Gattung Tychius Germ. Coleoptera - Rhynchophora - Curculionidae - Curculioninae
  Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
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Caldara, R. (1990): Revisione tassonomica delle specie paleartiche del genere Tychius Germar (Coleoptera, Curculionidae). - Mem. Soc. Ital. di Scienze Natur. e del Mus. Civ. di Storia Natur. di Milano; Vol. XXV, Fasc. III., S. 53-218.
  Fühlergeißel 7-gliedrig oder - bei 2 Arten der früheren Gattung Miccotrogus - 6-gliedrig. Flügeldecken an der Spitze gemeinsam verrundet, Naht-Winkel der Flügeldecken eckig. Pygidium bedeckt, seltener ganz (♂) oder teilweise (♀) freiliegend. Schildchen klein. Innenrand der Augen voneinander etwa so weit entfernt wie die Rüsselbreite an der Basis. Oberseite ± dicht beschuppt. Die Gattung ist wegen der Vielzahl der einander oft sehr ähnlichen Arten wohl die schwierigste in der Gruppe der phanerognathen Rüssler. Die Bestimmung wird jedoch durch die Kenntnis der Entwicklungspflanzen sehr erleichtert. Vor der Präparation sollte man die Geschlechtszugehörigkeit der Tiere feststellen. Die ♂ erkennt man am leichtesten an der medianen Abflachung oder Einsenkung der vorderen Bauchsternite; bei den meisten Arten sind auch die Vorderschienen etwas dünner und an der Innenseite S-förmig geschweift; auch ist der Zahn am lrand an der Spitze der Hinterschienen im allgemeinen größer und weiter nach innen vortretend als beim ♀. Der Rüssel der ♂ ist kürzer als der der ♀. Die Tabelle wird weitgehend auf die Beschuppung der Oberseite ausgerichtet, damit sie auch für einzelne ♀ benutzbar ist. Bei der Beschuppung der Flügeldecken unterscheiden wir zwischen der ,,Grundbeschuppung" der Flügeldeckenzwischenräume und der ,,Streifenbeschuppung" der Punktstreifen. Die Beschuppung unterliegt während des Alterns der Tiere stärkeren Veränderungen. Während bei frisch geschlüpften Tieren metallischer oder Seidenglanz der Schuppen vorkommen kann, oder auch gelbe oder bräunliche Farbtöne vorherrschen, ändert sich das Integument später in ein +/- einfarbiges Weißgrau. Ebenso verlieren sich die bei manchen Arten auf dem Nahtzwischenraum angehäuften kräftigeren und helleren Schuppen im Laufe der Zeit, so daß man ihnen als Bestimmungsbehelf weniger Wert beimessen sollte. Schuppenform und -lagerung jedoch bleiben auch bei älterem Material wenigstens an den Seiten und am Absturz der Flügeldecken gut erkennbar.
Unsere Tychius-Arten leben ausschließlich an Schmetterlingsblütlern (Papilionaceen), wo sie sich in den Früchten, in Blüten-, Blatt- oder Stengelgallen entwickeln. Manche Arten gehen zur Verpuppung in den Boden und können dort überwintern, andere bleiben in den Gallen (z. B. polylineatus) oder den Früchten (z. B. parallelus). Die Arten sind teils monophag, meistens aber innerhalb einer Pflanzengattung oligophag.
Die Tabelle beinhaltet nur die mitteleuropäischen Arten; zahlreiche weitere Arten in Südeuropa.
 
#1 Hinterschenkel mit starkem Zahn: Untergattung Tychius s.str..
Oberseite rotgolden beschuppt [Abb.1], selten grausilbrig [Abb.2], mit abstechend weißer Halsschildmitte, Naht und 2 hintereinanderliegenden länglichen Flecken im 6. und 7. Zwischenraum. Schwarz, Rüsselspitze, Fühler mit Ausnahme der Keule und Beine ± rötlich. Halsschild quer, Körper plump und stark gewölbt. 2,8-3,8 mm. In fast ganz Europa ohne den Norden, östlich bis Sibirien. In Mitteleuropa wohl überall, aber nicht häufig, im Norden nur stellenweise und recht selten; an Lathyrus vernus und Vicia-Arten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...quinquepunctatus (L., 1758)

TYCHIUS QUINQUEPUNCTATUS
Abb.1
TYCHIUS QUINQUEPUNCTATUS
Abb.2
-- Hinterschenkel ungezähnt oder mit kleinem Zahn. Untergattung Neotychius Hustache.

   ...2

 
#2 Unterseite des Rüssels in der Umgebung der Fühlereinlenkung dicht mit lang abstehenden Borsten besetzt. Flügeldeckenzwischenräume dicht beschuppt, die Schüppchen in der Mitte der Zwischenräume sind aufgerichtet und erscheinen wie eine aufstehende Börstchenreihe; die Punktstreifen bis auf eine Reihe kürzerer und dünnerer Schuppen kahl und gut erkennbar, so daß die Flügeldecken ein streifiges Aussehen erhalten. Schwarz, Fühler, Beine und Rüsselspitze rötlich. Halsschild mit hellerem Mittelfleck an der Basis, Flügeldeckennaht dichter und heller beschuppt, gelegentlich auch weitere ungerade Zwischenräume heller. Unterseite dicht weiß beschuppt. 2,8-3,5 mm. Im Mittelmeergebiet verbreitet, Südtirol, angeblich auch Slowakei.

   ...striatulus Gyll.

 
-- Unterseite des Rüssels ohne abstehende Borsten, aber mit einzelnen Haaren.

   ...3

 
#3 Körper plump [Abb.3], Flügeldecken mit stark nach außen vorspringenden Schultern, um 1/4 breiter als der Halsschild. Halsschildseiten in der Hinterhälfte fast parallel. Rüssel ahlförmig zugespitzt.

   ...3a

TYCHIUS PARALLELUS
Abb.3
 
-- Flügeldecken höchstens 1/5 breiter als der Halsschild; Körper gestreckter.

   ...4

 
#3a Grundbeschuppung aus durchmischten breiten, ovalen, helleren Schuppen und schmäleren, linearen, dunkleren Haarschuppen bestehend, deren Form etwa denen der Streifenbeschuppung entspricht. Halsschild mit heller beschuppter Mittellinie und heller Seitenbinde. Flügeldeckennaht und gewöhnlich der 5.-7. Zwischenraum heller längsstreifig beschuppt [Abb.3]. Auf den hellen Partien überwiegen die ovalen Schuppen, ohne die längeren dunklen Schuppen ganz zu verdrängen; sonst sind die dunkler beschuppten Partien mit einzelnen hellen Schuppen durchmischt. Selten können auf der ganzen Oberseite die hellen Schuppen überwiegen (a. pseudogenistae Pen.). Beine oft angedunkelt. Aedoeagus [Abb.4]. 3-3,8 mm. West- und Mitteleuropa nördlich bis Dänemark. Bei uns verbreitet und nicht selten; entwickelt sich vorzugsweise in den Samen des Besenginsters (Sarothamnus) und kann im zeitigen Frühjahr aus den Schoten erbeutet werden. (venustus (F.))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...parallelus (Panz., 1794)

TYCHIUS PARALLELUS.JPG
Abb.4
 
-- Beschuppung der Oberseite einheitlich hell, einfarbig weiß erscheinend. Gewöhnlich kleiner (2,5-3,2 mm) und von gedrungener Gestalt. Soll sich in den Schoten von Genista-Arten entwickeln. Sehr selten aus Frankreich (Jura), der südlichen Schweiz, Norditalien, Krain und Ungarn gemeldet. Aus Mitteleuropa liegen Angaben aus dem Schwarzwald und dem östlichen Österreich vor. ? var.

   ...genistae Boh.


Diese Form wird von einigen Autoren als besondere Art angesehen. Der Grund für ihre geringere Größe mag daran liegen, daß die Wirtspflanzen kleinere Schoten haben als Sarothamnus.
 
#4 Die Beschuppung des 1., 5., 6. und oft auch des 7. Flügeldeckenzwischenraumes besteht aus breiten, ovalen, grauweißen Schuppen; die des 2.-4. Zwischenraumes aus ± linearen, viel schmäleren Schuppen; auf den äußeren Zwischenräumen ist die Beschuppung ± durchmischt. Die Streifenschuppen sind noch schmäler und etwas kürzer als die des 2.-4. Zwischenraumes, so daß die Bekleidung der Flügeldecken aus Schuppen von dreierlei Form besteht. Schwarz, Rüsselspitze und Beine rötlich. ♂: Vorderschenkel an der Unterkante mit dichten abstehenden Schuppen befranst. 2,5-2,8 mm. Nördliches Südeuropa, südliches Mitteleuropa; Südfrankreich, Wallis, Norditalien, Tirol, Böhmen, Mähren, Burgenland. Im Vl/VII an Astragalus, besonders  Astragalus onobrychis, selten.

   ...tridentinus Pen.

 
-- Beschuppung der Flügeldecken anders.

   ...5

 
#5 Nahtzwischenraum und ungeradzahlige Flügeldeckenzwischenräume (der 3. manchmal ausgenommen) andersfarbig beschuppt als die übrigen Zwischenräume. Hinterschenkel fein gezähnt. (Beachte Bemerkung bei Leitziffer    >>>11).

   ...6

 
-- Auf den Flügeldecken ist höchstens der Nahtstreifen heller gefärbt.

   ...7

 
#6 Halsschild mit weißer Mittellängsbinde, ohne helle Seitenbinde. Oberseite zimtbraun, die ungeradzahligen Zwischenräume weiß beschuppt. Halsschild seitlich stark gerundet, wenig quer, aber fast so breit wie die Flügeldecken an den Schultern. Grundbeschuppung langgestreckt, nur die Schuppen im Nahtzwischenraum breiter; Streifenbeschuppung aus kürzeren und dünneren Haaren gebildet. Rüsselspitze, Fühler und Beine rötlich, Fühlerkeule und Schenkel meistens angedunkelt. 2,8-3,1 mm. Südliches Nord-, Mittel- und Südeuropa; in Mitteleuropa weit verbreitet aber selten oder sehr selten und gebietsweise im Süden und Südwesten noch nicht nachgewiesen. Larve in Gallen in den Blütenständen von  Trifolium (T. pratense, medium, striatum, montanum, arvense), Käfer besonders im VII/VIII.

   ...polylineatus (Germ., 1824)

 
-- Halsschild mit heller Mittelbinde und jederseits mit einer etwas unscharf begrenzten hellen Seitenbinde. Oberseite bräunlich mit deutlichem Messingglanz, die ungeradzahligen Zwischenräume weißlichgrau beschuppt, die Schuppen langgestreckt. Halsschild deutlich schmäler als die Flügeldecken, seitlich weniger stark gerundet. Schwarz, die äußerste Rüsselspitze, Fühler ohne die geschwärzte Keule, Schienen und Tarsen rötlich. 2,5-2,7 mm. In Europa, den Norden ausgenommen, weit verbreitet; in Mitteleuropa in der Ebene selten und westlich der Elbe noch nicht nachgewiesen, sonst verbreitet und weniger selten als der Vorige. Käfer von VI-VIII an  Anthyllis vulneraria, die Larve entwickelt sich in den Schoten.

   ...schneideri (Hbst., 1795)

 
#7 Die Grundbeschuppung besteht aus lockergestellten, langgestreckten oder haarförmigen Schuppen, die den Untergrund der Zwischenräume nicht decken und nicht auf die Punktstreifen übergreifen (x 50). Die Schuppen der Streifen sind deutlich kürzer oder (und) deutlich feiner als die der Grundbeschuppung, und bei intaktem Integument als feine Reihen auf der ganzen Flügeldeckenlänge erkennbar [Abb.5]. Alle Arten mit gezähnten Vorderschienen gehören hierher. Fühler Geißel 7-gliedrig, bei 2 Arten 6-gliedrig.

   ...8

TYCHIUS STEPHENSI
Abb.5
 
-- Die Grundbeschuppung besteht entweder aus dichtgestellten ovalen oder am Ende abgestutzten Schuppen, die den Untergrund der Zwischenräume vollständig decken, oder sie sind ± langoval und verdecken ± die Punktstreifen. In diesem Fall sind die Schuppen der Streifen von gleicher Größe wie die der Grundbeschuppung oder schwer sichtbar und nicht als vollständige Reihe über die ganze Flügeldeckenlänge zu erkennen. Fühlergeißel stets 7-gliedrig.

   ...17

 
#8 Fühlergeißel 6-gliedrig.

   ...9

 
-- Fühlergeißel 7-gliedrig.

   ...10

 
#9 Körper gestreckt, auffällig zylindrisch. Oberseite mit gestreckten, kupferroten, grauen oder gelblichen, metallschimmernden Schuppen bekleidet. Ein Fleck vor dem Schildchen, die Flügeldeckenbasis in der Umgebung des Schildchens und an den Schultern sowie das Ende der Naht mit dichtgestellten, ovalen, kreideweißen Schuppen. Unterseite dicht weiß beschuppt. Braun oder rötlichbraun, Flügeldecken rötlich, an der Basis und den Seiten oft gebräunt. Fühler ohne die Keule, Schienen, Tarsen und manchmal auch die Rüsselspitze hell rötlich. ♂: Innenrand der Vorderschienen gezähnt. 2-2,8 mm. Mittel- und Südeuropa, Nordafrika; in Mitteleuropa nur in wärmeren Gegenden im Südwest und Südost: Schlesien, Mähren, Slowakei und den östlichen Bundesländern Österreichs; im Südwesten alte Angaben aus der Pfalz und Franken, die mit einem ausgedehnten Verbreitungsgebiet in Frankreich in Verbindung stehen. Von IV-VIII an  Trifolium arvense. (Elleschidius maderi Pen.).

   ...cuprifer (Panz., 1799)

 
-- Länglich oval; Oberseite weißgrau, ± einfarbig beschuppt [Abb.6], die Schuppen dünn, den Grund nicht deckend, an der Naht und dem Halsschildhinterrand oft kräftiger. Punktstreifen mit einer Reihe feiner Haarschuppen. Unterseite weiß beschuppt. Schwarz, Schienen ganz oder zum Teil, Tarsen, manchmal die Schenkel sowie die Fühlerbasis in größerem Umfang und die Rüsselspitze rötlich; meistens auch die Flügeldecken zur Spitze heller. Halsschild schwach quer, wenig schmäler als die länglichen Flügeldecken. Spermatheka [Abb.7]. 2-2,3 mm. In ganz Europa ohne den Norden; in Mitteleuropa die weitaus häufigste Tychius-Art. Larvenentwicklung in den Blütenköpfen von  Trifolium-Arten (T. repens, T. hybridum).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...picirostris (F., 1787)

TYCHIUS PICIROSTRIS
Abb.6
TYCHIUS PICIROSTRIS
Abb.7
#10 Halsschild stark quer (1/3 breiter als lang), fast so breit wie die Flügeldecken, in der Mitte am breitesten und zur Basis stark gerundet verengt. Halsschild schwarz, Flügeldecken ± rostrot. Beschuppung des Halsschilds dichter, mit deutlichem Kupferschimmer, die der Flügeldecken grauweiß. Die haarförmigen, zugespitzten Schuppen stehen wenig dicht. Schildchen weiß beschuppt, einzelne breitere weiße Schuppen auch auf dem Nahtzwischenraum. 2-2,5 mm. Südeuropäische Art, die im Südosten das Burgenland erreicht. An  Melilotus albus, fraglich an  Trifolium arvense. Seltenheit.

   ...rufipennis Bris.

 
-- Halsschild deutlich schmäler als die Flügeldecken an den Schultern; andernfalls (tibialis) nicht quer.

   ...11

 
#11 Beschuppung der Flügeldecken haarförmig. locker, Schildchen und Nahtzwischenraum dicht mit ovalen, leuchtend weißen Schuppen besetzt; auch der Halsschild manchmal mit feiner weißer Mittellinie. Stücke mit abwechselnd heller beschuppten Zwischenräumen kommen gelegentlich vor; solche Tiere lassen sich dann leicht durch die haarförmige Beschuppung von den unter Leitziffer    >>>6 genannten Arten unterscheiden. Schwarz, Fühler und Beine rötlich, Fühler von der Mitte an geschwärzt, häufig auch die Schenkel verdunkelt. Rüssel ziemlich dick, wenig gebogen und zur Spitze kaum verjüngt. ♂: Vorderschienen innen mit kräftigem Zahn. 2,3-2,5 mm. Mittelmeergebiet, Westeuropa, südliches Nordeuropa; in Mitteleuropa weit verbreitet jedoch nach Osten zunehmend seltener. Auf verschiedenen Trifolium-Arten, besonders zum Ende des Sommers.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...lineatulus Steph., 1831

 
-- Flügeldeckenbedeckung deutlich schuppenförmig, die Schuppen oft sehr langgestreckt. Flügeldecken ohne oder mit wenig abstechendem hellen Nahtstreifen, dann aber der Rüssel stark zugespitzt.

   ...12

 
#12 Rüssel an der Basis stark ventralwärts abgebogen, stark zugespitzt verjüngt [Abb.8] (♂), [Abb.9] (♀). Nahtstreifen der Flügeldecken oft, aber durchaus nicht immer, mit kürzeren, breiteren und helleren Schuppen dicht besetzt [Abb.10], dieser Streifen aber nie so abstechend weiß wie bei lineatulus. ♂: Vorderschienen innen mit kräftigem Zahn. Aedoeagus [Abb.11]. 2-2,5 mm. Mittel- und Südeuropa, südliches Nordeuropa; bei uns eine der häufigeren Arten. Im Sommer auf blühendem  Melilotus wohl überall nicht selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...meliloti Steph., 1831

TYCHIUS MELILOTI
Abb.8
TYCHIUS MELILOTI
Abb.9
TYCHIUS MELILOTI
Abb.10
TYCHIUS MELILOTI1.JPG
Abb.11
-- Rüssel allenfalls schwach verjüngt, nicht ventralwärts abgebogen, der Rüsselrücken bildet mit der Stirn eine durchgehend flache Kurve. Nahtzwischenraum höchstens mit einzelnen breiteren hellen Schuppen.

   ...13

 
#13 Fühler einschließlich der Keule rot.

   ...14

 
-- Fühlerkeule schwarz.

   ...15

 
#14 Vorderschienen innen in beiden Geschlechtern mit einem Zahn, oder beim ♀ scharf stumpfwinklig erweitert. Beine stets ganz rot. Oberseite graugelb oder grau beschuppt. In Körperform und Beschuppung mit stephensi übereinstimmend, durchschnittlich etwas kleiner: 2 mm. Mittel-, Süd- und Osteuropa; Frankreich, Norditalien, nördliche Balkanhalbinsel, Rumänien, Polen; in Mitteleuropa bisher in Thüringen (Kyffhäuser), Sachsen, Schlesien, Bayern, der Tschechoslowakei und dem östlichen Österreich festgestellt. An Trifolium montanum, verstreut und selten.

   ...sharpi Tourn., 1873

 
-- Vorderschienen einfach [Abb.12]. Schwarz, Rüsselspitze, Fühler und Beine rot, die Schenkel meistens angedunkelt. Flügeldecken länglichoval, Oberseite grau oder graugelb beschuppt, Streifenschuppen kaum kürzer, aber viel dünner als die Grundbeschuppung [Abb.5]. Aedoeagus [Abb.13]. 2-2,5 mm. Über Süd-, Mittel- und das südliche Nordeuropa verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall, jedoch von gebietsweise unterschiedlicher Häufigkeit. An Trifolium pratense, in deren Blütenständen sich die Larve entwickelt. Die Frühjahrstiere verschwinden Ende V; frisch geschlüpfte Käfer Anfang VII. (tomentosus Herbst )

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...stephensi Schönh., 1836


Gealterte, ausgebleichte Stücke des schneideri (LZ    >>>6) sind dem stephensi sehr ähnlich. Sie haben jedoch gestrecktere Flügeldecken, fein gezähnte Hinterschenkel, und die hellen Halsschildbinden lassen sich wenigstens an der Halsschildbasis erkennen.
TYCHIUS STEPHENSI
Abb.12
TYCHIUS STEPHENSI
Abb.5
TYCHIUS STEPHENSI.JPG
Abb.13
 
#15 Beine ganz rot. Fühler zur Spitze schwarz, nur der Schaft und das 1. Geißelglied rot. Rüsselspitze rot. Beschuppung der Oberseite mit stephensi übereinstimmend; Körper kleiner als dort, Halsschild vor der Mitte am breitesten, seitlich stärker gerundet (bei stephensi hinter der Mitte am breitesten). ♂: Vorderschienen einfach. 1,5-2 mm. Von Frankreich bis Ungarn und Podolien, von Norditalien und Jugoslawien bis Norddeutschland festgestellt. In Mitteleuropa besonders im Osten: Slowakei, östliches Österreich, Schlesien, Brandenburg, Mittelelbe, Harz und bei Hamburg; vermutlich weiter verbreitet. An Trifolium arvense und minus verstreut und selten, VI/VII. (gabrieli Pen.).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...pumilus Bris., 1862

 
-- - Wenigstens die Schenkel schwarz; ♂: Vorderschienen am Innenrand mit einem Zähnchen.

   ...16

 
#16 1,3-2 mm. Schwarz, Schienen ganz und Tarsen sowie die Basalhälfte der Fühler rot. Oberseite wenig dicht, hellgrau beschuppt. Beschuppung der Zwischenräume 1- bis 2-reihig, die Streifenschuppen dünner und nur halb so lang wie die der Zwischenräume. ♂: Vorderschenkel unbefranst. West- und Südeuropa, Bulgarien, westliches Mitteleuropa: von Baden bis zum Rheinland, östlich bis zur Mark Brandenburg und Sachsen nachgewiesen; im Burgenland an Galega officinalis gefunden, sonst an Trifolium-Arten (montanum, fragiferum, dubium, campestre) selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...pusillus Germ., 1842

 
-- 2-3 mm. Durch den umfangreichen Halsschild, der nicht deutlich quer, aber fast so breit ist wie die ± parallelseitigen Flügeldecken gut kenntlich. Schwarz, Fühlerschaft und 1. Geißelglied rot. Schienen rot, an der Basis oder bis zur Mitte, die Hinterschienen bis auf ihre Spitze schwarz. Oberseite grau, Halsschildbasis schmal weiß beschuppt; Beschuppung der Zwischenräume 2-3-reihig, die Streifenschuppen viel dünner und kürzer als die der Zwischenräume. ♂: Vorderschenkel an der Unterkante mit abstehender Schuppenfranse. Im Mittelmeergebiet weit verbreitet und häufig; in Mitteleuropa eine der selteneren Arten. Im Westen (Rheinland) in Verbindung mit einem ausgedehnten Vorkommen in Frankreich; außerdem im Südosten: östliches Österreich, Slowakei. Bis V und ab VII an Trifolium campestre und striatum.

   ...tibialis Boh., 1843

 
#17 Augen ganz flach, nicht aus dem Niveau der Kopfwölbung vortretend [Abb.14]. Oberseite bräunlichgelb, gelb oder grau beschuppt, die Naht manchmal etwas heller, die Schuppen der Grundbeschuppung anliegend, länglichoval, auf die Punktstreifen übergreifend, so daß die dünne Streifenbeschuppung zum Teil schlecht erkennbar ist oder auch auf der vorderen Flügeldeckenhälfte fehlt. Rüssel in Dorsal- und Seitenansicht zur Spitze verjüngt. Braun, Fühler, Beine und Rüsselspitze in größerem Umfange rötlich. Penis [Abb.15] [Abb.16]. 2-2,7 mm. Von Südrußland über Mittel- und Südeuropa verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall auf  Melilotus, oft mit meliloti zusammen, gewöhnlich seltener und etwas später im Sommer erscheinend. (jacqueti Pic, haematopus auct., micaceus Rey)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...breviusculus Desbr., 1873

TYCHIUS BREVIUSCULUS
Abb.14
TYCHIUS BREVIUSCULUS.GIF
Abb.15
TYCHIUS BREVIUSCULUS
Abb.16
-- Augen deutlich gewölbt und aus dem Niveau der Kopfwölbung vorspringend.

   ...18

 
#18 Die Schuppen der Streifenbeschuppung langoval. Sie entsprechen in Form und Größe denen der Grundbeschuppung, so daß die Flügeldecken zumindest in der Vorderhälfte ± ungeordnet beschuppt erscheinen. Einzelne gereihte, geringfügig schmälere Streifenschuppen können allenfalls am Absturz erkennbar sein. Rüssel in Dorsalansicht zur Spitze verjüngt.

   ...19

 
-- Grundbeschuppung aus dicht stehenden, kurzovalen oder am Ende abgestutzten Schuppen gebildet. Die Streifenbeschuppung besteht aus deutlich schmäleren oder sehr feinen Schuppen und ist als feine Reihe über die ganze Flügeldeckenlänge erkennbar. Mit Ausnahme des kulzeri nur Arten, bei denen der Rüssel in Dorsalansicht von der Fühlereinlenkung zur Spitze nicht verjüngt ist.

   ...23

 
#19 Hinterschenkel fein gezähnt. Rüssel auffallend kurz und dick, kürzer als der Halsschild, sein Apikalteil beim ♂ nur etwas länger, beim ♀ nur doppelt so lang wie zwischen den Fühlern breit, von oben gesehen kaum verjüngt, von der Seite gesehen am Ende plötzlich, fast kegelförmig zugespitzt [Abb.17]. Beschuppung anliegend, blaßbraun, seidenschimmernd. Halsschild manchmal mit heller silbergrauer Mittellinie und einem Seitenfleck; Flügeldecken manchmal mit einem von der Schulter ausgehenden Längswisch oder an der Naht und neben dem Seitenrand mit einzelnen hellen Schuppen, selten ganz einfarbig grau beschuppt. Unterseite dicht weißlich beschuppt. ♂: Vorderschenkel manchmal locker bewimpert. 2,5-2,8 mm. An  Melilotus. Von Südrußland östlich über das ganze mittlere und südliche Europa verbreitet; in Mitteleuropa in Süden und Mitte in Wärmegebieten selten, in der Ebene nur stellenweise und sehr selten.

   ...crassirostris Kirsch, 1871

TYCHIUS CRASSIROSTRIS
Abb.17
 
-- Hinterschenkel ungezähnt. Rüssel ahlförmig, von der Wurzel zur Spitze ± stark in seitlicher und dorsaler Sicht verjüngt, an der Spitze höchstens halb so hoch wie an der Wurzel.

   ...20


 
#20 Flügeldecken ± länglicher oval [Abb.18]. ♂: Vorderschenkel mit einem dichten Saum lang abstehender Schuppen befranst. Rüsselrücken an der Fühlereinlenkung leicht geknickt. Penis bis zur Spitze parallelseitig, am Ende flach gerundet abgestutzt [Abb.19]. Oberseite einfarbig gelb beschuppt, seltener grau; Fühler und Beine gelbrot (a. femoralis Bris.) oder mit einer von der Schulterbeule nach hinten verlaufenden weißen Längsbinde (Nominatform). 2,5-2,7 mm. Bei uns im ganzen Gebiet an Wärmestellen auf Medicago. Von Asien über Mittel- und Südeuropa bis Westeuropa verbreitet; in Südost- und Mitteleuropa findet sich fast nur die a. femoralis, während sonst die Nominatform überwiegt. Zwischenformen kommen vor.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aureolus Kiesw., 1851

TYCHIUS AUREOLUS
Abb.18
TYCHIUS AUREOLUS.GIF
Abb.19
-- Flügeldecken kürzer, verkehrt eiförmig [Abb.20]. Vorderschenkel des ♂ unbefranst. Penis zugespitzt oder zum Ende verjüngt. Bei den hier folgenden 3 Arten empfiehlt sich eine Genitaluntersuchung, da die Färbung bei gealterten Tieren kein verläßliches Merkmal ist, und auch die Form der Flügeldecken variiert.

   ...21

TYCHIUS JUNCEUS
Abb.20
 
#21 Flügeldecken hellgelb beschuppt, mit einer weißen Seitenbinde oder einem von der flachen Schulterbeule ausgehenden weißen Längswisch, der selten auf die Schulter beschränkt sein kann (bei wechselndem Lichteinfall beurteilen). Rüsselrücken an der Fühlereinlenkungsstelle gleichmäßig gebogen. Rüsselspitze bis weit über die Fühlereinlenkung hinaus, Beine und Fühler rot, die Fühlerkeule oft geschwärzt. Penis zur Spitze verengt [Abb.21]. ± einfarbige Stücke sind von junceus durch die wenig ausgeprägte Schulterbeule und etwas kürzere Schuppen unterscheidbar. 2-2,5 mm. Von Turkestan über das südliche Osteuropa und das nördliche Südeuropa bis Frankreich verbreitet; in Mitteleuropa weit verbreitet aber selten, nördlich bis zur Mark Brandenburg, Thüringen und dem südlichen Rheinland. An Medicago falcata und sativa.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...medicaginis Bris., 1862

TYCHIUS MEDICAGINIS.GIF
Abb.21
 
-- Flügeldecken ohne weißliche Seitenbinde, ± einfarbig. Rüsselrücken an der Fühlereinlenkungsstelle leicht geknickt, Penis zugespitzt.

   ...22

 
#22 Schulterbeule kräftig ausgeprägt (am besten schräg von vorn zu beurteilen), die Flügeldecken dadurch gedrungener wirkend [Abb.20]. Beschuppung der Oberseite bräunlichgelb oder grau, wenig dicht, die Schuppen linear, deutlich schmäler und länger als bei den vorangehenden Arten. Rüssel stark zugespitzt [Abb.22]; Fühler und Beine sowie der Rüssel bis auf seine Basis rötlich. ♂: Vorder- und Mittelschenkel unterseits fein bewimpert, Penis vollständig chitinisiert [Abb.23] [Abb.24]. 1,8-2,5 mm. Über ganz Europa ohne den Norden verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall eine der häufigeren Arten. Polyphag an den verschiedensten Papilionaceen: Anthyllis, Medicago, Trifolium, Lotus etc..

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...junceus (Reich, 1797)

TYCHIUS JUNCEUS
Abb.20
TYCHIUS JUNCEUS
Abb.22
TYCHIUS JUNCEUS.GIF
Abb.23
TYCHIUS JUNCEUS
Abb.24
-- Schulterbeule ziemlich flach, die Flügeldecken dadurch weniger breit erscheinend. Beschuppung der Oberseite dichter gestellt, den Untergrund fast deckend, meistens kräftig ockergelb, einfarbig, seidenschimmernd. ♂: Vorderschenkel unbewimpert. Penis ähnlich dem des junceus, jedoch mit Ausnahme von Basis und Spitze dünnhäutig, nur mit einer in der Längsmitte gelegenen stärker chitinisierten Brücke. 1,9-2,2 mm. Vermutlich in Zentralasien weit verbreitet, über Kleinasien und Südrußland, Rumänien, Ungarn, Jugoslawien und Italien bis in die Tschechoslowakei und das östliche Österreich verbreitet. Im Sommer an Medicago falcata, möglicherweise auch an Melilotus. (difficilis Tourn.).

   ...flavus Beck.

 
#23 Hinterschenkel ungezähnt.

   ...24

 
-- Hinterschenkel fein gezähnt.

   ...26

 
#24 Kleinere Art von 2,2-2,7 mm. Rüssel von dorsal gesehen von der Fühlereinlenkung zur Spitze schwach verengt und glänzend. Oberseite gelblichgrau beschuppt. Dem flavicollis ähnlich, aber die Grundbeschuppung weniger gedrängt gestellt, die Schuppen etwas gestreckter; Rüssel an der Basis umfangreicher geschwärzt, stärker punktiert, sehr flach und gleichmäßig gebogen (bei flavicollis deutlicher gekrümmt). Penis [Abb.25]. Von Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa verbreitet, Südtirol; im östlichen Österreich und der Tschechoslowakei an Dorycnium und Anthyllis vulneraria. Der angebliche Fundort der Typen (Umg. München) beruht vermutlich auf Fundortfälschung.

   ...kulzeri Pen.

TYCHIUS KULZERI.GIF
Abb.25
 
-- Größere Arten von 2,7-3,3 mm. Rüssel dorsal gesehen zur Spitze nicht verjüngt und nicht glänzend.

   ...25

 
#25 Körper gestreckt, Flügeldecken bis hinter die Mitte parallelseitig, 1,5 x so lang wie zusammen breit. Auf der Mitte der Flügeldeckenzwischenräume befindet sich eine Längsreihe stärker aufgerichteter, etwas schmälerer Schüppchen. Streifenschuppen sehr dünn und fein (wie bei kulzeri). Oberseite gelblich oder weißlichgrau beschuppt, allenfalls der Nahtzwischenraum etwas heller. Von flavicollis durch tiefere Flügeldeckenstreifen und helle Fühlerkeule zu unterscheiden. Penis [Abb.26]. Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend: Niederösterreich, Burgenland, Slowakei. Im Sommer an Astragalus onobrychis.

   ...subsulcatus Tourn.

TYCHIUS SUBSULCATUS.GIF
Abb.26
 
-- Körper gedrungener, Flügeldecken von der Mitte an nach hinten verengt, 1,3 x so lang wie zusammen breit. Die Streifenschuppen zwar deutlich, aber nur wenig schmäler als die Grundbeschuppung, so daß die Punktstreifen der Flügeldecken nur undeutlich sichtbar sind. Beschuppung lehmgelb bis gelblichweiß, Halsschild manchmal mit verschwommen hellerer Mittellinie und Flügeldecken mit ebensolcher Streifenzeichnung. Von Sibirien und dem Kaukasus über Ost- und Südosteuropa bis ins östliche Mitteleuropa verbreitet: im Burgenland und Niederösterreich, der Tschechoslowakei, Thüringen (Kyffhäuser) und der Mark gefunden. V-VI an Astragalus-Arten (A. cicer, glycyphyllos, danicus). (ciceris Pen.), kiesenwetteri Tourn.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...trivialis Boh., 1843

 
#26 2,7-3,5 mm. Schuppen der Streifen wenig schmäler als die der Zwischenräume. Vergleiche kiesenwetteri, bei dem gelegentlich ein kleines Schenkelzähnchen erkennbar ist.    >>>25  
-- 2,2-2,7 mm. Streifenschuppen nur halb so breit wie die kurzovalen Schuppen der Zwischenräume.

   ...27

 
#27 Lehmgelb oder hell zimtbraun, ältere Tiere gelblichweiß beschuppt, der Nahtzwischenraum dichter und ± deutlich heller weißgrau, ebenso manchmal die Flügeldecken neben dem Seitenrand hinten. Beschuppung dicht anliegend, etwas seidenschimmernd. Flügeldeckenzwischenräume flach. Fühler ohne die oft geschwärzte Keule, Beine und Rüssel wenigstens in der Vorderhälfte hell rötlich. Rüssel in Seitenansicht nach vorn deutlich verengt, beim ♂ kürzer, beim ♀ so lang wie der Halsschild, schwach gebogen. Fühler beim ♀ etwas vor der Mitte eingelenkt. Penis [Abb.27]. Über Europa, den Norden ausgenommen, bis zum Kaukasus und Syrien verbreitet; auch in Nordafrika. In Mitteleuropa von V-VII auf dürren Kalk- und Sandböden an und besonders unter Lotus corniculatus nicht selten. (flavicollis Steph.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...squamulatus Gyll., 1836

TYCHIUS SQUAMULATUS.GIF
Abb.27
 
-- Mit flavicollis weitgehend übereinstimmend; Körper stärker gewölbt, seitlich schwächer gerundet, Flügeldeckenstreifen deutlicher, die Zwischenräume gewölbt und die Schuppen etwas abstehend. Schenkel schwächer gezähnt. Rüssel beim ♂ so lang wie Kopf und Halsschild zusammen, beim ♀ länger, sehr schlank, in Seitenansicht zur Spitze nicht verengt. Fühlereinlenkung beim ♀ in der Mitte des Rüssels. Penis mit dem des flavicollis übereinstimmend. Westmediterrane Art, die in Frankreich von V-VII an Dorycnium vorkommt.

   ...cinnamomeus Kiesw.

 
-- Östlich verbreitete Art; mit cinnamomeus im Aussehen und Lebensweise übereinstimmend. Italien, Balkanhalbinsel bis Anatolien; in Mitteleuropa: Burgenland, Niederösterreich, Mähren, Slowakei, sehr selten. Lebt wie cinnamomeus auch an Dorycnium-Arten.

   ...caldarai Dieckmann, 1986

 
-- Nicht berücksichtigt wurde eine Art des Mittelmeergebietes, deren Vorkommen in der Slowakei nicht gesichert ist. Beschuppung der Oberseite vollkommen geschlossen, dicht anliegend, perlmutterweiß mit Seidenglanz, Halsschildseiten und innere Flügeldeckenstreifen oft mit Messingglanz. Größte Halsschildbreite weit vor der Mitte, Rüssel fast gerade, zugespitzt. 2,3-2,7 mm. Im Frühjahr an Lotus-Arten.

   ...argentatus Chevrolat, 1859

 
  argentatus
aureolus
breviusculus
caldarai
cinnamomeus
crassirostris
cuprifer
flavus
genistae
junceus
kulzeri
lineatulus
medicaginis
meliloti
parallelus
picirostris
polylineatus
pumilus
pusillus
quinquepunctatus
rufipennis
schneideri
sharpi
squamulatus
stephensi
striatulus
subsulcatus
tibialis
tridentinus
trivialis
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Erstellt am: 24.05.2010
Letzte Aktualisierung: 02.07.2017 - 15:57:33