Gattung in ColKat anzeigen Gattung Xyletinus Latr. Coleoptera - Teredilia - Anobiidae
  Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
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Kangas, Y. (1955): Revision der finnischen Arten der Gattung Xyletinus Latr. - Arch. Soc. Zool. Bot. Fenn. "Vanamo", 9 (Suppl.):115-130 Kangas1955 Xyletinus.tif
Kangas, Y. (1955): Beschreibung einer finnischen Xyletinus-Art. - Ann. Ent. Fennici, 21(1):3-5. Kangas1955 xyletinus groenblomi.tif
Kangas, Y. (1958 ): Weitere Beiträge zur Kenntnis der nordischen Xyletinus-Arten (Col., Anobiidae) - Annales Entomologici Fennici (Suomen hyöteistieteellinen aikakauskirja), 24(1):28-34
Kofler, A. (1969): Zur Systematik und Verbreitung europäischer Xyletinus-Arten (Col., Anobiidae). Mitt. Abt. Zool. Bot. Landesmuseum "Joanneum", 35:61-74. Kofler1969 Xyletinus.pdf
Lundberg, S. (1969): Xyletinus vaederoeensis nov. spec. (Col. Anobiidae) - Entomologisce Tidskrift, 90(3-4):211-212 Private Datei: F:\taxa\coleo\scans\Lundberg1969 Xyletinus.pdf
  Fühler 11-gliedrig, dick, gesägt, die beiden vorletzten Glieder nicht oder kaum von den vorhergehenden verschieden. Flügeldecken mit Punktreihen. Halsschild umfangreich, in der Ruhelage stark herabgebeugt, Kopf bis auf die Vorderseite der Mittelbrust einlegbar, so daß das Tier dann einen geschlossenen, Byrrhus-artigen Umriß erhält. Die einander z. T. außerordentlich ähnlichen Arten lassen sich mit Sicherheit oft nur an der Gestalt des Aedoeagus und des (im Innern des Hinterleib gelegenen) umgeformten 9. Abdominalsegments unterscheiden, das wie ein feiner chitinisierter Rahmen das Genital umgibt (Genitalbügel). Auch gibt der Tarsen- und Fühlerbau wichtige Hinweise, so daß man bei der Präparation bestrebt sein muß, zumindest die Hintertarsen in gestrecktem Zustand sichtbar aufzukleben. Vor dem Präparieren überzeuge man sich auch von dem Vorhandensein oder Fehlen eines Mittelkieles am Vorderrand des Metasternums. Die Arten entwickeln sich in trockenem Holz und in der Rinde von Laubbäumen, einige werden auch an ganz trockenem Dünger gefunden. Die meisten Funde sind zufällig gekätscherte Einzelexemplare (meist ♂), so daß über die Lebensweise mehrerer Arten keine genaue Kenntnis besteht. Erscheinungszeit fast aller Arten Mitte V bis Anfang VII. Die Gattung ist in Europa mit 35 Arten in 5 Untergattungen vertreten. Die Bestimmung ist schwierig und es ist möglich, daß in Mitteleuropa noch weitere Arten vorkommen. Bei Kofler (l.c.) sind für einige weitere Arten Kurzbeschreibungen angegeben.  
#1 Lippentaster einfach zugespitzt. Mittel- und Hintertarsen lang, ihr 2. Glied fast von der Länge des 1. und gut doppelt so lang wie breit (Seitenansicht). Oberseite sehr deutlich behaart, Halsschildbehaarung besonders vor der Basis gewunden gelagert und die Oberseite grau erscheinen lassend. Untergattung Calypterus Motsch.

   ...2

 
-- Lippentaster abgestutzt, beilförmig; Mittel- und Hintertarsen gedrungener, Glied 2 stets viel kürzer als 1. Behaarung schwächer, die Färbung der Oberseite nicht modifizierend. Untergattung Xyletinus s.str.

   ...3

 
#2 5-6 mm.. Flügeldecken vor der Spitze mit großem rotgelbem Fleck oder (a. rufus Schilsky) einfarbig rötlichgelb. Fühler wesentlich länger als Kopf und Halsschild zusammen, die Mittelglieder beim ♂ wesentlich länger ausgezogen als bei den Arten der Untergattung Xyletinus s.str. Von Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend. Mähren, Niederösterreich, Tirol (wohl Südtirol). An trockenem Mist, verstreut und sehr selten.

  Gattung in ColKat anzeigen   ...moraviensis Gottwald, 1977


Fälschlich war hier von Lohse der Name einer Art aus Südrußland und der Mongolei verwendet. Genitalbügel [Abb.1].

  Gattung in ColKat anzeigen   ...ornatus (Germ.)

XYLETINUS ORNATUS
Abb.1
 
-- Knapp 3,9 mm, einfarbig schwarz. Bisher nur 1 Ex. angeblich bei München gefunden; die Art kommt wohl nicht in Mitteleuropa vor. Italien, Nordafrika: Algerien. (alienus Lohse, 1957)

  Gattung in ColKat anzeigen   ...pectiniferus Fairmaire, 1879

 
#3 Hinterbrust in der Vorderhälfte mit einem scharfen Mittelkiel [Abb.2]. Fühlerendglied sehr kurzoval [Abb.3]. Schildchen parallelseitig, sein Hinterrand konkav, Hintertarsen sehr kurz, 1.Hintertarsenglied wenig länger als breit [Abb.4]. Gentalbügel- und Paramerenspitze [Abb.5] [Abb.6]. Schwarz, ziemlich matt, Halsschildvorderrand, Fühlerbasis und Beine ± düster rot. Halsschild matt, dicht schuppig skulptiert [Abb.7], stark ,,glockenförmig" (d. h. wenn Halsschildvorder- und Hinterrandmitte in einer Ebene liegen, sind die Vorderecken nicht sichtbar). 2,6-4 mm [Abb.8]. In ganz Mitteleuropa, den äußersten Nordwesten ausgenommen, wohl überall die am wenigsten seltene Art der Gattung. Im ganzen nicht häufig; vorzugsweise an Eichenstämmen und -gebüsch.

Meldungen in Google Earth anzeigen  Gattung in ColKat anzeigen   ...ater (Creutz., 1796)



Kofler bildet den Genitalbügel von tenebricosus (nach Fauna Europaea Synonym zu ater) völlig anders ab als Lohse [Abb.9].
XYLETINUS ATER
Abb.2
XYLETINUS ATER
Abb.3
XYLETINUS ATER
Abb.4
XYLETINUS ATER.GIF
Abb.5
XYLETINUS ATER
Abb.6
XYLETINUS ATER
Abb.7
XYLETINUS ATER
Abb.8
XYLETINUS TENEBRICOSUS
Abb.9
 
-- Hinterbrust ungekielt; Schildchen mit ± nach hinten gerundet verengten Seiten, Fühlerendglied und Tarsen meist gestreckter.

   ...4

 
#4 Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen flach, mit deutlichen Raspelpunkten. Sehr breite Art mit kugelig bis zum Seitenrand gewölbtem Halsschild; Mittelbrust vor den Mittelhüften steil aufsteigend, zur Hinterbrust in rechtem Winkel stehend. Schwarz, schwach fettglänzend, Schienen hell rötlich. Genitalbügel [Abb.10]. Im südlichen Mitteleuropa weit verbreitet und nicht häufig; im Küstenbereich des Nordwestens in Dünen an trockenem Dünger, selten.

  Gattung in ColKat anzeigen   ...laticollis (Duft., 1825)

XYLETINUS LATICOLLIS
Abb.10
 
-- Zwischenräume der Flügeldecken ohne raspelige Punkte; Mittelbrust weniger steil aufsteigend, zur Hinterbrust in ± stumpfem Winkel stehend.

   ...5

 
#5 Halsschild gleichmäßig bis an den schmal abgesetzten Seitenrand gewölbt [Abb.11], dieser genau von oben gesehen gleichmäßig gerundet; Oberseite mit dichten, aneinanderstoßenden Punkten [Abb.12]. Äußere Flügeldeckenzwischenräume gewölbt. Schwarz, etwas fettglänzend, Beine vollständig schwarz. Gestalt dem laticollis ähnlich, etwas gestreckter [Abb.13]. Genitalbügel [Abb.14] [Abb.15], Parameren [Abb.16]. 2,5-4 mm. Südeuropa; südliches Mitteleuropa bis Mähren und Niederösterreich; möglicherweise auch weiter verbreitet und dann für laticollis gehalten.

Meldungen in Google Earth anzeigen  Gattung in ColKat anzeigen   ...subrotundatus Lareyn.

XYLETINUS SUBROTUNDATUS
Abb.11
XYLETINUS SUBROTUNDATUS
Abb.12
XYLETINUS SUBROTUNDATUS
Abb.13
XYLETINUS SUBROTUNDATUS
Abb.14
XYLETINUS SUBROTUNDATUS
Abb.15
XYLETINUS SUBROTUNDATUS.JPG
Abb.16
-- Halsschild flacher gewölbt, oft deutlich glockenförmig, seine Seiten in der Hinterhälfte meist deutlich verflacht oder sogar aufgebogen [Abb.17]. Schienen stets heller rotbraun oder rötlichgelb.

   ...6

XYLETINUS PECTINATUS
Abb.17
 
#6 Halsschildskulptur auf der Mitte der Scheibe aus feinen und dichten Pünktchen bestehend; eine schuppige Skulptur dort nicht deutlich erkennbar. Oberseite bräunlich, deutlich fettglänzend, niemals mattschwarz. Fühler und Schienen meist völlig rötlichgelb, Beine relativ dünn und lang. Weniger seltene Arten.

   ...7

 
-- Halsschild auch auf der Mitte der Scheibe mit schuppiger Skulptur. Meist mattschwarz, Halsschild mit düster rotem Vorder- und Seitenrand. Relativ kurze und gedrungene, ziemlich große Arten.

   ...8


Anmerkung: Was Lohse mit 'schuppiger Struktur' gemeint hat, ist nur indirekt aus der Oberflächenstruktur von ater (die er 'schuppig' nennt, siehe oben) zu erschließen. Kofler (l.c.) beschreibt die Struktur so: "Oberseite des Pronotums mit flachen, runden, relativ großen Punkten ziemlich dicht, zum Seitenrand hin dichter besetzt, dazwischen mit äußerst feinen Runzelchen (Lohse nennt dies fein und dicht schuppig punktiert),

   ...". Auffallend an den Runzeln ist ihre etwa halbmondförmige Struktur; daher mag die Bezeichnung 'schuppig' stammen. Etwas breitere Runzeln kommen aber auch bei fibyensis im Basisbereich des Halsschilds vor.

 
#7 3,5-5 mm [Abb.18]; Halsschildseitenrand bei Ansicht genau von oben bis zu den Vorderecken sichtbar, meist in voller Länge rötlich durchscheinend und deutlich aufgebogen [Abb.17]. Schildchen oft heller als die relativ langen und parallelen Flügeldecken, die ~ 1,55 x so lang wie breit sind. Tarsen [Abb.19]. Gentalbügel- [Abb.20] [Abb.21] und Paramerenspitze [Abb.22] [Abb.23], Aedoeagus [Abb.24], im ausgestülpten Zustand [Abb.25]. In ganz Mitteleuropa an trockenem Holz, vorzugsweise Eiche. Nachts aktiv. Im ganzen ziemlich selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen  Gattung in ColKat anzeigen   ...pectinatus (F., 1792)



Halsschildskulptur [Abb.26] mit verstreut runzeligen Zwischenräumen, diese aber +/- gerade, nicht halbmond- oder hufeisenförmig.
Die Darstellung der Fühler von Lohse kann ich nicht nachvollziehen [Abb.27] [Abb.28].
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.18
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.17
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.19
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.20
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.21
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.22
XYLETINUS PECTINATUS.GIF
Abb.23
XYLETINUS PECTINATUS1
Abb.24
XYLETINUS PECTINATUS.JPG
Abb.25
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.26
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.27
XYLETINUS PECTINATUS
Abb.28
-- 2,3-3,7 mm. Halsschild schwach glockenförmig, Halsschildvorderwinkel von oben nicht sichtbar, Körper gedrungener, mehr länglichoval, schon weiter vor der Spitze verengend.

   ...7a

 
#7a Flügeldecken auffällig weißgrau behaart. Fortsätze des Genitalbügels nicht verdickt oder S-förmig. Halsschildmitte außer der feinen Grundskulptur mit größeren Punkten besetzt, deren Abstand in der Halsschildmitte etwa deren Durchmesser entspricht. Fühler [Abb.29], Genitalbügel [Abb.30] und Aedoeagus [Abb.31]. 3-3,7 mm. Von Ungarn über die Tschechoslowakei bis Niederösterreich nachgewiesen. Ein ♀ mit rotem Halsschild wurde bekannt.

  Gattung in ColKat anzeigen   ...distinguendus Kofler, 1969

XYLETINUS DISTINGUENDUS
Abb.29
XYLETINUS DISTINGUENDUS
Abb.30
XYLETINUS DISTINGUENDUS.GIF
Abb.31
-- Flügeldeckenbehaarung weniger auffällig, Körper durchschnittlich kleiner. Fortsätze des Genitalbügels verdickt oder S-förmig oder einfach. 2,5-3 mm.

   ...7b

 
#7b Fortsätze des Genitalbügels verdickt [Abb.32] [Abb.33]. Halsschildmitte sehr fein und dicht punktiert, die Punkte z.T. zusammenfließend, die Zwischenräume glatt. 1977 aus der Tschechoslowakei beschrieben, auch im Burgenland gefunden und vermutlich weiter verbreitet. (oblongulus sensu Kofler nec Rtt.)

  Gattung in ColKat anzeigen   ...pseudoblongulus Gottwald, 1977

XYLETINUS PSEUDOOBLONGULUS
Abb.32
XYLETINUS OBLONGULUS
Abb.33
-- Fortsätze des Genitalbügels einfach [Abb.34]. Aedoeagus [Abb.35], die Parameren und die Innenstrukturen wie bei pectinatus. Schwarz mit dunklen Fühlern, Halsschildseiten weniger stark aufgebogen und die Vorderecken bei Ansicht von oben nicht sichtbar, da die Halsschildseiten nach vorne stärker untergeschlagen sind [Abb.36]. Halsschildskulptur mit mehr halbmondförmigen Runzeln [Abb.37]. Habitus relativ schlank [Abb.38] (im Gegensatz zu longitarsis). Eine Form die in Niedersachsen in der Umgebung Nienburgs vereinzelt mit der relativ häufigen Normalform gefunden wurde. Siehe pectinatus LZ    >>>7
XYLETINUS SP
Abb.34
XYLETINUS SP
Abb.35
XYLETINUS SP
Abb.36
XYLETINUS SP
Abb.37
XYLETINUS SP
Abb.38
-- Fortsätze des Genitalbügels S-förmig.

   ...7c


 
#7c Habitus [Abb.39]. Halsschildpunktur aus kleinen und wesentlich größeren Punkten zusammengesetzt [Abb.40]. Flügeldecken dichter und stärker querverrunzelt punktiert, nicht glänzend. ♂: Fühler stärker gesägt [Abb.41], Genitalbügel [Abb.42]. Aus Schweden beschrieben, auch in der Tschechoslowakei festgestellt; die im nordöstlichen Niedersachsen gefunden und als fibyensis gemeldeten Tiere haben sich alle als zu dieser Art gehörig erwiesen. Entwickelt sich wie die folgende Art in trockenen Zweigen von Espen.

Meldungen in Google Earth anzeigen  Gattung in ColKat anzeigen   ...vaederoeensis Lundberg., 1969

XYLETINUS VAEDEROEENSIS
Abb.39
XYLETINUS VAEDEROEENSIS
Abb.40
XYLETINUS VAEDEROEENSIS
Abb.41
XYLETINUS VAEDEROEENSIS
Abb.42
-- Halsschildpunkte etwas ungleich, aber voneinander nicht wesentlich verschieden. Flügeldecken ziemlich fein auf glänzendem Grund schwach quer verflossen punktiert. ♂: Fühler schwächer gesägt [Abb.43], Genitalbügel [Abb.44] [Abb.45]. Aus Schweden beschrieben, von der Tschechoslowakei bis Bulgarien gemeldet,, sicherlich weit verbreitet. (groenblomi Kangas, oblongulus Reitter nec Muls.)

Meldungen in Google Earth anzeigen  Gattung in ColKat anzeigen   ...fibyensis Lundblad, 1949


Für die Beurteilung der Punktur ist die Halsschildmitte zu betrachten!
Nach einer schedischen Bestimmungtabelle sollte fibyensis ein relativ kurzes 1. Hintertarsenglied haben sowie 'schuppige' Halsschildstruktur.
XYLETINUS FIBYENSIS
Abb.43
XYLETINUS FIBYENSIS
Abb.44
XYLETINUS FIBYENSIS
Abb.45
#8 1. Hintertarsenglied mehr als doppelt so lang wie an der Spitze breit, 2. Glied wesentlich länger als breit [Abb.46]. Flügeldecken ~ 1,4 x so lang als breit. Von pectinatus und planicollis durch glockenförmigen Halsschild, von hanseni am leichtesten durch den Genitalbau zu unterscheiden. Schwarz, selten schwarzbraun, Fühler [Abb.47] heller als bei planicollis. Gentalbügel- und Paramerenspitze [Abb.48]. Große, auffällig plumpe Art. 3,7-4,2 mm. Aus Schweden beschrieben; Mark Brandenburg, Osttirol, Kroatien. Sehr verstreut und sehr selten, aber wohl oft verkannt. In Skandinavien an Eichenstubben und -pfählen.

  Gattung in ColKat anzeigen   ...longitarsis Janss., 1942

XYLETINUS LONGITARSIS
Abb.46
XYLETINUS LONGITARSIS
Abb.47
XYLETINUS LONGITARSIS.GIF
Abb.48
 
-- 1. Hintertarsenglied nicht doppelt so lang wie breit, 2. Glied kaum länger als an der Spitze breit. Gestrecktere Arten von der Gestalt des ater.

   ...9

 
#9 Behaarung ziemlich dicht, weißlichgrau und Halsschild deutlich glockenförmig. Schwarz, schwach glänzend. Fühler [Abb.49]. Tarsen [Abb.50]. ♂ durch das hakenförmige Ende der Parameren sofort von allen Arten unterscheidbar, Gentalbügel- und Paramerenspitze [Abb.51] [Abb.52]. 3,5-4 mm. Neben Funden an alten Eichen- und Espenholz auch solche von trockenem Mist in Dünengelände. Bei uns sehr selten in Mecklenburg, der Mark und in Niederösterreich.

  Gattung in ColKat anzeigen   ...hanseni Jansson, 1947

XYLETINUS HANSENI
Abb.49
XYLETINUS HANSENI
Abb.50
XYLETINUS HANSENI.GIF
Abb.51
XYLETINUS HANSENI
Abb.52
-- Behaarung relativ weitläufig, bräunlichgelb. Halsschild breiter und flacher, nicht deutlich glockenförmig. Schwarz, schwach glänzend. Halsschildvorderrand, Schienen und Tarsen bräunlichrot, Fühler [Abb.53] rötlichbraun, 1. Glied angedunkelt. Halsschild schwächer gewölbt. Tarsen ähnlich wie bei ater [Abb.54]. Gentalbügel- [Abb.55] und Paramerenspitze [Abb.56]. 3,2-3,5 mm. Thüringen, Bayern, Niederösterreich. Noch wenig gemeldet, aber wohl weniger selten als die beiden Vorhergehenden. (suecicus Lundbl.; Genitalbügel [Abb.57])

  Gattung in ColKat anzeigen   ...planicollis Lohse, 1957

XYLETINUS PLANICOLLIS
Abb.53
XYLETINUS PLANICOLLIS
Abb.54
XYLETINUS PLANICOLLIS
Abb.55
XYLETINUS PLANICOLLIS.GIF
Abb.56
XYLETINUS SUECICUS
Abb.57
  ater
distinguendus
fibyensis
hanseni
laticollis
longitarsis
moraviensis
ornatus
pectinatus
pectiniferus
planicollis
pseudoblongulus
subrotundatus
vaederoeensis
".
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Erstellt am: 03.01.2008
Letzte Aktualisierung: 23.05.2020 - 10:26:33
Version: 3.6.2 von: Arved Lompe
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