Untergattung Helocerus Muls. Coleoptera - Tarsen-5-5-5 - Dermestidae - Anthrenus
  Von Arved Lompe & Andreas Herrmann (n. G.A. Lohse, erweitert) Informieren Sie mich bitte über Fehler oder Ergänzungen über mailbox@lompe.de
  Fühler 5-gliedrig mit keulenförmig vergrößerten Endglied. Schuppen kurz 3-eckig. Die Fühlergrube durchsetzt den Halsschildseitenrand beim ♀ zur Hälfte, beim ♂ zu 2/3 seiner Länge. Es sind bisher nur drei valide Arten bekannt, eine aus Nepal, eine im mediterranen Raum sowie eine dritte mit sehr weiter Verbreitung, die auch in Mitteleuropa vorkommt.  
#1 Halsschildseitenrand hinten konvex, nach vorn ausgeschweift verengt [Abb.1] [Abb.2]. Schwarz oder dunkelbraun, Fühler und Beine gelbrot, Oberseite überwiegend schwarz, die Hinterwinkel des Halsschilds in großem Umfang weiß beschuppt. Auf den Flügeldecken sind 3 Querbinden gelblicher Schuppen zu erkennen, die fast völlig in kleine Flecken aufgelöst sind. Nur von der vorderen Binde ist die innere, im Bogen zum Schildchen verlaufende Hälfte meistens vollständig. Habitus ♂ [Abb.3], Fühler (links ♂, rechts ♀) [Abb.4] [Abb.5], Genital [Abb.6] [Abb.7]. 2-3,4 mm.
B: Wird fast nur im Freiland gefunden.
D: Europa, Asien, USA und Nordafrika, in Mitteleuropa im Süden und Mitte nicht selten, im Norden seltener.

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ANTHRENUS FUSCUS
Abb.1
ANTHRENUS FUSCUS
Abb.2
ANTHRENUS FUSCUS
Abb.3
ANTHRENUS FUSCUS
Abb.4
 
ANTHRENUS FUSCUS
Abb.5
ANTHRENUS FUSCUS
Abb.6
ANTHRENUS FUSCUS
Abb.7
 
-- Halsschildseitenrand geradlinig zu den Vorderwinkeln verlaufend [Abb.8]. Braun, Fühler und Beine gelbrot. Oberseite braun, dunkelgelb und weiß beschuppt. Weiß sind Halsschildseiten- und -hinterrand, eine breite, zum Schildchen gebogene Binde auf der Vorderhälfte der Flügeldecken und je eine dünnere Binde hinter der Mitte und vor der Spitze. Sowohl die Binden als auch die braunen Partien sind von einzelnen gelben Schuppen durchsetzt. Fühler [Abb.9]. 2-3 mm.
B: SAn Sammlungen schädlich, aber auch in Häusern und im Freien auf Blüten.
D: In Polen, Rumänien und Südrußland; möglicherweise auch im östlichen Mitteleuropa.

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ANTHRENUS POLONICUS
Abb.8
ANTHRENUS POLONICUS
Abb.9
 
     Creative Commons Lizenzvertrag  Erstellt am: 28.04.2010
Letzte Aktualisierung: 31.05.2025 - 00:30:17
Mit Determin (V4.2.379-2) von: Arved Lompe
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