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Gattung Trichius |
Coleoptera - Lamellicornia - Cetoniidae - Trichiinae |
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Von Arved Lompe (n. A. Horion ex Paulian) Informieren Sie mich bitte über Fehler oder Ergänzungen über mailbox@lompe.de |
Horion, A. (1958): Lamellicornia (Scarabaeidae - Lucanidae). In: Faunistk der mitteleuropäischen Käfer Bd. VI - Kommissionsverlag Buchdruckerei Aug. Feyel, Überlingen-Bodensee 1958 Private Datei p. 259 Krell, F.-Th. (2012): On nomenclature and synonymy of Trichius rosaceus, T. gallicus, and T. zonatus (Coleoptera: Scarabaeidae: Cetoniinae: Trichiini) - Zootaxa, 3278:61-68 Private Datei |
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3 Arten in Europa, die sich äußerlich sehr ähnlich sind. Larvenentwicklung in moderndem Laubholz. Die Imagines im Sommer auf Blüten der verschiedensten Pflanzengattungen auf denen sie Pollen fressen [Abb.1]. Die Bestimmung der Arten erfolgt am einfachsten nach der Bestimmung des Geschlechts. |
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Eine sichere Bestimmung nach der Färbung der Oberseite ist nicht möglich! |
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#1 |
Vorderschienen schmal, 1. Tarsenglied groß, die Außenecke verrundet [Abb.2] - ♂. ...2 |
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Vorderschienen breit, 1. Tarsenglied klein, die Außenecke zugespitzt [Abb.3] - ♀. ...4 |
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#2 |
Die vordere schwarze Querbinde meistens vollständig [Abb.4]. Aberrationsspektrum [Abb.5]. 9-12 mm. ♂: Mittelschienen in der Mitte mit einer groben Leiste, die in einen Zahn ausläuft [Abb.6]. Abdomen ohne weiß beschuppte Sternite. Pygidium stark beulig aufgewölbt. ♀: Pygidium an der Spitze deutlich flach ausgerandet, jederseits mit einer stumpfwinkeligen Ecke; davor nur flach beulenartig aufgewölbt [Abb.7]. D: Euro-Sibirische Art, Skandinavien, deutsche Mittelgebirge; im Süden montan. ...fasciatus (L., 1758)
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Die vordere schwarze Querbinde meistens in der Mitte unterbrochen [Abb.8] [Abb.9]. Mittelschienen mit einer feineren Leiste, die nicht in einen Zahn ausläuft [Abb.10]. Abdomen mit weiß beschuppten Sterniten ...3 |
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#3 |
Aberrationsspektrum [Abb.11]. 9-12 mm. ♂: Abdomen auf den vier vorletzten Sterniten dicht weiß beschuppt [Abb.12]. Habitus [Abb.8]. ♀: Pygidium deutlich gewölbt. Analsternit jederseits mit einer fast halbkreisförmigen Ausrandung [Abb.13]. D: Südosteuropa und südliches Mitteleuropa, westlich bis zum Elsaß. ...sexualis Bedel, 1906
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Aberrationsspektrum [Abb.14]. 9-13 mm. ♂: Abdomen nur auf dem vorletzten Sternit weiß beschuppt [Abb.15]. Habitus [Abb.9] [Abb.16]. ♀: Pygidium abgeflacht bis grubig eingedrückt. Pygidium und Analsternit fast gleichmäßig gerundet [Abb.17]. D: Südwesteuropa, nach Norden bis Umgebung Hamburg. ...gallicus Dejean, 1821 (=zonatus Germ., 1831)
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Die Oberseite kürzer behaart und beim ♂ auf der hinteren Hälfte des Halsschilds sogar fehlend. Die schwarze Färbung ausgedehnter [Abb.18]. D: Nordafrika, Sardinien. ...gallicus zonatus Germar, 1831 |
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#4 |
Pygidium an der Spitze deutlich flach ausgerandet, jederseits mit einer stumpfwinkeligen Ecke; davor flach, etwas beulenartig aufgewölbt [Abb.7]. ♀ von fasciatus LZ >>>2 |
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Pygidium an der Spitze verrundet [Abb.17] oder ganz leicht abgestutzt, davor deutlich gewölbt. ...5 |
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#5 |
Pygidium abgeflacht bis grubig eingedrückt. Pygidium und Analsternit fast gleichmäßig gerundet [Abb.17]. ♀ von gallicus siehe LZ >>>3 |
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Pygidium deutlich gewölbt. Analsternit jederseits mit einer fast halbkreisförmigen Ausrandung [Abb.13]. ♀ von sexualis siehe LZ >>>3
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fasciatus gallicus |
sexualis zonatus (gallicus) |
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Erstellt am: 10.03.2008 Letzte Aktualisierung: 15.12.2025 - 01:55:17 Mit Determin (V4.2.423-5) von: Arved Lompe Vorherige Version |
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