypeus mäßig vorspringend [Abb.124]. ♂ Kopulationsapparat bei den 6 Rassen unterschiedlich. 1,1-1,4 mm. 2 Arten, davon 1 in 5 Rassen von Nordafrika über Arabien, Kleinasien bis Afghanistan.

   ...53


CYBOCEPHALUS NIGRICEPS
Abb.124
 
#53 Aedoeagus [Abb.125].
D: Algerien, Ägypten.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...palmarum Peyerimhoff, 1931


CYBOCEPHALUS PALMARUM
Abb.125
 
= Aedoeagus [Abb.126]. Marokko, Algerien, Ägypten Stammform

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nigripes (Sahlberg, 1908)

CYBOCEPHALUS NIGRIPES
Abb.126
 
= Aedoeagus [Abb.127].
D: Ägypten.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nigripes heluanensis Endrödy-Younga, 1968

CYBOCEPHALUS HELUANENSIS
Abb.127
 
= Aedoeagus [Abb.128].
D: Jemen.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nigripes arab Endrödy-Younga, 1968

CYBOCEPHALUS ARAB
Abb.128
 
= Aedoeagus [Abb.129].
D: Asien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nigripes sinister Endrödy-Younga, 1968

CYBOCEPHALUS SINISTER
Abb.129
 
-- Aedoeagus [Abb.130].
D: Marokko, Algerien.

  Taxon in ColKat anzeigen  Taxon in Wikipedia anzeigen   ...nigripes dexter Endrödy-Younga, 1968





CYBOCEPHALUS DEXTER
Abb.130
 
  aegyptiacus
aenescens (seminulum)
afghanicus
albopilosus
algiricus
amplus
arab (nigripes)
atomus
aurocupreus
bernardi
binotatus
canariensis
decamerus
dexter (nigripes)
diadematus
festivus
flaviceps
fodori
freyi
gibbulus
heluanensis (nigripes)
heydeni
kandararicus (seminulum)
klapperichi
krimicus
malyi
mediterraneus
membranaceus
mesopotamicus
metallicus
micans
minor (fodori)
morio
nigripes
nipponicus
nitens
normandi
palmarum
pharao
pilosellus
planiceps
politissimus
politus
pulchellus
pullus
reitteri
rufifrons
seminulum
similiceps
sinister (nigripes)
sphaerula
tibialis
torvus
turanicus
wollastoni
     Creative Commons Lizenzvertrag  Erstellt am: 20.06.2021
Letzte Aktualisierung: 07.12.2025 - 17:58:18
Mit Determin (V4.2.422-9) von: Arved Lompe
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