Gattung Pterostichus Bonelli 1810 Carabidae - Harpalinae - Pterostichini
  Von Arved Lompe (n. H. Freude, D. Wrase, L. Ganglbauer)
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Pulpán J. (1965): Pterostichus (Pseudomaseus) latoricaensis sp. n. from Czechoslovakia (Coleoptera, Carabidae). Acta Entomologica Bohemoslovaca 62(1):1-7.
  Schwarze und schwarzbraune Arten von 4,6-22 mm Länge, einige Arten mit ± starkem Metallglanz. Flügeldecken fast stets deutlich gefurcht, im 3., oft auch im 5. und (oder) 7. Zwischenraum mit eingestochenen Porenpunkten. Fühler und Beine schlank, Schenkel mit langen Trochanteren, Klauen ungezähnt. Innenrand des vorletzten Kiefertastergliedes mit 2 Borsten, Kopf bei den meisten Arten am Innenrand der Augen mit 2 Porenpunkten, aus denen die Supraorbitalborsten entspringen. Oberkiefer ohne Borste in der Außenfurche, Fühler vom 4. Glied an behaart, Glied 1 selten schwach gekantet, meistens wie Glied 2 und 3 stielrund. Kinn ausgeschnitten, am Grunde des Ausschnitts mit zweispitzigem oder ausgerandetem Kinnzahn, Endglied der Taster abgestutzt. Tabelle der Mitteleuropäischen Arten. Tabelle nach Schatzmayr siehe Pterostichus_E
#1 Kopf am Oberrand der Augen mit 2 Borsten.

   ...1b

 
-- Kopf am Oberrand der Augen nur mit 1 Borste, die vordere fehlt. Arten aus Kleinasien und Mazedonien.

   ...1a

 
#1a Halsschild an der Basis breiter als am Vorderrand. Untergattung Haptoderotapinus.
Clypeus vorne ohne Querfurche. Augen klein, ganz flach. 6-6,5 mm. Mazedonien, Peristerigebirge.

   ...matchai Jedlicka

 
-- Halsschild an der Basis schmäler, nicht breiter als am Vorderrand. Arten aus der Türkei. Untergattung

   ...Haptotapinus Reitter, 1886

 
#1b Tarsenglieder oberseits mit einer medianen Längsfurche. Flügeldecken ohne Scutellarstreif. Halsschild zu den rechtwinkligen Hinterecken konvex verengt, nur bei chamaeleon kurz konkav. Kleinere Arten von 6-8,7 mm. Untergattung (Lagarus)

   ...Argutor Dejean, 1821

 
-- Tarsenglieder oben ohne mediane Längsfurche. Gelegentlich ist eine feine Furche an den Seiten der Tarsenglieder erkennbar

   ...5

 
#5 Alle Klauenglieder unterseits mit mehreren im Profil gut sichtbaren Borsten, die meist paarweise angeordnet sind.

   ...6

 
-- Klauenglieder unterseits kahl. (Bei multipunctatus können ausnahmsweise an einzelnen Klauengliedern 2 rudimentäre Börstchenpaare auftreten, meist nur einzelne Börstchen erkennbar.)

   ...41

 
#6 3., 5. und (oder) 7. Flügeldeckenzwischenraum mit eingestochenen Porenpunkten.

   ...7

 
-- Porenpunkte nur im 3. Flügeldeckenzwischenraum vorhanden

   ...13

 
#7 Alle Streifen der Flügeldecken +/- regelmäßig unterbrochen [Abb.1]. Schwarz, 15-16 mm. Südwestalpen: Italien, Schweiz (Simplon).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cribratus Dejean, 1828

PTEROSTICHUS CRIBRATUS
Abb.1
 
-- Meist alle, aber wenigstens die beiden inneren Streifen nicht unterbrochen, einfach punktiert oder glatt.

   ...7a

 
#7a Halsschildseiten nach hinten konvex oder gerade verengt, vor den abgerundeten oder stumpfwinkligen, höchstens durch ein stumpfes Zähnchen verschärften Hinterecken nicht ausgeschweift; nur der innere Basaleindruck deutlich, der äußere höchstens schwach angedeutet

   ...8

 
-- Halsschild vor den scharf markierten Hinterwinkeln ± ausgeschweift, beide Basaleindrücke deutlich

   ...9

 
#8 Halsschildhinterwinkel abgerundet, selten gewinkelt [Abb.2]. Porenpunkte auf dem 3. und 7., seltener auch auf dem 5. Flügeldeckenintervall, Flügeldecken langoval mit tiefen, fast glatten Streifen. Schwarz, Flügeldecken oft schwach grünlich, seltener purpurn erzschimmernd, Beine selten rot. ♂: Letztes Sternit mit stärker erhabenem Mittellängswulst, Aedoeagus: [Abb.3]. 13-15 mm. Alpin in den Ostalpen, die Nominatform in Krain. In Mitteleuropa (Österreich) die nur schlecht begrenzten Rassen ssp. obirensis Schauberger 1921 (Karawanken, Julische Alpen), ssp. noricus Ganglbauer 1892 (Judenburger Alpen, Steiermark) und ssp. extraneus Schauberger 1921 (Schoberstein bei Steyr, Ober- und Niederösterreich).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ziegleri (Duft.)

PTEROSTICHUS ZIEGLERI
Abb.2
PTEROSTICHUS ZIEGLERI.JPG
Abb.3
-- Halsschildhinterecken stumpfwinklig, die Hinterwinkel durch ein ± deutliches Zähnchen markiert. Porenpunkte auf dem 3., 7. und meist auch dem 5. Flügeldeckenzwischenraum, Flügeldecken langoval, die Streifen flacher, deutlicher punktiert. Schwarz, Oberseite metallisch, Flügeldecken kupfrig oder grünlich bronzefarben. ♂ wie beim vorigen ausgezeichnet. 13-14 mm. Hochalpin und im Krummholzgebiet der nördlichen Kalkalpen Osterreichs zwischen Grimming, dem östlichsten Ausläufer des Dachsteingebirges, und Ötscher.

   ...lineatopunctatus Mill.

 
#9 3., 5. und 7. Flügeldeckenzwischenraum mit großen Porenpunkten

   ...10

 
-- Nur der 3. und 5. Flügeldeckenzwischenraum mit Porenpunkten. Hierher abweichende Exemplare von Arten, die normalerweise nur auf dem 3. Flügeldeckenintervall Porenpunkte besitzen    >>>13  
#10 Augen groß, über die Kopfseiten vorgewölbt [Abb.4]. Halsschildseiten vor der Mitte mit nur 1 Borstenpunkt (ausnahmsweise mit 2), Hinterwinkel etwas abgerundet rechtwinklig. Flügeldecken hinten stärker gewölbt, die Schultern breiter verrundet. Intervalle deutlich gewölbt, die mäßig großen Porenpunkte verbinden oft die Streifen brückenartig miteinander. Schwarz, oft schwach irisierend. 4 erste Fühlerglieder meist schwarz, dann heller werdend, Beine schwarz, Tarsen braun aufgehellt. ♂: Analsternit in der Mitte mit ± spitzem Höcker. 13-15 mm. Montan bis alpin in Südosteuropa und den Alpen. In Mitteleuropa in Bayern, Böhmen und Österreich an schattigen Ufern von Gebirgsbächen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fasciatopunctatus (Creutz., 1799)

PTEROSTICHUS FASCIATOPUNCTATUS
Abb.4
 
-- Augen klein, flach, erreichen den Kopfseitenrand nicht. Halsschildseiten vor der Mitte mit 2-4 Borstenpunkten. Flügeldecken flach gewölbt, zu den weniger breit verrundeten Schultern stärker verengt. Intervalle meist schwächer gewölbt, Porenpunkte groß, verbinden in der Regel die benachbarten Streifen brückenartig. Schwarz, Flügeldecken oft mit kräftig blauviolettem Schimmer. Fühler wie voriger, Beine schwarzbraun, Tarsen heller. ♂: Analsternit wie beim vorigen ausgezeichnet. 17-19 mm. Nach Franz endemische Art der Koralpe und des Bachergebirges, dort besonders in der höheren Waldregion nicht selten

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...justusii Redt.

 
#13 Halsschildhinterecken abgerundet oder stumpfwinklig. Stets über 10 mm.

   ...14

 
-- Halsschildhinterecken scharf markiert, winklig oder als kleiner Zahn ausgebildet.

   ...18

 
#14 Körper langgestreckt zylindrisch. Kopf groß und dick. Halsschild höchstens schwach quer, fast trapezförmig. Flügeldecken parallelseitig, fast doppelt so lang wie breit, annähernd gleich breit wie Kopf und Halsschild. Halsschildbasaleindruck außen durch ein kräftiges dickes Längsfältchen begrenzt. Schwarz, glänzend, Taster und Fühlerenden ± bräunlich aufgehellt. ♂ : Analsternit vor der Spitze flach eingedrückt. 15-22 mm. Vom südöstlichen Mitteleuropa bis zur Türkei verbreitet. In Mitteleuropa nur selten in Niederösterreich, Burgenland, Neusiedler-See-Gebiet, Mähren und Slowakei. Außerhalb Mitteleuropa gibt es Rassen mit normaler, nicht zylindrischer Gestalt. (Untergattung Cophosus Dejean 1828).

   ...cylindricus (Herbst)

 
-- Körper schlank, aber nicht auffällig Ianggestreckt zylindrisch. Flügeldecken seitlich ± gerundet. Halsschildhinterwinkel breit abgerundet (Untergattung Steropus Stephens 1828)

   ...15

 
#15 Halsschildbasalgruben außen von einer deutlichen Längsfalte begrenzt. Hintertarsen außen nicht deutlich gefurcht. 3. Flügeldeckenintervall meist nur mit 1 Porenpunkt, der am Beginn des Flügeldeckenabsturzes liegt. Schwarz, Schenkel Sowie manchmal die Schienen rötlich (Nominatform) oder nur die Tarsen aufgehellt (var. concinnus (Sturm) 1818). 13-18 mm. Westeuropa und westliches Mitteleuropa, östlich bis Lübeck, Hannover, Thüringen sowie Vorarlberg. Bei uns selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...madidus (F., 1775)

 
-- Zwischen Halsschildseitenrand und Basalgrube ohne deutliches Längsfältchen. 1.-3. Hintertarsenglied außen strichförmig gefurcht. 3. Flügeldeckenintervall gewöhnlich mit 3 (-4) Porenpunkten

   ...16

 
#16 Größere, weit verbreitete Art von 11,5-15 mm. Flügeldecken hinten breit abgerundet. Schwarz, glänzend. ♂ am Hinterrand des vorletzten Hinterleibssternits mit einer schmalen, queren, senkrecht vorstehenden Platte, die in Seitenansicht als Dorn erscheint. Montan bis subalpin in Ost- und Mitteleuropa, westlich bis England. In Waldgebieten nicht selten, nach Norden und Westen nur stellenweise und selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aethiops (Panz., 1796) nec Herbst, 1784

 
-- Kleinere (10-12 mm) Arten der hohen Gebirge des südöstlichen Mitteleuropa. Flügeldecken hinten weniger breit abgerundet. ♂ ohne Auszeichnung auf dem vorletzten Hinterleibssternit

   ...17

 
#17 Halsschildseiten in flacherem Bogen ziemlich gleichmäßig gekrümmt, hinten nur wenig stärker verengt als vorn [Abb.5]. Der Flügeldeckenseitenrand geht im Bogen in den Basalrand über. Schwarz, glänzend, zuweilen mit Metallschimmer, Körperanhänge oft rot bis rotbraun. 10-12 mm, aber im Durchschnitt etwas kleiner als der folgende. Montan, nur in den Karpaten (Slowakei).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...rufitarsis (Dejean, 1828)

PTEROSTICHUS RUFITARSIS
Abb.5
 
-- Halsschildseiten zwischen 1. und 2. Drittel stärker gekrümmt und nach hinten stärker verengt [Abb.6]. Der Flügeldeckenseitenrand bildet mit dem Basalrand bei Ansicht von schräg hinten oben einen deutlichen kleinen Winkel. Schwarz, kaum metallisch, nur Taster, Tarsen und Fühlerenden manchmal ± aufgehellt. 10-12 mm. Montan im östlichen Mitteleuropa., in Schlesien und der Tschechoslowakei (Beskiden, Karpaten). rufitarsis ssp.

   ...cordatus Letzner, 1842

PTEROSTICHUS CORDATUS
Abb.6
 
#18 Oberseite deutlich metallisch.

   ...19

 
-- Oberseite schwarz oder braun, allenfalls die Flügeldecken irisierend oder mit Erzglanz.

   ...22

 
#19 Halsschild breit, von der Mitte zur Basis gerade verengt, die Hinterecken als kleines Zähnchen markiert. Halsschildbasalgrübchen unpunktiert. Flügeldecken kurzoval, ± parallelseitig. (Untergattung Cheporus Latreille 1825)

   ...20

 
-- Halsschild schwach quer, zur Basis deutlich ausgeschweift verengt. Flügeldecken hinter der Mitte bauchig erweitert. (Untergattung Petrophilus Chaudoir 1838)

   ...21

 
#20 Flügeldecken glatt und gewöhnlich stark glänzend, nur mit feinrissig punktierten Punktreihen, im 3. Intervall mit 2 oder 3 oft undeutlichen Porenpunkten. Oberseite kupfrig, grüngolden oder blauviolett metallisch, Fühler und Beine meist rötlichbraun aufgehellt. ♂ am Analsternit mit einem Mittelhöcker. 12-14,5 mm. Montan bis subalpin in den Gebirgen von Mitteleuropa und deren Vorland, meist häufig, östlich bis zum Balkan verbreitet. Fehlt der Tiefebene. (metallicus (F.) 1792 nec (Scopoli) 1773)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...burmeisteri Heer, 1841

 
-- Flügeldecken mit deutlichen feinen, am Grund fein punktierten Streifen, 3. Intervall mit 4-5 Porenpunkten (ausnahmsweise nur 2 oder 6). Oberseite kupfrig erzfarben, nur mäßig glänzend, nur Taster und Tarsen ± aufgehellt. ♂ wie beim vorigen am Analsternit mit einem Mittelhöcker. 11-13,5 mm. Montan bis alpin in den Südostalpen. In Mitteleuropa selten, nur in den Kärntener Karawanken vom Mittagskogel bis zur Petzen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...muehlfeldii (Duftschmid) 1812

 
#21 Etwas breiter gebaut, Flügeldecken im 3. Zwischenraum mit (3)4-5(6) tiefen Porenpunkten, die Streifen wenig tief, bei der f. interruptestriatus Bielz 1850 vielfach unterbrochen. Schwarz, Flügeldecken metallisch grün, kupfrig, erzfarben oder violett, Beine oft rötlich. 13-16 mm. Aus dem Karpatengebiet westlich bis Mähren verbreitet. In Mitteleuropa in den Beskiden, Tatra und Karpaten, nach REITTER auch im Altvatergebirge

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...foveolatus (Duftschmid) 1812

 
-- Kleiner und schlanker als der vorige, Flügeldecken im 3. Intervall mit 2, seltener 3 feineren Porenpunkten. Der innere Halsschildbasaleindruck kürzer und undeutlicher als bei foveolatus. Schwarz, Flügeldecken metallisch, Schienen und Tarsen ± rot. 10-14 mm. Ost- und Südkarpaten, nicht in Mitteleuropa. (Eine Meldung aus der Slowakei nicht bestätigt.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...findeli (Dejean) 1828

 
#22 Größere Arten von 10-22 mm

   ...23

 
-- Kleinere Arten von 4,7-10 mm

   ...32

 
#23 Flügeldecken im 3. Zwischenraum mit nur 2 meist feinen Porenpunkten, von denen der vordere nahe der Flügeldeckenmitte, oft deutlich dahinter liegt. Halsschildseiten gleichmäßig konvex bis zu den als kleines Zähnchen vortretenden, stumpfwinkligen Hinterecken gerundet. Vollkommen schwarze Arten

   ...24

 
-- Flügeldecken mit 3 oder mehr Porenpunkten im 3. Zwischenraum

   ...27

 
#24 Die Halsschildwölbung durch eine ziemlich breite Seitenrandkehle von der etwas wulstigen Randleiste getrennt, zwischen den tiefen, doppelten Basaleindrücken und dem Seitenrand ein wurstförmiger Wulst. Flügeldecken tief gefurcht, hinten gemeinsam etwas zugespitzt, der vordere Porenpunkt im 3. Intervall liegt vor der Flügeldeckenmitte. 13-17 mm. Europa ohne den äußersten Norden und Süden, östlich bis Sibirien. In Mitteleuropa überall verbreitet und häufig. Eurytop, kulturbegünstigt, frißt Raupen, wird aber gelegentlich auch an Getreide und Erdbeeren schädlich. Imagines wie auch Larven können überwintern. Fortpflanzung im Herbst. (Untergattung Omaseus Stephens 1828).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...melanarius (Ill., 1798)

 
-- Die feinere Halsschildseitenrandleiste nur durch eine schmale Furche von der Halsschildwölbung getrennt. Flügeldecken kürzer und gedrungener, hinten breiter verrundet. (Untergattung Omaseus Steph.)

   ...25

 
#25 Halsschild meist mit nur einem (dem inneren) Basaleindruck, der durch einen breiten, flachen Wulst vom Seitenrand getrennt ist, der äußere Eindruck selten schwach angedeutet. Der vordere Porenpunkt des 3. Intervalls liegt hinter der Flügeldeckenmitte. 15-16 mm. Bisher nur aus Ungarn, Mähren und der Slowakei bekannt.

   ...incommodus Schaum 1858

 
-- Halsschild jederseits mit 2 deutlichen Basaleindrücken

   ...26

 
#26 Halsschildseiten gleichmäßig konvex, nach vorn etwas stärker verengt. Flügeldeckenskulptur fein eng quermaschig (50 X), Flügeldeckenspitzen zur Naht leicht eingezogen. 14-18 mm. Mittel- und Südeuropa ohne die Iberische Halbinsel, östlich bis zum Kaukasus. In Mitteleuropa meist selten, nördlich bis zu den Mittelgebirgen; scheint im westlichen Österreich zu fehlen. Oft tief im Boden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...melas (Creutzer) 1799

 
-- Halsschildseiten etwas flacher gerundet, nach vorn weniger verengt als bei melas. Flügeldeckenskulptur breitmaschig oder isodiametrisch (50 X), Flügeldeckenspitzen gemeinsam verrundet oder leicht zugespitzt. Selten ein überzähliger 3. Porenpunkt im 3. Intervall. 13-17 mm. Von den Karpaten bis Mähren und in die südlichen Slowakei verbreitet.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...hungaricus (Dej.)

 
#27 Halsschildseiten bis zu den zähnchenförmig vorspringenden Hinterwinkeln ± gleichmäßig konvex oder gerade, sehr selten leicht ausgeschweift.

   ...27a

 
-- Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln deutlich konkav ausgeschweift.

   ...28

 
#27a Breit gebaute Art [Abb.7]. Halsschild schwach quer, mit breiter Seitenrandkehle, seine Basis breiter als sein Vorderrand. Flügeldecken breit oval, vorn abgeflacht, mäßig tief gestreift mit sehr breiter Seitenrandkehle, Spitze gemeinsam breit verrundet, mit 3-4 Porenpunkten im 3. Intervall. Glänzend schwarz, nur Fühlerenden, Taster und Tarsen etwas heller. ♂ Analsternit mit zentralem Höcker, von dem 2 schwache Kiele im Winkel von etwa 45° zum Hinterrand laufen. Aedoeagus: [Abb.8]. 14-16 mm. Montan bis subalpin in Wäldern der Ostalpen westlich bis Südostbayern; überall selten. (Untergattung Cheporus Latreille 1825). (Liegt der vordere Porenpunkt des 3. Intervalls nahe der Flügeldeckenmitte und ist die Halsschildseitenrandkehle sehr schmal, siehe hungaricus LZ    >>>26).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...transversalis (Duft., 1812)

PTEROSTICHUS TRANSVERSALIS
Abb.7
PTEROSTICHUS TRANSVERSALIS.JPG
Abb.8
-- Schmälere Art. Halsschild nicht quer, an der Basis nicht breiter als am Vorderrand und mit sehr schmaler Seitenrandkehle [Abb.9]. 14-16 mm. Noritalien, Schweiz: Tessin.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...micans Heer, 1838

PTEROSTICHUS MICANS
Abb.9
 
#28 Flügeldeckenbasis neben dem Schildchen ohne Porenpunkt

   ...29

 
-- Flügeldeckenbasis neben dem Schildchen mit einem Porenpunkt

   ...31

 
#29 Kopf groß, länger als der Halsschild und über den kleinen Augen breiter als die Halsschildbasis. Halsschild hinten stark ausgeschweift verengt, seine Seitenrandkehle zu den vorspringenden Vorderwinkeln verbreitert, jederseits mit nur einem Basaleindruck. Körper gestreckt, Flügeldeckenstreifen flach, 3. Intervall mit 3 (-5) Porenpunkten, Mikroskulptur netzartig (isodiametrisch) (50 X). ♂ Analsternit mit kleinem, querem Höckerchen. 16-21 mm. Montan bis alpin in den Südostalpen von den Dolomiten bis zu den Karawanken verbreitet. In Mitteleuropa nur in Kärnten südlich der Drau, sehr selten. In Schotter am Fuße von Felsstürzen und an Schneerändern. (Untergattung Pterostichus s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...schaschlii Chaudoir

 
-- Kopf kleiner und schmaler. Halsschild jederseits mit 2 Basaleindrücken, die eine kleine rechteckige Vertiefung einschließen können und dann nur wie eine Grube wirken. Kleiner. 10-16 mm. Verbreitung anders

   ...30

 
#30 Flügeldecken ziemlich stark gewölbt, ihre Seitenrandkehle schmal, die Streifen nicht vertieft, Schulterecken stumpf, ohne Humeralzähnchen. Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln höchstens schwach ausgeschweift, zuweilen bis zum Zähnchen konvex. Fühler auffällig kurz. Neben der Normalform mit 3 (-5) Porenpunkten im 3. Intervall kommen auch Exemplare mit Porenpunkten im 5. Intervall vor. Vollständig schwarz oder mit rötlichen Beinen (a. pulchripes Reitter 1908). 10-12 mm. Boreoalpin: Halbinsel Kanin und Petschoragebiet sowie von den Transsylvanischen Alpen bis Tirol. In Mitteleuropa auf den Urgebirgsformationen der österreichischen Alpen von Tirol bis Steiermark, bis 2400 m, unter Steinen, nicht an Schneerändern. (Untergattung Petrophilus Chaudoir 1838)(kokeili Miller 1850)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...kokeilii Mill., 1850

 
-- Körper schlank, flach, Halsschildseiten vor der Basis lang, meist ausgeschweift verengt, an den Seiten mäßig breit verflacht abgesetzt und aufgebogen. Flügeldecken an der Spitze einzeln abgerundet und daher an der Naht klaffend. Neben der Normalform mit 3(-S) Porenpunkten im 3. Flügeldeckenzwischenraum finden sich auch Exemplare mit Punkten im 5. Intervall (a. gschwendtneri Schauberger 1921). Schwarz, Beine selten rot. ♂ Analsternit in der Mitte mit einem Längshöcker. 12-16 mm. Montan bis alpin, besonders im Gebiet der nördlichen Kalkalpen sowie in hohen Lagen des Schwarzwaldes. In den Zentralalpen nur im Oberrheingebiet und den östlichen Niederen Tauern. Auf Felsen und alpinen Grasheiden über der Baumgrenze, selten tiefer. (Untergattung Platypterus Chaudoir 1838).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...panzeri (Panzer) 1805


Bei dieser Art treten immer wieder Individuen auf, die an der Flügeldeckenbasis neben dem Schildchen ein- oder beidseitig einen Porenpunkt aufweisen. Solche Fälle führten zu Verwechslungen mit cristatus oder hagenbachii. Die letztgenannte Art ist aber unda. erheblich schlanker als panzeri. P. cristatus weist im Gegensatz zu panzeri keine maschige Mikroskulptur der Flügeldecken auf.
 
#31 Flügeldecken seitlich gerundet, weniger gestreckt, 1 1/2 X so lang wie zusammen breit, ihre Mikroskulptur äußerst fein quergerieft (50 X). Halsschild herzförmig, zu den scharfen, ± rechtwinkligen Hinterecken lang ausgeschweift verengt, seine innere Basalgrube lang furchig, die äußere völlig oder bis auf einen kurzen Schrägeindruck geschwunden. Flügeldeckenstreifen tief, die Zwischenräume gewölbt, der Seitenrand stark aufgebogen. Schwarz, Flügeldecken meist schwach irisierend. 5 Analsternit mit einem spitzen Längskegel. 13-16 mm. Montan in West- und dem westlichen Mitteleuropa, östlich bis Thüringen. Fehlt der Tiefebene, bei uns selten. (Untergattung Pterostichus s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cristatus (Duft., 1820)

 
-- Flügeldecken langgestreckt, stärker abgeflacht, ihre Mikroskulptur maschig. Halsschild herzförmig, auch der äußere Basaleindruck deutlich, sonst einem gestreckten cristatus sehr ähnlich. ♂: Analsternit mit Mittelkegel und meist einem einseitigen schrägen Kiel zum Hinterrand, wie eine Kombination zwischen cristatus und transversalis. 15-19 mm. Westalpen, Jura, ? Vogesen. In Mitteleuropa selten, nur im Schwarzwald. (Untergattung Pterostichus s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...hagenbachii (Sturm, 1824)

 
-- Halsschild weniger flach und an der Basis jederseits schräg abgestutzt. Basis jederseits mit nur einem Längseindruck, der äußere fehlt. Flügeldecken parallelseitig, feiner gestreift. 14 - 17 mm. Subalpin im offenen Gelände. Westalpen, dringt im Gebiet der Berner Alpen bis nach Mitteleuropa vor.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...honnoratii (Dejean, 1828)

 
#32 Fühler und Beine auffallend lang und dünn. Trochanteren der Hinterbeine kürzer als der halbe Schenkel. Siehe Gattung

   ...Cryobius Chaudoir, 1838

 
-- Fühler und Beine ziemlich robust. Trochanteren der Hinterbeine halb so lang wie die Schenkel. Flügeldecken mit deutlichen Schultern

   ...33

 
#33 Scutellarstreifen lang und tief, der 1. der 3 Porenpunkte im 3. Intervall liegt im vorderen Flügeldeckendrittel. Halsschild herzförmig, jederseits mit einem großen, ± grob punktierten Basaleindruck. Untergattung Phonias (=Argutor pars der älteren Autoren)

   ...34

 
-- Scutellarstreifen rudimentär oder fehlend, 3. Flügeldeckenintervall meist mit 1-2 Porenpunkten. Bei Arten mit 3 Porenpunkten ist die Halsschildbasis breiter als der Vorderrand

   ...35

 
#34 Seitenteile der Vorderbrust spärlich groß punktiert. Halsschild etwas länger, zu den Hinterecken kurz konkav verengt. Mittlere Flügeldeckenstreifen tiefer und deutlich punktiert. 5-7 mm. Europa ohne den äußersten Norden, Kaukasus, östlich bis Sibirien. In Mitteleuropa überall häufig in der Streu und im Moos feuchter Wälder.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...strenuus (Panzer, 1796)

 
-- Seitenteile der Vorderbrust unpunktiert [Abb.10]. Halsschild etwas kürzer, zu den Hinterecken nicht konkav verengt. Mittlere Flügeldeckenstreifen flacher und nur undeutlich punktiert. 4,5-6 mm. Nord- und Mitteleuropa, Kaukasus, Sibirien. In Mitteleuropa bis subalpin, hygrophil, besonders an sumpfigen Steilen und dort überall nicht selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...diligens (Sturm, 1824)

PTEROSTICHUS DILIGENS
Abb.10
 
#35 Hinterleibssternite an der Basis mit scharfer Querfurche. 3. Flügeldeckenintervall mit nur einem, auf dem Absturz gelegenen, sehr feinen Porenpunkt. Körper flach und gestreckt. siehe Gattung

   ...Pedius Motschulsky, 1850

 
-- Hinterleibssternite an der Basis ungefurcht. 3. Flügeldeckenintervall mit 1-3 Porenpunkten. Körper gedrungener

   ...37

 
#37 Scutellarstreif vollständig fehlend. Tatser spindelförmig. Siehe Gattung

   ...Cryobius Chaudoir, 1838

 
-- Scutellarstreif rudimentär vorhanden, an seinem Beginn ein Punkgrübchen (dadurch auch von den sehr ähnlichen Arten der Untergattung Argutor zu unterscheiden vgl. LZ    >>>34). Taster an der Spitze abgestutzt.

   ...39

 
#39 Flügeldecken mit 2 Porenpunkten, länger oval, Seiten flacher gebogen. Halsschild herzförmig, vor den Hinterecken kurz und stark ausgeschweift, Basis kaum breiter als der Vorderrand. Schwarz, ± glänzend, Körperanhänge ± braun aufgehellt. 6,2-7 mm. Boreoalpin, einerseits in Nordsibirien, andererseits in der Slowakei (auf das Gebiet der Hohen Tatra beschränkt, hier aber nicht selten). (Untergattung Cryobius Chaudoir 1838)

   ...blandulus Miller, 1859

 
-- Flügeldecken mit 3 Porenpunkten, seitlich stärker gerundet. Ähnlich diligens, aber die Flügeldecken gewölbter. 5,5-6 mm. Eine Art aus dem polnischen Teil der Hohen Tatra.

   ...tatricus Kult

 
#41 Flügeldecken auf dem 3., 5. und 7. Intervall mit Porenpunkten, selten fehlen sie im 5. Zwischenraum. Oberseite stets metallisch

   ...42

 
-- Flügeldecken nur auf dem 3. Intervall mit Porenpunkten, selten stehen einzelne auch auf dem 5. Zwischenraum

   ...45

 
#42 Flügeldeckenbasis ungerandet. (Untergattung Calopterus Chaudoir 1838)

   ...43

 
-- Flügeldeckenbasis zwischen Schultern und Schildchen scharf gefurcht

   ...44

 
#43 Halsschild länger und schlanker, sein Seitenrand im basalen Viertel annähernd parallel. Flügeldeckenbasis neben dem Schildchen ohne Nabeipunkt. Die Porenpunkte im 3., 5. und 7. Zwischenraum tief, oft breiter als die Intervalle. Oberseite leuchtend metallisch, kupfrig oder grün, Beine ± rotbraun, selten die ersten 3 Fühlerglieder an der Basis rötlich. 14-18 mm. Montane Art der Nordkarpaten und Beskiden, westlich bis in die Slowakei und Mähren, Österreich: Lainzer Tiergarten bei Wien.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...pilosus (Host) 1789

 
-- Halsschild breiter, sein Seitenrand vor der Basis nicht parallel. Flügeldeckenbasis meist mit NabeIpunkt, die Punktgruben der Flügeldecken meist kleiner als die Intervallbreite, 5. Intervall oft ohne Punkte. Schwarz, oft kupfrig oder grün metallisch, nur Schienen und Tarsen oft ± braunrot. 14-18 mm. Montan in den Ost- und Westaipen, im französischen und Schweizer Jura und den Ostpyrenäen. in Mitteleuropa nur im Südost, von der oberen Buchenstufe bis in hochalpine Lagen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...selmanni (Duftschmid) 1812


Schauberger hat im Ent. Anz. 1921 und 1927 eine größere Anzahl von Rassen beschrieben, von denen unter Auslassung der sogenannten "Übergangsrassen" folgende genannt seien:
a) in Oberösterreich und Salzburg. Weniger gestreckt als die Nominatform des Toten- und Sengsengebirges, konstant mit großem, rundem Grübchen auf dem Kopfschild. Beim 5 tritt das rechte Nahtzähnchen stärker vor (nur bei klaffenden Flügeldecken deutlich). Untere Parameren gedrungener, mit kürzerer, stumpfer Spitze. ssp.

   ...inexspectus Schaub. 1921


b) in Niederösterreich und Steiermark. Gegenüber der Nominatform der Halsschild mit schwächer gerundeten Seiten, nach vorn weniger verengt und vor den HEcken deutlich ausgeschweift. ssp.

   ...hoffmanni Schaub. 1927


c) im Böhmerwald. Besonders schlank, Halsschildbasis schmaler als bei den anderen Rassen, Seiten vor den stumpfwinkligen Hinterecken kaum ausgeschweift, sondern schräg verengt, Seitenrand vorn breiter. Kopfschild ohne Grübchen. Oberseite dunkelbronzen bis schwärzlich. Penis kräftig, mit kurzer, gerader Spitze. ssp.

   ...roubali Schaub. 1927

 
#44 Halsschild breit herzförmig, jederseits mit nur einem Basaleindruck, der über die vertiefte Mittellinie hinweg durch eine tiefe, geschwungene Querfurche mit dem anderen verbunden ist. Flügeldecken langoval, die Intervallpunkte grübchenförmig vertieft. Stark bronzefarben metallisch glänzend, Kopf und Halsschild oft grünlich, Beine dunkel, nur die Schienen manchmal aufgehellt. 16-20 mm. Alpin in den Ostalpen südlich der Drau. In Mitteleuropa nur in Südkärnten und einem Reliktvorkommen im Gleinalpengebiet. (Untergattung Cosciniopterus Chaudoir 1838).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...variolatus (Dej.)

 
-- Halsschild zur Basis schwach ausgeschweift verengt [Abb.11], jederseits mit 2 Basaleindrücken, der kurze äußere durch einen geglätteten Wulst vom Seitenrand getrennt, der innere vor dem Basalrand verkürzt. Flügeldecken im 3. Intervall mit 3 bis 4 kräftigen Porenpunkten, im 5. ohne oder mit 1 bis 4 feinen und im 7. mit bis zu 16 Punkten unterschiedlicher Stärke. Oberseite kupfrig bronzen, seltener grünlich, bläulich oder fast schwarz, Fühler und Beine dunkel, selten rot. ♂: Analsternit mit einem Längskiel; Aedoeagus: [Abb.12]. 13-15 mm. Montan bis alpin in den West- und mittleren Alpen. In Mitteleuropa nur in Vorarlberg, Tirol und Bayern. (Untergattung Pterostichus s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...multipunctatus (Dej., 1828)


Anmerkung: bei dieser Art haben manchmal an einzelnen Beinen die Klauenglieder unterseits 1-2 Borstenpaare.
PTEROSTICHUS MULTIPUNCTATUS
Abb.11
PTEROSTICHUS MULTIPUNCTATUS.JPG
Abb.12
#45 Halsschildhinterecken abgerundet [Abb.13] oder sehr stumpfwinklig, seine Basis jederseits mit nur einer bzw. 2 zusammengeflossenen Basalgruben.

   ...46

PTEROSTICHUS ILLIGERI
Abb.13
 
-- Halsschildhinterecken scharf gewinkelt

   ...48

 
#46 3. Flügeldeckenintervall mit nur 2 (selten 3) feinen Porenpunkten [Abb.14], deren vorderster meist dicht hinter der Flügeldeckenmitte steht. Dunkelbraun, Körperanhänge etwas aufgehellt. 9-10,5 mm. Subalpin bis alpin in den Ostalpen (Kalk- und Zentralalpen), südlich bis Bosnien. In Mitteleuropa nur in Österreich vom Salzkammergut und den östlichen Hohen Tauern ostwärts bis zum Wiener Schneeberg und Wechsel. (Untergattung Pseudosteropus Chaudoir 1838 (Parasteropus Reitter 1908)).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...illigeri (Panzer), 1805

PTEROSTICHUS ILLIGERI
Abb.14
 
-- Flügeldeckenintervall mit 3(-4) gröberen Porenpunkten, deren erster meist am Ende des 1. Flügeldeckendrittels steht. Größere Arten von 12 bis 15 mm. (Untergattung Lyperosomus Motschulsky 1850)

   ...47

 
#47 Mäßig langgestreckt. Halsschildbasis und -Vorderrand annähernd gleich breit, seine Seitenrandkehle breiter. Porenpunkte im 3. Flügeldeckenintervall großgrubig. Glänzend schwarz. 12-15 mm. Von den Azoren und Madeira über Nordafrika und ganz Europa bis Westsibirien verbreitet. In Mitteleuropa im Norden und Osten weniger selten als im Süden und West. An sumpfigen Ufern..

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aterrimus (Herbst) 1794

 
-- Besonders langgestreckt. Halsschildbasis schmaler als der Halsschildvorderrand, seine Seitenrandkehle schmal. Porenpunkte im 3. Flügeldeckenintervall ziemlich fein. Schwach glänzend schwarz, Fühlerenden ± bräunlich aufgehellt. 12-15 mm. Südeuropa und südöstliches Mitteleuropa (Österreich, Slowakei). In Sümpfen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...elongatus (Duftschmid) 1812

 
#48 3. Flügeldeckenintervall mit (1-)2 Porenpunkten, die in der Hinterhälfte der Flügeldecken liegen. Körper schlank. Halsschild zu den eckig vorspringenden Hinterwinkeln lang ausgeschweift verengt, seine Basis schmaler als sein Vorderrand. Schwarz oder bräunlichschwarz, Körperanhänge, oft auch die Epipleuren, rötlich aufgehellt. Ganz rotbraune Exemplare vermutlich immatur. 9-11 mm. Montan bis alpin in den Südostalpen. In Mitteleuropa nur im Kärntner Kalkalpengebiet und Lienzer Dolomiten. Von der Halsschildform abgesehen dem illigeri sehr ähnlich. (Untergattung Pseudosteropus Chaud. 1838)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cognatus (Dej.)

 
-- 3. Flügeldeckenintervall mit 2-7 Porenpunkten, deren vorderster vor der Flügeldeckenmitte liegt

   ...49

 
#49 Kleinere Arten von 6,5 bis 8,3 mm

   ...50

 
-- Größere Arten von 8,4 bis 20 mm

   ...52

 
#50 Augen flach gewölbt, seitlich nicht über die Rundung des Kopfes vorspringend. Halsschild zur Basis kurz ausgeschweift verengt mit annähernd rechtwinkligen Hinterwinkeln, seine Basis jederseits mit einem langen, scharfen inneren und einem kurzen äußeren Eindruck, der nicht halb so lang ist wie der innere und oft ± geschwunden sein kann; die Umgebung der Basaleindrücke spärlich und grob punktiert. Die inneren 6 Flügeldeckenstreifen deutlich punktiert. Episternen der Hinterbrust glatt, ohne Punkte. Glänzend schwarz, Körperanhänge braunrot, selten ± angedunkelt. 6-7,5 mm. Von den Pyrenäen ber Mitteleuropa bis zum Kaukasus und Sibirien verbreitet. In Mitteleuropa verbreitet, aber selten, fehlt im Nord. (Untergattung Phonias de Gozis 1886).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ovoideus (Sturm, 1824)

 
-- Augen stärker gewölbt, seitlich aus dem Umriß des Kopfes vorspringend.

   ...51

 
#51 Halsschild jederseits mit nur einem Basaleindruck, nur etwa 1/5-1/6 breiter als lang, zur Basis stark ausgeschweift verengt, die Basis zu den annähernd rechtwinkligen Hinterwinkeln nach vorn gekrümmt. Seitenteile der Vorderbrust höchstens angedeutet punktiert. Flügeldeckenbasis wenig breiter als die Halsschildbasis, Schultern stark gerundet, mit winzigen Schulterzähnchen, Seiten fast parallel, Streifen nur undeutlich punktiert, Mikroskulptur fein quer genetzt (50 X). Schwarz, Körperanhänge braun aufgehellt. Um 7 mm. Südöstliches Mitteleuropa, nach Franz auch in Frankreich. Vermutlich halophil. Bei uns von Thüringen, Brandenburg, Schlesien, Tschechoslowakei und Österreich (Neusiedler See, Burgenland) gemeldet. (Untergattung Phonias de Goz. 1886).

   ...taksonyis Csiki, 1930

 
-- Habitus [Abb.15]. Halsschild jederseits mit 2 Basaleindrücken, die ± zusammenfließen [Abb.16], der äußere meist durch einen glatten Wulst vom Seitenrand getrennt, wenig mehr als halb so lang wie der vertiefte innere, Halsschild wenig breiter als lang. Mikroskulptur der Flügeldecken querwellig. Schwarz, Körperanhänge ± bräunlich aufgehellt. 6-8,3 mm. Europa bis zum Kaukasus und Westsibirien. In Mitteleuropa überall häufig, eurytop an Ufern und in Sümpfen.(Untergattung Pseudomaseus Chaudoir 1838). (brunneus Sturm 1824 (minor (Gyllenhal) 1827))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...minor (Gyll., 1827)

PTEROSTICHUS MINOR
Abb.15
PTEROSTICHUS MINOR
Abb.16
#52 Halsschild herzförmig, nach hinten stark ausgeschweift, dort deutlich schmaler als die Flügeldeckenbasis. Beine pechbraun, rotbraun oder rostrot.

   ...53

 
-- Halsschild nach hinten schwächer verengt, seine Basis nicht schmaler als der Vorderrand [Abb.17]. Körper nicht auffällig flach. Wenigstens die Schenkel schwarz.

   ...54

PTEROSTICHUS JURINEI
Abb.17
 
#53 Halsschildseitenrandleiste breit wulstig, die Seitenrandkehle breit. Flügeldecken breitoval mit breiter Seitenrandkehle und sehr kurzem Scutellarstreif. Schwarz, Flügeldecken mit schwachem Metallglanz. Fühlerbasis in großem Umfang braunrot, Taster und Beine hell rostrot. 13-17 mm. Montan bis subalpin in den südlichen Ostalpen. Nicht in Mitteleuropa. (Angaben für Kärnten nicht bestätigt.) (Untergattung Pterostichus s.str.)

   ...brucki Schaum

 
-- Halsschild bis zur schmalen Seitenrandleiste gewölbt, ohne breite Seitenrandkehle.

   ...53a

 
#53a Flügeldecken kurz oval, längs der Naht meist abgeflacht oder sogar leicht vertieft. Der etwas stärker längsgrubig entwickelte äußere Basaleindruck des Halsschildes vom Seitenrand durch kleinen glatten Wulst getrennt. Basis sehr schmal. Der letzte der kleineren Porenpunkte im 3.Intervall weit vor dem Ende der Flügeldeckenspitze. Dunkelpechbraun, die Anhänge etwas heller. 11-14 mm. Zentralasien; in den 30er Jahren mit Holz verschleppt und seitdem in Tschechien nachgewiesen. (Untergattung Lyrothorax Chaudoir, 1838).

   ...caspius (Ménétriés, 1832)

 
-- Flügeldecken gestreckt, fast parallelseitig, längs der Naht nicht abgeflacht oder vertieft.

   ...53b

 
#53b Schwarzbraun, Unterseite und Körperanhänge rostrot oder rotbraun. Schwach entwickelter äußerer Basaleindruck des Halsschildes, vom Seitenrand nicht durch kleinen glatten Wulst getrennt, Basis breiter. Der letzte der größeren Porenpunkte im 3. Zwischenraum der Flügeldeckenspitze stark genähert, steht wenig vor dem Ende des 4. Zwischenraums. 12-15 mm. Von Irland über Mittel- und Südeuropa östlich bis Sibirien verbreitet. In Mitteleuropa nur in montanen Wärmegebieten häufiger. Wird wegen unterirdischer Lebensweise nur selten gefangen. (Untergattung Adelosia Stephens 1835)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...macer (Marsh., 1802)

 
-- Pechschwarz. 13 - 15 mm (Untergattung Oreophilus) Portugal, Serra de Monchique. P. paulinoi ssp.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...vanvolxemi Putzeys, 1874

 
#54 Groß, 15-21 mm. Schwarz, nur die Fühler vom 5. Glied ab und die Tasterenden ± bräunlich aufgehellt. Halsschild herzförmig, schwach gewölbt, nur etwa 1/5 breiter als lang, seine Seitenrandkehle so breit wie die etwas wulstige Seitenrandleiste. Flügeldecken länglich oval, Schultern breit abgerundet, mit nur angedeutetem Schulterzähnchen. Europa ohne den äußersten Norden und Südwest, östlich bis Persien, Westturkestan und Sibirien. In ganz Mitteleuropa meist häufig. Als Gebirgsform (Alpen, Kaukasus) wurde eine var. distinguendus Heer 1838 beschrieben, mit etwas breiterem, seitlich stärker gerundetem Halsschild. Bevorzugt mäßig feuchte Laubwälder. (Untergattung Platysma Bonelli 1810)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...niger (Schall., 1783)

 
-- Kleiner, 9-13,5 mm

   ...55

 
#55 Halsschild herzförmig, jederseits mit nur einem furchenartigen Basaleindruck. (Untergattung Bothriopterus Chaudoir 1838).

   ...56

 
-- Halsschild mit 2 zuweilen zusammengeflossenen Basaleindrücken, der äußere von der Seitenrandleiste und -Furche durch eine erhabene Längsfalte getrennt.

   ...57

 
#56 Halsschildbasis gerade, Basalgruben etwas spärlicher punktiert. 3. Flügeldeckenintervall mit 4-7 etwas vertieften Porenpunkten. Episternen nach hinten wenig verschmälert und schwach, oft undeutlich punktiert. Schwarz, Oberseite erzfarben, oft mit grünlichem Schein, Schienen, Tarsen und Taster rötlich aufgehellt. 9-12 mm. Von Nord-, Mittel- und dem nördlichen Südeuropa über den Kaukasus und Sibirien östlich bis Japan verbreitet. In ganz Mitteleuropa in Wäldern überall häufig. Überwintert als Imago unter Moos und in morschen Baumstümpfen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...oblongopunctatus (F., 1787)

 
-- Halsschildbasis ziemlich dicht und kräftig punktiert, zu den zähnchenartigen Hinterwinkeln schräg vorgezogen. 3. Flügeldeckenintervall mit 3(-6) grubig vertieften Punkten. Episternen nach hinten stärker verschmälert und deutlich punktiert. Schwarz mit undeutlichem Metallschein. 8-11 mm. Spanien, Zentral- und Nordfrankreich, Britannien, südliches Nord-, Mittel- und nördliches Südeuropa, östlich bis Zentralrußland verbreitet. In Mitteleuropa im Norden und Osten nicht selten, nach Süden und Westen selten. Die Imago überwintert unter Moos und Rinde an Baumstümpfen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...quadrifoveolatus Letzn., 1852

 
#57 Flügeldecken ohne Scutellarstreif und basalen Porenpunkt neben dem Schildchen, im 3. Intervall 3-5, oft auch im 5. 1-2 Porenpunkte, Streifen wenig tief, Zwischenräume flach gewölbt. Halsschild zu den eckigen Hinterwinkeln schwach ausgeschweift verengt. Schwarz, Körperanhänge oft ± rotbraun. 10-13 mm. Im Alpengebiet von der Nordschweiz östlich bis zu den Karpaten weit, aber nicht kontinuierlich verbreitet, auch im Apennin südlich bis zu den Abruzzen; zahlreiche Unterarten. Die Nominatform in Mitteleuropa in der Nordschweiz sowie den österreichischen Alpen östlich von Salzburg und nördlich des Zentralmassivs. Montan bis alpin, in Gras- und Felsenheiden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...morio (Duftschmid, 1812)


In der Slowakei (Beskiden, Karpaten) die etwas schlankere Form mit schmalerer Flügeldeckenseitenrandkehle und deutlich fein punktierten FlügeldeckenStreifen. ssp.

   ...carpathicus Kult 1944


3. und 5. Flügeldeckenstreifen mit borstentragenden Porenpunkten. Halsschidform variabel. Rechte Paramere mehr erweitert. Meeralpen, Cottische Alpen. ssp.

   ...validiusculus Chaudoir, 1859

 
-- Flügeldeckenbasis neben dem Schildchen mit einem basalen Porenpunkt und (oder) einem Scutellarstreif, der selten fehlt.

   ...58

 
#58 Schwarz mit Erzglanz und metallischen Flügeldecken [Abb.17], bei alten Exemplaren oft nur an den Seiten deutlich. Bronzefarben, häufig mit grünem, seltener mit violettem Schimmer, Körperanhänge manchmal bräunlich aufgehellt. Halsschild nach hinten ± ausgeschweift verengt. Ein Scutellarstreif fehlt, ist verkürzt oder undeutlich, Flügeldecken weniger gestreckt als bei den folgenden Arten und ± flach gestreift, die 3-6 Porenpunkte im 3. Intervall ± grübchenförmig vertieft. Analsternit beim ♂ mit einem Längskiel oder -wulst; Aedoeagus: [Abb.18]. 10-13,5 mm. Subalpin bis alpin in den Alpen, Karpaten und Transsylvanischen Alpen (von der Schweiz bis Siebenbürgen) verbreitet, von unterschiedlicher Häufigkeit, gebietsweise nicht selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...jurinei (Panz., 1803)

PTEROSTICHUS JURINEI
Abb.17
PTEROSTICHUS JURINEI.JPG
Abb.18
-- Oberseite schwarz ohne Metallglanz. Flügeldecken gewölbter und gestreckt, stets mit gut ausgebildetem Scutellarstreif. Weit verbreitete Arten, die aber kaum in höheren Alpenlagen anzutreffen sind.

   ...59

 
#59 Flügeldecken flacher, die Maschen der Mikroskulptur etwas quer. ♂ mit einem Längskiel auf dem Analsternit, der nicht den Hinterrand erreicht. Hinterschenkel oft bis auf die Knie gelbrot. 10-13 mm. Endemit der Penninischen und Lepontinischen Alpen; Mt. Rosa.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...spinolae (Dejean, 1828)

 
-- Flügeldecken mehr gewölbt, Mikroskulptur isodiametrisch. Analsternit beim ♂ mit einem Grübchen, Höckerchen oder anders ausgezeichnet.

   ...59a

 
#59a Halsschild stärker quer, sein Seitenrand bis zu den zähnchenartig vortretenden Hinterecken konvex. Schwarz, Körperanhänge nur gegen die Enden ± braun aufgehellt. 5 Analsternit mit kleinem Höckerchen, das sich schwach kielförmig zum Hinterrand fortsetzen kann.

   ...61

 
-- Halsschildseitenrand vor den rechtwinkligen Hinterecken wenigstens leicht konkav ausgeschweift

   ...60

 
#60 Größer: 9,5-12 mm [Abb.19]. Halsschild etwas breiter, der glatte Wulst zwischen Seitenrand und äußerem Basaleindruck doppelt so breit wie die Seitenrandleiste; die Mittellinie, zu Beginn des letzten Drittels etwas vertieft, erlischt um Schienenbreite vor der Basis. Abdomen an den Seiten deutlich fein punktiert. ♂ Analsternit mit einem längsovalen Eindruck. Beim ♀ ragt die Flügeldeckennaht spitz über die etwas eingezogenen Flügeldeckenenden hinaus. Glänzend schwarz, Körperanhänge zu den Enden ± aufgehellt. Von den Pyrenäen über Europa bis zum Kaukasus und Iran verbreitet. In Mitteleuropa überall nicht selten, in Flußauen und an stehenden Gewässern

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...anthracinus (Illiger), 1798

PTEROSTICHUS ANTHRACINUS
Abb.19
 
-- Kleiner: 8,4-10 mm. Halsschild etwas schlanker, der glatte Wulst zwischen Seitenrand und äußerem Basaleindruck wenig breiter als die Seitenrandleiste; die im letzten Drittel stark vertiefte Mittellinie erlischt erst dicht vor der Basis. Abdomen lederartig gerunzelt, matt, nicht deutlich punktiert und auch beim ♂ mit nur undeutlicher dachfirstartiger Erhebung, die den Hinterrand nicht erreicht. Die am Ende etwas klaffende Flügeldeckennaht auch beim ♀ nicht verlängert. Glänzend schwarz, Körperanhänge in größerem Umfange braun. Europa, Kaukasus, Sibirien. In Mitteleuropa im Norden und Osten nicht selten, sonst meist selten. An stehenden Gewässern, besonders in sumpfigem Gelände. (guentheri Sturm 1824)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...gracilis (Dej., 1828)

 
-- Dem gracilis sehr ähnlich, aber braunschwarz. Das ♂ unterscheidet sich sehr leicht von allen übrigen Pseudomaseus durch eine gekielte, konische Erhebung am Ende des Analsternits, deren Spitze einen kleinen Tuberkel trägt. Beim ♀ fehlt die konische Erhebung, nur der Tuberkel ist vorhanden. Der Trochanter der Hinterbeine erreicht den mittleren Borstenpunkt am Schenkelhinterrand. Tschechien, Ostslowakei, Ungarn, Ukraine.

   ...latoricaensis Pulpan, 1965

 
#61 Männchen: rechte Paramere [Abb.20], Präputialsack bedornt, mit deutlicher vorderer Aussackung; Weibchen: 8. Sternit [Abb.21], sklerotisierter Teil robust und breit. - Flügel meist gut entwickelt, flugfähig. 8,5 - 12 mm, im Durchschnitt größer als der Folgende. Eine rotbeinige Form in Irland (v. rufifemoratus Stephens 1828). Eurytop an Ufern, besonders in Bereichen, die mit Carex bewachsen sind. Paläarktisch verbreitete Art, die auch in ganz Mitteleuropa häufig ist.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nigrita (Payk., 1790)

PTEROSTICHUS NIGRITA
Abb.20
PTEROSTICHUS NIGRITA.GIF
Abb.21
-- Männchen: rechte Paramere [Abb.22], Präputialsack unbedornt, vordere Aussackung undeutlich; Weibchen: 8. Sternit [Abb.23], sklerotisierter Teil zierlich und schmal. Flügel kleiner als beim vorigen, meist flugunfähig. In ganz Mitteleuropa wohl ebenso häufig wie der vorige und in den gleichen Lebensräumen vorkommend; auch in Hochmooren. Westpaläarktisch verbreitet, fehlt in Südeuropa.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...rhaeticus Heer, 1837

PTEROSTICHUS RHAETICUS
Abb.22
PTEROSTICHUS RHAETICUS.GIF
Abb.23
  aethiops
anthracinus
Argutor
aterrimus
blandulus
brucki
burmeisteri
carpathicus
caspius
cognatus
cordatus
cribratus
cristatus
Cryobius
cylindricus
diligens
elongatus
fasciatopunctatus
findeli
foveolatus
gracilis
hagenbachii
Haptotapinus
hoffmanni
honnoratii
hungaricus
illigeri
incommodus
inexspectus
jurinei
justusii
kokeilii
latoricaensis
lineatopunctatus
macer
madidus
matchai
melanarius
melas
micans
minor
morio
muehlfeldii
multipunctatus
niger
nigrita
oblongopunctatus
ovoideus
panzeri
Pedius
pilosus
quadrifoveolatus
rhaeticus
roubali
rufitarsis
schaschlii
selmanni
spinolae
strenuus
taksonyis
tatricus
transversalis
validiusculus
vanvolxemi
variolatus
ziegleri
     Creative Commons Lizenzvertrag
Erstellt am: 11.06.2014
Letzte Aktualisierung: 20.08.2017 - 11:33:25