Gattung Xylophilus Mannh. (Xylobius Latreille)

Coleoptera - Polyphaga - Tarsen-5-5-5 - Eucnemidae

 

Von Arved Lompe

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Länglich, gleichbreit, stark gewölbt, Halsschild quer viereckig, von der Breite der Flügeldecken, die Seiten kaum gerundet, die Hinterwinkel +/- gekielt, Oberseite spärlich punktiert, sehr glänzend, Schildchen glatt, Flügeldecken mit Punktstreifen, die nach hinten gegen die Mitte etwas konvergieren.

 

#1

Oberseite nur spärlich staubartig behaart, die Härchen kürzer als der Abstand zweier hintereinanderliegender Punkte. Halsschild mit scharf gekielten Hinterecken, der Basallappen stark ausgerandet, Flügeldecken mit an der Spitze tief eingerissenen Naht- und Seitenstreifen. Schwarz, der Clypeus, der schmale Vorder- und Hinterrand des Halsschildes, die breite Basis und der schmale . Seitenrand der Flügeldecken rotgelb [Abb.1], oder die Flügeldecken sind ganz rotgelb, sehr selten sind die Flügeldecken bis auf einen schmalen Rand schwarz. 4-5,5-mm. In urständigen Wäldern an anbrüchigem Holz alter Bäume. In Europa von den Pyrenäen bis zum Kaukasus und von Südschweden bis Italien verbreitet, aber sehr verstreut und sehr selten; in Mitteleuropa besonders in den Alpen und deren Vorland, Böhmen, Mähren und der Slowakei, ferner in Schlesien und Oldenburg, Schleswig-Holstein. Alte Fundangaben auch aus dem Nordosten. (humeralis Duf., alni Fbr.).

   ...corticalis (Paykull, 1800)

Abb.1

XYLOPHILUS CORTICALIS

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Oberseite mit längerer, spärlicher, abstehender, im Profil gut sichtbarer Behaarung, die Härchen so lang, daß sie den nächsten Punkt erreichen. Halsschild mit stumpf gekielten Hinterwinkeln und gerade abgestutztem Mittellappen, Flügeldecken an der Spitze einfach, Naht- und Seitenstreifen nicht furchig eingerissen, der Nahtstreif an der Spitze nur mit 1--3 Punktgrübchen. Gelb, der Kopf und die Scheibe des Halsschildes, bisweilen ein Flecken auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken dunkel; selten ähnlich wie die vorige Art gefärbt. 2,8-4,5 mm. Von den Pyrenäen bis Ungarn verbreitet, in Mitteleuropa noch seltener als die vorige Art. Bei Danzig in größerer Zahl zusammen mit der vorigen Art aus rotfaulen Weiden; Altvatergebirge, Slowakei, Niederösterreich. (alni Bonv., non Fbr. Seidlitz; seidlitzi Csiki.)

   ...testaceus (Herbst, 1806)

 

    

Letzte Aktualisierung: 28.04.2009 - 11:37:43

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