Gattung Pterostichus Bonelli 1810 Carabidae - Harpalinae - Pterostichini
  Von Arved Lompe (n. A. Schatzmayr)
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Schatzmayr, A. (1942): Bestimmungstabellen der europäischen Pterostichus- und Tapinopterus-Arten 1. + 2. Teil (1943) - Koleopterologische Rundschau, BestTab..europ.Käfer 8.St Private Datei: F:\taxa\coleo\scans\Schatzmayr1942 Pterostichus.pdf
  Für die Mitteleuropäischen Arten siehe Pterostichus_ME  
#1 Arten aus Europa nördlich und östlich der Pyrenäen.

   ...1a

 
-- Arten aus den Pyrenäen und von der Iberischen Halbinsel, Madeira, den Kanarischen Inseln und Nordafrika.

   ...Pterostichus_WE

 
#1a Flügeldecken an der Basis ungerandet, oder nur gegen die Schultern schwach gerandet [Abb.1].

   ...2

PTEROSTICHUS PILOSUS
Abb.1
 
-- Flügeldecken an der Basis vollständig gerandet.

   ...5

 
#2 Beskiden, Karpathen, Transsylvanien. Flügeldecken an der Basis neben dem Schildchen ohne Nabelpunkt [Abb.1]. Zwischenräume der Flügeldecken mit sehr großen Punktgrübchen [Abb.2]. Halsschild vorn stärker quer eingedrückt. Sonst mit der nächsten Art auch in der Penisbildung mehr oder weniger übereinstimmend (fossulatus Qas.). 155.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...pilosus (Host) 1789

PTEROSTICHUS PILOSUS
Abb.2
 
-- Ober- und Niederdonau, Steiermark, Schweiz, Jura, Pyrenaen. Flügeldecken an der Basis normalerweise mit einem Porenpunkt [Abb.3], der dritte, fünfte und siebente Zwischenraum mit mäßig großen Punktgrübchen [Abb.4]. Halsschild vorn schwächer quer eingedrückt, an den Seiten vor den Hinterecken schwächer ausgeschweift. 154.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...selmanni (Duftschmid) 1812

PTEROSTICHUS SELMANNI
Abb.3
PTEROSTICHUS SELMANNI
Abb.4
#5 Kopf nur mit einem Supraorbitalpunkt [Abb.5] [Abb.6]. Türkei, Anatolien, Mazedonien. Untergattung

   ...Haptotapinus Reitter, 1886


Kopf jederseits mit zwei Supraorbitalborsten.

   ...9

HAPTOTAPINUS CRASSIUSCULUS
Abb.5
HAPTOTAPINUS CRASSIUSCULUS
Abb.6
#9 Nordrußland. Die ganzen Flügeldecken runzelig punktiert und mit glatten, wurmförmigen Erhebungen bedeckt., Klauenglied auf der Unterseite ohne Borsten. Schwarz. 14 mm. 137.

   ...vermiculosus (Ménétriés, 1851)

 
-- Flügeldecken anders skulptiert.

   ...11

 
#11 Alle Streifen der Flügeldecken, nicht aber die Zwischenräume, dicht und unregelmäßig unterbrochen [Abb.7].

   ...12

PTEROSTICHUS FOVEOLATUS
Abb.7
 
-- Alle Streifen der Flügeldecken, oder wenigstens die zwei inneren, einfach punktiert oder glatt.

   ...15

 
#12 Penninische Alpen. Käfer tiefschwarz [Abb.8]. 15-16 mm. 171.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cribratus Dejean, 1828

PTEROSTICHUS CRIBRATUS
Abb.8
 
-- Siebenbürgen, Karpaten. Käfer kleiner, mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt [Abb.7]. 14-15 mm. Die als v. interruptestriatus Biz. bezeichnete Form von foveolatus. Siehe LZ    >>>86
PTEROSTICHUS FOVEOLATUS
Abb.7
 
#15 Tarsenglieder auf der Oberseite von einer medianen, beim ♂ oft deutlicher ausgeprägten Längsfurche durchzogen. Flügeldecken ohne Skutellarstreifen.

   ...16

 
-- Tarsen höchstens an den Seiten gefurcht.

   ...23

 
#16 Klauenglied auf der Unterseite ohne Borstenhaare. Südosteuropa (submetallicus Chd.). 103.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...chamaeleon Motsch.

 
-- Klauenglied auf der Unterseite mit Borstenhaaren.

   ...18

 
#18 Balkanhalbinsel. Die drei ersten Fühlerglieder und die Beine rotbraun, Schenkel oft angedunkelt. 102.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...leonisi Apfelb.

 
-- Fühler und Beine dunkel.

   ...20

 
#20 Kleiner (6,3-7,3 mm). Grundskulptur der Oberseite mit starker Lupe deutlich sichtbar. 100.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...vernalis (Panz., 1796)

 
-- Größer (7,3-8,7 mm), Grundskulptur der Oberseite fast mikroskopisch. Vorzüglich an salzhaltigen Gewässern oder an der Meeresküste. 101.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cursor (Dej., 1828)

 
#23 Klauenglied auf der Unterseite jederseits mit einer oder mehr Borsten oder Dörnchen.

   ...24

 
-- Klauenglied auf der Unterseite ohne Borsten.

   ...271


Manchmal bei einigen Arten aus dem Hochgebirge der Balkanhalbinsel das Klauenglied auf der Unterseite jederseits mit 1 Borste; siehe reiseri, walteri LZ    >>>271 und pentheri, malissorum LZ    >>>362
 
#24 Drittes Fühlerglied gegen die Spitze mehr oder weniger dicht behaart, einfach, nicht zusammengedrückt.

   ...25

 
-- Drittes Fühlerglied außer den gewöhnlichen Tasthaaren ohne weitere Behaarung.

   ...28

 
#25 Apenninen. Länge 12-13 mm. Die zwei vorletzten Sternite an der Basis der Breite nach gefurcht. Dem lepidus ähnlich. Siehe Untergattung Metapedius, Gattung

   ...Poecilus Bon.

 
-- Länge 7-7,5 mm. Sternite einfach. Siehe Leitzahl    >>>235  
#28 Das zweite und dritte oder die drei ersten Fühlerglieder, besonders aber das lange dritte, zusammengedrückt, so daß ihr oberer Rand eine Kante bildet. Siehe Gattung

   ...Poecilus Bon.

 
-- Basalglieder der Fühler einfach, das dritte Glied nie gekantet, höchstens leicht zusammengedrückt.

   ...64

 
#64 Sternite an der Basis der Breite nach gefurcht (dieses Merkmal ist auch von der Seite deutlich sichtbar). Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit einem oder zwei Porenpunkten. Die Arten fehlen in den Alpen.

   ...65

 
-- Sternite ungefurcht.

   ...72

 
#65 Skutellarstreifen vorhanden. Siehe Gattung

   ...Orthomus Chaudoir, 1838

 
-- Flügeldecken ohne Skutellarstreifen. Dritter Zwischenraum allein im apikalen Teil mit einem Porenpunkt. Siehe Gattung

   ...Pedius Motschulsky, 1850

 
#72 Wenigstens zwei Zwischenräume auf jeder Flügeldecke, außer der Series umbilicata, mit Porenpunkten besetzt, und zwar 3+5 oder 3+7 oder 3+5+7

   ...73

 
-- Nur der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit Porenpunkten, sehr selten noch mit einem anormalen Punkt im fünften oder siebenten Zwischenraum auf der linken oder auf der rechten Decke.

   ...100

 
#73 Halsschild jederseits an der Basis nur mit dem ínneren Längseindruck (der äußere ist selten schwach angedeutet). Hierher eventuell auch cantalicus Chd. aus den Bergen von Cantal (Zentralfrankreich) Seitenrand vor den Hinterecken nicht ausgeschweift, diese stumpfwinkelig. Grundskulptur der Flügeldecken grob isodiametrisch. Der Nabelpunkt beim Schildchen fehlt. Ostalpen.

   ...74

 
-- Halsschild jederseits an der Basis mit zwei Längseindrücken, selten der äußere sehr schwach. Halsschildhinterecken immer scharf.

   ...77

 
#74 Hinterecken des Halsschildes mehr oder weniger deutlich abgerundet 1). Apikalteil des Aedoeagus dünner und in eine Spitze endigend; Schwarz, die Flügeldecken in der Regel metallisoh schwarzgrün, bisweilen pupurschimmernd. Schenkel oft rot. ♂ Analsternit mit einem Längskiel. Von den Lessinischen Alpen bis Oberdonau verbreitet 189.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ziegleri (Duft.)

 
-- Hinterecken des Halsschilds schärfer, Flügeldecken kupferig oder grünlich bronzefarbig. Apikalteil des Aedoeagus kürzer, breiter und an der Spitze etwas abgerundet. Beine immer schwarz. Oberdonau, Obersteiermark. 190.

   ...lineatopunctatus Mill.

 
#77 Klauenglied auf der Unterseite nur mit einer, sehr selten mit zwei Borsten. Diese einzelnen Borsten stehen gewöhnlich auf einer Seite allein. Körper oben mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt. Alte, abgeriebene Stücke sind oft schwärzlich, aber die Epipleuren, oft auch die Seiten der Flügeldecken und des Halsschildes zeigen immer einen metallischen Schimrner. West- und Zentralalpen.

   ...78

 
-- Klauenglieder jederseits auf der Unterseite immer mit mehreren Borsten. Körper schwarz, nur bei zwei Arten der Ostalpen und Karpaten ist die Oberseite schwach metallisch gefärbt.

   ...83

 
#78 Halsschild an den Seiten nach hinten geradlinig oder bis zu den Hinterecken gerundet. Skutellarstreifen mit Nabelpunkt.

   ...79

 
-- Halsschild an den Seiten vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift. Flügeldecken an der Basis ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit mit einem Kiel. Zentralalpen, östlich bis zum M. Cavallo und den Bayrischen Alpen. 167.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...multipunctatus (Dej., 1828)

 
#79 Kottische Alpen und französisches Nebengebiet. Seitenrandkehle des Halsschildes sehr schmal. ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. 168.

   ...externepunctatus (Dejean, 1828)

 
-- Penninische und Grajische Alpen. Seitenrandkehle des Halsschildes sehr breit. ♂ Analsternit ohne Kiel. 163.

   ...parnassius Schaum, 1859

 
#83 Arten aus den Alpen von den Jurabergen bis Österreich, den Beskiden, Karpathen und den Transsylvanischen Alpen.

   ...84

 
-- Arten aus Frankreich und den Westalpen.

   ...93

 
#84 Grundskulptur der Flügeldecken isodiametrisch, höchstens zwei Streifen derselben mÌt Porenpunkten. Halsschild nur mit einer Marginalseta.

   ...85

 
-- Grundskulptur der Flügeldecken kleinmaschig oder aus sehr feiner Querriefung gebildet. Halsschildseiten vor der Mitte oft mit zwei oder mehreren, Borsten. Drei Zwischenräume der Flügeldecken mit Porenpunkten.

   ...90

 
#85 Naht der Flügeldecken hinten nicht klaffend. Käfer gewölbt, mit kurzen dicken Fühlern. Oberseite oft mit Metallschimmer, Porenpunkte der Flügeldecken größer.

   ...86

 
-- Naht an der Spitze klaffend, Käfer flach, gestreckter, mit längeren Fühlern und Beinen. Porenpunkte der Flügeldecken kleiner. Körper schwarz. 191.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...panzeri (Panzer) 1805

 
#86 Skutellarstreifen ohne Nabelpunkt. L. 10-12 mm. 145.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...kokeilii Mill., 1850

 
-- Skutellarstreifen mit Nabelpunkt. Flügeldeckenstreifen manchmal unterbrochen (v. interruptestriatus Biz. [Abb.7]). 14-15 mm. Beskiden, Karpathen. 147.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...foveolatus (Duftschmid) 1812

PTEROSTICHUS FOVEOLATUS
Abb.7
 
#90 Käfer tiefschwarz, etwas irisierend, Porenpunkte der Flügeldecken kleiner, diese im Grunde äußerst fein quergerieft [Abb.9]. Halsschild mit einer oder mehreren Marginalseten. Von den Bayrischen und Lessinischen Alpen ostwärts. 186.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fasciatopunctatus (Creutz., 1799)

PTEROSTICHUS FASCIATOPUNCTATUS
Abb.9
 
-- Flügeldecken mit bläulichem Scheine. Porenpunkte der Flügeldecken grübchenartig. Halsschild stets mit mehreren Marginalseten. Grundskulptur der Flügeldecken maschig [Abb.10]. Ostkärnten, Südsteiermark. 187.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...justusii Redt.

PTEROSTICHUS JUSTUSII
Abb.10
 
#93 Zentralfrankreich, in den Bergen von Cantal. Dem cristatus sehr ähnlich. 195.

   ...cantalicus Chd.

 
-- Ostfrankreich, Westalpen.

   ...95

 
#95 Auf den Bergen des Departement Ain (westl.von Savoyen). Kopf groß, Körper langgestreckt, parallelseitig, flach gewölbt. Halsschild mit mehreren Marginalborsten. Flügeldecken im fünften Zwischenraum ohne Porenpunkte. Epipleuren am Flügeldeckenausschnitt nicht gekreuzt, einfach. 208.

   ...nodicornis Fairmaire, 1854

 
-- Westalpen. Weniger schlanke und weniger gewölbte Arten.

   ...97

 
#97 Halsschild viel breiter als lang mit breiter Seitenrandkehle und tiefem basalem Transversaleindruck 188. truncatus ssp.

   ...imitator Deville, 1902

 
-- Halsschild schmaler, mit normaler Seitenrandkehle, Transversaleindruck nicht scharf eingepreßt. 202.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...vagepunctatus Heer, 1837

 
#100 Hinterecken des Halsschildes abgerundet oder abgestumpft.

   ...101

 
-- Hinterecken des Halsschildes (die oft sehr klein oder zahnförmig sein können) scharf, oder wenigstens nicht abgerundet.

   ...122

 
#101 Piemont und Bergamasker Alpen.

   ...102

 
-- Mittel- und Westeuropa, Ostalpen, Karpaten, Ungarn, Serbien, Rußland. Halsschild normalerweise mit einer Marginalseta.

   ...105

 
#102 Halsschild mit zwei oder mehreren Marginalseten. L. 11 bis 12 mm Piemont. 151.

   ...grajus Dejean, 1828

 
-- Halsschild nur mit einer Marginalseta. L. 15-16,5 mm. Bergamasker Alpen. (192.

   ...lombardus Daniel, 1901

 
#105 Kleinere Arten: 9-15 mm. Tarsen außen deutlich gefurcht. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken normalerweise mit drei eingestochenen Punkten. Basaleindrücke des Halsschildes außen nicht oder schwach faltenartig vom Seitenrande selbst begrenzt.

   ...106

 
-- Größere Arten: 14-22 mm. In der Regel sind die Tarsen außen nicht oder undeutlich gefurcht (nur bei mannerheimi deutlich gefurcht). Basaleindrücke des Halsschildes außen von einer Falte begrenzt, welche den äußeren Basaleindruck von dem Seitenrand mehr oder weniger deutlich trennt.

   ...117

 
#106 Länge 11,5-15 mm. Beine immer schwarz.

   ...107

 
-- Länge 9-12 mm. Vorletztes Sternit auch beim ♂ ohne Auszeichnung. Sudeten, Beskiden, Karpaten, Transsylvanien, Riga.

   ...110

 
#107 Größere Art aus dem Ural und Altai; Oberseite mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt, Vorletztes Sternit auch beim ♂ einfach. Ostrußland. 127. (mannerheimi Dej.)

   ...mannerheimii (Dejean, 1831)

 
-- Kleinere Arten aus Europa.

   ...108

 
#108 Flügeldecken mit großen und tief eingedrückten Dorsalpunkten im 3. Streifen und die Zwischenräume am Ende stärker gewölbt [Abb.11]. Schwarz, ohne Metallglanz [Abb.12]. ♂: vorletztes Sternit mit einer schmalen, queren, senkrecht vorstehenden Platte, die in Seitenansicht als Dorn erscheint. Montan bis subalpin in Ost- und Mitteleuropa, westlich bis England. In Waldgebieten nicht selten, nach Norden und Westen nur stellenweise und selten. 125.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aethiops (Panz., 1796) nec Herbst, 1784

PTEROSTICHUS AETHIOPS
Abb.11
PTEROSTICHUS AETHIOPS
Abb.12
-- Flügeldecken mit nur kleinen und unauffälligen Dorsalpunkten, Zwischenräume am Ende nur schwach gewölbt [Abb.13]. Siehe rufitarsis LZ    >>>114
PTEROSTICHUS RUFITARSIS
Abb.13
 
#110 Fühler kürzer, nicht über die Halsschildbasis reichend, zweites Glied etwas länger als breit, das 8., 9. und 10. kaum zweimal so lang als breit. Beine gewöhnlich rot. Seitenrand des Halsschildes und der Flügeldecken etwas schmäler abgesetzt. Penisspitze, von der konvexen Seite gesehen, scharf. Käfer etwas kleiner und zarter. L. 8,5-9,5 mm. Siebenbürgen. 130.

   ...tenuimarginatus (Chaudoir, 1868)

 
-- Fühler länger, die Basis des Halsschilds weit überragend. Käfer etwas robuster.

   ...112

 
#112 Schwarze Art aus der Umgebung von Riga. ♂ Analsternit mit einer Grube (ex Müller ). 126.

   ...makolskii Müller, 1933

 
-- Sudeten, Beskiden, Karpaten, Transsylvanien. ♂ Analsternit mit einem flachen Längskiel. Penisspitze von der konvexen Seite gesehen abgerundet.

   ...114

 
#114 Beine schwarz oder pechschwarz, Basalrand der Flügeldecken, von oben und hinten gesehen, zarter als der Seitenrand. Halsschild stark nach hinten verengt. Käfer schwarz, oft mit undeutlichem Bleiglanz. Penis, im Profil gesehen, an der Spitze stark verdickt [Abb.14]. Sudeten, Beskiden, Nordkarpaten. 129. rufitarsis ssp.

   ...cordatus Letzner, 1842

PTEROSTICHUS CORDATUS.GIF
Abb.14
 
-- Beine gewöhnlich rot, aber auch schwarz [Abb.15]. Basalrand der Flügeldecken fast wie der Seitenrand entwickelt. Penis an der Spitze kaum verdickt [Abb.16]. Ostkarpaten, Siebenbürgen. 128.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...rufitarsis (Dejean, 1828)


♀ sind den aethiops-♀ (LZ    >>>107) zum Verwechseln ähnlich, bei aethiops sind aber die Dorsalpunkte des 3. Flügeldeckenstreifens viel kräftiger als hier.
PTEROSTICHUS RUFITARSIS
Abb.15
PTEROSTICHUS RUFITARSIS.JPG
Abb.16
#117 Westeuropa. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken normalerweise mit einem Porenpunkt im Apikaldrittel (hie und da auch 2-1 oder 1-2). 118.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...madidus (F., 1775)

 
-- Zentral- und Osteuropa. Flügeldecken gewöhnlich mit mehreren Porenpunkten im dritten Zwischenraum.

   ...119

 
#119 Länge 14-16 mm. Flügeldecken mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt; im dritten Zwischenraum gewöhnlich mit drei Porenpunkten. Ostrußland. 127. (mannerheimi Dej.)

   ...mannerheimii (Dejean, 1831)

 
-- Größer, Körper sehr lang und schlank, stets schwarz. Niederdonau, Mähren, Ungarn, Serbien 131.

   ...cylindricus (Herbst)

 
#122 Schwarze, pechschwarze oder braune Arten, die Beine oft teilweise oder ganz rot.

   ...123

 
-- Flügeldecken wenigstens an den Seiten oder die Epipleuren mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt.

   ...242

 
#123 Gebirge von Bulgarien und von Bulgarisch Mazedonien. Halsschild normalerweise mit zwei oder mehreren Marginalborsten Beine und Fühler rotbraun. 11-12 mm. 152.

   ...rhilensis Rottenberg, 1874

 
-- Halsschild nur mit einer Marginalseta, oder die Arten sind schwarzbeinig und der bulgarischen Fauna fremd.

   ...125

 
#125 Größere Arten: 10,5-22 mm.

   ...126

 
-- Kleinere Arten: 4,7-10 mm.

   ...191

 
#126 Flügeldecken neben dem Schildchen ohne Nabelpunkt.

   ...127

 
-- Flügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt. Halsschild mit einer Marginalseta.

   ...136

 
#127 Von den Dolomiten bis zu den Karawanken verbreitet. Streifen der Flügeldecken sehr fein. Halsschild gewöhnlich mit mehreren Marginalseten. L. 15-21 mm. 193.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...schaschlii Chaudoir

 
-- Arten mit anderer Vebreitung.

   ...129

 
#129 Piemontesische und Bergamasker Alpen. Hinterecken des Halsschildes stumpf oder abgerundet.

   ...130

 
-- Die Arten fehlen in Italien. Hinterecken des Halsschilds scharf, dieser nur mit einer Marginalseta.

   ...133

 
#130 Halsschild mit mehreren Marginalborsten. L. 11-12 mm. Piemontesische Alpen. 151.

   ...grajus Dejean, 1828

 
-- Seiten des Halsschildes nur mit einer Seta vor der Mitte. L. 15-16,5 mm. Bergamasker Alpen. 192.

   ...lombardus Daniel, 1901

 
#133 Länge 10,5-12 mm. Käfer kurz, gewölbt, Flügeldecken mit Metallschimmer, hinten an der Naht nicht klaffend. ♂ Analsternit einfach. Urgebirgsalpen von Tirol, Salzburg und Steiermark und Transsylyanische Alpen. 145.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...kokeilii Mill., 1850

 
-- Länge 13-15 mm. Flügeldecken hinten klaffend, Käfer schlank, flach, Oberseite stets schwarz. ♂ Analsternit mit erhabenem Längskiel. Von der Grande-Chartreuse bis Oberdonau. 191.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...panzeri (Panzer) 1805

 
#136 Schenkel lebhaft rot, Kniee und Tibien gewöhnlich schwarz. Piemont, Zentral- und Südostfrankreich, Schweiz.

   ...137

 
-- Beine schwarz, pechbraun oder rotbraun.

   ...148

 
#137 Habitus [Abb.17]. In den Alpen von Piemont Grajische, Penninische und Lepontinische Alpen. Onychium auf der Unterseite nur mit 1 bis 2 Seten. Flügeldecken an der Spitze mehr oder weniger deutlich abgestutzt oder ausgerandet. 169.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...flavofemoratus Dejean, 1828

PTEROSTICHUS FLAVOFEMORATUS
Abb.17
 
-- Frankreich, Schweiz, Westalpen, Flügeldecken an der Spitze normal gebildet. Onychium auf der Unterseite mit mehreren Borsten.

   ...139

 
#139 Nord- und Ostschweiz Grundskulptur der Flügeldecken isodiarnetrisch. 191. panzeri ab.

   ...heeri Heer

 
-- Arten aus Frankreich, der Westschweiz und den Westalpen.

   ...141

 
#141 Bassin de l'Agout, nordöstlich von Toulouse. (196 femoratus v.

   ...galiberti Puel

 
-- Arten mit anderer Verbreitung.

   ...143

 
#143 Auvergne-Hochplateau, Cevennen, linkes Ufer des Rhoneflusses, einzelne Stellen im Departement Isère und Drôme. ♂ Analsternit mit einem nach hinten oft gegabelten Kiel. 196.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...femoratus Dejean, 1828

 
-- Die Arten kommen im Gebiete des femoratus nicht vor.

   ...145

 
#145 Seitenrandkehle des Halsschildes vorne leicht erweitert. Jura, Westalpen, Westschweiz. Siehe LZ    >>>187  
-- Den vorigen zwei Arten ähnlich, nur ist die Randkehle des Halsschildes gleichförmig, vorne nicht erweitert. Basses Alpes, Alpes Maritimes. 190.

   ...devillei Pl.

 
#148 Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei, selten mit drei Porenpunkten; der vordere befindet sich in der Mitte oder etwas hinter dem basalen Drittel (siehe eventuell auch truncatus aus den Westalpen Platypterus). Halsschild an den Seiten vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift, diese jedoch scharf, zahnförmig. Länge 12-18,5 mm.

   ...149

 
-- Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit mehr als zwei Porenpunkten; der vorderste befindet sich gewöhnlich in oder vor dem basalen Drittel.

   ...160

 
#149 Halsschild jederseits an der Basis nur mit dem inneren Längseindruck, der äußere ist höchstens schwach angedeutet [Abb.18].

   ...150

PTEROSTICHUS INCOMMODUS
Abb.18
 
-- Halsschild jederseits an der Basis mit zwei Längseindrücken.

   ...153

 
#150 Serbische Art. 134. serbicus v.

   ...karageorgii Luts.)

 
-- Habitus [Abb.19]. Art aus Mähren und Ungarn. 135.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...incommodus Schaum 1858

PTEROSTICHUS INCOMMODUS
Abb.19
 
#153 Grundskulptur der Flügeldecken engmaschig, Marginalrand des Halsschildes fein, normal, Kehle schmal. Episternen der Hinterbrust nicht länger als breit. Der innere seitliche Basaleindruck des Halsschildes tief und außen von einer Falte begrenzt. 132.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...melas (Creutz., 1799)

 
-- Grundskupltur der Flügeldecken breitmaschig oder isodiametrisch.

   ...155

 
#155 Marginalrand des Halsschildes fein, normal [Abb.20].

   ...156

PTEROSTICHUS HUNGARICUS
Abb.20
 
-- Marginalrand des Halsschildes sehr dick, Seitenrandkehle breit [Abb.21]. Episternen der Hinterbrust viel länger als breit. Der innere Längseindruck des Halsschildes bedeutend schmäler und seichter als der äußere, außen nicht von einer Falte begrenzt. Habitus [Abb.22]. 114. (vulgaris L.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...melanarius (Ill., 1798)


Hierher vom Uralgebirge wahrscheinlich auch 115.

   ...collaris Motschulsky, 1845

PTEROSTICHUS MELANARIUS
Abb.21
PTEROSTICHUS MELANARIUS
Abb.22
#156 Rinne des Halsschildes schmal, aber deutlich [Abb.20], wie bei melas. Habitus [Abb.23]. Banat, Siebenbürgen. 138.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...hungaricus (Dej.)

PTEROSTICHUS HUNGARICUS
Abb.23
 
-- Die Rinne ist sehr schmal, hinten undeutlich. Serbische Art. 134.

   ...serbicus Apfelbeck, 1899

 
#160 Hinterecken des Halsschildes sehr klein, aber spitz, zahnförmig, Seiten bis zu den Hinterwinkeln gerundet. Analsternit beim ♂ ohne Kiel oder Höcker. Siehe Leitzahl    >>>149  
-- Hinterecken des Halsschildes länger abgesetzt, Seiten vor denselben mehr oder weniger deutlich ausgeschweift, oder das ♂ Analsternit mit einem starken Kiel oder Höcker.

   ...162

 
#162 Korsika. ♂ Analsternit mit einem schwachen oder undeutlichen Längskiel. Einem kleinen, schlanken cristatus ähnlich. 11,3-13 mm. 207.

   ...ambiguus (Fairmaire, 1858)

 
-- Arten aus den Alpen, Apenninen und Zentraleuropa. ♂ Analsternit meist mit einem in der Mitte stark erhobenen Langskiel oder mit einem Höcker.

   ...164

 
#164 Grundskulptur der Flügeldecken ganz einförmig isodiametrisch.

   ...165

 
-- Die Grundskulptur der Flügeldecken ist mehr oder weniger deutlich quermaschig oder aus dichter Querriefung gebildet. ♂ Analsternit mit einem Kiel oder Höcker.

   ...172

 
#165 Hinterecken des Halsschildes stumpf oder etwas abgerundet, vor denselben nicht oder sehr schwach ausgeschweift. Bergamasker Alpen. 192.

   ...lombardus Daniel, 1901

 
-- Hinterecken des Halsschilds scharfwinkelig vor denselben fast immer deutlich ausgeschweift.

   ...167

 
#167 Von der Grande-Chartreuse bis Oberdonau verbreitet. Die Art fehlt in Italien. Halsschild breiter als lang, mit breiter Randkehle. (191.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...panzeri (Panzer) 1805

 
-- Westalpen, Apenninen, Jura, Schweiz. Bei den Arten de letzteren zwei Lokalitäten ist der Halsschild länger als breit, mit sehr schmaler Randkehle.

   ...168

 
#169 Halsschild viel breiter als lang mit sehr breiter Randkehle. ♂ Analsternit mit sehr schwachem, gebogenem Querkiel. Kottische und Seealpen. 188.

   ...truncatus Dejean, 1828

 
-- Halsschild so lang oder länger als breit mit schmaler Randkehle. ♂ Analsternit mit deutlichem Längskiel (siehe Leitzahl    >>>186).  
#172 Die Flügeldecken sind im Grunde äußerst fein quer gerieft.

   ...173

 
-- Grundskulptur der Flügeldecken mehr oder weniger deutlich (quer)maschig. Seitenrandkehle des Halsschildes gleichmäßig schmal. Westalpen, westliche Zentralalpen, Apennin.

   ...186


Siehe auch cantalicus (Leitzahl    >>>180) von den Cantalischen Bergen im Französischen Zentralmassiv.
 
#173 Seitenrandkehle des Halsschildes breit, nach hinten allmählich noch breiter abgesetzt; auch die Rinne der Flügeldecken ist sehr breit und stark aufgehoben. Beide Seiteneindrücke des Halsschildes stark entwickelt. Kurze, breitovale Arten.

   ...174

 
-- Seitenrandkehle, des Halsschildes schmal und ganz einförmig verlaufend. Halsschild jederseits an der Basis mit einem Längseindruck, der äußere ist normalerweise schwach angedeutet. Westeuropa; östlich bis zur Piave.

   ...177

 
#174 Penninische und Lepontinische Alpen. Penis mit stumpfer Spitze, untere Paramere an der Spitze, im Profil gesehen, ausgebuchtet, die linke Ecke spitz vorgezogen. 198.

   ...pedemontanus Gglb.

 
-- Schweiz, Ost- und Transsylvanische Alpen, Bosnien, stellenweise in Deutschland. Penisspitze weiniger stumpf, im Profil gesehen ganz spitz auslaufend. Untere Paramere an der Spitze einfach abgerundet. 144.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...transversalis (Duft., 1812)

 
#177 Schläfen von oben gesehen konvex und länger als die Augen. Grundskulptur der Flügeldecken fast mikroskopisch. Halsschild auf der Scheibe spiegelblank. Dem cristatus ähnlich, Flügeldecken schlanker. In den Bergen von Umbrien, Marken und Toskana. 206.

   ...andreinii Dod.

 
-- Schläfen mehr oder weniger geradlinig konvergierend, so lang oder kürzer als die Augen. Grundskulptur der Flügeldecken deutlicher.

   ...179

 
#179 Die Arten leben in den Bergen des südlichen und südöstlichen Zentralfrankreich, (vom Departement Saône-et-Loire bis zum M. Noire) und fehlen in den Alpen und Pyrenäen. Seitenkehle der Flügeldecken sehr schmal.

   ...180

 
-- Von der atlantischen Küste (inkl. den Cantabrischen Cordilleren und Pyrenäen) bis in die Westschweiz und Westdeutschland, und von den Westalpen östlich bis zu Piave, auf den ganzen Apenninen, in Südengland und auf der Insel Elba. Die Arten fehlen in den für femoratus und cantalicus angegebenen Gebieten fast ganz. Schenkel schwarz.

   ...183


 
#180 Cantalische Berge. ♂ Analsternit mit einem pyramidenförmigen, dreiseitigen Konus. Beine schwarz. 12-14 mm. 195.

   ...cantalicus Chd.

 
-- Auvergne-Hochplateau, Cevennen, linkes Ufer des Rhoneflusses, einzelne Stellen an der Isère und Drome. Endglied der Palpen gewöhnlich nur an der Spitze braunrot, ♂ Analsternit mit einem nach hinten oft gegabelten Kiel oder mit einem Höcker. Schenkel lebhaft rot, nur bei pseudocantalicus (südliches Zentralfrankreich) sind die Beine schwärzlich. 196.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...femoratus Dejean, 1828

 
#183 Penninische und Lepontinische Alpen. Untere Paramere an der Spitze ausgebuchtet, die linke Ecke vorgezogen. Käfer kurz und breit wie bei transversalis, mit sehr breiter Randkehle der Flügeldecken. (198.

   ...pedemontanus Gglb.

 
-- Untere Paramere an der Spitze (im Profil gesehen) einfach abgerundet. Käfer schlanker, mit viel schmälerer Randkehle der Flügeldecken.

   ...183a

 
#183a Halsschild an den Seiten von der Mitte zur Basis gerade oder nur sehr flach konkav [Abb.24]. 14-16 mm. Norditalien von den Lepontinischen Alpen bis zur Piave (Veneto); in der Schweiz im Tessin, Mte. Generoso.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...micans Heer, 1838

PTEROSTICHUS MICANS
Abb.24
 
-- Halsschild an den Seiten von der Mitte zur Basis deutlich konkav ausgeschweift [Abb.25]. 13-16 mm. Westliches Europa: Iberische Halbinsel, Pyrenäen, Frankreich, nordöstlich bis ins Rheinland und Thüringen. 197.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cristatus (Duft., 1820)

PTEROSTICHUS CRISTATUS
Abb.25
 
#186 Schläfen so lang oder fast so lang wie die Augen. Epipleuren nicht oder undeutlich gekreuzt. Episternen der Hinterbrust etwas länger als breit. Käfer sehr schlank mehr oder weniger parallelseitig, auf dem Rücken abgeflacht. Die Arten fehlen in den Apenninen.

   ...187

 
-- Schläfen viel kürzer als die Augen. Epipleuren deutlicher gekreuzt. Episterren der Hinterbrust nicht länger als breit. Käfer weniger schlank. Westalpen. 202.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...vagepunctatus Heer, 1837


und 203.

   ...impressicollis Frm.

 
#187 Untere Paramere an der Spitze ausgebuchtet, die linke Ecke spitz vorgezogen [Abb.26], der äußere Basaleindruck des Halsschilds schwach angedeutet [Abb.27]. Habitus [Abb.28]. 201.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...honnoratii (Dejean, 1828)

PTEROSTICHUS HONNORATII.JPG
Abb.26
PTEROSTICHUS HONNORATII
Abb.27
PTEROSTICHUS HONNORATII
Abb.28
-- Die linke Ecke der unteren Paramere nicht vorgezogen [Abb.29]. Der äußere Basaleindruck des Halsschilds etwas größer und tiefer [Abb.30]. Die Sternite beim ♂ oft mit zwei haartragenden Punkten jederseits der Mitte. Habitus [Abb.31]. 200.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...hagenbachii (Sturm, 1824)

PTEROSTICHUS HAGENBACHII.JPG
Abb.29
PTEROSTICHUS HAGENBACHII
Abb.30
PTEROSTICHUS HAGENBACHII
Abb.31
#191 Seealpen. Kopf hinter den Augen der Breite nach, also auch auf dem Scheitel, scharf eingeschnürt. 92.

   ...nicaeensis (A. Villa & G.B. Villa, 1835)

 
-- Kopf höchstens hinter den Augen leicht eingeschnürt.

   ...193

 
#193 Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit drei oder vier Porenpunkten; der vordere davon steht gewöhnlich in oder vor dem basalen Drittel.

   ...194

 
-- Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken in der Regel mit einem oder zwei (selten auf einer der beiden Flügeldecken mit drei) stets etwas nach hinten gerückten Porenpunkten. Käfer meíst braun oder pechbraun, Hinterrand des Halsschildes im allgerneinen so breit oder breiter als der Vorderrand. Skutellarstreifen kurz, rudimentär oder fehlend. Untergattung

   ...Cryobius Chaudoir, 1838

 
#194 Skutellarstreifen ohne Nabelpunkt. Käfer kurz gewölbt, mindestens 10 mm lang. Urgebirgsalpen Transsylvanien. (145.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...kokeilii Mill., 1850

 
-- Nabelpunkt an der Basis der Flügeldecken vorhanden, oder die Arten sind bedeutend kleiner.

   ...196

 
#196 Flügeldecken ohne oder mit kurzem oder rudimentärem Skutellerstreifen; Käfer meistens braun oder pechschwarz. Rußland, Riesengebirge, Tatra, Siebenbürgen, Türkei. Siehe Gattung

   ...Cryobius Chaudoir, 1838

 
-- Skutellarstreifen lang und tief, ohne Nabelpunkt. Halsschild jederseits mit einem großen, tiefen, fast immer grob punktierten Basaleindruck. 5-6,5 mm. Zentraleuropa, Alpen, Westbalkan.

   ...210

 
#210 Basalteil des Halsschildes länger abgesetzt [Abb.32]. Unterseite des Halsschildes jederseits mit grober, aber sehr flacher und weitläufiger Punktierung, glänzend und höchstens fein mikroskulptiert. Kopf an der Basis und Halsschild gegen die Hinterecken nur mit mikroskopischer Grundskulptur, auch mit starker Lupe gesehen fast glatt erscheinend, Scheibe ganz glatt. 95.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...strenuus (Panzer, 1796)

PTEROSTICHUS STRENUUS
Abb.32
 
-- Basalteil des Halsschildes kürzer abgesetzt [Abb.33]. Unterseite des Halsschildes unpunktiert, aber deutlich chagriniert und daher seidenglänzend. Kopf und Halsschild mit deutlicher Grundskulptur, auch die Scheibe des letzteren fein chagriniert.

   ...212

PTEROSTICHUS DILIGENS
Abb.33
 
#212 FIügeldecken stärker gewölbt, Streifen stärker punktiert. Albanien, Slowenien, Circassien. 97.

   ...apfelbecki Csiki, 1908

 
-- Flügeldecken etwas flacher, in den Streifen schwächer punktiert. Bisher aus den oben erwähnten drei Gebieten nicht bekannt. 96.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...diligens (Sturm, 1824)

 
#242 Westmediterran. Seitenrandkehle des Halsschildes äußerst schmal, der innere Basaleindruck desselben linear, scharf und unpunktiert, der äußere schwach angedeutet oder fehlend. Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit zwei nach hinten gerückten Porenpunkten. Einem kleinen lepidus nicht unähnlich. 30.

   ...purpurascens Dej.

 
-- Mitteleuropa, Bulgarien, Mazedonien, Albanien, Nordrußland. Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit drei bis fünf Porenpunkten, oder die Randkehle des Halsschildes ist breiter.

   ...244

 
#244 Beskiden, Karpathen, Bihar, Banat, Transsylvanien, Bulgarien, Mazedonien, Albanien. Halsschild an den Seiten vor den Hinterwinkeln mehr oder weniger deutlich außgeschweift, der Hinterrand nicht oder kaum schmäler als der Vorderrand.

   ...245

 
-- Alpen, Deutschland, Böhmen und Mähren, Nordrußland.

   ...258

 
#245 Klauenglied auf der Unterseite nur mit einer abnormalen Borste. Bihar. Siehe Leitzahl    >>>380  
-- Klauenglied auf der Unterseite jederseits mit mehreren Borsten.

   ...247

 
#247 Bulgarien, Mazedonien, Albanien.

   ...248

 
-- Karpaten, Beskiden, Transsylvanien, Bihar, Banat.

   ...251

 
#248 Größer, Oberseite lebhaft grün oder kupferig. Halsschild vor den Hinterwinkeln kaum ausgeschweift. Beine schwarz. Mazedonien, Albanien. 170.

   ...ottomanus Apfelbeck, 1908

 
-- Kleiner, Oberseite schwarz, höchstens mit undeutlichem Bronzeschimmer. Halsschild vor den Hinterwinkeln stark ausgeschweift. Beine rotbraun. Bulgarien. 152.

   ...rhilensis Rottenberg, 1874

 
#251 Skutellarstreifen mit Nabelpunkt.

   ...252

 
-- Skutellarstreifen normalerweise ohne Nabelpunkt. Der äußere Basaleindruck des Halsschildes groß, der innere zwar ebenso lang oder länger, aber ziemlich undeutlich, da er in der seitlichen Vertiefung liegt.

   ...255

 
#252 Der äußere Basaleindruck des Halsschildes lang und tief, der innere etwas schmäler und oft etwas kürzer als der äußere. Seitenrandkehle breiter. Beine oft gelbrot.
Siehe findelii LZ    >>>255
und foveolatus LZ    >>>86
 
-- Der äußere Basaleindruck des Halsschildes klein und scharf, der innere lang und breit [Abb.34]. Seitenrandkehle sehr schmal. Beine immer schwarz oder nur die Schienen gebräunt [Abb.35]. Bihar. 185.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sacheri Frivaldszky, 1865

PTEROSTICHUS SACHERI
Abb.34
PTEROSTICHUS SACHERI
Abb.35
#255 Der vordere Porenpunkt im dritten Zwischenraum der Flügeldecken steht gewöhnlich hinter dem basalen Drittel. Seitenrandkehle des Halsschildes breiter. Käfer flacher. Banat, Transsylvanien. Habitus [Abb.36]. Aedoeagus [Abb.37]. 148.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...findeli (Dejean) 1828

PTEROSTICHUS FINDELII
Abb.36
PTEROSTICHUS FINDELII.JPG
Abb.37
-- Randkehle des Halsschildes äußerst schmal. Käfer kürzer, gewölbter. Ostalpen, Transsylvanien. 145.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...kokeilii Mill., 1850

 
#258 Nordrußland. Käfer kleiner (4,8-11,5 mm).

   ...259

 
-- Zentraleuropa.

   ...262

 
#259 Halbinsel Kanin. L. 10-11,5 mm. 150.

   ...archangelicus Popp.


(Vergleiche auch kokeilii Mill. LZ    >>>255 )
 
-- Halbinsel Kola. L. 8-10 mm. 88.

   ...middendorffi Sahlbg.


(Siehe auch fastidiosus Mnnh. und oblongiusculus Motsch. Leitzahl    >>>202 )
 
#262 Skutellarstreifen normalerweise ohne Porenpunkt. Seitenrandkehle des Halsschildes äußerst schmal. 10-12 mm. Urgebirgsalpen. 145.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...kokeilii Mill., 1850

 
-- Skutellarstreifen stets mit Nabelpunkt. Seitenrandkehle des Halsschildes breit oder sehr breit, oder aber der Hinterrand des Halsschildes deutlich schmaler als der Vorderrand.

   ...264


Hierher auch 159. bicolor (Klauenglied unten mit einer Borste) aus Aragon LZ    >>>384
 
#264 Halsschild breiter als lang, an den Seiten nicht oder kaum ausgeschweift. Ostalpen, Böhmen, Deutschland, Schweiz und Ostfrankreich.

   ...265

 
-- Halsschild so lang oder länger als breit, vorn an den Seiten breit verrundet, hinten mehr oder weniger stark ausgeschweift. Westalpen und westliche Zentralalpen.

   ...268

 
#265 Halsschild nach hinten sehr schwach und etwas ausgeschweift oder fast geradlinig verengt. Der Hinterrand etwas breiter als der Vorderrand. Hinterrand des ♂ Analsternites vorgezogen, beim ♀ oval. Penis stark gedreht, Apikalteil robust, konisch, mit abgerundeter Spitze. Käfer breiter und plumper. Von Italien nur aus den drei venetianischen Provinzen (Trient, Venedig, Triest) bekannt. 142. (metallicus F.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...burmeisteri Heer, 1841

 
-- Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterecken gerundet, diese klein, aber etwas vorspringend, Basalrand fast so breit wie der Vorderrand. Hinterrand des ♂ Analsternites oval, beim ♀ bogenförmig gerundet. Penis schwach gedreht, Apikalteil schlanker, fast parallelseitig, Spitze leicht knopfartig erweitert. Käfer schlanker. Julische Alpen, Karawanken, Krain. 141.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...muehlfeldii (Duftschmid) 1812

 
#268 Lepontinische, Penninische und Grajische Alpen. Käfer zarter, Halsschild und Flügeldecken normalerweise gleichfarbig. Penis mit verrundeter Spitze. 183.

   ...rutilans Dev.

 
-- Kottische Alpen. Käfer robuster, oben gewöhnlich leicht zweifarbig. Penis mit schief abgestutzter Spitze, der Hinterwinkel derselben daher etwas vorgezogen. 184.

   ...auratus Dev.

 
#271 Arten mit roten Beinen und mehr oder weniger verdicktem Kopf, aus den höheren Bergen der Balkanhalbinsel. Flügeldecken mit Skutellarstreifen und Nabelpunkt. Länge nicht unter 13 mm.

   ...272

 
-- Beine schwarz, oder die Arten stammen aus anderen Gebieten.

   ...281

 
#272 Flügeldecken schwarz oder fast schwarz, irisierend, im Grunde äußerst fein und äußerst gedrängt quergerieft (etwa wie bei fasciatopunctatus), die Mikroskulptur ist besonders bei den ♀ gegen die Flügeldeckenspitze sehr deutlich zu sehen; Naht vollständig gerandet. Kroatien, Bosnien, Herzegowina, Montenegro, Serbien, Albanien, Bulgarien.

   ...273

 
-- Deutlich metallisch gefärbte Arten. Die Mikroskulptur der Flügeldecken ist maschig oder fast isodiametrisch, Naht vor der Spitze ungerandet.

   ...276

 
#273 Halsschild vor den Hinterecken zwar ausgeschweift, aber nicht so stark wie bei der nächsten Art; Basalpartie etwas kürzer, der äußere Längseindruck kaum angedeutet oder fehlend. 174.

   ...brucki Schaum

 
-- Halsschild sehr stark ausgeschweift, Hinterecken etwas spitz nach außen vertretend, Basalpartie etwas länger, der äußere Längseindruck angedeutet. Bosnien, Herzegowina. 175.

   ...meisteri Reitt.

 
#276 Halsschild jederseits an der Basis mit einem Längseindruck. Serbien, Albanien. 176. lumensis v.

   ...ljubetensis Apfb.

 
-- Halsschild mit deutlichem äußerem Eindruck an der Basis.

   ...278

 
#278 Halsschild wie bei brucki geformt. Gjallica (Albanien). 182.

   ...bischoffianus Jedl.

 
-- Halsschildseiten nach hinten stark ausgeschweift verengt, vor den Hinterecken lang und parallel abgesetzt, die letzteren recht- oder etwas spitzwinkelig.

   ...278a

 
#278a Oberseite kupferig oder bronzefarbig. Montenegro, Bosnien, Albanien. 177.

   ...reiseri Gglb.

 
-- Oberseite blauviolett.

   ...278b

 
#278b Halsschild etwas länger als breit. Dalmatien, Montenegro. 180.

   ...walteri Reitter, 1883

 
-- Halsschild breiter als lang. Albanien (Merditagebiet, Derze), Serbien: Ljubeten (Šarplanina). 181.

   ...latifianus Apfelbeck, 1906

 
#281 Halsschild auf der Scheibe längs der Mittellinie dicht und mehr oder weniger stark punktiert. Flügeldecken mit starker, isodiametrischer Grundskulptur. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken hinter der Mitte mit zwei Porenpunkten. Lebt vorzüglich auf Salzboden. Siehe Gattung Poecilus, Untergattung

   ...Ancholeus puncticollis Dej.

 
-- Halsschild ohne dichte Punktierung längs der Mittellinie, oft aber mit feinen Transversalrunzeln.

   ...283

 
#283 Halsschild vor der Mitte mit mehreren Marginalborsten. Skutellarstreifen und Nabelpunkt fehlen, Oberseite schwarz. Grajische und Kottische Alpen, Hautes- et Basses-Alpes. 162.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...planiusculus (Chaudoir, 1859)

 
-- Halsschild vor der Mítte mit einer Marginalborste.

   ...285

 
#285 Hinterecken des Halsschilds abgerundet oder abgestumpft.

   ...286


Siehe eventuell auch von den Penninischen Alpen 163.

   ...parnassius Schaum, 1859

 
-- Hinterecken des Halsschilds scharf.

   ...293

 
#286 Höchstens 10 mm lang. Käfer pechbraun. Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei, selten mit drei etwas nach hinten gerückten Porenpunkten. Lebt in höheren Lagen. Ostalpen, Bosnien. Aus Italien nicht bekannt. 94.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...illigeri (Panzer), 1805

 
-- Käfer tiefschwarz, mindestens 11,5 mm lang.

   ...288

 
#288 Schulterecken prononziert. Beine oft rot, Skutellarstreifen und Nabelpunkt fehlen. Episternen kurz. Westalpen, hochalpin. 162.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...planiusculus (Chaudoir, 1859)

 
-- Schulterecken mehr oder weniger abgerundet Skutellarstreifen und Nabelpunkt vorhanden, Episternen sehr lang. Die Tiere leben in tieferen Lagen.

   ...290

 
#290 Seitenrinne des Halsschildes hinten weit vor dem Porenpunkte erloschen. Metepisternen ganz glatt. Grundskulptur der Flügeldecken äußerst zart, fast mikroskopisch, linear. Erstes Glied der Hintertarsen außen mit einem feinen Längskiel oder mit einer feinen Längsfurche. Flügeldecken kürzer, mit grübchenartigen Porenpunkten im dritten Zwischenraum. Hinterecken des Halsschildes breiter abgbrundet. 116.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aterrimus (Herbst) 1794

 
-- Seitenrinne des Halsschildes nach hinten fast bis zum Porenpunkte reichend [Abb.38]. Episternen vorn mit einzelnen mehr oder weniger groben Punkten. Grundskulptur etwas deutlicher, mehr oder weniger regelmäßig maschig. Erstes Glied der Hintertarsen außen nicht deutlich gekielt oder gefurcht. Flügeldecken sehr schlank, mit normalen Porenpunkten im dritten Zwischenraum. Hinterecken des Halsschildes mit angedeutetem Winkel. 117.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...elongatus (Duftschmid) 1812

PTEROSTICHUS ELONGATUS
Abb.38
 
#293 Wenigstens zwei Zwischeräume der Flügeldecken (außer , der Series umbilicata) mit Porenpunkten besetzt (3+5 oder 3+7 oder 3+5+7).

   ...294

 
-- Nur der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit Porenpunkten.

   ...315

 
#294 Siebenter Zwischenraum mit zahlreichen gedrängten Porenpunkten. Der vordere Porenpunkt im dritten Zwischenraum steht etwa in der Mitte der Flügeldecken. Skutellarstreifen mit Nabelpunkt. Halsschild vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift, Flügeldecken an der Spitze, jederseits der Naht abgestutzt. Grajische und Kottische Alpen, westliche Seealpen, Hautes- et Basses-Alpes. 168.

   ...externepunctatus (Dejean, 1828)

 
-- Siebenter Zwischenraum ohne oder mit etwas größeren, weniger zahlreichen Porenpunkten besetzt (mit Ausnahme der hinten gedrängten kleinen Serie, nur bis 11, sehr selten bis 15 an der Zahl). Flügeldecken an der Spitze nicht abgestutzt.

   ...296

 
#296 Größere Arten (15-20 mm), Halsschild vor den Hinterecken mehr oder weniger stark ausgeschweift. Stets drei Zwischenräume der Flügeldecken mit Porenpunkten.

   ...297

 
-- Käfer unter 15 mm Länge, oder nur zwei Zwischenräume der Flügeldecken mit Porenpunkten.

   ...302

 
#297 Von Südsteiermark bis Bosnien verbreitet. Drittes Fühlerglied an der Spitz¯deutlich behaart. 156.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...variolatus (Dej.)

 
-- Kottische und See-Alpen.

   ...299

 
#299 Käfer einfarbig düsterbronzig, flach. Schläfen konvex, die großen Porengrübchen der Flügeldecken unterbrechen die drei Zwischenräume fast ganz. Drittes Fühlerglied an der Spitze schwach, aber deutlich behaart. 157.

   ...impressus (Fairmaire & Laboulbene, 1854)

 
-- Kopf und Halsschild schwärzlich, Flügeldecken lebhaft metallisch, wie bei bicolor oder jurinei, gefärbt. Schläfen flacher, Porengrübchen der Flügeldecken kleiner, drittes Fühlerglied ganz unbehaart. 158.

   ...durazzoi Villa.

 
#302 Arten aus den Alpen, von Savoyen (multipunctatus, Oberseite normalerweise metallisch gefärbt) östlich bis zu den Venetianer- (M. Cavallo) und den Bayrischen Alpen, und von den Julischen Alpen ostwärts.

   ...303

 
-- Arten aus den Alpen, von Savoyen (morio, Oberseite schwarz) südlich bis in die abruzzischen Apenninen.

   ...308

 
#303 Siebenter Zwischenraum mit Porenpunkten.

   ...304

 
-- Der siebente Zwischenraum der Decken ohne Porenpunkte.
Penninische und Lepontinische Alpen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...spinolae (Dejean, 1828)


Ostalpen, Karpathen. 164.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...morio (Duftschmid, 1812)

 
#304 Flügeldecken ohne Nabelpunkt an der Basis, Seiten des Halsschildes vor den Hinterwinkeln deutlich ausgeschweift, Randkehle schmal, ♂ Analsternit mit erhobenem Längskiel, Naht gegen die Spitze ungerandet oder sehr unvollständig gerandet. 167.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...multipunctatus (Dej., 1828)

 
-- Flügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt, Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterwinkeln gerundet, Randkehle sehr breit; ♂ Analsternit ohne Kiel, Naht ganzrandig. Penninische Alpen. 163.

   ...parnassius Schaum, 1859

 
#308 Scheitel hinter dem Augenniveau leicht eingeschnürt, Hinterecken des Halsschildes leicht abgestumpft, Flügeldecken flach, ohne Skutellarstreifen und ohne Nabelpunkt. Grajische und Kottische Alpen, Hautes- et Basses-Alpes. 162.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...planiusculus (Chaudoir, 1859)

 
-- Kopf nicht eingeschnürt, Hinterecken des Halsschildes scharf.

   ...310

 
#310 Naht gegen die Spitze nicht oder sehr unvollständig gerandet. ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. Grajische, Kottische und See-Alpen. 165.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...yvanii Dejean, 1828

 
-- Naht ganzrandig, ♂ Analsternit ohne Kiel.

   ...312

 
#312 Flügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt, siebenter Zwischenraum mit Porenpunkten, Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterecken gerundet, Randkehle sehr breit, Oberseite metallisch gefärbt. Grajische Alpen. 163. parnassius ssp.

   ...distinctus Chd.

 
-- Flügeldecken ohne Nabelpuhkt, Seiten des Halsschildes vor den Hinterwinkeln mehr oder weniger deutlich ausgeschweift, Randkehle schmal. Oberseite schwarz oder fast schwarz. 164.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...morio (Duftschmid, 1812)

 
#315 Drittes Fühlerglied, und oft auch das zweite, zusammengedrückt. Körper auf der Unterseite (auf den Sterniten oft nur an der Basis) dicht und grob punktiert. Flügeldecken auf der vorderen Hälfte normalerweise ohne Porenpunkt. Calabrien, Sizilien, Sardinien, Spanien, Nordwestafrika, Südrußland. Siehe Gattung Poecilus, Untergattung

   ...Ancholeus Dejean, 1828

 
-- Fühlerglieder einfach, Sternite in der Mitte unpunktiert. Die Arten, mit Ausnahme des metallisch gefärbten bicolor und der schwarzen fast über ganz Europa verbreiteten nigrita, anthracinus, gracilis, minor und niger, fehlen in Calabrien, Sizilien und Sardinien. Alte, abgeriebene Exemplare von bicolor sind schwarz, aber die metallische Farbe kommt doch immer an den Seiten oder wenigstens an den Epipleuren zum Vorschein.

   ...325

 
#325 Schenkel lebhaft rot, Knie und Tibien dunkler oder schwarz.

   ...326

 
-- Beine bei reifen Stücken schwarz, pechbraun oder rotbraun.

   ...337

 
#326 Episternen viel länger als breit. Flügeldecken mit Skutellarstreifen und Nabelpunkt. Epipleuren deutlich gekreuzt. England. 104 nigrita ab.

   ...rufofemoratus Stph.

 
-- Episternen nicht oder kaum länger als breit. Epipleuren einfach. Alpen, Karpaten.

   ...328

 
#328 Flügeldecken an der Spitze jederseits der Naht abgestutzt oder ausgerandet. Käfer durchschnittlich etwas größer (13,5-14,5 mm), Skutellarstreifen und Nabelpunkt stets vorhanden. ♂ Analsternit mit einem Kiel. Lepontinísche, Penninische und Grajische Alpen 169.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...flavofemoratus Dejean, 1828

 
-- Flügeldecken an der Spitze einfach.

   ...330

 
#330 Lepontinische und Penninische Alpen. Naht gandrandig. Flügeldecken im Grunde quer gerieft oder sehr engmaschig genetzt. ♂ Analsternit mit einem Kiel. 166. spinolae ab.

   ...valesiacus Gglb.

 
-- Alpen (mit Ausnahme der Lepontinischen und Penninischen Alpen), Karpaten. Flügeldecken mit isodiametrischer Grundskulptur.

   ...332

 
#332 Scheitel hinter den Augen etwas eingeschnürt. Hinterecken des Halsschildes obtus, Seitenrandkehle desselben hinten etwas verbreitert, vorn oft mit mehreren Borsten. Flügeldecken ohne Skutellarstreifen und ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. Grajische Alpen, Savoyen. (162. planiusculus ssp.

   ...sturensis Dan.).

 
-- Scheitel nicht eingeschnürt. Hinterecken des Halsschildes scharf, Seitenrandkehle überall gleichbreit, vorne stets mit einer Seta.

   ...334

 
#334 Naht der Flügeldecken gegen die Spitze nicht oder sehr unvollständig gerandet. Nabelpunkt oft vorhanden, Halsschildseiten bis zu den Hinterwinkeln gerundet. ♂ Analsternit mit einem starken Längskiel. Grajische, Cottische und See-Alpen. 165. yvani ab.

   ...transversus Chd.

 
-- Naht ganzrandig. Halsschild vor den Hinterecken gewöhnlich deutlich ausgeschweift, Flügeldecken ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. Aberrationen von morio LZ    >>>346a  
#337 Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit 1-2, nur bei dissimilis aus der Lombardei mit 3-4 eingestochenen Punkten, welche etwas nach hinten gerückt sind, so daß im basalen Drittel oder in der basalen Hälfte der Flügeldecken keine Punkte vorhanden sind. Käfer höchstens 16 mm lang.

   ...338

 
-- Der vordere Porenpunkt im dritten Zwischenraum der Flügeldecken steht normalerweise vor der Mitte.

   ...351

 
#338 Käfer wenigstens teilweise (oft nur an den Epipleuren) metallisch gefärbt. Siehe Leitzahl    >>>380  
-- Käfer schwarz oder braun.

   ...340

 
#340 Südrußland. Dritter Zwischenraum mit einem, ausnahmsweise mit zwei Porenpunkten. Episternen der Hinterbrust sehr lang und schmal, dicht punktiert. In der Körperform etwa an macer erinnernd.

   ...341

 
-- Zentraleuropa, Ural. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken normalerweise mit 2 bis 4 Porenpunkten.

   ...344

 
#341 Augen gewölbt, Hinterecken des Halsschildes rechtwinkelig, Käfer schwarz. 36.

   ...advena Quens.


Hierher wahrscheinlich auch der von Lutshnik (,,interstitio tertio bipunctato") beschriebene 37.

   ...zhicharevi Luts.

 
-- Augen flacher, ohne Fazettierung, Hinterecken des Halsschildes obtus, nicht scharf. Käfer rotbraun. Krim. 35.

   ...lyroderus Chd.

 
#344 Ural. Einem kokeilii oder einem kleinen melas ähnlich. 146.

   ...uralensis (Motschulsky, 1850)

 
-- Zentraleuropa.

   ...346

 
#346 Art aus dem Bihargebirge. Siehe Leitzahl    >>>380  
-- Alpen.

   ...346a

 
#346a Grundskulptur der Flügeldecken regelmäßig isodiametrisch. Skutellarstreifen selten angedeutet

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...morio (Duftschmid, 1812)

 
-- Flügeldecken im Grunde quer gerieft oder sehr eng und unregelmäßig genetzt. Skutellarstreifen deutlich.

   ...348

 
#348 Bergamasker Alpen. Episternen der Hinterbrust breiter als lang. Käfer breit und plump, etwa wie transversalis (bertarinii Gglb.).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...dissimilis Villa, 1833

 
-- Von den Karnischen Alpen bis zum Dobratsch und den nördlichen Dinarischen Alpen (M. Nevoso, dem ehemaligen Krainer Schneeberg). Episternen der Hinterbrust länger als breit. Käfer dem illigeri ähnlich (cognatus Dej.). (schmidti Chd.)

   ...schmidtii (Chaudoir, 1838)

 
#351 Käfer kleiner: 6,5-8,3 mm.

   ...352

 
-- Käfer größer: 8,8-20 mm.

   ...357

 
#352 Augen flach, Streifen der Flügeldecken punktiert. Fühler und Beine auch bei ganz reifen Stücken rotbraun. 98. (interstinctus Sturm)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ovoideus (Sturm, 1824)

 
-- Augen normat gewölbt. Fühler und Beine oft dunkler.

   ...354

 
#354 Halsschild jederseits mit einem Basaleindruck. Grundskulptur der Flügeldecken mit starker Lupe deutlich sichtbar. Stirn mehr oder weniger dicht punktiert. Dem interstinctus sehr ähnlich, Flügeldecken feiner gestreift, Episternen länger und schmäler, Tarsen und Fühler bedeutend schlanker. 99.

   ...taksonyis Csiki, 1930

 
-- Halsschild jederseits mit 2 Basaleindrücken [Abb.39], die ± zusammenfließen, der äußere meist durch einen glatten Wulst vom Seitenrand getrennt, wenig mehr als halb so lang wie der vertiefte innere, Halsschild wenig breiter als lang. Grundskulptur der Flügeldecken fast mikroskopisch, aus Querriefen gebildet, Stirn glatt oder fein punktiert. Schwarz, Körperanhänge ± bräunlich aufgehellt. ♂: Analsternit mit einem flachen Mittelkiel. 6-8,3 mm [Abb.40]. Europa bis zum Kaukasus und Westsibirien. In Mitteleuropa überall häufig, eurytop an Ufern und in Sümpfen.(Untergattung Pseudomaseus Chaudoir 1838). (brunneus Sturm 1824 (minor (Gyllenhal) 1827))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...minor (Gyll., 1827)


.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...minor (Gyll., 1827)


Dem gracilis ähnlich (siehe Leitzahl    >>>402).
PTEROSTICHUS MINOR
Abb.39
PTEROSTICHUS MINOR
Abb.40
#357 Arten aus den höheren Bergen der Balkanhalbinsel. Kopf dick, Halsschild stark herzförmig, Episternen kurz, breit, in der Regel fast quadratisch. Epipleuren der Flügeldecken (mit Ausnahme von epiroticus) nicht oder sehr schwach gekreuzt, Skutellarstreifen und Nabelpunkt vorhanden, Naht gegen die Spitze, mit Ausnahme der genannten Art, nicht oder sehr unvollständig gerandet. Käfer nicht unter 12 mm Länge.

   ...358

 
-- Arten aus anderen Gebieten. Körperbau abweichend.

   ...369

 
#358 Große, schwarze Arten aus Bulgarien und Griechenland (L. 16-18 mm).

   ...359

 
-- Kleinere, oben metallisch gefärbte Arten aus Albanien und Serbisch-Mazedonien. Grundskulptur der Flügeldecken maschig (L. 12-15 mm).

   ...362

 
#359 Flügeldecken ganz matt, glanzlos mit grober, isodiametrischer Grundskulptur, Halsschild stark glänzend. Griechenland. 173.

   ...epiroticus Csiki.

 
-- Flügeldecken glänzend, normal, mit sehr zarter, kleinmaschiger Grundskulptur. Bulgarien. 172.

   ...merkli Friv.

 
#362 Halsschild jederseits mit einem Basaleindruck, der äußere ist selten angedeutet. Albanien: Koritnik, Korab. 176.

   ...lumensis Apfb.

 
-- Halsschild mit zwei Basaleindrücken.

   ...364

 
#364 Malissorengebiet. Oberseite bläulichgrün, selten blau. 179.

   ...malissorum Apfb.

 
-- Oberseite blauviolett, grün oder kupferig bronzefarbig.

   ...366

 
#366 Halsschild breiter. Oberseite kupferig oder grünlich bronzefarbig. Albanien: Prokletia, Shkelzen, Maja e Jezerce. 178.

   ...pentheri Apfb.

 
-- Halsschild schmäler. Oberseite blauviolett. Albanien (Mirditagebiet) und Serbisch-Mazedonien (Ljubeten). (181. latifianus ab.

   ...strupii Müll.

 
#369 Halsschild sehr stark herzförmig, nach hinten stark ausgeschweift verengt, Hinterrand viel schmäler als der Vorderrand [Abb.41]. Episternen der Hinterbrust sehr lang und schmal. Epipleuren der Flügeldecken stark gekreuzt. Untergattung Adelosia.
Kãfer flach, parallelseitig, langgestreckt, rotbraun oder pechschwarz, Beine rotbraun, drittes Fühlerglied etwas kürzer als das erste. Der schwach entwickelte äußere Basaleindruck des Halsschildes ist vom Seitenrand nicht durch einen kleinen glatten Wulst getrennt. 11-15 mm. Auf feuchten, bindigen Böden, fehlt in den höheren Lagen. Wird wegen seiner unterirdischen Lebensweise nur selten gefangen. Von Irland über Mittel- und Südosteuropa, östlich bis Sibirien verbreitet. In Mitteleuropa nur in montanen Wärmegebieten häufiger.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...macer (Marsh., 1802)

PTEROSTICHUS MACER
Abb.41
 
-- Halsschild nach hinten schwächer verengt [Abb.42], Basalrand nicht schmäler als der Vorderrand, oder an den Seiten vor den Hinterecken schwächer oder gar nicht ausgeschweift. Episternen bedeutend kürzer, die Arten mit langen Episternen sind kleiner, oder die Epipleuren der Flügeldecken sind einfach.

   ...371

PTEROSTICHUS NIGER
Abb.42
 
#371 Käfer sehr groß: 15,5-20 mm. Untergattung

   ...Platysma Bonelli, 1810


Schwarz, Halsschild nicht oder wenig breiter als lang [Abb.42]. Episternen länger als breit. Aedoeagus [Abb.43]. Die Art lebt in niederen Lagen. Analsternit beim ♂ mit einem Kiel. 113.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...niger (Schall., 1783)

PTEROSTICHUS NIGER.GIF
Abb.43
 
-- Die Arten sind kleiner, oder der Halsschild ist deutlich breiter als lang.

   ...373

 
#373 Halsschild jederseits mit einem großen, breiten, tiefen, im Grunde scharf eingeschnittenen Basaleindruck [Abb.44]. Waldtiere.

   ...374

PTEROSTICHUS OBLONGOPUNCTATUS
Abb.44
 
-- Halsschild jederseits mit zwei Basaleindrücken; der innere davon ist oft (wie bei nigrita und planiusculus) linienförmig in einer dicht punktierten Vertiefung gelegen, oder die zwei Eindrücke sind an der Basis [Abb.45] oder ganz zusammengeschmolzen [Abb.46].

   ...379

PTEROSTICHUS BICOLOR
Abb.45
PTEROSTICHUS CALVITARSIS
Abb.46
#374 Seiten der Flügeldecken vor der Spitze stärker ausgebuchtet, dritter Zwischenraum mit 4 bis 5 großen Porenpunkten. Halsschild nach hinten nicht oder sehr schwach ausgeschweift verengt [Abb.47], die Seitenrinne gegen die Hinterecken etwas erweitert. Käfer schwarz. Nordeuropa, Island, Nordamerika. 112.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...adstrictus Eschscholtz, 1823

PTEROSTICHUS ADSTRICTUS
Abb.47
 
-- Flügeldecken vor der Spitze schwächer ausgebuchtet. Käfer schwarz, oft mit mehr oder weniger deutlichem Metallschimmer. Halsschild vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift, die Seitenrinne überall gleich breit.

   ...376

 
#376 Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken in der Regel mit drei Porenpunkten. Episternen der Hinterbrust sehr lang, außen von einer eingeschnittenen Linie begrenzt. Basalrand des Halsschildes jederseits etwas schief verlaufend. Prosternalfortsatz kantig oder sogar schwach gerandet. Nord- und Mitteleuropa. 111. (angustatus Duft.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...quadrifoveolatus Letzn., 1852

 
-- Dritter Zwischenraum normalerweise mit 5 bis 6 Porenpunkten [Abb.48]. Episternen kürzer, außen nicht von einer eingegrabenen Linie begrenzt. Basalrand des Halsschildes gerade. Prosternalfortsatz an der Spitze nicht kantig, sondern vollkommen abgestumpft. Käfer etwas größer und robuster. Nord- und Mitteleuropa, Italien (südlich bis Abruzzen und Latium). 110.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...oblongopunctatus (F., 1787)

PTEROSTICHUS OBLONGOPUNCTATUS
Abb.48
 
#379 Flügeldecken deutlich metallisch gefärbt [Abb.49], nur bei alten, abgeriebenen Exemplaren oft fast schwarz und gewöhnlich nur an den Seiten oder an den Epipleuren allein metallisch schimmernd. Skutellarstreifen mit Nabelpunkt.

   ...380

PTEROSTICHUS BICOLOR
Abb.49
 
-- Käfer schwarz oder pechschwarz, bei morio, dem der Nabelpunkt am Skutellarstreifen fehlt, sind die Flügeldecken oft schwach und undeutlich metallisch schimmernd.

   ...387

 
#380 Habitus [Abb.50]. Bihargebirge. Dem foveolatus ähnlich, Augen gewölbter, Halsschild an den Seiten vor den Hinterecken stärker ausgeschweift. Aedoeagus [Abb.51]. 149.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...calvitarsis Breit, 1912

PTEROSTICHUS CALVITARSIS
Abb.50
PTEROSTICHUS CALVITARSIS.JPG
Abb.51
-- Alpen, Apenninen. Dritter Zwischenraum gewöhnlich mit 3 bis 4 oder mehreren Porenpunkten.

   ...382

 
#382 Halsschild an den Seiten bis zu den Hinterecken gerundet. Seitenrandkehle sehr breit, Schultern mehr stumpfwinkelig. Westalpen.

   ...382a

 
-- Halsschild an den Seiten vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift, oder wenigstens geradlinig verengt. Seitenrandkehle schmal.

   ...384


Siehe eventuell auch aus den Lepontinischen und Penninischen Alpen 166.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...spinolae (Dejean, 1828)

 
#382a ♂ Analsternit ohne Kiel. Grajische Alpen (163. parnassius ssp.

   ...distinctus Chd.)

 
-- ♂ Analsternit mit starkem Längskiel (165.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...yvanii Dejean, 1828

 
#384 Habitus [Abb.49]; Flügeldecken an der Spitze etwas abgestutzt. Von den Kottischen Alpen bis zur südlichen Spitze Calabriens verbreitet. Penis gedreht, Apikalteil dick, die Spitze ebenfalls gedreht, von der Unterseite betrachtet mehr obtus, von oben mehr spitz erscheinend. Untere Paramere viel länger, stark gebogen, an der Spitze stark erweitert, die Spitze selbst von unten betrachtet fast abgestutzt erscheinend. 159.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...bicolor Aragona, 1830

PTEROSTICHUS BICOLOR
Abb.49
 
-- Habitus [Abb.52]. Von der Schweiz bis Transsylvanien verbreitet. Penis stark gedreht, Apikalteil dünn, mehr oder weniger parallelseitig und verhältnismäßig lang, Spitze abgerundet. Untere Paramere kurz, schmal, mit abgestumpfter Spitze. 161.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...jurinei (Panz., 1803)

PTEROSTICHUS JURINEI
Abb.52
 
#387 Bergamasker Alpen. Halsschild an der Basis breiter als am Vorderrande, an den Seiten nicht ausgeschweift. ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. Skutellarstreifen mit einem Nabelpunkt. Käfer kurz und breit, etwa wie metallicus.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...dissimilis Villa, 1833

 
-- Hinterrand des Halsschildes nicht breiter als der Vorderrand. Käfer schlanker.

   ...389

 
#389 Epipleuren der Flügeldecken einfach oder undeutlich gekreuzt, Skutellarstreifen normalerweise ohne Nabelpunkt. Episternen der Hinterbrust nicht länger als breit. Die Tiere leben in den höheren Regionen.

   ...390

 
-- Epipleuren der Flügeldecken deutlich gekreuzt, Skutellarstreifen und Nabelpunkt stets vorhanden. Episternen der Hinterbrust viel länger als breit.

   ...397

 
#390 Lepontinische und Penninische Alpen. Flügeldecken im Grunde quer gerieft oder sehr engmaschig genetzt. Naht ganzrandig, ♂ Analsternit mit einem Kiel. 166.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...spinolae (Dejean, 1828)

 
-- Alpen (mit Ausnahme der Lepontinischen und Penninischen Alpen), Karpathen. Flügeldecken mit isodiametrischer Grundskulptur.

   ...392

 
#392 Scheitel hinter den Augen etwas eingeschnürt. Hinterecken des Halsschildes abgestumpft, Seitenrandkehle desselben nach hinten etwas erweitert. Flügeldecken ohne Skutellarstreifen und ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. Grajische und Kottische Alpen, Savoyen. (162.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...planiusculus (Chaudoir, 1859)

 
-- Scheitel nicht eingeschnürt, Hinterecken des Halsschildes scharf, Seitenrandkehle überall gleich breit.

   ...394

 
#394 Naht der Flügeldecken gegen die Spitze nicht oder sehr unvollständig gerandet, Nabelpunkt oft vorhanden, Halsschildseiten bis zu den Hinterecken gerundet. ♂ Analsternit mit starkem Längskiel, Penis stark gedreht. Grajische, Kottische und See-Alpen. (165.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...yvanii Dejean, 1828

 
-- Naht ganzrandig. Halsschild vor den Hinterecken gewöhnlich deutlich ausgeschweift, Flügeldecken ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. (Hierher auch solarii Schatzm.) 164.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...morio (Duftschmid, 1812)

 
#397 Käfer braun, ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. Rußland. 108.

   ...piceolus (Chaudoir, 1850)

 
-- Käfer schwarz.

   ...399

 
#399 Halsschild an den Seiten bis zu den Hinterecken gerundet [Abb.53], diese sehr klein. Suturalspitze der Flügeldecken beim ♀ stets einfach [Abb.54], Grundskulptur derselben maschig, ♂ Analsternit mit einem kleinen Höcker.

   ...399a

PTEROSTICHUS NIGRITA
Abb.53
PTEROSTICHUS NIGRITA
Abb.54
-- Halsschildseiten vor den Hinterecken mehr oder weniger deutlich ausgeschweift [Abb.55], oder wenigstens geradlinig verengt, die Hinterecken lang abgesetzt. Untere Paramere lang und schlank. ♂ Analsternit ohne Höcker.

   ...401

PTEROSTICHUS ANTHRACINUS
Abb.55
 
#399a ♂: rechte Paramere [Abb.56], Präputialsack bedornt, mit deutlicher vorderer Aussackung; Weibchen: 8. Sternit [Abb.57], sklerotisierter Teil robust und breit. Flügel meist gut entwickelt, flugfähig. 8,5-12 mm, im Durchschnitt größer als der Folgende [Abb.53]. Paläarktisch verbreitete Art, die in ganz Mitteleuropa häufig ist. Eine rotbeinige Form in Irland (v. rufifemoratus Stephens 1828). Eurytop an Ufern, besonders in Bereichen, die mit Carex bewachsen sind. 104.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nigrita (Payk., 1790)

PTEROSTICHUS NIGRITA
Abb.56
PTEROSTICHUS NIGRITA.GIF
Abb.57
-- ♂: rechte Paramere [Abb.58], Präputialsack unbedornt, vordere Aussackung undeutlich; Weibchen: 8. Sternit [Abb.59], sklerotisierter Teil zierlich und schmal. Flügel kleiner als beim vorigen, meist flugunfähig. Westpaläarktisch verbreitet, fehlt in Südeuropa. In ganz Mitteleuropa wohl ebenso häufig wie der vorige und in den gleichen Lebensräumen vorkommend; auch in Hochmooren.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...rhaeticus Heer, 1837

PTEROSTICHUS RHAETICUS
Abb.58
PTEROSTICHUS RHAETICUS.GIF
Abb.59
#401 Größere Art: 10,8-12,8 mm [Abb.55] [Abb.60]. Bauch jederseits mehr oder weniger deutlich punktiert. Untere Paramere dünn und fast so lang wie der Penis, dieser an der Spitze verrundet. Beim ♀ ist die Nahtspitze der Flügeldecken gewöhnlich zahnförmig vorgezogen [Abb.61]. Grundskulptur der Flügeldecken besondere vorn mehr oder weniger deutlich maschig, hinten mehr aus Querriefen bestehend. ♂ Analsternit mit einer breiten Grube. 105.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...anthracinus (Illiger), 1798

PTEROSTICHUS ANTHRACINUS
Abb.55
PTEROSTICHUS ANTHRACINUS
Abb.60
PTEROSTICHUS ANTHRACINUS
Abb.61
 
-- Käfer kleiner, Grundskulptur der Flügeldecken mehr aus Querriefen bestehend. Bauch an den Seiten chagriniert, untere Paramere etwas kürzer und spitzer, Penis in eine stumpfe Spitze auslaufend. Nahtspitze auch beim ♀ einfach. ♂ Analsternit ohne Auszeichnung oder mit einem äußerst feinen, kaum wahrnehmbaren Längskiel. Dem minor ähnlich, etwas größer, die untere Paramere anders geformt. (Bei minor ist dieselbe gegen die Spitze spatelförmig erweitert.) 106.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...gracilis (Dej., 1828)

 
  adstrictus
advena
aethiops
ambiguus
Ancholeus
andreinii
anthracinus
apfelbecki
archangelicus
aterrimus
auratus
bicolor
bischoffianus
brucki
burmeisteri
calvitarsis
cantalicus
chamaeleon
collaris
cordatus
cribratus
cristatus
Cryobius
cursor
cylindricus
devillei
diligens
dissimilis
distinctus
durazzoi
elongatus
epiroticus
externepunctatus
fasciatopunctatus
femoratus
findeli
flavofemoratus
foveolatus
galiberti
gracilis
grajus
hagenbachii
Haptotapinus
heeri
honnoratii
hungaricus
illigeri
imitator
impressicollis
impressus
incommodus
jurinei
justusii
karageorgii
kokeilii
latifianus
leonisi
lineatopunctatus
ljubetensis
lombardus
lumensis
lyroderus
macer
madidus
makolskii
malissorum
mannerheimii
meisteri
melanarius
melas
merkli
micans
middendorffi
minor
morio
muehlfeldii
multipunctatus
nicaeensis
niger
nigrita
nodicornis
oblongopunctatus
Orthomus
ottomanus
ovoideus
panzeri
parnassius
pedemontanus
Pedius
pentheri
piceolus
pilosus
planiusculus
Platysma
Poecilus
Pterostichus_WE
purpurascens
quadrifoveolatus
reiseri
rhaeticus
rhilensis
rufitarsis
rufofemoratus
rutilans
sacheri
schaschlii
schmidtii
selmanni
serbicus
spinolae
strenuus
strupii
sturensis
taksonyis
tenuimarginatus
transversalis
transversus
truncatus
uralensis
vagepunctatus
valesiacus
variolatus
vermiculosus
vernalis
walteri
yvanii
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Erstellt am: 31.03.2013
Letzte Aktualisierung: 02.04.2019 - 15:34:01