Gattung Rhizophagus Herbst Coleoptera - Monotomidae
  Von Arved Lompe (n. H. Vogt, E. Reitter, L. Ganglbauer)
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Tozer, E.R. (1973): On Rhizophagus simplex Reitter and R. oblongicollis Blatch & Hower sp. rev. (Col. Rhizophagidae). - Ent.Mon.Mag., 108 (1972): 219-221.
Bouget, Ch. & Moncoutier, B. (2003): Contribution à la connaissan ce des Rhizophaginae de F rance (Coleoptera,. Cucujoidea, Monotomidae) - Bulletin de la Société entomologique de France, 108 (3), 2003 :287-306.
  Unsere Arten sind 2,5-5,5 mm lang und leben meist unter der Rinde von geschlagenen Laub- und Nadelhölzern, aber auch an Saftflüssen und anderen gärenden Substraten, also immer in Gegenwart von Hefen und anderen niederen Pilzen. Ob sie dort von den Pilzen oder anderen tierischen Organismen leben, die sich regelmäßig in solchen Substraten anfinden, sei dahingestellt; die immer wieder aufgestellte Behauptung, die Tiere würden von Scolytiden und deren Larven leben, kann ich nicht nachvollziehen, denn einen Zusammenhang mit Borkenkäfern habe ich nie feststellen können. 18 Arten sind aus Europa gemeldet, davon 14 auch aus Mitteleuropa. In der Tabelle felt:
Bosnien-Herzegowina

   ...intermedius Apfelbeck, 1917

#1 Zweiter Zwischenraum der Flügeldecken vorn erweitert und mit einer Punktreihe oder einigen überzähligen unregelmäßig angeordneten Punkten besetzt [Abb.1].

   ...2

RHIZOPHAGUS DEPRESSUS
Abb.1
 
-- Zweiter Zwischenraum der Flügeldecken vorn nicht erweitert, ohne überzählige Punkte [Abb.2].

   ...3

RHIZOPHAGUS NITIDULUS
Abb.2
 
#2 Halsschild etwas breiter als lang, Mikroskulptur mit längsmaschiger Textur. Ganz rostbraun, seitliche Streifen der Flügeldecken schwach und unordentlich [Abb.3]. 4,5-5,5 mm. Unter Nadelholzrinde, oft mit Dendroctonus micans vergesellschaftet, selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...grandis Gyll., 1827

RHIZOPHAGUS GRANDIS
Abb.3
 
-- Halsschild etwas länger als breit oder quadratisch, selten geringfügig breiter als lang; Mikroskulptur isodiametrisch oder erloschen.

   ...2a

 
#2a Oberseite mit feinen in die Länge gezogenen Punkten. Halsschild und Flügeldecken mit deutlicher Mikroskulptur. Ganz rostbraun, die Vorderecken des Halsschilds abgerundet. Flügeldecken über doppelt so lang wie der Halsschild. Seitliche Streifen der Flügeldecken sehr schwach. 3. Fühlerglied nur wenig länger als das 2.. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Aedoeagus [Abb.4] [Abb.5]. 2,8-4,5 mm. Unter Nadelholzrinde, im zeitigen Frühjahr oft an frisch geschlagenem und entrindetem Nadelholz.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...depressus (F., 1792)

RHIZOPHAGUS DEPRESSUS.GIF
Abb.4
RHIZOPHAGUS DEPRESSUS
Abb.5
-- Oberseite mit groben, runden Punkten; glänzend, nur mit Spuren einer feinen Mikroskulptur. Flügeldecken kürzer, nicht doppelt so lang wie der Halsschild [Abb.6]. Aedoeagus [Abb.7]. 2,0-2,8 mm. Griechenland: Parnas.

   ...atticus Tozer, 1968

RHIZOPHAGUS ATTICUS
Abb.6
RHIZOPHAGUS ATTICUS.GIF
Abb.7
#3 Fühlerendglied aus dem halbkugeligen 10. Glied deutlich heraustretend [Abb.8].

   ...4

RHIZOPHAGUS NITIDULUS
Abb.8
 
-- Fühlerendglied in der Vorderfläche des scharf abgestutzten, halbkugeligen 10. Gliedes verborgen, von der Seite nicht zu sehen [Abb.9].

   ...13

RHIZOPHAGUS CRIBRATUS
Abb.9
 
#4 Halsschild mit +/- lappig vorgezogenen Vorderecken, der Vorderrand ist neben den Vorderecken konkav eingebuchtet [Abb.10] (manchmal nur bei dem fast immer schwarzbraunen picipes undeutlich). Drittes Fühlerglied 1,5 bis fast doppelt so lang wie das 2. [Abb.11].

   ...5

RHIZOPHAGUS PARALLELOCOLLIS
Abb.10
RHIZOPHAGUS FERRUGINEUS
Abb.11
-- Halsschildvorderecken abgerundet [Abb.12], der Vorderrand daneben gleichmäßig kovex gerundet. Drittes Fühlerglied wenig länger als das 2. [Abb.8]. Im Zweifelsfall nicht einfarbig schwarzbraun.

   ...8

RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS
Abb.12
RHIZOPHAGUS NITIDULUS
Abb.8
#5 Scheitel hinter den Augen schwach quer eingedrückt. Oberseite fast immer schwarz [Abb.13]. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Letztes Ventralsegment beim ♂ mit 2, beim ♀ mit einer Längsschwiele [Abb.14]. Halsschild nicht länger als breit. Flügeldeckenseitentreifen, besonders an den Seiten und hinten schwach eingedrückt. Halsschild mit fast abgerundeten Vorderwinkeln. Flügeldecken hinten nur schwach verengt. 3-4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb.15]. Unter Laubholzrinde, besonders an feuchten Standorten, nicht häufig. (politus Hellw.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...picipes (Ol., 1790)

RHIZOPHAGUS PICIPES
Abb.13
RHIZOPHAGUS PICIPES
Abb.14
RHIZOPHAGUS PICIPES.JPG
Abb.15
 
-- Scheitel hinten nicht eingeschnürt. Oberseite einfarbig braun bis rostrot. Letztes Ventralsegment des ♂ nur bei ferrugineus schwach eingedrückt, sonst ohne Auszeichnungen. Halsschild etwas länger als breit.

   ...6

 
#6 Flügeldecken an den Seiten mit sehr deutlichen Punktstreifen, diese wenig feiner als auf der Scheibe. Schläfen hinter den Augen kurz [Abb.16]. Prosternalfurchen zwischen den Vorderhüften einander genähert, einen gewölbten Zwischenraum einschließend. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht eingedellt und in der Hinterhälfte des Metasternums neben der Mittelfurche 2 nach vorn konvergierende Haarfurchen [Abb.17]. Kopf und Halsschild kräftig punktiert. Streifen der Flügeldecken scharf eingeschnitten. ♂: Aedoeagus [Abb.18]. 3,5-4 mm. Unter Nadelholzrinde, besonders an Fichten, die von Ipiden befallen sind. Schwärmt im Herbst, meist häufig.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ferrugineus (Payk., 1800)

RHIZOPHAGUS FERRUGINEUS
Abb.16
RHIZOPHAGUS FERRUGINEUS
Abb.17
RHIZOPHAGUS FERRUGINEUS.JPG
Abb.18
-- Flügeldecken an den Seiten mit schwachen Punktreihen, meist viel feiner als auf der Scheibe. Prosternalfurchen zwischen den Vorderhüften breit getrennt, ihr Zwischenraum flach [Abb.19].

   ...7


RHIZOPHAGUS PARALLELOCOLLIS
Abb.19
 
#7 Schläfen hinter den Augen gerade verengt und länger als der von oben sichtbare Augendurchmesser [Abb.10]. Oberseite relativ matt, Flügeldecken mit tiefen, punktierten, scharf gekanteten Streifen [Abb.20]. Halsschild braun bis schwärzlich, einfarbig oder mit hellerem Vorder- und Hinterrand. Aedoeagus [Abb.21]. 3-4 mm, Habitus [Abb.22]. In gärendem Kompost, daher oft auf Friedhöfen; vermutlich Schimmelfresser. Im Frühjahr schwärmend und dann im Autokescher. Nicht häufig, in Gebirgsgegenden selten

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...parallelocollis Gyll., 1827

RHIZOPHAGUS PARALLELOCOLLIS
Abb.10
RHIZOPHAGUS PARALLELOCOLLIS
Abb.20
RHIZOPHAGUS PARALLELOCOLLIS.JPG
Abb.21
RHIZOPHAGUS PARALLELOCOLLIS
Abb.22
-- Schläfen hinter den Augen nur so lang wie der Augendurchmesser, leicht backenförmig verengt [Abb.23]. Halsschild und Flügeldecken kürzer als bei der vorigen Art, einfarbig rotbraun. Oberseite glänzender. Flügeldecken mit schwachen Streifen, die sich teilweise in Punktreihen auflösen [Abb.24] (Stücke mit durchgehenden, scharfen Punktstreifen kommen vor!). ♂: Aedoeagus [Abb.25]. 2,5-3,5 mm. Unter Laubholzrinde, nicht häufig. Im Osten seltener als im Westen

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...perforatus Er., 1845

RHIZOPHAGUS PERFORATUS
Abb.23
RHIZOPHAGUS PERFORATUS
Abb.24
RHIZOPHAGUS PERFORATUS.JPG
Abb.25
 
#8 Kopf klein, bis zum Hinterrand der Augen in den Halsschild eingezogen. Halsschild stets etwas breiter als lang (messen, nicht schätzen!) [Abb.26]. Nur 2-2,8 mm groß; bei uns die kleinste Art der Gattung. Flügeldecken hellbraun bis rotbraun, an der Spitze dunkler. Auch Kopf und Halsschild meist dunkler. Flügeldecken mit feinen Punktreihen, flacher als die folgenden Arten und weniger als doppelt so lang wie breit. Aedoeagus [Abb.27]. An Laubholz, östlich der Elbe nicht selten, westlich seltener. (parvulus (Payk., 1800))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fenestralis Linnaeus, 1758

RHIZOPHAGUS PARVULUS
Abb.26
RHIZOPHAGUS PARVULUS.JPG
Abb.27
-- Kopf größer, die Augen etwa um den eigenen Durchmesser oder mehr vom Vorderrand des Halsschilds abstehend [Abb.28]. Halsschild quadratisch oder länger als breit.

   ...9

RHIZOPHAGUS NITIDUS
Abb.28
 
#9 Vorderschienen an der Spitze außen stark zipfelig erweitert [Abb.29] [Abb.30], auf der Erweiterung sitzt ein kurzer Dorn. Flügeldecken gleichmäßig stärker gewölbt. Analsternit einfach oder mit einer Furche.

   ...10

RHIZOPHAGUS NITIDULUS
Abb.29
RHIZOPHAGUS OBLONGICOLLIS
Abb.30
-- Vorderschienen nur schwach zipfelig erweitert [Abb.31], machmal die Dornen und Borsten an der Außenspitze etwas länger und dann schwer zu erkennen; entscheidend ist die Außenkontur. Flügeldecken flacher, vor der Mitte mit schwachem Eindruck. Analsternit einfach.

   ...11

RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS
Abb.31
 
#10 Analsternit in beiden Geschlechtern mit einer flachen, beiderseits beulig begrenzten Grube [Abb.32]. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht und auf dem letzten Ventralsegment an den Seiten eines Mittellängsgrübchens 2 Höckerchen. Halsschild vor der Mitte am breitesten. Hinterschienen auffallend kurz und zur Spitze stark verbreitert. Flügeldeckenmitte dunkelrotbraun bis fast schwarz, an der Basis breit und an der Spitze schmal rotbraun [Abb.33]. Halsschild und Kopf rotbraun. Mittelschienen am Außenrand über den Enddornen mit 2 Zähnchen. Halsschildseiten sehr schwach punktiert Größere Art: 3-4,3 mm. Aedoeagus [Abb.34]. Unter Laubholzrinde, besonders im Bergland, seltener unter Nadelholzrinde, nicht häufig

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nitidulus (F., 1798)

RHIZOPHAGUS NITIDULUS
Abb.32
RHIZOPHAGUS NITIDULUS
Abb.33
RHIZOPHAGUS NITIDULUS2.JPG
Abb.34
 
-- Analsternit einfach. Halsschild in der Mitte am breitesten, nach hinten und vorne grundet verengt, Vorderecken stark verrundet erscheinend. Augen sehr klein und wenig vorragend [Abb.35], Schläfen lang. Gestalt besonders beim ♂ schmäler als bei nitidulus, Flügeldecken deutlicher parallel, flacher und vor der Mitte etwas vertieft; einfarbig bräunlich oder in der Mitte unscharf verdunkelt [Abb.36] [Abb.37]. Halsschildmitte oft angedunkelt. Aedoeagus [Abb.38]. 3,2-4 mm. In England unter der Rinde alter Eichen gefunden; Deutschland, Frankreich, Italien, Türkei. (simplex auct. nec Reitter, 1884)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...oblongicollis Blatch & Horner, 1892


Vom echten simplex Reitter aus Japan habe ich eine Abbildung gefunden [Abb.39]. Diese Art kommt in Europa nicht vor.
RHIZOPHAGUS OBLONGICOLLIS
Abb.35
RHIZOPHAGUS OBLONGICOLLIS
Abb.36
RHIZOPHAGUS OBLONGICOLLIS
Abb.37
RHIZOPHAGUS OBLONGICOLLIS.JPG
Abb.38
RHIZOPHAGUS SIMPLEX
Abb.39
#11 Augen klein und wenig vorstehend, viel flacher als bei nitidulus und bipustulatus/dispar. Siehe oblongicollis LZ    >>>10 bei dem die zipfelig erweiterten Vorderschienen nicht so auffällig sind wie bei nitidulus.  
-- Augen größer und deulich gewölbt vorstehend.

   ...11a

 
#11a Schläfen nach hinten fast parallel, Augen gewölbt (siehe Anmerkung unten). Einfarbig hellrotbraun [Abb.40] oder Kopf und Halsschild verdunkelt. Innere Punktreihen der Flügeldecken auch im hinteren Viertel noch stark, in durchgehenden Furchen stehend. Im Osten vorkommende seltene Art, den beiden folgenden sehr ähnlich. Mittelschienen mit sehr kleinen Zähnchen. 3. Fühlerglied relativ lang. Halsschild beim ♂ und ♀ etwas länger als breit. 3,5-4 mm. In morschen Buchenstöcken und unter mulmiger Rinde. Südschweden (hier häufig dunkler gefärbt), Karpaten, Beskiden, Mähren, Herzegowina, Pyrenäen. Meldungen aus Schlesien und Südbayern sind zweifelhaft.

   ...brancsiki Rtt.


Vogt gibt an, daß die Augen sehr flach sein sollen. Bouget et al. (l.c.) dagegen, daß sie gewölbt sind und bezweifeln, daß Vogt je einen brancsiki gesehen hat. Reitter gibt in der Originalbeschreibung keinen Hinweis, aber später im Vergleich mit bipustulatus ". . . unterscheidet sich konstant und leicht durch lange, parallele Schläfen, stärker vortretende Augen

   ..."

RHIZOPHAGUS BRANCSIKI
Abb.40
 
-- Schläfen deutlich nach hinten verengt. Ausgefärbt dunkelbraun, meist mit verwaschenen roten Flecken am Flügeldeckenende, und häufig auch an den Schultern. Reihenpunkte der Flügeldecken hinten sehr fein eingestochen.

   ...12

 
#12 Kopf über den Augen kaum schmäler oder sogar etwas breiter als der Halsschild [Abb.41] (Halsschildbreite: Kopfbreite beim ♂ 1,00-1,08 beim ♀ 1,04-1,12). Augen etwas deutlicher vorgequollen. Flügeldecken nach hinten deutlicher verengt, weitgehend dunkel, Basis oder nur die Schultern und die Spitze schmal hell. Halsschild in beiden Geschlechtern deutlich länger als breit (Halsschildlänge: Breite beim ♂ 1,15-1,23, beim ♀ 1,09-1,25), von der Mitte nach vorn fast parallel [Abb.42]. Bezahnung der (doppelten) Außenkante der Mittelschienen undeutlicher. Hinterschienen lang und schlank. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Im Durchschnitt größer: 3-4 mm. Aedoeagus [Abb.43]. Unter Laub- und Nadelholzrinde, in Mitteleuropa nicht selten

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...dispar (Payk., 1800)


Mit liegt ein ♀ aus Holstein vor [Abb.44], das ich trotz seiner Kleinheit für diese Art halte: Die Fühler sind sehr kurz, das Analsternit ungefurcht, die Augen viel stärker gewölbt als bei bipustulatus und die Vorderschienen deutlich zipfelig ausgezogen.
RHIZOPHAGUS DISPAR
Abb.41
RHIZOPHAGUS DISPAR
Abb.42
RHIZOPHAGUS DISPAR.JPG
Abb.43
RHIZOPHAGUS DISPAR
Abb.44
-- Kopf deutlich schmäler als der Halsschild [Abb.45] (Halsschildbreite: Kopfbreite beim ♂ 1,11-1,18, beim ♀ 1,14-1,25). Flügeldecken vor der Spitze und meist auch an den Schultern mit hellem Fleck, selten fast einfarbig hellbraun. Halsschild kaum länger als breit (Halsschildlänge: Breite beim ♂ 1,03-1,10, beim ♀ 1,00-1,10), nach vorne mehr verrundet verengt [Abb.12]. Mittelschienen vor der Spitze mit 2 kleinen Zähnchen; Hinterschienen relativ kürzer und kräftiger, beim ♂ nur nach innen dreieckig erweitert. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Im Durchschnitt kleiner: 2,3-3,5 mm. Aedoeagus [Abb.46] [Abb.47]. ♀: Spermatheka [Abb.48], Abdomen [Abb.49]. In Mitteleuropa die häufigste Art, meist unter Laubholzrinde und an Saftflüssen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...bipustulatus (F., 1792)

RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS
Abb.45
RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS
Abb.12
RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS1.JPG
Abb.46
RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS3
Abb.47
RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS
Abb.48
RHIZOPHAGUS BIPUSTULATUS
Abb.49
 
-- Dem bipustulatus sehr ähnlich, aber der Halsschild kompakter und die Zähnchen an den Seiten vor der Basis deutlicher [Abb.50]. Beim ♂ der Aedoeagus anders [Abb.51] und die Hinterschienen nach innen und außen gleichartig erweitert [Abb.52]. ♀: Spermatheka [Abb.53], Abdomen [Abb.54]. Unter der Rinde abgestorbener Eichen. Mittelmeergebiet.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...unicolor Lucas, 1846

RHIZOPHAGUS UNICOLOR
Abb.50
RHIZOPHAGUS UNICOLOR.JPG
Abb.51
RHIZOPHAGUS HSCHN
Abb.52
RHIZOPHAGUS UNICOLOR
Abb.53
RHIZOPHAGUS UNICOLOR
Abb.54
 
#13 Oberseite rotbraun, Halsschild quadratisch bis etwas quer, flacher, daher der vorne leicht verbreiterte Seitenrand von oben monokular überall gut sichtbar [Abb.55]; auffällig grob und wenig dicht punktiert. Streifen der Flügeldecken auch seitlich scharf eingeschnitten. 3-3,5 mm. Vorzugsweise unter Laubholzrinde, seltener an Nadelholz. In Deutschland meist selten, im Osten häufiger.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cribratus Gyll., 1827

RHIZOPHAGUS CRIBRATUS
Abb.55
 
-- Oberseite pechbraun bis schwarz. Halsschild quadratisch bis etwas länglich, viel stärker gewölbt, daher der gleichmäßig feine Seitenrand von oben nicht überall gleichzeitig sichtbar. Halsschild im Verhältnis zu den Flügeldecken viel schmäler als bei der vorigen Art. 2,5-3,3 mm. Wenige Funde aus Mähren und Slowakei, sehr selten

   ...puncticollis Sahlb.

 
 
atticus
bipustulatus
brancsiki
cribratus
depressus
dispar
fenestralis
ferrugineus
grandis
intermedius
nitidulus
oblongicollis
parallelocollis
perforatus
picipes
puncticollis
unicolor
     Creative Commons Lizenzvertrag
Erstellt am: 05.08.2009
Letzte Aktualisierung: 17.02.2019 - 23:40:04