Untergattung Otiorhynchus s.str. Curculionidae - Otiorhynchinae - Otiorhynchus
  Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse, E. Reitter, L. Dieckmann) Informieren Sie mich bitte über Fehler oder Ergänzungen über mailbox@lompe.de
  Flügeldecken mit 10 Streifen oder ungestreift. 3. Zwischenraum vor der Spitze keinen Höcker bildend. Schenkel ungezähnt, Vorderschienen am Ende nicht nach außen erweitert. Die Untergattung ist sehr artenreich und wurde von Lohse deshalb zweckmäßigerweise (wie auch Untergattung Dorymerus) in eine Reihe von Artengruppen unterteilt, die hier ebenfalls mit angegeben werden [Abb.1].
 BAUSTELL.GIF
Abb.1
 
#1 Rüsselspitze mit abgeschrägter und geglätteter Fläche diese vom übrigen Rüssel durch eine Kante oder ein feines Kielchen abgegrenzt [Abb.2].

   ...2

OTIORHYNCHUS FRISIUS
Abb.2
 
-- Rüsselspitze ohne abgeschrägte und geglättete Fläche.

   ...3

 
#2 Halsschild gekörnt (bei intakter Beschuppung schwer zu sehen [Abb.3]), kleine Arten bis 6 mm Länge. - 11. Gruppe (Nihus Rttr., Eunihus Rttr., Cerdelcus Rttr.)
Rüsselspitze mit geglätteter Fläche, diese einfach oder längs punktiert, meist leicht wellig bis uneben, selten mit schwachem Mittelkiel. Augen meist flach oder nur wenig aus der seitlichen Kopfwölbung herausragend. Halsschild gekörnt, Körner in der Regel pupilliert und mit einem Haar bzw. einer Borste versehen. Flügeldecken mindestens auf den abwechselnden Zwischenräumen mit einer Haar- oder Borstenreihe, meist auch mit einer anliegenden Grundbeschuppung. Kleine, braune bis schwarze Arten von höchstens 6 mm Länge. Beine und Fühler in der Regel rotbraun bis dunkelbraun. Die Arten finden sich auf Bäumen, Gesträuch und krautigen Pflanzen oder alpin unter Fallaub, Moos und Steinen.

   ...1k

OTIORHYNCHUS SCABER
Abb.3
 
-- Halsschild punktiert, ungekörnt, größer als 8 mm. - 12. Gruppe (Egydelenus Rttr.)
Rüsselspitze mit geglätteter Fläche, Halsschild punktiert. Rüssel breit, jedoch länger als breit, stark punktiert, mit Mittelkiel. Halsschild mit großen Punktgruben. Flügeldecken länglich-oval mit feinen Punktstreifen, Zwischenräume flach mit einer Reihe feiner, kurzer, geneigter, brauner Härchen, dazwischen mit sehr feiner, spärlicher und anliegender Behaarung. Körper schwarz. Tarsen braun. 8-10 mm. Endemische Art der Nordostalpen, westlich bis nach Tirol und Bayern. Diskontinuierlich verbreitet, vermutlich an Kalk gebunden, hochalpin.

   ...punctifrons Stierl., 1888

 
#3 Ungerade Zwischenräume der Flügeldecken deutlich erhöht, kielartig erhöht, die geraden Zwischenräume flach und mit einer Borstenreihe besetzt. - 10. Gruppe (Lolatismus Rttr.)
Unsere Arten mindestens mit angedeuteter Halsschildmittelfurche. Länge 4-8 mm.

   ...1j

 
-- Alle Zwischenräume auf der Scheibe der Flügeldecken etwa gleichartig gebildet.

   ...4

 
#4 Körper langgestreckt, schmal, mit fast parallelen Seiten, bis zum Flügeldeckenabsturz gleichmäßig flach. 7. Zwischenraum am Flügeldeckenende stark kielig vorgewölbt und eine scharfe, bis zur Spitze einmündende Außenkante bildend. - 5. Gruppe (Thalycrynchus Reitt.)
Schwarz, Flügeldecken manchmal schwarzbraun, ± dicht und fleckig mit schwach metallischen Haarschüppchen bedeckt. ♂ unbekannt, Vermehrung vermutlich parthenogenetisch. 8-12 mm. In den Gebirgen des südlichen Mitteleuropa und Südeuropaosten selten; in den Alpen westlich bis Südtirol und Kärnten. Alte Fundangaben auch aus Franken und Sachsen, die im Zusammenhang mit dem tschechoslowakischen Verbreitungsgebiet stehen könnten. ? Baden. Auf Kalk, montan, bevorzugt an Fichten.

   ...perdix (Ol.)


Durch die gestreckte, parallelseitige Form der Flügeldecken, die doppelt so lang wie breit sind und deren wenigstens im letzten Drittel gekielten 7. Zwischenraum unverkennbar.
 
-- Körper kürzer oder ebenfalls langgestreckt, dann aber nicht auffällig flach, sondern normal gewölbt und nicht in der vorderen Flügeldeckenhälfte parallel, sondern langoval verrundet. 7. Zwischenraum hinten höchstens stumpf gekantet.

   ...5

 
#5 1. Zwischenraum vor der Flügeldeckenspitze kurz furchig vertieft. Oberseite mit ± metallischen, runden oder länglichen Schuppen besetzt. Hinterschienen der ♂ innen mit langen Haarfransen. - 4. Gruppe (Cirorrhynchus Apfelb.)
Diese Vertiefung des 1. Zwischenraums wird seitlich durch den kielartig vorgewölbten 2. Flügeldeckenzwischenraum begrenzt. Oberseite dicht mit ± metallischen rundlichen oder lang-ovalen Schüppchen besetzt. Halsschild dicht tuberkuliert. Flügeldeckenzwischenräume gleichartig. ♂ : Innenrand der Mittelschienen an der Spitze mit tiefer, halbkreisförmiger Einbuchtung, ♀: Innenrand der Hinterschienen mit einer auffälligen Franse dichter und langer Haare. Schwarze Arten von 8-12 mm; Beine oft dunkelrot.

   ...1d

 
-- 1. Zwischenraum vor der Flügeldeckenspitze nicht vertieft. Gelegentlich jedoch dort der 2. Zwischenraum erhöht und dadurch die Naht vertieft erscheinend, dann aber nur fein behaart.

   ...6

 
#6 Vorderrand des Rüssels von oben betrachtet gerade abgestutzt oder mit kleiner Ausbuchtung in seiner Mitte oder nur in flachem Bogen ausgeschnitten, keinesfalls tief 3-eckig oder rund ausgerandet. - 1. Gruppe (Urorrhynchus Reitter).
Innere Pterygienspitzen stumpf und nicht aufgebogen, mit dem Rüsseirücken in gleicher Hohe. Halsschild dicht tuberkuliert oder mit großen, flachen Tuberkeln, zwischen denen eine feine Zwischenpunktur erkennbar sein kann. Flügeldecken schwach oder deutlich gefurcht und mit ± dichten Schuppenhaaren. Schwarze Arten von 8-18 mm.

   ...1a

 
-- Vorderrand des Rüssels deutlich von Seite zu Seite ± tief 3eckig oder verrundet ausgeschnitten.

   ...7

 
#7 Flügeldecken braun bis lehmgelb fleckig behaart, die Haare äußerst dicht gestellt und einen fast lückenlosen Überzug über die Flügeldecken bildend. Flügeldeckennaht am Absturz leicht buckelförmig emporgewölbt. - 6. Gruppe (Asphaerorrhynchus Reitter).
Flügeldeckennaht am Absturz deutlich kielartig aufgewölbt und fast senkrecht abfallend. Halsschild und Flügeldecken stark, fast kugelig gewölbt und seitlich stark gerundet. Oberseite marmoriert, dicht mit lehmgelben- bis braunen Haarschuppen besetzt, die den Flügeldeckenuntergrund nicht erkennen lassen [Abb.4]. Halsschildtuberkeln pupilliert. Die unbedeutende f. fulvus (F.) hat hellere Beine, die f. tristis (F.) ist einförmig grau behaart. 5-10 mm. In den östlichen Steppengebieten auch kleinere Exemplare von nur 3 mm. Mitteleuropa und angrenzende Gebiete: Von Nordfrankreich bis Rumänien und von der nördlichen Balkanhalbinsel und Italien bis ins südliche Nordeuropa verbreitet; in Mitteleuropa im Flachland und in den Tallagen der Gebirge weit verbreitet und nicht selten. Larven und Käfer sind Schädlinge an vielerlei Kulturpflanzen. Überwinterung als Larve, Imagines schon ab IV.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...raucus (F., 1777)

OTIORHYNCHUS RAUCUS
Abb.4
 
-- Flügeldecken nie mit einer lückenlos dichten Behaarung überzogen, Haare höchstens den Untergrund verschleiernd.

   ...8

 
#8 Halsschild ganz oder mindestens zum Vorderrand hin punktiert, glatt bis uneben, gelegentlich gekörnt mit nur undeutlicher Punktur (zweifelhafte Fälle werden doppelt berücksichtigt). Flügeldecken ohne Borsten oder längere Haare, unsere mitteleuropäischen Arten in der Regel kahl oder nur staubartig behaart, selten mit verstreuten Schuppenflecken. - 3. Gruppe (Otiorrhynchus s.str. pars, Phalantorrhynchus Reitter).
Schwarze Arten, deren Flügeldeckenzwischenräume nicht oder nur schwach tuberkuliert sind, so daß die Oberseite ziemlich glatt erscheint. Die Gruppe enthält die Reittersche Artengruppe Phalantorrhynchus (♂ mit punktiertem Analsternit) und jene Arten der Artengruppe (nicht Untergattung) Otiorrhynchus s.str. (♂ mit längsgestricheltem Analsternit), deren Halsschild nicht vollständig granuliert ist.

   ...1c

 
-- Halsschild gekörnt, auch am Vorderrand ohne Punktierung.

   ...9

 
#9 Rüssel mit kräftigem Mittelkiel, dieser nur selten abgeschwächt, Flügeldeckenabsturz ± schräg geneigt, nie senkrecht abfallend. Flügeldecken mit feinen, anliegenden Härchen oder kahl, ohne abstehende Borsten oder Haarreihen. Große Arten von 5-18 mm Länge. - 2. Gruppe (Otiorrliynchus s. str. pars).
Pterygien nach vorn geöffnet, Rüsselspitze gerundet oder 3 eckig ausgeschnitten, Halsschild ganz oder fast ganz granuliert, Oberseite fein anliegend behaart oder beschuppt. ♂ mit längsgestricheltem oder gekieltem Analsternit.

   ...1b

 
-- Rüssel ohne oder mit schwachem Mittelkiel, dann aber der Kiel entweder in einer Mittelfurche versenkt oder der Flügeldeckenabsturz senkrecht oder Flügeldeckenabsturz mit deutlichen Borsten- bzw. Haarreihen. Länge höchstens 10 mm.

   ...10

 
#10 2. Glied der Vordertarsen (meist aller Tarsen) deutlich quer. Kleine, schwarze (hochalpine) Arten von höchstens 8 mm Länge. - 9. Gruppe (Nilepolemis Rttr.)
Rüssel an der Spitze tief ausgerandet ohne geglättete Fläche. Flügeldecken meistens glanzlos bis matt, mit deutlichen Punktgruben, feinen Börstchenreihen und unauffälliger, sehr schütterer Beschuppung. Oberseite häufig erdverkrustet, Die Vertreter dieser Gruppe leben in mittleren bis hoheren Lagen der Alpen, wo sie in der Regel unter Steinen zu finden sind, und besitzen meist nur wenig ausgedehnte Verbreitungsareale (Reliktvorkommen).

   ...1i

 
-- 2. Vordertarsenglied höchstens so breit wie lang, meist länger als breit.

   ...11

 
#11 Halsschild quer, mit stark gerundeten Seiten, Körner des Halsschilds stark abgeflacht, teils glänzend, teils chagriniert. - 7. Gruppe (Postaremus Rttr.)
Körper gedrungen, Halsschild bauchig, mit abgeschliffenen Tuberkeln besetzt; schwarz mit ± scheckiger Behaarung, diese manchmal schwach metallisch.

   ...1g

 
-- Körner des Halsschild nicht abgeflacht, manchmal jedoch nur klein und wenig deutlich, dann Halsschildseiten nicht stark bauchig. - 8. Gruppe (Neobudemus Rttr., Zustalestus Rttr., Elechranus Rttr. und Otismotilus Rttr.)
Halsschildkörnelung perlenförmig, nicht abgeflacht, gelegentlich undeutlich. Rüssel höchstens mit schwachem Mittelkiel. 3-7. Glied der Fühlergeißel meist kurz. Keine hervorstechenden Merkmale wie Rippen, Kiele oder ähnliches. 2. Tarsenglied normal. Aus praktischen Gründen wurde in dieser Gruppe eine Zusammenfassung von meist einzelstehenden, einander wenig verwandten Arten gebildet.

   ...1h

 
#1a Flügeldecken gleichmäßig fein gekörnt, Streifen nur sehr schwach ausgebildet. Oberkiefer stark verbreitert und horizontal gerichtet. Oberseite nur spärlich grau behaart, glanzlos. Beine schwarz. Jede Flügeldeckenspitze breit verrundet und wulstig gerandet. (Auf der Balkanhalbinsel kommen auch schön metallisch beschuppte Aberrationen vor.) 12-18 mm. Albanien, Jugoslawien, ? Kärnten, Slowakei.

   ...truncatus Stierl.

 
-- Flügeldecken mit deutlichen und gedrängten Punktstreifen, Oberkiefer einfach, schräg nach unten geneigt, Oberseite ± glänzend, Beine in der Regel ganz oder größtenteils rot.

   ...2a

 
#2a Flügeldecken langoval, Scheibe deutlich gewölbt, Oberseite schön goldgrün fleckig beschuppt. ♂: Hinterschienen am Innenrand lang bewimpert, der Haarsaum etwa so breit wie die Schienen. 8-10 mm. Südostalpen: Kroatien, Kram, Kärnten (Karnische Alpen, Karawanken).

   ...nobilis Germ.

 
-- Flügeldecken breiter eiförmig, ihre Scheibe zum Ende hin abgeflacht. Oberseite mit grauen bis gelblichen, zuweilen schwach metallischen Haarschüppchen. Größer: 10-18 mm.

   ...3a

 
#3a Flügeldecken in der Hinterhälfte mit einer deutlichen, vom 7. Zwischenraum gebildeten Kante, die Scheibe dazwischen (besonders beim ♂) flach. Flügeldeckenspitze 2zipfelig. Vorderrand des Rüssels nicht ausgerandet. Flügeldecken, besonders die untergebogenen Seiten, ± dicht grau oder grünlich behaart. Halsschild mit großen flachen Tuberkeln und oft mit feiner Zwischenpunktur, zuweilen ist die Tuberkulierung verloschen und der glänzende Halsschild nur punktiert. 10-18 mm. In Nordjugoslawien und im ganzen Alpengebiet montan bis subalpin an Nadelholz (besonders Larix). Bevorzugt Kalkboden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sensitivus (Scop., 1763)

 
-- Flügeldecken zur Spitze ohne eine Seitenkante, nur der 3. Flügeldeckenzwischenraum an der Spitze kurz gewulstet. Vorderrand des Rüssels ganz gerade. Behaarung dünner als bei sensitivus. Mit dunklen Beinen: f. Iatipennis Boh.. ♂: Flügeldeckenspitze plötzlich abgeknickt. 10-15 mm. Nördliches Jugoslawien, möglicherweise auch in der südlichen Steiermark zu finden.

   ...sabulosus Gyll.

 
#1b Flügeldeckenstreifen nicht deutlich punktiert oder deutlich punktiert, dann aber Flügeldecken grau behaart.

   ...2b

 
-- Flügeldeckenstreifen mit kräftiger Punktreihe. Flügeldecken fleckig schön metallisch behaart. Halsschild zwischen der Granulierung manchmal verstreut punktiert.

   ...14b

 
#2b Flügeldecken entweder ohne Streifen oder fein gestreift und dann die Streifen viel
schmaler als die Zwischenräume.

   ...3b

 
-- Flügeldecken mit deutlichen breiten und tiefen Streifen; diese oder die oft darin befindlichen großgrubigen Punkte etwa von der Breite der Zwischenräume.

   ...8b

 
#3b Osteuropäische Art von 6-8 mm. Flügeldecken zumindest an den Seiten in den kaum vertieften Streifen mit feinen eingestochenen Punkten. Die Erhabenheiten in den Flügeldeckenzwischenräumen auf der Scheibe abgeflacht und quer zusammengeflossen. Mittlere Fühlergeißel-Glieder kurz, beim ♂ nicht, beim ♀ wenig länger als breit. Flügeldecken langoval mit elliptischen, schwach metallischen Schuppen fleckig besetzt. Beine rot, Knie und Tarsen dunkel. Aus dem Karpatenbecken bis in die Slowakei einstrahlend.

   ...repletus Boh.

 
-- Arten von 10-18 mm; mit anderer Verbreitung.

   ...4b

 
#4b Fühler sehr gestreckt, die Geißel-Glieder zur Spitze nur schwach verdickt, das 3. Geißel-Glied etwa 4 x, die folgenden Glieder mindestens 2,5 x so lang wie breit. Halsschildseiten vor der Basis ausgeschweift. Flügeldecken nach hinten etwas abgeflacht und besonders beim ♀ bauchig erweitert, in der Regel fein gestreift. Oberseite staubartig fein grau behaart, die Behaarung läßt aber die kleinen, glänzenden Körnchen der Oberseite frei. 12-18 mm. Nördliches Jugoslawien, Karawanken, Karnische Alpen. Montan bis subalpin.

   ...sulphurifer (Herbst)

 
-- Fühler nicht auffällig lang, 3. Geißel-Glied allenfalls 2,5 x so lang wie breit [Abb.5], die folgenden Glieder nicht doppelt so lang wie breit, die Glieder zu ihrem Ende deutlich verdickt. Halsschild zur Basis gleichmäßig gerundet.

   ...5b

OTIORHYNCHUS BISULCATUS
Abb.5
 
#5b Halsschild und Flügeldecken gleichmäßig oder Flügeldecken etwas gereiht mit kleinen und glänzenden, perlknopfartigen runden Tuberkeln besetzt. Streifen der Flügeldecken fast erloschen, nur selten schwach sichtbar.

   ...6b

 
-- Tuberkeln der Flügeldecken stark abgeflacht, ± quer verbunden, oft die Scheibe auch nur lederartig gerunzelt. Flügeldeckenstreifen oft nur schmal, aber meist deutlich erkennbar.

   ...7b

 
#6b Halsschild und Flügeldecken zwischen der kurzen, feinen Behaarung mit elliptischen metallischen Schüppchen fleckig besetzt. Flügeldeckenspitzen in beiden Geschlechtern einzeln, beim ♂ etwas länger, ausgezogen. Flügeldecken zur Spitze flach abfallend. 12-15 mm. Von Italien und Jugoslawien nördlich bis Südtirol verbreitet.

   ...caudatus (Rossi)

 
-- Halsschild und Flügeldecken einförmig grau, manchmal auch leicht metallisch behaart [Abb.6]. Flügeldecken kurz 2-zipfelig ausgezogen oder abgestutzt, Flügeldeckenrücken normal verrundet zur Spitze abfallend. Oberseite dicht grau behaart (f. typ) oder Behaarung fleckig und etwas metallisch (f. bisulcatoides Reitter); Schenkel rot (f. istriensis Germ.). Aedoeagus: [Abb.7]. 10-15 mm. In den Karpaten und den Ostalpen; Jugoslawien, Südtirol, Slowakei, östliche Bundesländer Österreichs. In den Tallagen auf Gesträuch, in höheren Regionen unter Steinen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...bisulcatus (F.)

OTIORHYNCHUS BISULCATUS
Abb.6
OTIORHYNCHUS BISULCATUS.JPG
Abb.7
#7b [Abb.8] Flügeldecken nur fein gestreift, die Streifen manchmal fast erloschen, die Zwischenräume nur mit feinen Querrunzeln. Oberseite etwas glänzend, die Flügeldecken auf der Scheibe mit verstreuten, etwas metallisch glänzenden Fleckchen, die zu den Seiten etwas dichter gestellt sind. Behaarung häufig abgerieben. Aedoeagus: [Abb.9]. 12-18 mm. In höheren Lagen; Südtirol und Trentino.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fortis Rosh.


Gelegentlich ist der Halsschild von morio (F.) bis zum Vorderrand gekörnt, die Art ist jedoch stark glänzend und völlig kahl.
OTIORHYNCHUS FORTIS
Abb.8
OTIORHYNCHUS FORTIS.JPG
Abb.9
-- Flügeldecken stärker und deutlich punktiert gestreift, mit Querrunzeln auf den Zwischenräumen [Abb.10]. Oberseite glänzend, die Flügeldeckenscheibe fast kahl, der Saum der Flügeldecken wie die Unterseite dicht, etwas filzig, hell behaart. 12-18 mm. Oberitalien, nördlich bis Südtirol; in Tallagen auf Sträuchern.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...vehemens Boh.

OTIORHYNCHUS VEHEMENS
Abb.10
 
#8b 4-6. Fühlerglied nicht oder nur unbedeutend länger als breit.

   ...9b

 
-- 4-6. Fühlerglied nahezu doppelt so lang wie breit oder länger.

   ...10b

 
#9b 2. Glied der Fühlergeißel 1/3 länger als Glied 1. Flügeldecken kurzoval. In der Gestalt dem armadillo sehr ähnlich und vor allem durch die kürzeren Fühlerglieder verschieden. 5-8 mm. Vom Mte. Baldo beschrieben. Genaue Verbreitung noch unbekannt, da oft mit Rassen des armadillo verwechselt.

   ...halbherri Stierl.

 
-- 2. Glied der Fühlergeißel nahezu doppelt so lang wie Glied 1. Flügeldecken oval, gleichförmig fein und nur gegen den Vorderrand etwas dichter grau behaart. 7-10 mm. Oberitalien, Lombardei.

   ...bertarinii Stierl.

 
#10b Behaarung der Flügeldecken grau oder gelblich untermischt.

   ...11b

 
-- Behaarung der Flügeldecken schön metallisch goldgrün glänzend.

   ...14b

 
#11b Streifen der Flügeldecken regelmäßig, mit einer Körnchenreihe.

   ...12b

 
-- Streifen der Flügeldecken unregelmäßig großgrubig erweitert. Die Gruben durch flache Brücken getrennt und mit kleinen Haarschuppen gefüllt.

   ...13b

 
#12b Flügeldecken kurzoval, die größte Breite hinter den Schultern. Seiten im mittleren Drittel schwach und erst im letzten Drittel stärker zur Spitze verengt. Die Körnchenreihe in den Flügeldeckenstreifen öfter unterbrochen. Die freien Stellen bei frischen Stücken mit hellen Härchen gefüllt. Sonst bräunlich und nur gegen den Vorderrand etwas dichter behaart. 10-12 mm. Bisher nur von Istrien: Opatja bekannt.
An Lorbeer.

   ...wellschmiedi Fries.

 
-- Flügeldeckenseiten gleichmäßig verrundet, die größte Breite etwa in der Mitte. Die Körnchenreihe in den Flügeldeckenstreifen nicht unterbrochen. Flügeldecken gleichförmig und nur gegen den Vorderrand etwas dichter, heller grau behaart. 8-15 mm. Mittel-bis Oberitalien, nördlich bis Südtirol. Auf Sträuchern oft sehr häufig.

   ...salicicola Heyd.

 
#13b Fühler gestreckter, auch die mittleren Geißel-Glieder reichlich doppelt so lang wie breit. Letztes Analsternjt beim ♂ in der Mitte mit starken, an den Seiten mit feineren Längskielchen. Sonst dem folgenden armadillo täuschend ähnlich. 10-12 mm. WalIis, Piemont. Subalpin und alpin.

   ...amplipennis Fairm.

 
-- Fühler kürzer. Die mittleren Geißel-Glieder nicht ganz doppelt so lang wie breit. Längskielchen am letzten Analsternit der ♂ gleichbreit. Die oft stärker gelbliche Behaarung in den Gruben der Flügeldeckenstreifen verdichtet. Beine ± rötlich aufgehellt: f. obsitus Gyllh.. 7-12 mm. Vom nördlichen Balkan über die gesamten Alpen und deren Vorland, die Vogesen, die Mittelgebirge des westlichen Mitteleuropa und bis zum südlichen Rheinland verbreitet. Auf verschiedenem Gebüsch, besonders Erle, oft sehr häufig. Vorzugsweise auf Kalkboden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...armadillo (Rossi, 1792)

 
#14b Starre Spitzenbewimperung der Schienen schwarz, Flügeldecken beim ♂ kurzoval, beim ♀ herzförmig. Das 1. Glied der Fühlergeißel fast so lang wie das 2.; schwarz, Halsschildseiten mäßig gerundet, zwischen der Körnung, besonders zum Vorderrand hin, oft deutlich punktiert. Flügeldecken mit ziemlich dichten, metallisch gefärbten Haarflecken. Beine schwarz. 7-9 mm. Von Südosteuropa über Ungarn bis in das östliche Mitteleuropa verbreitet; Slowakei, östliches Osterreich, Schlesien.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...multipunctatus (F.)

 
-- Starre Spitzenbewimperung der Schienen rotgelb. Flügeldecken in beiden Geschlechtern oval bis langoval.

   ...15b

 
#15b Das 2. Glied der Fühlergeißel viel länger als das 1.; schwarz, Flügeldecken mit spärlichen kleinen metallischen Schüppchenflecken. Halsschild seitlich stark gerundet, zwischen der runzeligen Körnung oft mit eingesprengten Punkten. Flügeldecken oval. Beine rötlich. 8-10 mm. Westeuropäisch verbreitet: Südfrankreich, Pyrenäen, Großbritannien. Bei uns wohl kaum zu erwarten.

   ...auropunctatus Gyll.

 
-- Das 2. Glied der Fühlergeißel nur wenig länger als das 1.; braunschwarz, Fühler und Beine kaum heller. Halsschild seitlich wenig gerundet, kaum breiter als lang, mit großen glänzenden Tuberkeln. Flügeldecken breit eiförmig, das mittlere Drittel der Seiten. fast gerade und parallel; Zwischenräume der Punktstreifen breit, unregelmäßig und flach tuberkuliert. Die Flügeldecken dicht mit fleckig angeordneten, metallisch-goldgelben Schuppenhaaren besetzt. 8-12 mm. Im östlichen und mittleren Mediterrangebiet verbreitet. In Mitteleuropa nach Hamburg importiert.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aurifer (Boh., 1843)

 
#1c Kleine, schwarz glänzende Arten unter 8 mm. Halsschildscheibe meistens ganz punktiert, nicht gekörnt. ♂ (laevigatus ausgenommen) mit punktiertem Analsternit.

   ...2c

 
-- Arten über 10 mm. Halsschild zumindest auf der Hinterhälfte gekörnt, die Tuberkeln nur bei morio manchmal undeutlich. ♂ (morio ausgenommen) mit längsgestricheltem oder längsgekieltem Analsternit.

   ...6c

 
#2c Flügeldeckennaht an der Spitze eingedrückt, daneben bogenförmig gewulstet. Flügeldecken mit vertieften Punktstreifen, die Zwischenräume flach. 5-7 mm. Bildet in Jugoslawien verschiedene Rassen; auch aus Ungarn gemeldet und daher möglicherweise auch in der Slowakei oder Österreich aufzufinden.

   ...praecellens Stierl.

 
-- Flügeldeckennaht an der Spitze nicht eingedrückt, daneben ohne Wulst. Flügeldecken nur mit feinen Punktreihen, ohne vertiefte Streifen.

   ...3c

 
#3c Augen gewölbt, deutlich aus der seitlichen Kopfwölbung vortretend.

   ...4c

 
-- Augen ganz flach, von oben gesehen nicht aus der seitlichen Kopfwölbung
vortretend.

   ...5c

 
#4c Augen klein, stärker gewölbt, die Stirn breiter als der Rüsselrücken zwischen den Fühlern; Pterygien breit, ihr Vorderrand nicht ausgeschnitten, sondern gerade zum Seitenrand des Rüssels verlaufend. 5-7 mm. Boreomontan: Nordeuropa, Pyrenäen, Sudeten, Tatra, Karpaten. (monticola Germ.).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...arcticus (Otto Fabricius, 1780)


 
-- Augen größer, schwächer gewölbt. Stirn so breit wie der Rüsselrücken zwischen den Fühlern; Flügeldecken breit gerundet. Pterygien schmal, am Vorderrand ausgeschnitten (offen). 5-7 mm. Mitteleuropäisch, von sehr disjunktem Vorkommen. Hauptsächlich in ebenen Gebieten östliche der Elbe sowie in den östlichen Bundesländern Österreichs und in der Tschechoslowakei. In Sandgebieten am Boden lebend; wird auch als polyphag von verschiedenen Stäuchern angegeben.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...laevigatus (F., 1792)

 
#5c Halsschild an den Seiten viel dichter als auf der Scheibe punktiert. Die Punktzwischenräume dort deutlich kleiner als die Punkte. 4-6 mm. Karpaten, Slowakei.

   ...lithanthracinus Boh.

 
-- Halsschild zwar an den Seiten etwas dichter punktiert als auf der Scheibe, jedoch die Zwischenräume auch dort größer als die Punkte. 4-5 mm. Boreoalpine Art; einerseits in Nord- und Ostrußland, andererseits im nördlichen Jugoslawien, den Karawanken und in der Slowakei. Montan bis hochalpin unter Steinen.

   ...politus Gyllenhal

 
#6c Flügeldecken auffallend großgrubig punktiert, die Zwischenräume durch ± grobe Querrunzeln netzartig miteinander verbunden, schmaler als die Punktgruben; diese bei frischen Stücken mit hellen Härchen gefüllt. Schwarz, Beine ± rot. 10-12 mm. Süd- und Mitteleuropa nördlich bis zur Mark Brandenburg und Westfalen. Montan bis subalpin an Fichten sowie in der Krautschicht, oft sehr häufig.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...niger (F., 1775)

 
-- Flügeldeckenstreifung entweder von normaler Stärke (Zwischenräume mindestens so breit wie die Streifen) oder fast verloschen. (Beachte auch multipunctatus: Von dieser Art kommen Exemplare mit deutlicher Punktur hinter dem Halsschildvorderrand vor; solche Tiere unterscheiden sich von den hier folgenden Arten durch kleine Flecken metallischer Schüppchen in den grübchenartigen Punkten der Flügeldeckenstreifen.).

   ...7c

 
#7c 7. Flügeldeckenzwischenraum hinten gekantet, Flügeldecken zwischen den Kanten abgeflacht. Vergleiche sensitivus. LZ    >>>3a  
-- Flügeldecken gleichmäßig gewölbt.

   ...8c

 
#8c Letzte Glieder der Fühlergeißel kurz und rundlich. Halsschildscheibe sehr fein und weitläufig punktiert, höchstens am Hinterrand, selten umfangreicher schwach gekörnt. Einschließlich der Beine schwarz. Oberseite glänzend, kahl (mikroskopisch feine Härchen an der Flügeldeckenspitze). Stücke mit extrem starken Flügeldecken-Punktstreifen: f. ebeninus Gyll.. ♂: Analsternit punktiert. 10-15 mm. Boreomontane Art. In den Gebirgen von Europa von den Karpaten bis zu den Pyrenäen; in Mitteleuropa in fast allen Mittelgebirgen von den Tallagen bis subaipin. Einzelfunde auch im Flachland.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...morio (F., 1781)

 
-- Endglieder der Fühlergeißel deutlich gestreckt, andernfalls Beine rot oder die Oberseite deutlich behaart. Halsschild fast stets umfangreich gekörnt oder sehr dicht punktiert. (Beachte auch punctifrons mit feiner, etwas aufgerichteter Behaarung und „geglätteter Nase".) Analsternit längsgekielt.

   ...9c

 
#9c 1. Flügeldeckenstreifen an der Spitze nicht vertieft und der Nahtzwischenraum dort ganz flach. Flügeldecken langoval, schlanker als bei niger (beim Vergleich desselben Geschlechts). Oberseite ± dicht, fleckig grau oder schwach metallisch behaart. Halsschild sehr dicht punktiert. Flügeldeckenstreifen sehr fein. Letzte Geißelglieder manchmal nicht länger als breit. Beine fast schwarz mit düsterrotem Anflug. 9-11,5 mm. Südwestalpen, nordöstliche bis Südtirol.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...lanuginosus Boh.

 
-- 1. Flügeldeckenstreifen an der Spitze kurz vertieft, der Nahtzwischenraum daneben deutlich aufgewölbt. Flügeldecken oval, Oberseite spärlicher behaart. Die sichere Bestimmung der hier folgenden Arten ist manchmal nur beim Vorliegen von ♂ möglich, deren Analsternit artspezifische Merkmale aufweist.

   ...10c

 
#10c Mittlere Fühlerglieder rundlich, kaum länger als breit. Beine rot. ♂ : Analsternit sehr fein gestreift, sein Hinterrand gelb behaart. 8-10 mm. Seealpen, Südtirol.

   ...sanguinipes Boh.

 
-- Mittlere Fühlerglieder deutlich gestreckt. Beine bräunlichrot bis fast schwarz.

   ...11c

 
#11c Flügeldecken mit Längsreihen dünner grauer Haarflecken (bei abgeriebenen Stücken die Seiten beachten). Fühler lang und schlank. Halsschild sehr fein und dicht punktiert, Flügeldecken schwach glänzend. Beine dunkel braunrot, Tarsen schwarz. Die beiden hierher gehörenden Arten manchmal mit Sicherheit nur im ♂ Geschlecht unterscheidbar. ♂ etwas schlanker als das ♀, mit einer Grube in der Hinterhälfte des Analsternits, dessen Hinterrand aufstehend und in der Mitte kurz dicht gelb beborstet ist.

   ...12c

 
-- Flügeldecken kaum sichtbar behaart, kahl erscheinend. Oberseite glänzender.

   ...13c

 
#12c Fühlergruben als flache Einsenkung bis zu den Augen reichend. Flügeldecken fein bis verloschen gestreift. ♂ : Analsternit in der Mitte doppelt so stark wie an den Seiten Iängsgerieft, die Längskiele vor der Grube verkürzt. 12-14 mm. Westeuropa und westliches Mitteleuropa (Baden, Rheinland); sonst in Mitteleuropa verschleppt und gebietsweise eingebürgert (Dänemark, Hamburg, Holstein, Brandenburg, Sachsen, Thüringen). Bei uns vorzugsweise, wenn nicht ausschließlich in Gärten und Pflanzungen. In Baumschulen an Syringen schädlich, auch an anderen Kulturpflanzen als Schädling aufgetreten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...lugdunensis Boh., 1843

 
-- Fühlergruben höchstens bis zur Mitte des Rüssels reichend, die basale Rüsselhälfte querüber gewölbt. Flügeldecken mit deutlichen Punktstreifen. ♂: Analsternit gleichmäßig fein längsgerieft, die Längskiele in der Mitte nicht verkürzt. 11-14 mm. Von Rumänien über Ungarn bis in die Slowakei verbreitet; das Vorkommen im Westen erscheint zweifelhaft. Meldungen aus Italien, der Schweiz und Frankreich allenfalls auf verschleppte Tiere, vermutlich aber auf lugdunensis oder griseopunctatus zu beziehen, der im Gegensatz zu hungaricus einen dicht gekörnten, nur gegen den Vorderrand punktierten Halsschild besitzt.

   ...hungaricus Germ.

 
#13c Mittlere Fühlergeißel-Glieder wenig gestreckt, weniger als 1,5 x so lang wie breit. ♂ schmäler und mit kräftigeren Punktstreifen [Abb.11], Analsternit fein längsgerieft, hinten nicht grübchenartig vertieft und sein Hinterrand ohne aufstehenden gelben Haarsaum. ♀ bauchig und meistens mit feineren Punktstreifen. Beine braunrot, selten schwarz (f. bavaricus Rtt.). Aedoeagus [Abb.12]. 10-13 mm. Von Siebenbürgen über die Gebirge von Mitteleuropa bis Mittelfrankreich verbreitet; in Mitteleuropa montan bis subaipin, in den Alpen und den meisten Mittelgebirgen, besonders im Osten, an Fichten oft häufig, im Nordwesten auch im Flachland, dort möglicherweise mit Forstpflanzen eingeschleppt.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fuscipes (Ol., 1807)

OTIORHYNCHUS FUSCIPES
Abb.11
OTIORHYNCHUS FUSCIPES.JPG
Abb.12
-- Mittlere Fühlerglieder fast 2 x so lang wie breit. Flügeldecken nur sehr fein gestreift, Halsschildscheibe sehr deutlich punktiert. ♂: Analsternit grübchenartig vertieft und hinten mit gelbem Haarsaum, grob gestrichelt. 11-13 mm. Ostfrankreich, Großbritannien, westliches Mitteleuropa; weit verbreitet aber meist selten, nicht in der Ebene. Mit nach Osten abnehmender Häufigkeit bis aus Franken und dem Harz, in den Alpen östliche bis Vorarlberg gemeldet.

   ...clavipes (Bonsd., 1785)

 
#1d Fühlerfurchen sehr kurz, nur bis zur Mitte zwischen Fühlereinlenkung und Augenvorderrand reichend.

   ...2d

 
-- Fühlerfurchen länger, knapp den Augenvorderrand erreichend.

   ...3d

 
#2d Flügeldeckenzwischenräume breit mit abgeflachten Tuberkeln besetzt. Punktgruben in den Streifen groß und deutlich. Flügeldecken in der Beschuppung mit eingestreuten metallischen, fast runden Schuppen. 8-12 mm. Von Rumänien bis nach Ungarn verbreitet.

   ...valachiae Fuss

 
-- Flügeldeckenzwischenräume schmäler, die Tuberkeln nicht abgeflacht, die Streifenpunkte klein. Flügeldeckenbeschuppung mit kleinen Flecken länglich-ovaler, metallischer Schüppchen durchsetzt. 9-12 mm. Rumänien, Ungarn, Südslowakei; montan bis subalpin. valachiae ssp.

   ...kelecsenyii Friv.

 
#3d Rüssel mit deutlichem Mittelkiel, dieser höher als die abgerundeten Seiten. Beschuppung zwischen den feinen Härchen grau bis goldglänzend. 9-12 mm. Nördliches Jugoslawien, Südostalpen (Kärnten).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...plumipes (Germ.)

 
-- Seiten des Rüssels gekantet und deutlich höher als der schwache MittelkieI.

   ...4d

 
#4d Halsschild so lang wie breit. Flügeldecken zwischen der Grundbeschuppung mit eingestreuten länglichen metallischen Schüppchen. 8-10 mm. Von Jugoslawien und Rumänien bis Ungarn verbreitet. Südslowakei.

   ...crinipes Mill.

 
-- Dem crinipes ähnlich, aber der Halsschild deutlich quer. Ähnlich wie crinipes verbreitet, nicht in der Tschechoslowakei.

   ...argenteus Stierl.

 
#1g Rüssel und Stirn punktiert, Rüssel gekielt. Oberseite ± fleckig behaart, Behaarung häufig spärlich oder abgerieben, teilweise auch dicht und leicht metallglänzend [Abb.13]. Beine schwarz oder rötlich. In Körperform, Oberflächenskulptur und Behaarung sehr variable Art, von der eine Anzahl von Formen benannt wurde. Aedoeagus [Abb.14]. 5-8 mm. Boreoalpin verbreitet, Grönland, Island, Nordengland, Fennoskandien, Nordrußland, Nordostpreußen und Harz, Thüringer und Bayerischer Wald, Erzgebirge, Karpatenbogen, Alpen, Schwarzwald und Vogesen. Sub- und hochalpin, im Südareal zweigeschlechtlich, im Norden (nach Holdhaus 1954) parthenogenetisch. (dubius (Ström.))

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nodosus (O.F.Mueller, 1764)

OTIORHYNCHUS NODOSUS
Abb.13
OTIORHYNCHUS NODOSUS.JPG
Abb.14
-- Rüssel und Stirn dicht gestrichelt, Strichelung der Stirn konzentrisch auf einen Punkt gerichtet. Hinterschienen beim ♂ an der Spitze innen tief ausgerandet und von einem Haken begrenzt. Sonst dem vorigen sehr ähnlich. 5-8 mm. Südalpen bis Slowenien. (gobanzi Gredl.)

   ...schmidti Stierl.

 
#1h Flügeldecken tomentartig behaart oder mit Schuppenflecken, die gekörnten Zwischenräume mit Reihen abstehender, gerader Borsten. Rüssel gefurcht, Augen stark aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend. Halsschild meist quer, oft mit Mittelfurche, dicht und kräftig gekörnt, Körner pupilliert. Körper gedrungen walzenförmig. 3-7. Fühlergeißel-Glied quer. Die systematische Stellung der Art ist ungeklärt; es finden sich häufig Exemplare mit fein gezähnten Vorderschenkel und solche mit einer Erweiterung am Ende der Vorderschienen nach außen, wie sie für Arammichnus charakteristisch ist. 4-5,5 mm. Südöstliches Mitteleuropa bis Burgenland. Bewohner von Steppen und Trockenrasen.

   ...mandibularis Redt.

 
-- Flügeldecken höchstens mit Reihen abstehender, gekrümmter, unauffälliger Härchen, nie mit Reihen gerader Borsten.

   ...2h

 
#2h Oberseite einfach, fleckig oder doppelt behaart, ohne eingelagerte runde oder haarförmig zugespitzte Schuppen. Flügeldeckenabsturz senkrecht.

   ...3h

 
-- Oberseite behaart, mit eingelagerten, meist metallisch glänzenden Schuppen, diese oft nur sehr spärlich vorhanden.

   ...4h

 
#3h Rüssel kurz, etwa so lang wie breit, mit kräftiger Längsfurche. Halsschild fast kugelig. Flügeldecken kurz walzenförmig. Halsschild und Flügeldecken grob und glänzend gekörnt. Behaarung anliegend und gebogen aufstehend, ohne Metallglanz, den Untergrund weitgehend freilassend. Körper, Beine und Fühler braun bis braunschwarz. 5,5-7 mm. Südeuropa, bis in die wärmeren Gebiete Mitteleuropas verbreitet, Polyphag, von Efeu, Erdbeeren und Trauben gemeldet.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...rugosostriatus (Goeze, 1777)

 
-- Rüssel deutlich länger als breit, mit flachem Mittelkiel, ohne kräftige Längsfurche. Halsschild am Vorderrand schmaler als am Hinterrand, seitlich nur mäßig stark gerundet. Flügeldecken groß und lang-oval. Körnelung der Oberseite unauffällig. Behaarung sehr dicht, etwas rauh, meist fleckig und oft auch metallisch glänzend, den Untergrund gewöhnlich verschleiernd. Körper, Beine und Fühler schwarz. 8-10 mm. Schweiz, Westalpen in alpinen Lagen.

   ...densatus Boh.

 
#4h Halsschild in der Mitte ohne Spur einer Längsschwiele.

   ...5h

 
-- Halsschild längs der Mitte mindestens mit angedeuteter Schwiele.

   ...7h

 
#5h Rüssel etwa so lang wie breit, mit zahlreichen, unregelmäßigen Längsrinnen und feinem Mittelkiel. Augen aus der seitlichen Kopfwölbung hervorstehend. Halsschild meist quer, flach und seitlich wenig gerundet. Flügeldecken kurz, breit und oberseits stark abgeflacht. Flügeldeckenabsturz senkrecht. Behaarung dünn und spärlich, auf den Flügeldecken mit einigen eingelagerten queren Schuppenflecken. Fühler kurz. Dunkelbraun bis schwarz, Fühler und Schienen bräunlich. 5-7 mm. Ostalpen, westlich bis Bayern, Nord- und Südtirol. An Kalkstein gebunden. In alpinen Lagen unter Steinen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...chalceus Stierl., 1861


 
-- Rüssel beträchtlich länger als breit. Augen flach, nicht aus der Kopfwölbung hervortretend. Rüssel mit Längsfurche. Flügeldecken fein behaart, mit einzelnen irregulären Schuppenflecken. Fühler schlank.

   ...6h

 
#6h Halsschild deutlich quer. Flügeldecken breit eiförmig, 2. Geißel-Glied nur wenig länger als das 1.. 6-7 mm. Alpen Norditaliens in alpinen Lagen.

   ...permundus Rtt.

 
-- Halsschild fast so lang wie breit. Flügeldecken lang-oval. 2. Geißel-Glied deutlich länger als das 1.. 6-7 mm. Alpen Norditaliens und der Südschweiz.

   ...heeri Stierl.

 
#7h Flügeldeckenabsturz senkrecht. 2. Geißel-Glied um die Hälfte länger als das 1.. Flügeldecken nur undeutlich schwach beschuppt. 7-9 mm. Ostalpen: Steiermark, Kärnten.

   ...carnicus Sol.

 
-- Flügeldeckenabsturz schräg abfallend. Flügeldecken mit deutlichen, meist zahlreichen Schuppenflecken.

   ...8h

 
#8h Rüssel kurz, in der Mitte deutlich eingeschnürt; Augen etwas aus der seitlichen Kopfwölbung herausstehend; Stirn zwischen den Augen ein wenig breiter als der Rüsselrücken zwischen den Fühlern. Flügeldecken lang-oval, beim ♀ breiter und oberseits verflacht. Schuppenflecken in der Regel hell grünlich. Braunschwarz bis schwarz, Beine und Fühler rötlich. 7-9 mm. Südost- und Südalpen: Kärnten, Osttirol, Südtirol, Oberitalien. Subalpin bis alpin. An Nadelholz (Latschen).

   ...vestitus Gyll.

 
-- Dem vorigen sehr ähnlich, in folgenden Punkten unterschieden: Rüssel in der Mitte wenig eingeschnürt, dadurch plumper; Augen aus der seitlichen Kopfwölbung nicht herausstehend; Stirn zwischen den Augen etwa so breit wie der Rüsselrücken zwischen den Fühlern. Schuppenflecken gewöhnlich hellbraun. Beine und Fühler bräunlich. 6-8 mm. Ungarn (Banat), Siebenbürgen.

   ...chrysomus Boh.

 
#1i 2. Glied der Fühlergeißel knotig verdickt, auffällig dicker als das 1. [Abb.15].

   ...2i

OTIORHYNCHUS DISTINCTICORNIS
Abb.15
 
-- 2. Glied der Fühlergeißel einfach, etwa so dick wie das 1. oder schlanker [Abb.16].

   ...5i

OTIORHYNCHUS FORAMINOSUS
Abb.16
 
#2i Flügeldecken dicht mit Borstenschuppen besetzt, Zwischenräume mit kurzen, schräg abstehenden Borsten. 6 mm. Lessinische Alpen.

   ...breiti Franz

 
-- Flügeldecken nur sehr fein, unregelmäßig, fleckig und anliegend beschuppt oder fein behaart, Beschuppung häufig abgerieben. Zwischenräume mit einer Haar- oder Borstenreihe.

   ...3i

 
#3i Fühlerschaft dick, zur Basis deutlich verjüngt [Abb.15]. Rüssel mit Längsfurche und ± feinem Mittelkiel. Punktgruben der Flügeldecken grob und engstehend. 4,5-6 mm.
Lessinische Alpen, Mte. Baldo.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...distincticornis Rosh.

OTIORHYNCHUS DISTINCTICORNIS
Abb.15
 
-- Fühlerschaft dick, zur Basis nicht verjüngt, auf der ganzen Länge von gleicher
Dicke.

   ...4i

 
#4i Halsschild länger als breit, seine größte Breite vor der Mitte. Flügeldecken kurz-oval. Rüssel gekielt. 4-5 mm. Lombardische Alpen.

   ...lombardus Stierl.

 
-- Halsschild so lang wie breit, mit gleichmäßig gerundeten Seiten, seine größte Breite in der Mitte. Flügeldecken lang-oval. Rüssel mit Längsstricheln. 4-5 mm. Bergamasker Alpen.

   ...articulatus Dan.

 
#5i Fühler auffällig kräftig, Fühlerschaft viel dicker als die Geißelglieder, zur Basis nicht verjüngt. 4. Glied der Fühlergeißel breiter als die Nachbarglieder. Rüssel fein längsgestrichelt. 5-6,5 mm. Südöstliche Dolomiten.

   ...hadrocerus Dan.

 
-- Fühlerschaft nicht auffällig verdickt, nur wenig dicker als die Geißelglieder, 4. Geißelglied nicht verbreitert [Abb.16].

   ...6i

OTIORHYNCHUS FORAMINOSUS
Abb.16
 
#6i Augen flach, nicht aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend.

   ...7i

 
-- Augen gewölbt, aus der seitlichen Kopfwölbung deutlich hervortretend.

   ...11i

 
#7i Rüssel deutlich länger als breit [Abb.17], meist mit Mittelkiel und ohne Längsrunzeln, eben oder gefurcht.

   ...8i

OTIORHYNCHUS SULCATELLUS
Abb.17
 
-- Rüssel nicht oder nur wenig länger als breit [Abb.18], stets mit Längsfurche, ohne Mittelkiel.

   ...10i

OTIORHYNCHUS FORAMINOSUS
Abb.18
 
#8i Größer: 5,5-8 mm. Flügeldecken mit breiten, flachen Zwischenräumen, Punktstreifen
schmal [Abb.19]. Oberseite schwach glänzend. Flügeldecken fein gelbfleckig behaart. Rüssel eben. 2. Tarsenglied nur schwach quer. Aedoeagus: [Abb.20]. Judikarische Alpen, südliches Adamellogebiet, Brescianer Alpen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...coniceps Dan.

OTIORHYNCHUS CONICEPS
Abb.19
OTIORHYNCHUS CONICEPS.JPG
Abb.20
-- Kleiner: 4-6 mm. Zwischenräume der Flügeldecken schmal und kielförmig, Punktstreifen breiter. Oberseite matt.

   ...9i

 
#9i Flügeldecken mit unregelmäßigen Schuppenflecken, Punkte in den Streifen grob und tief. Abdomen körnig punktiert. Bergamasker Alpen.

   ...decipiens Franz

 
-- Flügeldecken ohne Schuppenflecken [Abb.21], Punkte in den Streifen kleiner und flacher. Abdomen einfach punktiert. Rüssel flach gefurcht. Aedoeagus: [Abb.22]. Bei ssp. inermis Franz fehlen die großen Zähne am Vorderende des distalen Haftapparates der Genitalien. Brescianer Alpen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sulcatellus Dan.

OTIORHYNCHUS SULCATELLUS
Abb.21
OTIORHYNCHUS SULCATELLUS.JPG
Abb.22
#10i Rüssel längs der Mitte tief und breit gefurcht, höchstens an der Spitze mit feinen Längsstricheln. Flügeldecken breit, kurz-eiförmig, matt, fast kahl, alle Zwischenräume mit geneigter Borstenreihe, Punktstreifen grob, aber flach, Zwischenräume nicht oder nur schwach gekörnt. Bei f. alpestris Stierl. sind die Zwischenräume deutlich reihig gekörnt. 4,5-5,5 mm. Endemische Art der Ostalpen und Zentralalpen; sporadisch, aber weit verbreitet, nördlich bis nach Bayern, westlich bis in die Schweiz.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...foraminosus Boh., 1843

 
-- Rüssel flach gefurcht, auf der ganzen Länge bis zur Stirn mit Längsstricheln. 4,5 mm. Lessinische Alpen.

   ...lessinicus Franz

 
#11i Zwischenräume der Flügeldecken ohne Borstenreihen. Oberseite gleichmäßig schütter beschuppt. 5-6 mm. Reliktart, nur im Sengsen-Gebirge und Toten Gebirge.

   ...schaubergeri Lona

 
-- Zwischenräume der Flügeldecken mit deutlichen Borstenreihen.

   ...12i

 
#12i Rüssel hinter den Fühlergruben nur schwach verengt und Zwischenräume der Flügeldecken verrundet, nicht kielförmig. Punktstreifen flach.

   ...13i

 
-- Rüssel hinter den Fühlergruben stark eingeschnürt, oder weniger stark verengt, dann aber Zwischenräume der Flügeldecken kielförmig. Punktstreifen tief.

   ...14i

 
#13i Kleiner: 3,5-4,5 mm. Zwischenräume ohne Körner. Augen klein, stark vorstehend. Rüssel bis zur Stirn längsgestrichelt. Oberseite matt. Beine und Fühler oft rotbraun. Trentino, Mte. Baldo.

   ...muelleri Rosh.

 
-- Größer: 5-7 mm. Zwischenräume der Flügeldecken mit Körnchenreihe, auch die Punkte in den Streifen durch Körnchen getrennt. Augen wenig vorstehend. Rüssel dicht punktiert ohne Längsstricheln. Etwas glänzend. Beine und Fühler schwarz. Südöstliche Dolomiten.

   ...cadoricus Dan.

 
#14i Zwischenräume der Flügeldecken oben abgeflacht, breit, mit meist unregelmäßigen Doppelreihen feiner Börstchen. Punktstreifen nur mäßig stark. 4-6,5 mm. Südostalpen.
Die Art bildet verschiedene Rassen:
Glied 1 und 2 der Fühlergeißel kaum doppelt so lang wie breit. Julische Alpen, Triglav ssp.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...tagenioides Stierl.


Glied 1 und 2 der Fühlergeißel mehr als doppelt so lang wie breit. Venetianische Alpen. ssp.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ravasinii Lona


Oberseite stärker skulpturiert als die Stammform. Östliche Karawanken, Obir. ssp.

   ...obirensis Franz


Querbalken des Aedoeagus weniger breit als bei der Stammform. Karnische Alpen. ssp.

   ...serniensis Franz

 
-- Flügeldecken mit schmalen, linienförmigen Zwischenräumen und tiefen Punktstreifen.

   ...15i

 
#15i Fühlerschaft kräftig, zur Basis kaum verjüngt. Die Geißel-Glieder vom 3. Glied an quer, die letzten Glieder doppelt so breit wie lang. Augen nur schwach vorspringend. Rüssel leicht vertieft, bis zur Stirn fein längsgestrichelt. Flügeldecken kurz eiförmig, Skulptur und Integument wie bei foraminosus Boh.. Große Exemplare wurden var. petzi Franz benannt. 4,5-6 mm. Endemische Art der nördlichen Kalkalpen, westlich bis Bayern verbreitet, diskontinuierlich und selten, Felsheidebewohner.

   ...nocturnus Rtt., 1913

 
-- Fühlerschaft dünner, zur Basis in der Regel deutlich verjüngt. Geißel-Glieder wenig breiter als lang, niemals deutlich quer.

   ...16i

 
#16i Rüssel hinter den Fühlergruben stark eingeschnürt. Beine und oft auch Fühler rotbraun. 3,5-5 mm. Endemische Art der nördlichen Kalkalpen, westlich bis zum Allgäu verbreitet, besonders nach Westen sporadisch und selten, Felsheidebewohner.

   ...pigrans Stierl., 1861

 
-- Rüssel hinter den Fühlergruben nur schwach verengt. Fühler und Beine schwarzbraun. 4,5-5 mm. Bergamasker Alpen.

   ...kuennemanni Rtt.

 
#1j Die geraden (flachen) Zwischenräume der Flügeldecken glatt, nicht tuberkuliert. (Beachte auch kuenburgi, dessen Schenkelzahn oft schlecht erkennbar ist.).

   ...2j

 
-- Die geraden (flachen) Flügeldeckenzwischenräume tuberkuliert. (Beachte auch obtusus, dessen Schenkelzahn oft schlecht erkennbar ist.).

   ...4j


 
#2j Rüssel fast glatt. Augen ganz flach, nicht aus der seitlichen Kopfwölbung vortretend. Halsschild stark gewölbt, rundlich, mit kräftiger Mittelfurche. Flügeldecken herzförmig, mit starken, fast groben Punktreihen. Schwarz, Fühler und Beine etwas heller, Oberseite mit spärlichen Schuppenflecken. 5-6 mm. Von Jugoslawien (Illyrien) bis zur südlichen Steiermark vordringend. In Kärnten noch nicht sicher nachgewiesen.

   ...lasius (Germ.)

 
-- Rüssel punktiert, mit breiter Mittelfurche. Augen seitlich ± aus der Kopfwölbung vortretend.

   ...3j

 
#3j Flügeldecken kurz-oval, Augen deutlich aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend. Fühler dünner. Rüssel ohne Mittelkiel, die Seiten der Mittelfurche gewulstet und abgerundet. Ungerade Flügeldeckenzwischenräume stark erhöht, gerade Zwischenräume von starken Punktreihen eingefaßt. Dunkelbraun bis fast schwarz, ziemlich matt, Oberseite locker mit kleinen, gelblichen Schuppen bedeckt. 4-5 mm. Südliches Nordeuropa, Großbritannien, Frankreich, Mitteleuropa; im Flachland verbreitet und ziemlich häufig, Vorkommen jedoch regional sehr unterschiedlich, im Gebirge seltener. In Bodenstreu und Rasen, oft auf Kulturland (Gärten).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...porcatus (Hbst., 1795)

 
-- Flügeldecken lang-oval, Augen nur geringfügig die seitliche Kopfwölbung überragend. Fühler dick, Mittelfurche des Rüssels sehr breit, fast von der Breite des Rüsselrückens, mit schwachem Mittelkiel und schmalen, kantigen Rändern. Ungerade Flügeldeckenzwischenräume schwach erhöht, Punktstreifen weniger stark. Schwarz, Flügeldecken etwas glänzender als Kopf und Halsschild, Oberseite fleckig beschuppt. 6-8 mm. Art der Ostalpen, westlich bis in die Allgäuer Alpen verbreitet. Hochalpin.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...costipennis Rosh., 1856

 
#4j Flügeldecken lang-oval mit starken Punktstreifen. Schenkel mit einem Schuppenring vor der Spitze. Oberseite schwach fleckig beschuppt, die Schuppen klein und rundlich. 6 mm. Tridentiner Alpen.

   ...secretus Rtt.

 
-- Flügeldecken breit-oval [Abb.23], Schenkel behaart. Schwarz oder braunschwarz, Fühler und Beine heller. Oberseite dicht, etwas fleckig beschuppt, Schuppen sehr klein, oval, metallisch. 6-8 mm. Nördliche Karpaten, Slowakei.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...granulipennis Form.

OTIORHYNCHUS GRANULIPENNIS
Abb.23
 
#1k Flügeldeckennaht und abwechselnde Zwischenräume deutlich erhöht und mit einer Börstchenreihe versehen. Die flachen Zwischenräume ohne oder höchstens vor der Spitze mit einigen Borsten. Oberseite dicht, gelb und braun marmoriert beschuppt [Abb.24]. Rüssel mit feiner Mittelfurche, Stirn zwischen den Augen so breit wie der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung oder schmaler. Im Habitus sehr variabel, es existieren alle Übergänge zwischen den folgenden Extremformen: Flügeldecken breit gerundet, mit schlank vorgezogener Spitze, herzförmig, die größte Breite vor der Mitte; Stirn zwischen den Augen gleich breit wie der Rüsselrücken an der Fühlereinlenkung, 2.Glied der Fühlergeißel nur wenig länger als das 1. (Nominatform), oder: Flügeldecken langoval, schlank, Stirn zwischen den Augen deutlich schmaler als der Rüsselrücken an der Fühlereinlenkung, 2. Glied der Fühlergeißel viel länger als das 1. (var. oblongus Smrecz.). 4-6 mm. Die Art ist in Nord- und Mitteleuropa weit verbreitet, besonders in den Gebirgsgegenden nicht selten, vermehrt sich parthenogenetisch. Lediglich in der eiszeitlich nicht oder schwach vergletscherten südlichen Randzone der Ostalpen finden sich 2 zweigeschlechtliche Formen, bei denen ♂ und ♀ etwa gleich häufig sind: Eine sehr schlanke Form (entspr. var. oblongus Smrecz.) der Steiner Alpen (Nordslowenien) weicht im Habitus stark von der gedrungenen Form der Steiermark (var. ambigener Pen.) ab. Beide fügen sich jedoch zwanglos in die Variationsbreite der parthenogenetischen Formen ein
(Braun 1992).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...scaber (L., 1758)

OTIORHYNCHUS SCABER
Abb.24
 
-- Alle Flügeldeckenzwischenräume gleich hoch oder abwechselnde Zwischenräume ganz leicht und undeutlich erhöht, dann aber alle Zwischenräume mit Borstenreihe.

   ...3k

 
#3k Flügeldecken mit - manchmal sehr feinen - Borstenreihen und lockerer bis dichter Grundbeschuppung.

   ...4k

 
-- Flügeldecken mit Borstenreihen, ohne Grundbeschuppung, aber oft stark verkrustet. Dunkelbraun bis schwarzbraun, etwas glänzend. Pterygien vorn geschlossen; Rüssel zwischen Pterygien und Augen seitlich eingeengt. Halsschild dicht mit pupillierten Körnchen besetzt. Flügeldecken mit kräftigen Punktstreifen, zumindest die äußeren Zwischenräume mit einer Reihe erhabener Körner. 4-6 mm..

   ...7k

 
#4k Stirn zwischen den Augen schmaler als der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung oder gleich breit.

   ...5k

 
-- Stirn zwischen den Augen deutlich breiter als der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung.

   ...6k

 
#5k Halsschild und Flügeldecken mit nahezu kreisrunden (!), hellen und dunklen Schuppen dicht besetzt. Stirn zwischen den Augen in der Regel deutlich schmaler als der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung. Alle Zwischenräume der Flügeldecken mit einer Reihe meist verbreiterter Borsten, diese mäßig lang, auf der Scheibe häufig flach geneigt und heruntergebogen. Abwechselnde Zwischenräume mitunter schwach und undeutlich erhöht. 2-4,5 mm. In weiten Teilen der Alpen, nach Westen bis ins mittlere Frankreich verbreitet. Subalpin bis alpin. Auf Gesträuch (Fraxinus, Salix), in Fallaub, Moos usw. und unter Steinen.
Die Art bildet mehrere Rassen, die bisher in der Regel als selbständige Arten aufgefaßt wurden:
Flügeldecken schlank, oval, ihre größte Breite im 1. Drittel, im hinteren Drittel lang ausgezogen und erst vor der Spitze stumpf verrundet. Halsschild etwa 10-15 % breiter als lang. Borsten der Flügeldecken verbreitert. Körper braun, Fühler und Beine etwas heller. 3-4,5 mm. Westliche Rasse, von Südtirol (Ortlergebiet) über die Schweiz und die Westalpen bis ins französische Zentralmassiv verbreitet, nördlich über Nordtirol und Vorarlberg bis ins Allgäu vorstoßend. Es scheinen nur ♀ vorzukommen

   ...subcostatus Stierl., 1866


Flügeldecken kurz-oval, ihre größte Breite in der Mitte, Spitze stumpf 3eckig verrundet. Halsschild kaum breiter als lang. Borsten der Flügeldecken stark verbreitert. Färbung wie bei der Stammform. 3-4,5 mm. Östliche Rasse, von Süd- über Osttirol und Kärnten bis in die Steiermark verbreitet, auch aus Nordtirol gemeldet. In Kärnten (Koralpe) wurden in Anzahl auch ♂ gefunden, sonst scheinen nur ♀ aufzutreten ssp.

   ...azaleae Pen.


Sehr ähnlich ssp. azaleae Pen., im Mittel kleiner. Augen wie bei azaleae. Stirn zwischen den Augen deutlich breiter als der Rüsselrücken zwischen den Fühlern. Flügeldecken kurz-oval, kaum länger als breit. 2-3 mm. Hochalpine Rasse aus dem Bereich des Alpenhauptkamms im Gebiet von Nord- und Südtirol. Möglicherweise nur Form des vorigen. ssp.

   ...gredleri Dan.


Augen mehr seitenständig, aber kaum aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend, Stirn zwischen den Augen lediglich so breit wie der Rüsseirücken zwischen der Fühlereinlenkung. Halsschild etwa so lang wie breit, höchstens geringfügig breiter. Flügeldecken oval, weniger breit als bei ssp. azaleae Pen., Spitze stumpf verrundet. Borsten in der Regel nur schwach, manchmal kaum erweitert. Körper dunkelbraun bis schwarz, Fühler und Beine braun. 3-4,5 mm. Südliche Rasse aus dem Trentino. ssp.

   ...spaethi Rtt.

 
-- Flügeldecken nur spärlich und locker beschuppt [Abb.25]. Schuppen länglich(!), häufig nach hinten abgestutzt oder 2-zipfelig ausgerandet. Stirn zwischen den Augen gleich breit wie der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung, Augen schwach vorstehend. Borsten sehr lang und verbreitert, auch auf der Scheibe deutlich abstehend. Halsschild relativ klein. Körper braun bis schwarz, Fühler und Beine braun. 3-4 mm. Mitteleuropa, südliches Nordeuropa, östlich bis Böhmen, südlich bis Piemont, westlich von der Schweiz bis in die Pyrenäen verbreitet. Bevorzugt Gebirgsgegenden, insbesondere die niederen bis mittleren Lagen der Alpen, dort stellenweise häufig. In Deutschland auch aus den westlichen und zentralen Mittelgebirgen gemeldet, selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...uncinatus Germ., 1824

OTIORHYNCHUS UNCINATUS
Abb.25
 
#6k Flügeldecken nur mit kurzen, einfachen, haarförmigen Börstchen reihig besetzt, oft von oben kaum erkennbar, nur hinten im Profil deutlich sichtbar.

   ...6k3

 
-- Flügeldecken mit dicken, schuppenartigen, zur Spitze verdickten, abstehenden, reihig gestellten, hellen Börstchen besetzt.

   ...6k5

 
#6k3 Flügeldecken länglich oval, ziemlich gleichmäßig mit feinen spatelförmigen braunen und gelben Schuppen fleckig besetzt, in oder fast etwas hinter der Mitte am breitesten, beträchtlich länger als Rüssel, Kopf und Halsschild zusammen. 4-4,5 mm. Transsylvanische Alpen.

   ...carpathicus J. Daniel & K. Daniel, 1898

 
-- Flügeldecken kurz und breit oval, fast rundlich, so lang als Rüssel, Kopf und Halsschild zusammen, oben sehr spärlich, fleckig beschuppt, die Schüppchen meist nur an den Seiten und an der Spitze der Flügeldecken deutlich, auf der Scheibe kurz, haarförmig.

   ...6k4

 
#6k4 Fühlerschaft zur Wurzel wenig verjüngt, dadurch etwas gedrungener wirkend. Körnelung des Halsschild ziemlich grob, zur Basis häufig leicht verworren, aber kaum verrunzelt. Flügeldecken kurz, nach hinten etwas bauchig erweitert, spärlich mit kleinen, halb aufstehenden Haarschuppen besetzt, Schuppenflecken wenig deutlich, Börstchen auf den Zwischenräumen kurz, dünn, fast nicht verbreitert, unscheinbar. Körper braunschwarz bis schwarz, Fühler und Beine rotbraun, Schenkel gewöhnlich angedunkelt. 3-4 mm. Ostalpen bis Nord- und Südtirol, Trentino. Vorwiegend alpin, aus Laub und Moos zu sieben.

   ...globulus Gredl.

 
-- Dem vorigen äußerst ähnlich und nur schwierig von ihm zu unterscheiden. Halsschild etwas feiner granuliert, die Körnchen gebildet aus den Zwischenräumen einer runzeligen gedrängten Punktur, daher nicht ganz rund. Fühlerschaft manchmal etwas länger und schlanker; Flügeldecken zuweilen auch lang-oval, Haarschuppen etwas dichter und heller, deutlicher unregelmäßige Flecken bildend [Abb.26]; Börstchen meist etwas weniger ausgerichtet; Beine einfarbig rotbraun. 3-4 mm. Karpatenbogen, bis in die Slowakei und den Böhmerwald verbreitet. In Moosrasen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...proximus Stierlin, 1861

OTIORHYNCHUS PROXIMUS
Abb.26
 
#6k5 Augen vom Vorderrand des Halsschildes entfernt stehend, Schläfen länger, nach hinten divergierend, Halsschild grob runzelig punktiert, die Zwischenräume gekörnt, Flügeldecken mit sehr groben Punktstreifen [Abb.27], die Zwischenräume schmäler als diese, hinten mit dörnchenartigen Körnchen reihig besetzt, Flügeldecken am Grunde mit kaum erkennbaren Schuppenhärchen, Fühler und Beine braunrot. 3,5-4 mm. Nordsiebenbürgen, Rodnagebirge.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...hypsibatus Ganglbauer, 1896

OTIORHYNCHUS HYPSIBATUS
Abb.27
 
-- Augen dem Vorderrand des Halsschildes stark genähert, die Schläfen daher sehr kurz, Halsschild fein und dicht runzelig gekörnelt, eine Punktur dazwischen nicht deutlich erkennbar, Flügeldecken mit feinen Punktstreifen, die Zwischenräume flach und einfach, breiter als die Streifen, hinten ohne Körner, Oberseite überall gleichmäßig mit rundlichen lehmgelben Schuppen dicht besetzt. Körper einfarbig braun. 3,7 mm. Herzegowina: hochalpin auf der Bjelasnica; Dalmatien und im westlichen Kaukasus, Rhilo-Dagh.

   ...rhilensis Stierlin, 1888

 
#7k Augen kräftig gewölbt, deutlich aus der Seitenkontur des Kopfes vorspringend, die Stirn dazwischen deutlich gewölbt. Augen in Seitenansicht in oder fast in der Mitte zwischen dem Ober- und Unterrand des Kopfes befindlich. Halsschild kräftig perlartig gekörnt, Flügeldeckenstreifen grob, quer verrunzelt punktiert. Körper robust, Halsschild und Flügeldecken seitlich breit gerundet. Analsternit sehr grob punktiert, die Punkte nur durch schmale runzelartige Zwischenräume getrennt. 4-6 mm. Am Alpensüdand weit verbreitet und bis Mittelitalien, Bosnien und Rumänien verstreut vorkommend. Aus Mitteleuropa bisher nur aus Kärnten bekannt.

   ...frescati Bohem.

 
-- Augen schwach gewölbt oder ganz flach, nicht oder nur vorn etwas vorspringend, die Stirn flacher. Augen in Seitenansicht dem Oberrand des Kopfes viel stärker genähert. Pygidium mit deutlicher isolierter Punktur. Anders verbreitet.

   ...8k

 
#8k Augen schwach gewölbt, von einer deutlichen Orbitalfurche umgeben. Wangen unter den Augen deutlich und etwas verrunzelt punktiert. Halsschild seitlich stärker gerundet, deutlich etwas quer, Halsschildkörnung perlartig. Flügeldecken kurzoval. Flügeldeckenpunktstreifen kräftig und quer verrunzelt, auch die inneren Zwischenräume gekörnt. Die letzten Sternite vollständig, kräftig und dicht punktiert. Penis zum Ende stärker verengt. 4-6 mm. Westeuropäisch: Großbritannien, Frankreich, Niederlande; von dort bis Westfalen, dem Rheinland und Baden verbreitet; vorzugsweise auf sonnenexponiertem Kalkboden an den verschiedensten Pflanzen (Echium, Verbascum, Diplotaxis, Reseda etc.).

   ...ligneus (Ol., 1807)

 
-- Augen ganz flach, ohne Orbitalfurche [Abb.2]. Fühlerrinne flach, Wangen sehr fein, fast verloschen punktiert. Halsschild seitlich schwach gerundet, nicht breiter als lang, seine Körnung flacher und vorn zum Teil abgeschliffen. Flügeldecken länglich elliptisch, Punktstreifen weniger kräftig, die Punkte nicht quer verrunzelt, die inneren Flügeldeckenzwischenräume nicht gekörnt [Abb.28]. Vorletzte Sternite glänzend und nur in ihrer Hinterhälfte mäßig dicht punktiert, Analsternit glänzend, die Punktzwischenräume größtenteils von Punktgröße. 4-6 mm. In West- und Nordeuropa im Küstengebiet auf Salzboden. An der deutschen Nordseeküste an gelegentlich überfluteten Stellen an Plantago maritima und coronopus. Wird auch von Artemisia angegeben, Als Rasse des ligneus angesehen, aber wohl doch besondere Art.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...frisius Schneid., 1896

OTIORHYNCHUS FRISIUS
Abb.2
OTIORHYNCHUS FRISIUS
Abb.28
  amplipennis
arcticus
argenteus
armadillo
articulatus
aurifer
auropunctatus
azaleae
bertarinii
bisulcatus
breiti
cadoricus
carnicus
carpathicus
caudatus
chalceus
chrysomus
clavipes
coniceps
costipennis
crinipes
decipiens
densatus
distincticornis
foraminosus
fortis
frescati
frisius
fuscipes
globulus
granulipennis
gredleri
hadrocerus
halbherri
heeri
hungaricus
hypsibatus
kelecsenyii
kuennemanni
laevigatus
lanuginosus
lasius
lessinicus
ligneus
lithanthracinus
lombardus
lugdunensis
mandibularis
morio
muelleri
multipunctatus
niger
nobilis
nocturnus
nodosus
obirensis
perdix
permundus
pigrans
plumipes
politus
porcatus
praecellens
proximus
punctifrons
raucus
ravasinii
repletus
rhilensis
rugosostriatus
sabulosus
salicicola
sanguinipes
scaber
schaubergeri
schmidti
secretus
sensitivus
serniensis
spaethi
subcostatus
sulcatellus
sulphurifer
tagenioides
truncatus
uncinatus
valachiae
vehemens
vestitus
wellschmiedi
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Erstellt am: 05.08.2009
Letzte Aktualisierung: 26.05.2017 - 11:11:28